7 Handauflegen? Mesmerismus?

Geht das denn?
Besser als Medikamente?
Da, wo alles andere versagt?
Wie funktioniert das?
Wer macht so etwas?
 
Warum Mesmerismus?
 
 
Franz-Anton Mesmer (23.05.1734 - 05.03.1815) war ein Kind seiner Zeit. Er hatte Philosophie, Juristerei, Medizin und Theologie studiert. Reich verheiratet, war vom Bodensee nach Wien gezogen. Dort praktizierte er als wissenschaftlich fundierter Arzt. So, wie es die Wissenschaften damals vorgaben. War ein Mensch erkrankt, wurden Magneten in der Form des erkrankten Organs aufgelegt. Genau so behandelte auch Mesmer. Und es kam, wie es kommen musste: eines Tages wurde er von einer hochvornehmen Dame wegen Magenschmerzen aufgesucht. Und alle Magneten waren verbraucht. Er konnte keine neuen Magneten beschaffen. So probierte Mesmer einfach aus, was wohl passierte, wenn er nur den Anschein machte, er würde Magneten auflegen. Er hielt einfach seine Hände über das schmerzende Organ. Das wirkte sogar noch besser als ein Eisenmagnet. Mesmer nahm an, er selbst habe, wie ein Stück Eisen, magnetische Eigenschaften. Er nannte das „Animalischen Magnetismus“. (1775)
Später ging er nach Paris, wurde eine Art „Modearzt“. Die Französische Regierung veranlasste 1784 eine Beurteilung des “Animalischen Magnetismus“ durch die Französische Akademie der Wissenschaften. Man befand (wie bereits 1777 in Wien), dass diese Art des Magnetismus nicht existiert. Es gab außer diesem vernichtenden Urteil noch einen zweiten Bericht. Dieser wurde lange Zeit nicht veröffentlicht. Hier befand die Akademie, dass Mesmers Behandlungsmethode sehr wohl wirksam sei. Man wisse nur nicht, wie.
 
So ist es heute immer noch:
Das Handauflegen -unter vielen Bezeichnungen- ist wirksam. Warum? Wie? wir wissen es nicht. Und viele Theorien haben eine gemeinsame Eigenschaft: Sie sind falsch! Sie können das, was beim Handauflegen geschieht, nicht erklären.
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