Historie der Treffen

IPE-Treff Nov. 16, Dez. 16, Jan. 17, Feb. 17 sind ausgefallen.

veröffentlicht um 11.02.2017, 14:41 von Rainer Höflacher

Da KG bis März nicht mehr in die Gruppe kommt, PB die Teilnahme ganz beendet hat und das Interesse der anderen Gruppenmitglieder stark nachgelassen hat, sind die o. g. Treffen ausgefallenen . BJ und RH wollen gemeinsam einen IPE-Flyer entwickeln, mit dem dann Werbung gemacht werden soll, damit neue Gruppenmitglieder für die IPE gewonnen werden können. 

Oktober-Treff am 26.10.16

veröffentlicht um 11.11.2016, 21:57 von Rainer Höflacher   [ aktualisiert: 11.11.2016, 21:58 ]

Anwesend: RH, BJ, VJ

Es wurden viele Themen andiskutiert, ohne ein abschließendes Ergebnis zu bekommen. 

Die aktuelle Gruppensituation wurde besprochen. Es wäre schön, wenn wir noch Verstärkung bekämen, da nach dem Weggang von PB und der Pause von KG doch wichtige Stammmitglieder fehlen. 

RH informierte über die Bedeutung und die Geschehnisse im GPV. Erfahrungen mit bestimmten Trägern wie zum Beispiel dem Rehaverein wurden ausgetauscht. 

Viel Raum nahm an diesem Treffen das Verhalten und die Rolle von VJ in der Gruppe ein. 

September-Treff am 28.9.16

veröffentlicht um 11.11.2016, 21:49 von Rainer Höflacher   [ aktualisiert: 11.11.2016, 21:59 ]

An diesem Termin war Rainer leider alleine vor Ort, weil alle irgendwie verhindert waren. Rainer nutzte die Zeit, um einen Antwortbrief auf die Rundmail des Rehavereins zu verfassen zum Thema Instrumenalisierung der IPE durch Profis. Per Mail stellte er diesen Briefentwurf der Gruppe zu Verfügung. Man entschied sich dagegen den Breif zu verschicken, weil die IPE einen offenen Konflikt mit dem Rehaverein vermeiden will. 

August-Treffen am 24.8.2016

veröffentlicht um 25.08.2016, 01:36 von Rainer Höflacher

Anwesend: SF, KG, FG, RH, VJ, BJ --> 6 Mitglieder
Entschuldigt: BS, PB hat sich aus der Gruppe verabscheidet

Leider hat jetzt schon zum 2. Mal der Türcode nicht funktioniert. Deswegen mussten wir in die Pizzeria nebenan ausweichen. Das hatte insofern aber auch sein Gutes, dass wir das IPE-Sommeressen dann spontan veranstalten konnten.

Zuerst sprachen wir über die Rolle von VJ in der Gruppe. Wir sagten VJ welche Probleme wir mit ihm haben. Er las uns die Notizen vor, die er diesbezüglich gemacht hatte. Es wurde beschlossen, dass wir 3 Monate beobachten, wie die Gruppe in Zukunft verläuft und dann entscheiden, ob es mit VJ geht oder nicht.

Die diskutierten Themen waren vielfältig. Es ging schwerpunktmäßig um das Phänomen Stimmenhören. Die Meinungen gingen auseinander. Handelt es sich um ein rein biochemisches Problem? Wie geht man/frau mit den Stimmen um? Könnten die Stimmen nicht auch wirklich Botschaften sein - selbstgemacht oder vielleicht sogar von außen? Ist das Hören von Stimmen immer auch eine Grund für die Diagnose Schizophrenie? Es gibt gute, böse, hilfreiche, quälende, direktive Stimmen. Manchen StimmenhörerInnen ist es möglich ihre Stimmen ins Leben zu integrieren und sich mit ihnen anzufreunden - selbst mit destruktiven Stimmen. Bei etlichen Psychiatrieerfahrene sind die Medikamente wirkungslos oder wirken nur bedingt.

