Quo Vadis? Die katholischde Kirche

Quo Vadis? Die katholische Kirche 

Axiome für eine postmoderne Christenheit 

§  Das sittliche Verhalten in allen - sowohl öffentlichen als auch privaten - Bereichen menschlicher Aktivität, sollte für die ganze Menschheit, nicht auf Geboten und Verboten, aber auf der Goldenen Regel basieren, die von allen Glaubensgemeinschaften als allgemeine Verhaltensregel akzeptiert ist.

§  Das neue Apostolat aller christlichen Kirchen sollte darauf ausgerichtet sein, allen Menschen beizustehen, um das Gute zu tun und das Böse zu vermeiden, um die Seligpreisungen des Evangeliums in ihrem täglichen Leben Wirklichkeit werden zu lassen, und nicht, um sie zu Katechismus-Christen zu bekehren.

§  Globalisierung: die Entwicklung der Welt von Verschiedenheit zur Übereinstimmung und Einheit ist der einzige Weg für die Zukunft der menschlichen Welt. Ebenso gibt es für die Glaubensgemein-schaften keinen anderen Weg als sich durch schrittweise Annäherung zur endgültigen Übereinstimmung und Einheit zu entwickeln.

·  Die Waren in der Erde und in den Meeren sind nicht das ausschließliche Eigentum der Länder, die knapp über oder am nächsten sind, aber sie sind im Besitz aller Einwohner der Erde. Dies sollte durch das Völkerrecht konstituiert werden.

Die politische, wirtschaftliche und finanzielle Welt ist auf dem Weg zur Einheit, zu einer Welt wachsender gegenseitiger Zusammenarbeit unter demokratischen Regierungen. Die noch auftretenden Probleme sind Gegebenheiten einer Übergangsperiode, die wohl einige Zeit dauern könnte, die aber unumkehrbar zur endgültigen Einheit der Menschheit mit einer Regierung und einer Weltsprache führen wird.

       Auch für die Religionen gibt es keinen anderen Weg, der aber anscheinend mehr Zeit in Anspruch nehmen wird. Die katholische Kirche ist dazu berufen, eine Vorläuferrolle in dieser Entwicklung zu erfüllen. Diese Rolle ist in ihrer Arbeit in der weltweiten interreligiösen Dialogbewegung bereits sichtbar.

       Die katholische Kirche wird diese Rolle nur unter der Bedingung erfüllen können, dass die alten Glaubenswahrheiten in eine Sprache übersetzt werden, die für den postmodernen Menschen und gleichzeitig für die anderen Glaubensgemeinschaften akzeptabel ist. Soweit ich herausfinden konnte,  sind Dr. Roger Lenaers SJ und Prof. Em. Jan W Stoop, der auch Kinderarzt ist, die einzigen in Belgien und Holland, die öffentlich mit einer Neu-Übersetzung der Glaubenswahrheiten hervorgetreten sind, u.a. über die Erbsünde, in seinem Buch "Darwin, Liebe und Gott" und in einem Artikel in der belgischen Wochenzeitung TERTIO, 6. Juni,  2011. Es entspricht in vollem Umfang dem, was ich in diesem Essay vor zu tragen versuche. 

Der neue Katechismus der katholischen Kirche, mit seiner korrigierten Auflage von 1997, wurde 1993 nach Jahren langwieriger Studien durch Bischöfe und Theologen und angeblich als ein Ergebnis des Zweiten Vatikanischen Konzils veröffentlicht. Im Einführungstext lesen wir folgendes: Der Katechismus soll ein Weltkatechismus sein, der die Lehren des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-1965) enthält. Trotz einiger Änderungen in der Auslegung mancher Glaubenswahrheiten seit dem Ende des II. Weltkrieges kann man nur sehr wenig oder sogar nichts davon in den 2865 Artikel finden, die sich über mehr als 700 Seiten in diesem neuen Katechismus ausbreiten. Die Beschreibung der Glaubens- wahrheiten in diesem Katechismus zeigt, dass die Kirchenführer des Vatikans noch in der gleichen Denkweise wie vor 60 Jahren verankert sind. Zur Information zitiere ich nachfolgend nur aus dem Text des Katechismus über die Erbsünde:

Art.389. Die Lehre von der Erbsünde [oder Ursünde] ist gewissermassen die „Kehrseite" der frohen Botschaft, dass Jesus der Retter aller Menschen ist, dass alle des Heils bedürfen und dass das Heil dank Christus allen angeboten wird. Die Kirche, die den „Sinn Christi" [Vgl. 1 Kor 2,16.] hat, ist sich klar bewusst, dass man nicht an der Offenbarung der Erbsünde rühren kann, ohne das Mysterium Christi anzutasten.

390. Der Bericht vom Sündenfall [Gen 3] verwendet eine bildhafte Sprache, beschreibt jedoch ein Urereignis, das zu Beginn der Geschichte des Menschen stattgefunden hat [Vgl. GS 13,1.]. Die Offenbarung gibt uns die Glaubensgewissheit, dass die ganze Menschheitsgeschichte durch die Ursünde gekennzeichnet ist, die unsere Stammeltern freiwillig begangen haben [Vgl. K. v. Trient: DS 1513; Pius XII., Enz. „Humani Generis": DS 3897; Paul VI., Ansprache vom 11.Juli 1966.].

397. Vom Teufel versucht, liess der Mensch in seinem Herzen das Vertrauen zu seinem Schöpfer sterben [Vgl. Gen3,1.], missbrauchte seine Freiheit und gehorchte dem Gebot Gottes nicht. Darin bestand die erste Sünde des Menschen [Vgl. Röm 5,19.]. Danach wird jede Sünde Ungehorsam gegen Gott und Mangel an Vertrauen auf seine Güte sein.

