Yoga-Infos
  • Vinyasa - Die Verbindung mit der männlichen Energie

    Vinyasa-Yoga ist ein dynamisches Yoga, bei dem wir durch die Verbindung von bewusster Atmung (Pranayama) mit bestimmten Bewegungsabfolgen (Asanas) unsere Energie zum Fließen bringen und Blockaden auf allen Ebenen lösen möchten. Die Stunde beginnt mit Pranayama-Übungen, um unser Bewusstsein auf uns selbst zu richten und um Körper und Geist mittels der Atmung miteinander zu verbinden. Nach einigen Aufwärmübungen folgen verschiedene Variationen von Sonnengrüßen, um das innere Feuer (Tapas) anzuheizen. Hierbei wird vor allem das Herz-Kreislauf-System aktiviert. In jeder Stunde werden außerdem unterschiedliche Asanas (Körperhaltungen) erlernt. Das regelmäßige Praktizieren von Asanas führt dazu, dass auf der Ebene des physischen Körpers, sowohl Muskelaufbau betrieben wird als auch verkürzte Sehnen und Bänder sowie verhärtete Muskeln wieder mehr Elastizität erlangen und der Bewegungsradius verschiedenster Gelenke wieder erhöht wird. Auf energetischer und körperlicher Ebene werden zusätzlich auf sanfte Weise Blockaden gelöst und die Energie kann wieder frei und ungehindert fließen. Die geistige Entspannung und das Gefühl von Erdung erlangen wir über das Zusammenspiel von Bewegung und bewusster Atmung, welche unsere Praxis auf der Matte zu einer Moving Meditation - Meditation in Bewegung - sein lässt. Die Atmung ist der Schlüssel, das Innen mit dem Außen wieder in Verbindung zu bringen, die Reaktivierung unserer Fähigkeit der inneren Kommunikation. Dieser tiefen Verbindung kannst du während der abschließenden Entspannungseinheit und dem gemeinsamen Chanten am Ende der Stunde noch einmal ganz persönlich nachspüren.

  • YinYoga - Die Verbindung mit der weiblichen Energie

    Yin steht für die weibliche Energie, die sich als hingebende, intuitive Form der Energie, die von Innen kommt und sich durch den Rückzug aus aktivem Handeln wahrnehmen und fühlen lässt. Somit ist das YinYoga eine sehr ruhige und passive Art des Yoga. Hier werden unterschiedliche Asanas für längere Zeit (ca. 5 min.) eingenommen. Die Übungen werden überwiegend auf dem Boden sitzend oder liegend ausgeführt und der Fokus liegt auf der passiven Dehnung. Durch das lange und passive Verweilen in den unterschiedlichen Asanas wird das tiefe Muskelgewebe und auch das Fasziengewebe angesprochen und im Körper befindliche, tief liegende Blockaden können so auf sanfte Weise gelöst werden. Da die Faszien auch für den Sitz der Emotionen im Körper stehen, können durch die sanfte YinYoga-Praxis nicht nur physische sondern auch tief liegende emotionale Blockaden gelöst werden. Denn Yoga heißt übersetzt "Verbindung" und so wirkt alles, was auf der physischen Ebene geschieht, gleichermaßen auch auf allen anderen körperlichen Ebenen (Physischer Körper, Emotioanler Körper, Mentalkörper, Energiekörper).  YinYoga ist ein sehr sanftes und gleichzeitig sehr tief gehendes Yoga, bei dem das Loslassen, die Hingabe und das Zulassen die Kernthemen sind, um somit in den Zustand des reinen Seins zu gelangen. Weitere positive Effekte des YinYoga sind die geistige Entspannung, die tiefe Dehnung und Öffnung des Körpers und somit der Zugewinn an geistiger und körperlicher Flexibilität - wie im Innen, so im Außen.

  • Salz-Yoga - exklusives Angebot in Salzgrotten

    In der meditativen Atmosphäre und der mit Salz angereicherten Luft der Salzgrotte praktizieren wir vorrangig yogische Atemübungen (Pranayama), die mit sanften Asana-Übungen abwechseln. Wir arbeiten an einer aufrechten Körperhaltung, denn wenn der Oberkörper aufgerichtet ist, lässt sich sogleich viel leichter und tiefer durchatmen. Wir schulen darüber hinaus unser Körperbewusstsein und schaffen so, aus dem Zusammenspiel von Atmung-Bewegung-Bewusstsein den Geist zu beruhigen und in einen meditativen Zustand zu gelangen.
    Salz-Yoga ist somit eine besondere Form von Antistress- und Achtsamkeits-Training.

Asanas (vorbereitende Haltungen für die Meditation)

  • Körperhaltungen
  • gleichermaßen stärkenden und dehnenden Charakter
  • schafft mehr Körperbewusstsein
  • bringt die Energie zum Fließen, es können gezielt Asanas für die Aktivierung bestimmter Energiezentren (Chakren) ausgeführt werden

Pranayama

  • Atemkontrolle durch Einsatz verschiedener Atemtechniken (z.B. Ujjayi, Nadi Shodhana, Kapalbhati ...)
  • Schlüsselelement, um die Verbindung von Körper, Geist und Seele herzustellen
  • Aufnahme von Prana (Lebensenergie)
  • Aktivierung des Stoffwechsels durch vermehrte Sauerstoffzufuhr, Lösung von Blockaden

Mudra

  • Gesten von Hand, Kopf oder Körper
  • individuelle pranische Kraft soll mit der des Kosmos vereint werden
  • Es kommt zu bewussten Umleitungen von Energien (siehe auch Bandha)

Bandha

  • Energieschloss im Körper
  • Die Energie soll entlang der Pranaröhre vom Wurzelchakra in Richtung Kronenchakra geleitet werden

Shatkarma

  • Reinigungsübungen:
    Neti:             Reinigung der Nasenwege
    Dhauti:         Serie von Reinigungstechniken
    Nauli:           Methode, die Bauchorgane zu massieren und zu kräftigen
    Basti:           Techniken, den Dickdarm zu reinigen und anzuregen
    Kapalbhati:   Atemtechnik zur Reinigung des vorderen Gehirnbereichs
    Trataka:       Übung des Fokussierens, um die Kraft der Konzentration zu entwickeln

Yamas (äußere Disziplin)

  • Ahimsa:       Gewaltlosigkeit, Mitgefühl
  • Satya:          Wahrhaftigkeit
  • Asteya:        Nicht-Stehlen, Genügsamkeit
  • Brahmacharya:  Verantwortungsvoller Umgang mit der sexuellen Energie
  • Aparigraha:   frei sein von Gier

Niyamas (innere Disziplin)

  • Soucha:       Reinheit
  • Santosha:    Zufriedenheit
  • Tapasya:      Disziplin
  • Svadhyaya:  Selbststudium
  • Ishvarapranidhana:  Verbindung mit dem Göttlichen

Pratyahara

  • die Sinne nach Innen richten

Dharana

  • Beruhigung des Geistes durch Konzentrationsübungen

Dhyana

  • Meditation

Samadhi 

  • Zustand der Erleuchtung