Steffi und Rainer hatten die Idee, dass die IPE eine Veranstaltung zum Thema Stimmenhören organisiert. Wir könnten einen Vertreter von Netzwerk Stimmenhören aus Berlin als Referent einladen und ein Podium mit lokalen Experten durchführen. Die Finanzierung könnte über die Krankenkassen und den Hilfsverein als Projektförderung gesichert werden. Leider stieß die Idee bei der Gruppe auf wenig Begeisterung.

Vielleicht ist es möglich, solch eine Veranstaltung in Emmendingen mit der dortigen Selbsthilfegruppe Psychiatrieerfahrener zu organisieren. Rainer wird dies klären. Wichtig ist es, dass die Veranstaltung von der ganzen Gruppe getragen wird und nicht nur von 1-2 Einzelpersonen.

Nebenbei sprachen wir noch über den Wahrheitsgehalt der Bibel und die Person Jesus Christus.

Rainer wies zum wiederholten Male darauf hin, dass wir noch ein Finanzbudget haben und sich die Anwesenden überlegen sollten, wie wir das Geld sinnvoll nutzen könnten. 

Trotz unterschiedlicher Meinungen verlief das Treffen in angenehmer Atmosphäre.

RH am 25.8.2016

Juli-Treffen am 27.7.16

veröffentlicht um 28.07.2016, 19:20 von Rainer Höflacher   [ aktualisiert: 28.07.2016, 19:26 ]

Anwesend: AW, BJ, BS, PB, RH --> 5 Personen

BS hat den 2. Teil des FIlms "Nicht alles schlucken" mit dem Ttiel "Mit Psychopharmaka leben"  mitgebracht. Den haben wir gemeinsam bis 19 Uhr angeschaut, nachdem wir etwas Zeit für die Technik gebraucht haben.

Danach haben wir bis ca. 19:30 Uhr noch miteinander gesprochen. Themen waren "Verlust des Riech- und Geschmackssinn durch Psychopharmaka", "Psychopharmakawirkung als Normalzustand", "Grenzen der Selbsthilfe" 

Rainer wird das Protokoll des letzten Forums GPV an die IPE-Mitglieder mailen und unter der Voraussetzung, dass die Vertraulichkeit gewahrt bleibt. Beim August-Treffen können wir dann über die Inhalte des Protokolls sprechen.

Aufgrund des Kontaktes mit Haus Sinnighofen war bisher unter anderem "Heime für Psychiatrieerfahrene" unser Thema. Es ist aber an der Zeit, dass wir uns ein Thema suchen, zu dem wir ein Papier erstellen und dann dieses Thema eventuell in das Forum GPV einbringen können. Wir wollen ja etwas bewegen in der Freiburger Psychiatrie und nicht dass es nur bei unseren internen, sicherlich interessanten Gesprächen bleibt.

Als weiterer Tagesordnungspunkt wird im August-Treffen das Gespräch mit einem Mitglied der IPE sein, um dessen Rolle in der Gruppe und das weitere Vorgehen zu klären.

FG hat RH mitgeteilt, dass er nicht mehr zu den IPE-Treffen kommen wird, da er ganz allgemein keine Psychiatrieveranstaltungen mehr besuchen will.

Juni-Treff am 22.6.16 ist ausgefallen

veröffentlicht um 28.06.2016, 07:49 von Rainer Höflacher

Da unklar war, dass der Juni 5 Mittwoche hat, kam es zu Irritationen und der Termin fand nicht statt. Rainer war an diesem Tag verhindert. 

IPE-Treff Mai 25.5.2016

veröffentlicht um 25.05.2016, 14:20 von Rainer Höflacher   [ aktualisiert: 25.05.2016, 14:20 ]

Anwesend: BJ, PB, VJ, RH --> 4 Personen
Entschuldigt: SF, BS, FG

Heute findet zu ersten Mal der IPE-Treff am 4. Mittwoch statt. Deshalb gab es eine lange Pause seit dem letzten Treffen.

TOP1: Neues Pauschalierende Entgeltsystem Psychiatrie und Psychosmatik (PEPP)

RH berichtet, dass gestern der Referentenentwurf des Bundesgesundheitsministeriums für die Finanzierung von psychiatrischen und psychsomatischen Kliniken veröffentlicht wurde. Zuvor hatte Bundesgesundheitsminister Gröhe und Prof. Lauterbach ein Eckpunktepapier vorgestellt, mit dem PEPP grundlegend reformiert werden sollte.