399. Die Schrift zeigt die verhängnisvollen Folgen dieses ersten Ungehorsams. Adam und Eva verlieren sogleich die Gnade der ursprünglichen Heiligkeit [Vgl. Röm 3,23]. Sie fürchten sich vor Gott [Vgl. Gen 3,9-10], von dem sie sich das Zerrbild eines Gottes gemacht haben, der auf seine Vorrechte eifersüchtig bedacht ist [Vgl. Gen 3,5.].

408. Die Folgen der Erbsünde und aller persönlichen Sünden der Menschen bringen die Welt als Ganze in eine sündige Verfassung, die mit dem Evangelisten Johannes „die Sünde der Welt" (Joh 1,29) genannt werden kann. Mit diesem Ausdruck bezeichnet man den negativen Einfluss, den die Gemeinschaftssituationen und Gesellschaftsstrukturen, die aus den Sünden der Menschen hervorgegangen sind, auf die Menschen ausüben [Vgl. RP16].  

"Sohn Gottes" wird 30-mal und "Jungfrau Maria" 47-mal in diesem Katechismus wiederholt. 

Wahrheit besteht aus spirituellen und materiellen Elementen. Die Glaubensgemeinschaften als auch die Wissenschaft suchen nach Wahrheit, nach dem Ursprung des Universums, dem Sinn des Lebens und des Todes, der Bedeutung des Menschen als einem Zusammenwirken von Geist und Materie. Die jüngste Annäherung von religiösen Führern und Wissenschaftlern in gegenseitigem Respekt und in Anerkennung der jeweils anderen Werte ist ein Ergebnis der Einsicht, dass Wahrheit dieselbe Wahrheit ist für die geistige als auch für die säkulare Welt. Was für postmoderne Menschen als Wahrheit über Gott und über den Menschen in seiner Beziehung zum Göttlichen und zu den Naturgesetzen annehmbar ist, muss auch für die Wissenschaft annehmbar sein

   Hier nun ein Versuch, einige Elemente des katholischen Glaubens  für postmoderne Menschen, für die Welt der Wissenschaft und, was von grundlegender Bedeutung ist, für andere Glaubensgemeinschaften verständlicher und annehm- barer zu machen. Dies soll geschehen durch die Übersetzung von Glaubens- wahrheiten wie das sich verändernde Gottesbild, die Vorstellung  von Jesus Christus und Maria, Erbsünde und Erlösung: 

Gott                                                                                                                                                                                                       Eine Definition von Gott, dem Göttlichen, findet man wohl am besten in der Antwort Gottes an Mose: "Ich bin der 'Ich-bin' " (Exodus 3,14). Gott ist! Er ist das SEIN in seiner Fülle, keine Vergangenheit, keine Gegenwart, keine Zukunft. Das Göttliche ist ewig, in seinem Wesen gibt es keine Veränderung. In Gott gibt es keine Zeit, keinen Raum, weil Zeit und Raum ein Kommen und Gehen in Zeit und Raum mit Entfernungen voraussetzt. Das Ewige, die zeitlose Existenz hat keine Begrenzung durch Entfernung, es ist ohne Anfang und ohne Ende. Es ist ohne Materie, es ist ein spirituelles Wesen. Nicht männlich, nicht weiblich, es hat kein Geschlecht. Die Menschen haben ES in ihrer Geschichte als männlich oder weiblich, als Vater oder Mutter angesprochen. Gott muss gut und schön sein. Die Menschen sind durch ihr intellektuelles und spirituelles Vermögen Gott am nächsten  und sie sind die einzigen unter den existierenden Wesen - Materie, Pflanzen und Tiere -,  die sich eines unendlichen geistigen Wesens, das sie Gott nennen, bewusst werden können.

       Unter allen Dingen, die Menschen durch ihren Verstand und ihre Sinne hervor gebracht haben, ist Liebe das spirituelle Kennzeichen des Menschseins. Liebe ist daher die einzige spirituelle Tätigkeit, von der man annehmen kann, dass sie ein wesentliches Merkmal des Göttlichen ist. Hier liegt im Christentum der Ursprung der Vorstellung von Gott als einer Person, in der sich die Liebe zwischen den drei göttlichen Personen der Dreifaltigkeit, Vater, Sohn und Heiliger Geist, ausdrückt, und von der Liebesbeziehung zwischen Gott und Menschen.  Diese Liebesbeziehung ist der höchste religiöse Ausdruck zwischen ihnen. Im Hinduismus gibt es die Dreieinigkeit von Brahma, Vishnu und Shiva. Das Gottesbild ist in jeder Glaubensgemeinschaft verschieden.

       Die Entwicklung von Vielfalt zur Homogenität und Einheit, die  jetzt in der politischen Welt immer schneller verläuft, schreitet auch in der religiösen Welt voran. Dank der interreligiösen Dialogbewegung kommen sich die Religionen ein- ander näher und das Gottesbild wird in Übereinstimmung und Einheit wachsen. 

Jesus Christus                                                                                                                                                                          

Alle Menschen haben durch ihr  spirituelles Sein Anteil am Göttlichen, der  ultimativen spirituellen Realitität. Weil in dieser Welt nichts völlig gleich ist und alles der Veränderung zum Besseren oder Schlechteren unterliegt, ist der Grad der Teilhabe am Göttlichen im gegenwärtigen Leben verschieden und dürfte wohl auch im Jenseits verschieden sein. Der Grad dieser Teilhabe von der Kindheit bis zum Tod kann beeinflusst werden durch familiäre Verhältnisse, durch Bildung, Freunde, kulturelles und religiöses Umfeld und vielleicht am meisten durch das persönliche Verhalten, das wohl auch im Jenseits in der Vereinigung mit dem Göttlichen unterschiedlich sein dürfte.  Die heiligen Mystiker in der katholischen Kirche wie der Apostel Johannes, Theresia von Avila, Johannes vom Kreuz, Eckart, Ruysbroec und viele andere auch in anderen Religionen geniessen  ein höheres Mass an Teil- habe am Göttlichen als die gewöhnlichen Menschen. Man kann sagen, dass die Gründer der Weltreligionen  in einem noch höheren Grad am Göttlichen teilhaben.

