IPE-Treff Mai 25.5.2016

veröffentlicht um 25.05.2016, 14:20 von Rainer Höflacher   [ aktualisiert: 25.05.2016, 14:20 ]
Anwesend: BJ, PB, VJ, RH --> 4 Personen
Entschuldigt: SF, BS, FG

Heute findet zu ersten Mal der IPE-Treff am 4. Mittwoch statt. Deshalb gab es eine lange Pause seit dem letzten Treffen.

TOP1: Neues Pauschalierende Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosmatik (PEPP)

RH berichtet, dass gestern der Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums für die Finanzierung von psychiatrischen und psychsomatischen Kliniken veröffentlicht wurde. Zuvor hatte Bundesgesundheitsminister Gröhe und Prof. Lauterbach ein Eckpunktepapier vorgestellt, mit dem PEPP grundlegend reformiert werden sollte.

Im "neuen PEPP" gibt es keine diagnoseabhängigen Tagespauschalen mehr, die Degression - also die über die Zeit abnehmende Tagespauschalen - wurden abgeschafft und es gibt keine Entwicklung mehr hin zur landesweiten Angleichung der Klinikentgelte. In Zukunft soll jede Klinik mit den Krankenkassen ein Jahresbudget aushandeln, in dem die Besonderheiten jeder Klinik berücksichtigt wird. Das heißt Gleiches soll gleich und Unterschiedliches unterschiedlich bewertet werden. Hierfür sollen fachliche Gesichtspunkte wie leitlinienkonforme Behandlung und Personalvorgaben berücksichtigt werden. In Zukunft soll es Kliniken auch möglich sein, Hometreatment anzubieten.

Die Gruppe ist sich einig, dass auch andere Anbieter bei Hometreatment berücksichtigt werden sollen. Die niedergelassenen Psychiater erheben inzwischen Anspruch in die Hometreatmentbehandlung eingebunden zu werden. Der IPE ist es auch wichtig, dass die Gemeindepsychiatrie ebenfalls berücksichtigt wird. Nur so ist eine wirklich sektorenübergreifende und vernetzte Behandlung möglich. Die IPE will nicht, dass die Klinik der einzige Akteur ist, was Hometreatment anbelangt.

TOP2: EX-IN-Stelle für PB?

PB berichtet, dass sie in Verhandlungen mit dem ZfP Emmendingen steht, ob sie dort als Genesungsbegleiterin mit Minijob eingestellt wird. Ziel ist es dabei das Entlasssmangement mit Hilfe von EX-INerInnen zu verbessern.

TOP3: Auftrag durch einen Vorstand des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg (BW) an PB

PB berichtet, dass ein Vorstand sie telefonisch gebeten hat, Mitglieder für den LVPEBW zu akquirieren. Darüberhinaus will er eine Liste der aktuellen Kandidaten für die Mitarbeit in der Freiburger IBB-Stelle. Der Wunsch des Vorstandes wird zur Kenntnis genommen.

TOP4: Mitgliedsbeitrag beim LVPEBW

Es wird diskutiert, ob es nicht sinnvoller sei, beim LVPEBW eine Mitgliedsbeitrag zu erheben. Da bisher die Mitgliedschaft kostenfrei ist, ist fraglich wie interessiert die Mitglieder wirklich an der Arbeit des LVPEBW sind. Andererseits sind die Mitglieder des LVPEBW in der Regel arm und beziehen Grundsicherung, Hartz IV oder kleine Renten.

TOP5: VJs Rolle in der IPE-Gruppe

Es wird darüber gesprochen, welche Rolle VJ in der Gruppe einnimmt. Im Juli-Termin der IPE soll dies ausführlich besprochen werden.

TOP6: Erfahrungen und Erwartungen an den Klinisozialdienst

RH informiert, dass er Ende Juni einen Vortrag und Workshop im ZfP Emmendingen halten wird. Dazu fragt er die Gruppe, welche Erfahrungen und Erwartungen mit den Kliniksozialdiensten gemacht wurden. VJ berichtet. Am meisten stört ihn, wenn ihm der Sozialdienst vorschreibt, was er zu tun hat. PB und BJ haben keine diesbezüglichen Erfahrungen.
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