Im "neuen PEPP" gibt es keine diagnoseabhängigen Tagespauschalen mehr, die Degression - also die über die Zeit abnehmende Tagespauschalen - wurden abgeschafft und es gibt keine Entwicklung mehr hin zur landesweiten Angleichung der Klinikentgelte. In Zukunft soll jede Klinik mit den Krankenkassen ein Jahresbudget aushandeln, in dem die Besonderheiten jeder Klinik berücksichtigt wird. Das heißt Gleiches soll gleich und Unterschiedliches unterschiedlich bewertet werden. Hierfür sollen fachliche Gesichtspunkte wie leitlinienkonforme Behandlung und Personalvorgaben berücksichtigt werden. In Zukunft soll es Kliniken auch möglich sein, Hometreatment anzubieten.

Die Gruppe ist sich einig, dass auch andere Anbieter bei Hometreatment berücksichtigt werden sollen. Die niedergelassenen Psychiater erheben inzwischen Anspruch in die Hometreatmentbehandlung eingebunden zu werden. Der IPE ist es auch wichtig, dass die Gemeindepsychiatrie ebenfalls berücksichtigt wird. Nur so ist eine wirklich sektorenübergreifende und vernetzte Behandlung möglich. Die IPE will nicht, dass die Klinik der einzige Akteur ist, was Hometreatment anbelangt.

TOP2: EX-IN-Stelle für PB?

PB berichtet, dass sie in Verhandlungen mit dem ZfP Emmendingen steht, ob sie dort als Genesungsbegleiterin mit Minijob eingestellt wird. Ziel ist es dabei das Entlasssmangement mit Hilfe von EX-INerInnen zu verbessern.

TOP3: Auftrag durch einen Vorstand des Landesverbandes Psychiatrie-Erfahrener Baden-Württemberg (BW) an PB

PB berichtet, dass ein Vorstand sie telefonisch gebeten hat, Mitglieder für den LVPEBW zu akquirieren. Darüberhinaus will er eine Liste der aktuellen Kandidaten für die Mitarbeit in der Freiburger IBB-Stelle. Der Wunsch des Vorstandes wird zur Kenntnis genommen.

TOP4: Mitgliedsbeitrag beim LVPEBW

Es wird diskutiert, ob es nicht sinnvoller sei, beim LVPEBW eine Mitgliedsbeitrag zu erheben. Da bisher die Mitgliedschaft kostenfrei ist, ist fraglich wie interessiert die Mitglieder wirklich an der Arbeit des LVPEBW sind. Andererseits sind die Mitglieder des LVPEBW in der Regel arm und beziehen Grundsicherung, Hartz IV oder kleine Renten.

TOP5: VJs Rolle in der IPE-Gruppe

Es wird darüber gesprochen, welche Rolle VJ in der Gruppe einnimmt. Im Juli-Termin der IPE soll dies ausführlich besprochen werden.

TOP6: Erfahrungen und Erwartungen an den Klinisozialdienst

RH informiert, dass er Ende Juni einen Vortrag und Workshop im ZfP Emmendingen halten wird. Dazu fragt er die Gruppe, welche Erfahrungen und Erwartungen mit den Kliniksozialdiensten gemacht wurden. VJ berichtet. Am meisten stört ihn, wenn ihm der Sozialdienst vorschreibt, was er zu tun hat. PB und BJ haben keine diesbezüglichen Erfahrungen.

IPE-Treff April 6.4.2016

veröffentlicht um 07.04.2016, 07:54 von Rainer Höflacher

Anwesend: BS, KG, FG, AW, A?, RH

Wir haben gemeinsam den Film "Nicht alles schlucken" angeschaut. BS hat die DVD dankenswerter Weise mitgebracht.