       Von Jesus Christus kann gesagt werden, dass er am Göttlichen in einem aussergewöhnlich hohem Grad Anteil hatte, so dass er Gott seinen Vater nennen und nach biblischem Brauch Sohn Gottes genannt werden konnte. Wissenschaftlich gesprochen kann Gott nicht Mann/Frau werden, und Mann/Frau kann nicht Gott werden Dies ist auch nach der Bibel unmöglich, die unter anderem feststellt: "Ich bin der Herr, und sonst niemand; ausser mir gibt es keinen Gott." (Jesaja 45,5). Man kann sagen, dass Jesus als Mensch vom Göttlichen erfüllt war, aber nicht, dass er Gott war. In ähnlicher Weise kann die leibliche Auferstehung und Himmelfahrt Jesu als auch die Aufnahme der Jungfrau Maria nicht mehr als eine Glau- benswahrheit aufrechterhalten werden, und diese Dogmen der katholischen Kir- che müssen in einer postmodern akzeptablen Weise umformuliert und neu übersetzt werden. Diese Ereignisse der Bibel und anderer heiligen Schriften sind in früheren Zeiten konzipiert worden, als sie als göttliche Möglichkeiten akzeptiert wurden. Jetzt müssen sie nicht als geoffenbarte Wahrheiten, sondern als menschliche Erzählungen früherer Zeiten interpretiert werden. Jesus, ebenso wie Paulus und die anderen Apostel sprachen und schrieben als Menschen ihrer Zeit, mit Bildern und Gleichnissen ihrer Zeit, die auf dem Hintergrund der neu erworbenen Wissenschaften und Einsichten neu interpretiert werden müssen. Das Gleiche ist über die Worte der Gründer der anderen Glaubensgemeinschaften zu sagen. Keiner von ihnen kennt die volle Wahrheit über Gott.  Ihre Worte sind an Ort und Zeit gebunden. Die verkündeten Wahrheiten des einen Gründers können mit den Wahrheiten anderen Glaubens ausgetauscht werden. Der Dialog zwischen den Glaubensgemeinschaften ist heute ein allgemein anerkanntes Thema. Die religiösen Werte der Glaubensgemeinschaften sollten zur Bereicherung aller gegenseitig austauschbar sein, was Ziel der interreligiösen Dialogbewegung ist, die heute in der ganzen Welt aktiv ist. Das Einzigartige der Lehre Jesu Christi ist die Verkündigung der Liebe als das grösste Kennzeichen des Göttlichen gegenüber allen Menschen und der Verpflichtung zur Gottesliebe und zur Menschenliebe untereinander, sogar zur Feindesliebe.

Maria

Wer das oben Gesagte akzeptiert, kann Maria nicht mehr Mutter Gottes nennen. Physikalisch gesprochen und auch gemäss der Bibel kann Gott keine Mutter haben. Nach den Gesetzen der Natur kann eine Jungfrau kein Kind gebären ohne die Injektion männlichen Samens. Wenn der menschliche Jesus der Sohn Mariens ist, dann ist Joseph sein Vater. In gleicher Weise kann man nicht mehr von der unbefleckten Jungfrau Maria sprechen, auch nicht in der Bedeutung von "ohne Sünde empfangen", weil jeder Mensch als ein Kind Gottes, frei von Sünde geboren ist. So wie Jesus nicht Gott genannt werden kann, kann die Mutter Jesu nicht Mutter Gottes genannt werden. Maria, die Mutter Jesu, ist und wird immer die erhabenste unter den Frauen sein, im Christentum und auch im Islam.

Erbsünde, Erlösung

Das Problem der Erbsünde kann für gläubige Christen ein Problem von grösster Bedeutung sein, weil die christliche Lehre von der Sünde als einem Mangelzustand ohne heiligmachende Gnade, die Lehre von der Erlösung durch Tieropfer im Alten Testament und durch den Tod Jesu Christi am Kreuz sowie die Spendung der Taufe auf diesem ursprünglichen sündigen Zustand  aller Menschen beruht. Wie könnte der Begriff der Erbsünde so umformuliert werden, dass seine spirituelle Bedeutung als postmodern annehmbarer Artikel des christlichen Glaubens vorgestellt wird? Man kann behaupten, dass die Geschichte des irdischen Paradieses mit dem Sündenfall und der Vertreibung aus dem Paradies die Geschichte der Menschheit stark beeinflusst hat. Dass Arbeit als Strafe gesehen wird, die Kolonialisierung anderer Nationen als Unterwerfung der Erde, kann als Folgen dieser biblischen Geschichten gedeutet werden. Die Welt von heute wäre anders, wenn der Ungehorsam unserer ersten Eltern später nicht als eine erbliche Situation, mit der jedes Kind in diese Welt kommt, interpretiert worden wäre.

    In der Definition der Erbsünde durch das Konzil von Trient heisst es, dass diese Sünde an alle bei der Zeugung übertragen wird. Nach katholischer Lehre sind alle Menschen seit ihrem Kommen in diese Welt erblich befleckt aufgrund ihrer Herkunft von unseren ersten Eltern Adam und Eva. Konnte eine solche Sünde durch einen homo sapiens vor 400.000 Jahren überhaupt begangen worden sein, zumal man annimmt, dass er in einem mentalen Zustand sehr niedriger Intelligenz gewesen ist und kaum fähig war, zwischen Gut oder Bös zu wählen? Dies ist etwas, was für einen postmodernen Menschen einfach unannehmbar ist. Das bedeutet, dass die Erbsünde, wie sie von der katholischen Kirche seit so vielen Jahrhunderten interpretiert worden ist, ebenfalls unannehmbar ist.

