Pforten des Glaubens

    Credo-Smileys

    Empfehlung

    Krankensalbung

       DIE KRANKENSALBUNG

          1499 „Durch die heilige Krankensalbung und das Gebet der Priester 
          empfiehlt die ganze Kirche die Kranken dem leidenden und verherrlichten Herrn, 
          daß er sie aufrichte und rette, ja sie ermahnt sie, 
    sich aus freien Stücken mit dem Leiden und dem Tode Christi zu vereinigen 
    und so zum Wohle des Gottesvolkes beizutragen" (LG 11). 



    „Das Sakrament der Krankensalbung wird jenen gespendet, deren Gesundheitszustand bedrohlich angegriffen ist, 
    indem man sie auf der Stirn und auf den Händen mit ordnungsgemäß geweihtem Olivenöl oder, den Umständen entsprechend, mit einem anderen ordnungsgemäß geweihten Pflanzenöl salbt und dabei einmal folgende Worte spricht: 

    ‚Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, 
    er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes: 
    Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf" 

    [Vgl. [link] CIC, can. 847, § 1].


    "Wenn der Kranke dazu in der Lage ist, geht der Salbung üblicherweise eine Beichte voraus. 
    Falls der Kranke aufgrund seines Zustandes dazu nicht mehr fähig ist, wirkt das Sakrament der Krankensalbung als völlige Sündenvergebung ohne Beichte. Das ist auch der Grund, warum dieses Sakrament nur durch einen Priester gültig gespendet werden kann, nicht durch Pastoralassistenten, Diakone oder andere mit der Krankenhausseelsorge betraute Personen, die keine Priester sind. 
    Ein Sakrament ist nur Lebenden zu spenden. Jedoch auch wenn der Mensch "klinisch tot" ist, soll das Sakrament noch zwei Stunden später und länger bedingungsweise gespendet werden, da der moralische Tod nicht festgestellt werden kann." 
    Quelle: Kathpedia.com







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