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Isergebirgsbahn

Die  Friedeberg-Flinsberger Kleinbahn AG eröffnet am 31. Oktober 1909 eine 7,7 Kilometer lange Nebenbahnstrecke von Friedeberg nach Bad Flinsberg, einem Kurort an der Nordseite des schlesischen Isergebirges.  Am 29. Juli 1910 wurde die Strecke um weitere 3 km bis zum Bahnhof Forst Flinsberg, Ausgangspunkt für den Ausflugsverkehr und Güterbahnhof für die Holzwirtschaft, verlängert.
Die Personenzüge verkehrten von Greiffenberg an der Schlesischen Gebirgsbahn (dort bestand Anschluss an den Fernverkehr zwischen Berlin und Hirschberg) nach Bad Flinsberg, oder nur zwischen Friedeberg (hier bestand Anschluss nach Friedland und Greiffenberg) und Bad Flinsberg.

Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Streckenabschnitt zum Forstbahnhof stillgelegt, die Züge verkehrten nur noch zwischen Friedeberg und Bad Flinsberg. Auf diesem verbleibenden Streckenabschnitt wurde am 12. Februar 1996 dann endgültig der Personenverkehr eingestellt, seit 2000 ist die Strecke offiziell entwidmet.

Abbildung rechts: Verlauf der Isergebirgsbahn (rot), weitere stillgelegte Strecken (grau), in Betrieb (schwarz)

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