   Der Mensch ist Teil der Evolution des Universums von der ersten Existenz der anscheinend rein materiellen Dinge bis zur gegenwärtigen immer höheren Vergeistigung des Menschen, wie es von Teilhard de Chardin dargelegt worden ist.. Alle existierende Dinge befinden sich von Natur aus in einem Zustand ständiger Veränderung von weniger zu mehr, vom weniger Guten zum Besseren, vom weniger Vollkommenen zum Vollkommeneren. Leiden in all seinen Formen kann als eine Folge der Unvollkommenheit der empfindenden Wesen in ihrem Kampf für das Leben, für ein besseres Leben erklärt werden.

     Das Böse, die Sünde im theologischen Sinne, kann erklärt werden als alles, was gegen diese Entwicklung der immer höheren Vergeistigung der Menschheit läuft, und ist wegen der freien Wahl intelligenter Wesen möglich. Gut und Böse sind untrennbar mit der Einsicht, dem Wissen von dem, was gut und was böse ist, verbunden. Die Menschen haben durch ihren freien Willen die Fähigkeit, zwischen Gut und Böse wählen zu können. Gutes Handeln erhöht den Kontakt mit dem Göttlichen, schlechtes Handeln oder Sündigen bedeutet einen Verlust des Kontaktes mit dem Göttlichen. Der Grad der menschlichen Beziehung zu Gott hängt vom menschlichen Verhalten ab. Die Folge der Sünde kann nur durch den Menschen selbst berichtigt werden und kann nicht durch irgendeine Erlösung von aussen geändert werden.

  Was kann die Bedeutung von heiligmachender Gnade sein? Ist es nicht einfach der Zustand des menschlichen Geistes, des menschlichen Herzens, des menschlichen Gewissens und des menschlichen Verhaltens in Vereinigung mit dem Göttlichen? Der Glaube, dass Gott, die unendliche, unaussprechliche geistige Wirklichkeit, als liebender Vater in allem und sicherlich in einer ganz besonderen menschenähnlichen Weise gegenseitiger Liebe in den Menschen gegenwärtig ist, bedeutet, dass alle Menschen seit dem Beginn ihrer Existenz in einem Zustand der Gnade als Kinder Gottes geboren werden. Dieser Zustand der Gnade in einem gegenseitigen Austausch der Liebe mit dem Göttlichen ist die charakteristische Eigentümlichkeit für jeden Menschen, Gläubiger oder Nichtgläubiger.

       Die Frage ist, ob die Lehre von der Erlösung, wie sie auf der Grundlage von Texten in der Heiligen Schrift interpretiert worden ist, noch eine Bedeutung in unserer postmodernen Zeit hat. Menschen müssen nicht von etwas erlöst werden, was gar nicht da ist, sondern brauchen in der Wahl für das Gute Unterstützung und Beistand. Tradition in der Lehre der Kirche ist bei der fortschreitenden  Erkenntnis des Göttlichen wichtig. Deshalb sollten traditionelle Interpretationen nicht aufgegeben oder gelöscht werden, sondern in einer für postmoderne Menschen annehmbaren und verständlichen Weise neu interpretiert und in eine Lehre zur moralischen und sozialen Unterstützung für die christlichen Glaubensgemeinschaften umformuliert werden .

    Sich allzeit bewusst zu sein, dass das Göttliche in einem selbst wohnt, dass das göttliche Selbst an die Stelle des persönlichen Selbst tritt, wie es das Ziel des Lebens im Buddhismus ist, ist dies nicht die höchste menschliche Weise zu leben und führt das nicht zum dauernden Bewusstsein, ein Glied der weltweiten menschlichen Familie zu sein, in Verbindung auch mit seinen Ahnen in der Vergangenheit und mit seiner Nachkommenschaft in der Zukunft? Zur Vertiefung dieser Art von Bewusstsein bei möglichst vielen Menschen beizutragen, sollte dies nicht der Existenzgrund aller Glaubensgemeinschaften sein?

     Jahrhunderte lang war eines der Haupthemen in den Predigten in christlichen Kirchen über die Sünde, ihren Ursprung und ihre Folgen. Eine gewaltige Veränderung ist seit etwa dem Zweiten Weltkrieg durch die Tatsache erfolgt, dass Predigen über die Sünde in den christlichen Kirchen fast völlig verschwunden ist.  Könnte dies etwas mit dem Nachlassen und sogar Verschwinden des Glaubens an die Erbsünde bei den postmodernen Kirchenbesuchern zu tun haben? Der Glaube an die ursprüngliche Gutheit des Menschen hat Buddha dazu geführt, seine Unterweisungen auf moralische Führung zu begrenzen, ohne dass er versuchte, und er weigerte sich sogar, das Unaussprechliche durch theologische  Darlegungen und noch weniger durch das Festsetzen unfehlbarer Dogmen zu erklären. Ein Beispiel für den schliesslichen Triumph des Guten über das Böse ist das Verschwinden der jahrhundertelangen Konflikte und des Kriegselends im friedlichen demokratischen Europa von heute.

    Immer mehr Menschen wenden sich bei ihrer Suche nach einer moralischen Grundlage der Goldenen Verhaltensregel zu, die von allen Glaubensgemeinschaften angenommen worden ist. Dass in der menschlichen Gesellschaft das Gute belohnt und das Böse/die Sünde bestraft werden soll, ist Richtlinie der Goldenen Regel für die Autoritäten in der Gesellschaft auf dem Weg zu einem besseren sozialen menschlichen Leben in Gemeinschaft. 