Inhalt: In einem sonst leeren Raum sitzen Menschen auf Stühlen und berichten von ihren Erfahrungen mit den Psychiatrie - hauptsächlich über Psychopharmaka und Zwangsmaßnahmen. Der Film erzeugte eine sehr dicht Atmosphäre durch seine Langsamkeit. Die Menschen haben Zeit ihre Gedanken zu finden und diese zu formulieren. Ernsthaftigkeit liegt in der Luft - selten wird gelacht. Es ist den Machern des Films gelungen sehr interessante Menschen in diesem Raum zu versammeln. Seien es die Psychiatrieerfahrenen, aber auch die Angehörigen, Ärzte und das Pflegepersonal schenken einem Blicke in ihr Inneres, das man sonst selten in dieser Weise vermittelt bekommt. Leider fehlte uns dann die Zeit die Stimmung, die dieser Film aufbaute, weiter nachzufühlen. Wir konnten nur noch ganz kurz über den Film sprechen.

Hier ein paar Gedanken des Gruppengesprächs anschließend:

  • Der Film betont zu sehr die Nachteile, die man/frau durch die Medikamenteneinnahme hat. Es ist auch möglich mit Psychopharmaka eine gutes Leben zu führen.
  • Wer Medikamente nimmt ist nicht 100%ig. Die Medikamente reduzieren das Erleben. Es gehört viel Mut dazu den Zustand 100% anzustreben. Manchmal ist es klüger auf 70% zu leben, aber dadurch psychosefrei zu bleiben. Vor allem, wenn man/frau die Medikamente schon viele Jahre nimmt und man/frau gut eingestellt ist, kann es sein, dass die medikamentenbedingten Einschränkungen gar nicht mehr wahrnehmbar sind und nicht negativ empfunden werden. Man fühlt sich dann trotzdem komplett.
  • Es ist wichtig gut eingestellt zu sein. Es ist oft ein sehr langer (Leidens-)Weg, bis die richtigen Medikamente gefunden sind.
  • Es ist sinnvoll sich immer auf dem Weg zu betrachten, was die Dosierung der Medikamente anbelangt. Die Wirkung der Medikamente ändert sich über die Zeit und die notwendige Minimaldosis kann auch sinken.
  • Manche auch schwerer schizophren Erkrankte schaffen aus auch irgendwann ohne Medikamente zu leben. Das gibt es auch!
  • Es ist wichtig ganz, ganz langsam zu reduzieren, da sich das Gehirn langsam an den veränderten Dopaminpegel anpassen muss. Die Rezeptoren können sich nur langsam einpegeln, wenn sich die Dopaminblockade reduziert. und wieder mehr Dopamin am synaptischen Spalt aufgenommen wird. Wer Jahre die Medikamente genommen hat, muss auch bei der Reduktion in Jahren denken.
Alles in allem ein sehr schöner Abend bei der IPE

IPE-Treff März 2.3.2016

veröffentlicht um 20.03.2016, 20:47 von Rainer Höflacher

IPE-Treff März, Mittwoch 2.3.2016. Vorsitzender: KG. Teilnehmer: STF., PB, B.J.
Protokoll: KG/PB

Angesprochen wurde der bevorstehende Besuch im aczepta-Pflegeheim Bad Krozingen (Haus Sinnighofen). KG war im Januar und Februar 2016 dort sechs Wochen lang Praktikant. Die Frage war: Was kann die IPE leisten, um die Situation der Bewohner dort zu verbessern. KG wurde auch eine Stelle dort in Aussicht gestellt. Besprochen wurde auch die Rolle von privaten Pflegeanbietern in der psychiatrischen Versorgungslandschaft (Nachteile/Vorteile). KG wies auch daraufhin, dass es sich bei den Patienten im Haus Sinnighofen um Schwerstbetroffene handelt, denen man nicht ohne weiteres helfen kann. KG und PB riefen nochmals alle Anwesenden auf, sich aktiv an dem bevorstehenden Termin im Haus Sinnighofen zu beteiligen. 

Anschließend schwenkte die Diskussion auf die individuelle Lage der Anwesenden um, die nicht zuletzt dadurch geprägt ist, dass keiner der Anwesenden mehr in regulären Arbeitsverhältnissen steht. Klar wurde, dass die Tatsache, dass man keine reguläre Arbeit mehr hat, durchaus auch Vorteile und Freiräume bietet, auch wenn die finanzielle Lage dadurch zwangsläufig eingeschränkt ist. Da an diesem Mittwoch nur eine kleine Runde zustande kam, wurde das Treffen nach knapp über einer Stunde beendet. 

