Jean-Didier, Merja, Janne-Nicolas & Mari-Caroline

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willkommen auf diese Seiten

Seit 1982 hat sich unser Leben in eine Reise mit mehr oder weniger langen Aufenthalten in manchmal sehr exotischen Orten umgewandelt.

 

In den folgenden Seiten möchten wir Euch, sofern dies möglich ist, etwas von unserem Leben miterleben zu lassen. Wir haben zum Teil unsere "Jahresrückblicke" -  jedenfalls diejenigen, die wir wieder gefunden haben - übernommen. Um diejenigen zu ersetzen, die wir verloren haben, haben wir unsere Gedächtnisse etwas arbeiten lassen; wir wurden dabei doch mit den unzähligen Fotos und Diapos, die wir digitalisiert haben, geholfen. 

 

Die Diapositive haben leider unter den vielen Umzügen und den verschiedenen Klima-, Staub- und Feuchtigkeitskonditionen sehr gelitten, sind nicht mehr so sauber, hell und klar wie einst und alle Fehler konnten nicht korrigiert werden. 

 

en français

DANKE FUER DIE KORREKTUREN


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1981 beschliesse ich die Bankkarriere und Zürich zu verlassen und bewerbe mich erfolgreich für den Konsulardienst des eidgenössischen Departementes für auswärtige Angelegenheiten. Anfangs 1982, nach 3 Monaten theoretischer Ausbildung, werde ich wie etwa 30 andere Kameraden zum ersten Mal und für 18 Monate ins Ausland versetzt. Richtung Bangkok, in Thaïland

Nach dieser Periode ist die Rückkehr nach  Bern für die Endprüfungen und ... keine Abreise; ich bleibe 6 Monate in der Zentrale, als Assistent des Verantwortlichen der Ausbildung der Kandidaten des Konsulardienstes.

Im April 1984 reise ich nach Prag, Hauptstadt der noch bestehenden Tschechoslowakei, noch unter kommunistischer Regime. Dort werde ich etwas mehr als zweieinhalb Jahr bleiben und, endlich, mein Glück treffen. Merja wird für mich auf die Handelsdienste der Botschaften Finnlands verzichten, um mit mir Ihr Leber weiterzuverbringen. Wir werden am romantischsten im Rathaus der Prager Altstadt heiraten.

Im Sommer 1986 müssen wir nach Oslo weiterreisen. Wir freuen uns und idealisieren Norwegen, Land das wir noch nicht kennen, und sind bei der Ankunft tief enttäuscht; wir treffen wieder diese kommunistische Regime, die wir eben verlassen haben. In diesem Land zeugen wir unsere zwei Kinder. Janne-Nicolas kommt zur Welt am 30. Juni 1987 und das zweite Kind wird "unterwegs" sein als wir das Norwegen verlassen.

Dann, im Mai 1989 sind wir nach Tunis versetzt. Da wir die wirklichen Konditionen in diesem Land nicht kennen, haben wir die nötigen Massnahmen getroffen, damit unser zweites Kind in der Schweiz zur Welt kommt. Die Fluggesellschaften sind ziemlich streng und Merja muss mich einige Wochen vor der am 23. September 1989 stattfindenden Geburt von Mari-Caroline verlassen.

Ende 1991 erfahren wir kurzfristig von unserer Versetzung nach Kolumbien. Wir werden zu Gast in Santafé de Bogotá ab März des nächsten Jahres. Während knappe zwei Jahre werden wir in dieser Stadt, in diesem Land leben, wo man leicht Paranoid wird, wo man aber doch eine hohe Lebensqualität geniesst und wo wir uns trotz der unzähligen Problemen wohl gefühlt haben.

Im August 1993 landen wir in Dakar, Senegal. Wir probieren während der drei Jahren des Aufenthaltes diese Schwarzafrika, die Mentalitäten der Einwohner dieses Gebietes zu verstehen.

Da es nun möglich ist, hat sich Jean-Didier für Stockholm beworben. Wir treffen im September 1987 in Schweden ein. Kein Traumposten - wir waren ja schon in Norwegen - aber dieser Einsatz wird Merja erlauben, näher an ihre Familie zu wohnen. Während des fast 4-jährigen Aufenthaltes werden wir regelmässig nach Finnland reisen.

Im März 2001 reist Jean-Didier alleine nach Port-au-Prince, Haiti, die Perle der Antillen, die Schweiz der Karibik. Er wird im Juni nach Stockholm zurückreisen, um die Familie nach dem Ende des Schuljahres abzuholen. Ein sehr schwieriger Posten, aber einnehmend, wo wir etwas mehr als zwei Jahren bleiben werden.

Um, schiesslich, ab August 2003 in Santiago de Chile unser Daheim wieder aufzubauen.  Weiter kann man doch reisen, nach Australien oder Neuseeland.

Im Oktober 2007 geht's weiter in die Elfenbeinküste. Wieder wird Jean-Didier in einer ersten Phase alleine hinreisen müssen.

Und ihr könnt natürlich den Rückblick über das vergangene Jahr auf die letzte Seite lesen.