Die Messe, die Eucharistie und ihr Platz im Kirchengebäude

Neben dem Baustil, dem Kruzifix und den Heiligenfiguren macht besonders die Eucharistie mit dem ewigen Licht das Sakrale eines katholischen Kirchenraumes aus. In der Eucharistie ist der von Gott erfüllte Mensch Jesus unter seinem Volk gegenwärtig, so wie  er in Palästina vor 2000 Jahren umher gegangen ist  und Seine Lehre der Liebe verkündet hat. Diese ständige Gegenwart unter uns ist die Bedeutung Seiner Auferstehung vom Tod. Der angemessene Platz für die Eucharistie ist deshalb nicht auf einem Seitenaltar oder irgendwo auf der Seite des Hochaltars, sondern nur im Tabernakel des Hochaltars. Die Kniebeuge oder Verneigung beim Betreten und Verlassen der Kirche geschieht deshalb sinnvoll in Richtung der Eucharistie, in der Gott in besonderer Weise gegenwärtig ist. Die Verehrung der Eucharistie muss auch durch den Umgang mit der Eucharistie durch den Zelebranten bei der Kommunion zum Ausdruck kommen. Es ist die Aufgabe des Zelebranten, und nicht einer seiner Helfer, um in feierlicher Weise zum Tabernakel zu gehen, dort die Eucharistie herauszunehmen und sie nach der Kommunion wieder zurückzustellen. Der Zelebrant teilt dann die Eucharistie an seine Helfer aus und übergibt den Kelch mit der Eucharistie einem oder mehreren seiner Helfer für die weitere Austeilung.

     Der heute allgemein anerkannte Platz des Zelebranten hinter dem Altartisch und zum Volk hin  sollte überdacht werden. Dieser Platz ist für die Liturgie des Wortes, die Kommunion und die abschliessenden Riten durchaus akzeptabel. Für die Liturgie der Eucharistie jedoch sollten der Vorsteher und seine Helfer auf der Vorderseite des Altartisches und in Richtung des Hauptaltars und der Eucharistie darauf stehen. Es ist Tatsache, dass der Zelebrant  dann als Vertreter der Gottesdienstbesucher handelt. 

Folgende Wörter und Ausdrücke (in Kursivschrift) sind in einer Neu-Übersetzung zu vermeiden:

Überall:  

Todsünde und lässliche Sünde, Sohn Gottes, Jungfrau Maria, Mutter Gottes ist zu ersetzen durch Mutter Jesu

In der Eucharistiefeier:

Das ist mein Leib / Dies ist mein Blut ist zu behalten als die Worter gebraucht durch Jesus selbst, in die figurlichen Satz wie oben bedeuted.

Im Credo:

Eingeborener Sohn Gottes, aus dem Vater geboren                                                         

Er ist vom Himmel gekommen, hat Fleisch angenommen durch den Heiligen Geist  von der Jungfrau Maria und ist Mensch geworden.

Wir bekennen die eine Taufe ..... zur Vergebung der Sünden

wir erwarten die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt. Amen. 


Katholische Räte

Erste Ökumenischer Rat — Nicäa I

Ort: N  Nicäa  (in Kleinasien N.W.)

Jahr: 325 N. Chr.

Papst:  Sylvester I, 314-335

Kaiser: Constantine I, westlichen römischen Kaiser 306-337; Regierung  324-337

Aufgerufen vom Kaiser und vom Papst ratifiziert, verurteilte dieser Rat die Häresie des Arius (Priester von Alexandria, d. 336) durch die Definition der CONSUBSTANTIALITY Gottes Sohn mit Gott dem Vater. Der Sohn ist der "derselben Substanz," Homo-Ousion, als der Vater ( Athanasius); nicht nur "wie Substanz," Homoi-Ousion (wie bei der Semi-Arians); noch ist er (wie Arius lehrte) eine Art von Super-Kreatur.

Hinweis:  Athanasius, Doktor der Kirche (ge 373), Bischof von Alexandria, war als Diakon und Konzilstheologe in Nicäa; Verbannten fünfmal und exkommuniziert durch die Arier.  Ephrem, Doktor der Kirche (ge 373), Diakon, wurde auch in Nicäa als Peritus .

Zweite Ökumenischer Rat — Constantinople I

Ort:Constantinople (in der Nähe von Bosporus, eine Meerenge in der heutigen Türkei).

Jahr: 381 N. Chr.

Papst:  Damasus I, 367-384

Kaiser: Theodosius I, der Große, 379-395

Es scheint, dass Papst  Damasus ich hinsichtlich dieses Konzil nahmen ca. 186 Bischöfe nicht kontaktiert wurde. Vom Kaiser genannt, es nicht der Papst oder Legaten oder alle Bischöfe aus dem Westen nahmen. Dennoch ist es als ein Generalrat des vierten Jahrhunderts von päpstlichen Dekrete des sechsten Jahrhunderts, aufgeführt in welcher Zeit seine dogmatischen Definitionen in der ganzen Kirche (Murphy, s. 41) angenommen wurden. Dieser Rat verurteilte die Häresie des Makedonios klar definiert die Göttlichkeit des Heiligen Geistes: er ist nicht wie die Engel schuf egal wie hoch eine Bestellung ist zurückzuführen auf so ein "Wesen." Der Rat bekräftigt auch den Glauben von Nicäa.

Hinweis:  Gregory Nazianzen, Doktor der Kirche (d. 389), war der Vorsitzende Bischof.  Cyril von Jerusalem, Doktor der Kirche (d. 386), war auch anwesend.

Dritte Ökumenischer Rat — Ephesus

Ort: Ephesus (S. von Smyrna in SW Kleinasien).

Jahr: 431 N. Chr.

Papst: Celestine I, 423-432

Kaiser:Theodosius II, 408-450

Von der östlichen Kaiser Theodosius II, beeinflusst von seiner frommen Schwester  Pulcheria aufgerufen (Kaiser im Westen war Valentinian III, 425-455), und Ratifizierung durch Papst Coelestin I, diesem Rat verurteilt die Häresie des Nestorius klar definiert die göttliche Mutterschaft der Heiligen Jungfrau Maria. Es gibt zwei Naturen in Christus (göttliche und menschliche), aber nur eine Person (göttliche). Maria ist die Mutter von dieser eine göttliche Person, den ewigen zweiten Person der gesegneten Dreiheit. Nestorius wurde als Bischof von Konstantinopel abgesetzt. Dieser Rat bestätigte auch kurz die Verurteilung von der Verbindung (siehe lokalen Rat von Karthago, A.D. 416).

Hinweis:  Cyril von Alexandria, Doktor der Kirche (ge 444), war Bischof Vorsitz.