IPE-Treff Februar 3.2.16

veröffentlicht um 04.02.2016, 15:03 von Rainer Höflacher   [ aktualisiert: 04.02.2016, 15:22 ]

Anwesend: PB, SF, RH, FG, BS, KG – 6 Personen

Das Treffen begann mit einer Schlaglichtrunde, in der jeder Teilnehmer kurz auf seine aktuelle Befindlichkeit eingehen konnte.
Danach wurde über den Vortrag mit dem Titel „Langzeittherapie schizophrener Störungen:
Aktueller Stand und neue Entwicklungen“ von Univ. Professor Dr. med. Gerhard Gründer aus Aachen diskutiert, der am 27.1. im ZfP Emmendingen abgehalten wurde. KG und BS waren bei diesem Vortrag unter den Zuhörern. Professor Gründer hatte in seinem Vortrag anhand vieler Folien und Schaubilder herausgearbeitet, dass es sowohl im Verlauf der Krankheit Schizophrenie als auch als Folge der Medikamentengabe zu Schrumpfungsprozessen im Gehirn kommt. Dass die Krankheit selbst die Gehirnphysiologie beeinflusst und zu einer Schrumpfung von bestimmten Gehirnarealen führt, war schon vor der Einführung der Neuroleptika in den 1950er-Jahren bekannt. Diese Tatsache ist nichts Neues und konnte schon damals mit Röntgenaufnahmen belegt werden. Weniger bekannt ist bisher, dass auch die Neuroleptika, die zur Behandlung von Schizophrenien eingesetzt werden, zur Schrumpfung von Gehirnarealen führt, wobei nicht klar ist, wie sich in diesem Punkt die einzelnen Medikamente unterscheiden. Noch gibt es hierzu keine klaren Studien. Doch vor dem Hintergrund dieser Schädigung des Gehirns durch Neuroleptika ist Gründer der Meinung, dass die Medikamente nach dem Prinzip „soviel wie nötig, so wenig wie möglich“ eingesetzt werden sollten. Allgemein würden auch heute noch Neuroleptika oft zu hoch dosiert werden, obwohl die Tendenz in den letzten Jahrzehnten dahin gehe, viel vorsichtiger und gezielter zu dosieren als in früheren Zeiten. Er selbst gehe im Falle von aggressiven und nervösen Patienten, wie sie oft als Notfälle in die Klinik eingewiesen werden, mittlerweile so vor, dass er nur die notwendige Dosis an Haldol gebe und die Patienten dann mit Benzodiazipinen beruhige. Von hohen Dosen von Haldol, um aggressive und nervöse Patienten runterzufahren, halte er nichts. Im großen und ganzen liegt hier also Gründer auf einer Linie mit Volkmar Aderhold, der ebenfalls davon überzeugt ist, dass Neuroleptika zur Schrumpfung des Gehirns führen und der daher ebenfalls eine vorsichtige Medikamentierung mit kleinen Dosen empfiehlt.

Anschließend berichtete KG über seine Erfahrungen als Genesungshelfer-Praktikant im psychiatrischen Pflegeheim der aczepta-Gruppe im Haus Sinnighofen in Bad Krozingen. Die Zustände im Haus Sinnighofen sind aus der Sicht von KG alles andere als optimal. RH stellte fest, dass die Versorgung von psychisch Kranken in Heimen ein wichtiges Thema sei, dass in den Betroffenenverbänden auch auf überregionaler Ebene oft diskutiert werde. Die Ausführungen von KG über das Haus Sinnighofen wurden von den anderen Teilnehmern mit Interesse aufgenommen. KG bot an, vielleicht einmal einen schriftlichen Abschlussbericht zu verfassen, den er den anderen Teilnehmern zur Verfügung stellen wolle. Auch wollten sich die Teilnehmer des IPE hier aktiv einbringen und auf der Basis der Informationen von KG den Direktionsbeauftragten für psychiatrische Versorgung des Haus Sinnighofen Dietrich Borchardt zu einem Gespräch mit der Gruppe einladen. Das Thema Heime für psychisch Kranke könnte zu einem zukünftigen Punkt in der Agenda des IPE werden.  

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