Heresiarch : Nestorius.

Vierte Ökumenischer Rat — Chalcedon

Ort: Chalcedon (nördlich von Constatinople)

Jahr: 451 N. Chr.

Papst: Saint Leo I der große, 440-461

Kaiser:Marcian, 450-457

Von Kaiser Marcian, Ehepartner von Aelia Pulcheria  keusch und edlen aufgerufen und Ratifizierung durch Papst  Leo der große, der Rat verurteilt die Häresie des Abt Eutyches, MONOPHYSITISMUS, die, die behauptet, es nur existierten "eine Natur" (dem göttlichen) in Christus aus der Inkarnation weiter. Obwohl der Rat hatte der Behauptung, dass Constantinople sollte eingestuft werden zuerst nach Rom kirchlich, Papst  Leo nicht. Das Primat des sehen von Rom war es ist Besitz von dem Stuhl von Peter, nicht um irgendeine politische Macht. In seinen "dogmatische Brief", gelesen von Legaten am Ende der zweiten Tagung des Rates (Okt. 10, 451), Papst  Leo ich auch nichtig erklärt allen, die an die "Räuber Synode von Ephesus" (eine falsche Ephesus II) geschehen war: "... ...wir sehen kein Rat, sondern einer Höhle der Diebe (Latrocinium)." Im größten Zeugnis des östlichen Rates dem Primat des Papstes, die Bischöfe schrie: "sieht er den Glauben der Väter, den Glauben der Apostel; Somit hat durch Leo Peter gesprochen!" Eutyches wurde exkommuniziert.

Hinweis: Papst  Leo hieß ich, Doktor der Kirche (ge 461), die "Seele" der Chalcedon.

Fünfte Ökumenischer Rat — Constantinople II

Ort: Constantinople

Jahr: A.D. 553

Papst: Vigilius, 537-555

Kaiser: Justinian I, 527-565

Effektiv von Justinian I aufgerufen und schließlich von Papst Vigilius, Konstantinopel II verurteilt eine Auflistung von Anweisungen, bekannt als die "drei Kapitel" ratifiziert: 1) die Person und den Schriften von Theodore von Mopsuestia, Meister des Nestorius und die Ketzerei; 2) die Schriften des Theodoret von Cyrrhus; 3) den Schriften von Ibas von Edessa. Die letzten beiden Freunde des Nestorius hatte zu ihrer sieht von Chalcedon wiederhergestellt wurde, als sie nicht mehr die Lehren des  Cyril von Alexandria (d. 444) und von Ephesos gegen. Chalcedon wurde hier nicht diskreditiert (wie die Monophysiten gehofft hatte) da es hatte besorgt mit Männern. Konstantinopel II war mit ihren Schriften, besorgt, obwohl einhundert Jahre nachdem sie gestorben war.

Hinweis: Zwei wichtige Gemeinderäte Häresien zu verurteilen: Karthago (416) feierlich vom Papst Innocent II, (401-417), und dann in 418 von Papst Zosimus (417-418), verurteilt Pelagianismus (Pelagius, britischer Mönch), welche Ketzerei verweigert Erbsünde nannte es nur "schlechtes Beispiel." Orange (429) Frankreich, feierlich vom Papst Boniface II (530-532), verurteilt Semi-Pelagianism (eine Überreaktion Augustine auf Grace), die behauptet, dass Man erst seine erste übernatürliche Handlung Gnade benötigt.  Augustine stellte klar, dass Gottes Gnade ist erste.

Sechste Ökumenischer Rat — Constantinople III

Ort: Constantinople

Jahre: A.D. 680-681

Päpste: Agatho, 678-681, und  Leo II, 682-683

Kaiser: Constantine IV, 668-685

Von Kaiser Constantine IV und Aufrufen von Pope  Agatho aufgerufen, diesem Rat verurteilte die Irrlehre der Monothelites (Mono -einem Thelema -wird), die nur einen Willen, zu Christus (das göttliche), anstelle von zwei Willen (göttliche und menschliche), zwei in perfekter Übereinstimmung innerhalb der einen göttlichen Person, Jesus zugeschrieben. Konstantinopel III bestätigt auch Chalcedon. Papst  Leo II, 682 — 683, genehmigt die Dekrete von Konstantinopel III, Pope  Agatho (Jan. 10) starb vor Ende des Rates.

Hinweis: Papst Leo II ebenfalls verurteilt Papst Honorius ich (625-638) bei Fahrlässigkeit des Zolls angesichts der Ketzerei, insofern er feststellen sollten, dass Sergius keine bloße Harmonie (Einheit) von Testamenten in Christus aber buchstäblich wird in Christus, dem göttlichen Willen Lehre war. Honorius hatten nicht ex cathedra, gesprochen, so dass die Unfehlbarkeit nicht beteiligt war.

Siebte Ökumenischer Rat — Nicäa II

Ort: Nicäa 

Jahr: A.D. 787

Papst: Hadrian I, 772-795

Kaiser:Konstantin VI, 780-797 und Kaiserin Irene (797-802)

Dieser Rat wird von Kaiserin Irene (Witwe von Kaiser Leo IV. und Regentin für ihren Sohn Constantine VI), mit seinen doktrinären Dekret von Papst Hadrian ratifiziert I, verurteilt IKONOKLASMUS. Des Papstes Brief hier, so wie mit Papst Leo geben ich in Chalcedon, den Ton des Rates.

Hinweis: Brauerei unter der Oberfläche zu diesem Zeitpunkt, war jedoch eine Ablehnung der Päpstlichen Autorität. Die östlichen Bischöfe, abgeschnitten von Rom und empfänglich für Ketzerei unter Verfolgung, fanden die verdächtigen durch Rom.

Hinweis: Ikonoklasmus hatte durch Kaiser Leo III (717 – 741), war dagegen von Päpsten Gregory II (715-731) und Gregory III (731 – 741) und  Johannes von Damaskus (ge 749), Priester und Doktor der Kirche, der drei Diskurse in der Verteidigung der Bilder veröffentlichte gefördert worden.

Achte Ökumenischer Rat — Constantinople IV

Ort: Constantinople

Jahre: A.D. 869-870

Papst: Hadrian II, 867-872

Kaiser: Basilikum, 867-886

Von Kaisers Basileios aufgerufen und von Papst Hadrian II ratifiziert, dieser Rat verurteilt und PHOTIUS abgesetzt (820 — 891), Patriarch von Konstantinopel und Autor des griechischen Schismas.

Hinweis: 1054 Des griechischen Schismas wurde tatsächlich von Michael Cerularius, Patriarch von Konstantinopel zu diesem Zeitpunkt vollzogen. PHOTIUS angegriffen erzwungen klerikale Zölibat, die Ergänzung durch den Westen des "FILIOQUE" und das Glaubensbekenntnis und die Krönung Karls des großen im Westen. CERULARIUS (etwa 200 Jahre später) geschlossen die Kirchen die Lateiner in Konstantinopel hatte, dem Allerheiligsten ausgestoßen und mit Füßen getreten, als ungültig, und permanent weigern zu sehen, die drei Delegierten per Papst Leo IX. (1049-1054). Am 16 Juli, 1054, sie öffentlich platziert auf dem Altar der Hagia Sophia das Dokument mit seiner Exkommunikation.

Hier enden Sie die östlichen Räte und beginnen Sie den westlichen

Neunte Ökumenischer Rat — Lateran ich I

Ort: Die Basilika von  Giovanni in Laterano in Rom

Jahr: A.D. 1123

Papst: Callistus II, 1119-1124

Kaiser: Henry V, 1106-1125

Genannt und von Papst Callistus II ratifiziert, bestätigt dieser Rat das Konkordat von Worms (1122) zwischen Kaiser Henry V und Papst Callistus II, die gesichert, dass alle Wahlen der Bischöfe und Äbte frei durch die entsprechenden kirchlichen Stellen (Kurfürsten) erfolgen sollte. In Deutschland war der Kaiser zum Vorsitz diese freien Wahlen und dann weltlichen Macht auf der Bischof so gewählt, als Gegenleistung für zeitliche Lehenstreue zu schenken. Außerhalb Deutschlands war der Kaiser kein Teil in keine Wahlen zu haben.

Hinweis: Befasste sich auch mit an diesem Rat war Gegenstand der klerikalen Ehen. Es wurde beschlossen, dass sobald geweiht, ein Priester nicht in Latein oder östlichen Riten heiraten kann.

Zehnte Ökumenischer Rat — Lateran II

Ort: Die Basilika von  Giovanni in Laterano (Rom)

Jahr:A.D.-1139

Papst:Unschuldig II, 1130-1143

Kaiser: Konrad III, 1137 – 1152

Genannt und von Papst Innocent II ratifiziert, stornierte dieser Rat die Handlungen von dem verstorbenen Gegenpapst Anaklet II (ge 1138), endet das Päpstliche Schisma der Zeit. Es verurteilt auch die Ketzereien des: 1) Peter Bruys (Bruis) und seiner NEO-MANICHÄER, die verurteilten die Masse als "eitle Show" dagegen die Eucharistie, Ehe und die Taufe von Kindern — alle diese führt zu Albigensianism ("materielle Dinge sind böse an sich"); 2) Arnold von Brescia, wer behauptet, dass die Kirche eine "unsichtbare Körper," nicht von dieser Welt war, und keine Eigenschaft besitzen sollte.

Hinweis:  Bernhard, Abt und Doktor der Kirche (ge 1153), predigte gegen die Missbräuche und Laxheit Telefonzentrale auf Laien Investitur und der Lateran Rat festgelegten Gesetze abzutransportieren.

Elfte Ökumenischer Rat — Lateran III

Ort: Die Basilika von  Giovanni in Laterano (Rom)

Jahr: A.D. 1179

Papst: Alexander III, 1159-1181

Kaiser: Friedrich Barbarossa, 1152-1190

Genannt und von Papst Alexander III ratifiziert, dieser Rat reguliert die Wahl der Päpste (zwei-Drittel-Mehrheit durch das Kardinalskollegium bedurfte es für den Papst gewählt werden, und der Kaiser wurde von der Stimmabgabe ausgeschlossen). Es hob die Handlungen der drei Häresiarchen: GEGENPAPST VICTOR IV (1159) und zwei Nachfolger. Eines der Kapitel exkommuniziert die Albigenser, aber im Detail mit ihnen umzugehen war IV Laterankonzil, unter Papst Innocent III

Twelfth Ökumenischer Rat — Lateran IV

Ort: Die Basilika von  Giovanni in Laterano (Rom)

Jahr: A.D. 1215

Papst: Innozenz III, 1198-1216

Kaiser: Otto IV, 1208-1215

Genannt und von Papst Innocent III ratifiziert [welche Papst ex Cathedra (Denz. 430) definiert: "Es gibt aber einen universalen Kirche der Gläubigen, außerhalb dessen ist niemand überhaupt gerettet."], Lateran IV vorgeschriebenen mindestens jährliche Beichte und Kommunion für alle Gläubigen und offizielle gemacht, die Verwendung des Wortes "TRANSSUBSTANTIATION." Der einzige Fehler war im vierten Kreuzzug. Er reformierte Disziplin und verurteilt die Ketzereien des: 1) ALBIGENSIANISM (NEO-MANICHÄISMUS), die sich Ehe und alle Sakramente und glauben an die Auferstehung des Körpers gegen; 2) WALDENSIANISM (antiklerikalen Häresie), die behauptet, dass Laien ein Apostolisches Leben Sünden verzeihen würden, während ein Priester im Zustand der Sünde nicht absolvieren konnte. Waldensianism hielt auch dieser Eid nehmen und Zuweisen von Todesstrafen wurden abgehalten, um die Todsünden werden. Sie hielten auch, dem evangelischen Rat der Armut sei ein Gebot, damit sie alle Privateigentum der Eigenschaft forbad.

Dreizehnten Ökumenischer Rat — Lyons ich

Ort: Lyon, Frankreich

Jahr: 1245

Papst: Innozenz IV, 1243-1254

Kaiser: Friedrich II, 1215-1250

Genannt und von Papst Innocent IV ratifiziert, exkommuniziert dieser Rat Kaiser Frederick II, Enkel von Frederick Barbarossa, für seine contumacious Versuch, der Kirche lediglich eine Abteilung des Staates zu machen. Lyons, die ich auch einen neuen Kreuzzug (6.) unter dem Kommando von König  Louis IX (1226 – 1270) gegen die Sarazenen und die Mongolen gerichtet.

Vierzehnte Ökumenischer Rat — Lyon II

Ort: Lyon, Frankreich

Jahr: 1274

Papst: Seliger Gregor X., 1271-1276

Kaiser: Rudolf I von Habsburg, 1273-1291

Genannt und von Papst Gregory X ratifiziert, dieser Rat erklärt die doppelte Prozession des Heiligen Geistes vom Vater und der Sohn: "Qui ex Patre Filioque Procedit." Die Rückkehr der Ostkirche in Union mit Rom, suchte durch die Päpste, ist völlig fehlgeschlagen.

Hinweis: Thomas von Aquin, Priester und Doktor der Kirche (ge 1274), starb auf seinem Weg nach Lyon II  Bonaventure, Kardinal und Doktor der Kirche (ge 1274), war bei Lyon II, starb dort, und wurde vom Rat begraben. FILIOQUE definiert und von Nicäa hinzugefügt.

Fünfzehnten Ökumenischer Rat — Vienne

Ort: Vienne (südlich von Lyon), Frankreich

Jahre: 1311-1312

Papst: Clemens V, 1305-1314

Kaiser: Heinrich VII, 1308-1313

Genannt und von Papst Clement v. ratifiziert die Avignon-Päpste (der "Avignon Gefangenschaft" dauerte von 1305 bis 1377, als Papst Gregory XI den Heiligen Stuhl nach Rom zurückkehrte), erste dieser Rat unterdrückt die Ritter Templars (Master: Jacques de Molay) für Verbrechen, die von König Philipp IV von Frankreich erhoben. Ihre beschlagnahmten Eigentums wurde um die Hospitalers oder, in Spanien, nationale Aufträge gegeben, die gegen die Mauren gekämpft hatten. Der Rat erklärte auch, dass wer hartnäckig hält ", rationale oder geistige Seele nicht das Formular des menschlichen Körpers an sich und im Wesentlichen muss werden als Ketzer angesehen." (Denz. 481) Der Rat verurteilt auch die Begharden (Männer) und Beginen (Weibchen), wer also "inneren Vereinigung mit Gott" betont. Quietismus, dass Gebet und Fasten unwichtig wurde. Quietismus gelehrt, dass die "spirituelle" Person ist so perfekt, dass er oder sie fleischlichen Begierden freien Lauf gewähren kann.

Hinweis: Seine 1302 erklärt Stier UNAM SANCTAM Papst Boniface VIII (1294-1303), ex Cathedra , die es "… absolut notwendig für die Erlösung von jedem menschlichen Geschöpf zu unterwerfen den Roman Pontiff." (Denz. 469) Er war gegen den französischen König Philipp IV, der "Messe" (1268 – 1314), scheint, die aufgegeben haben, auf die Gewinnung einer Verurteilung des Bonifatius, und gewinnen eine gegen die Ritter Templars bei Vienne, 1311.

Sechzehnten Ökumenischer Rat — Constance

Ort: Konstanz, Deutschland

Jahre: 1414-1418

Päpste: Gregor XII, 1406-1415; Martin V, 1417-1431

Kaiser: Sigismund von Luxemburg, 1410-1437

Von Kaiser Sigismund und Papst Gregory XII, die die Einberufung berechtigt, wie er das Papsttum dankte aufgerufen. Die Anti-Popes Benedict XIII (Avignon) und Johannes XXIII (Pisa) kamen auch im Interesse der Einheit "abdanken". Der Rat erhöhte Martin V auf dem Stuhl von Peter, der Confustion des westlichen Schismas zu beenden. Papst Martin ratifiziert den Rat... außer die Dekrete, die Konziliarismus vorgeschlagen. Neben endet das Western-Schisma, Constance ebenfalls verurteilt die Ketzereien des: 1) John Wycliffe, die das heilige Opfer der Masse abgelehnt, betonte Schrift wie die Alleinherrschaft des Glaubens, abonniert Donatism, behauptet, der Papst ist nicht der Kopf der Kirche und Bischöfe haben keine Autorität; und auch 2) John Huss, der oben genannten nach Wycliffes Tod predigte.

Siebenzhenten Ökumenischer Rat — Florenz

Ort mit Jahren: Basel (Schweiz, nahe Frankreich), 1431-1437; Ferrara (Italien, nördlich von Bologna, südwestlich von Venedig), 1438; Florenz (Italien, südlich von Bologna, nördlich von Rom), 1439-1445

Papst: Eugene IV, 1431-1447

Kaiser: Albrecht II, 1438-1439; 1440 – 1493 Friedrich III

Dieser Rat hieß 1431 für Basel, Schweiz, von Papst Martin v., der desselben Jahres starb. Papst Eugene IV bestätigt dieses Dekret für Basel und die erste Sitzung fand am 14 Dezember, 1431. Glauben, dass es unruhig werden würde, aufgelöst Eugene IV den Rat innerhalb von vier Tagen, aber die Bischöfe in Basel, der begann und die ketzerischen Dekrete an Konstanz bekräftigen, dass "ein Allgemeine Rat besser als der Papst" verärgert. Im Januar, 1438 bestellte der Papst einen Neuanfang bei Ferrara. (Einige Bischöfe blieb offen Schisma in Basel sogar Wahl einen Gegenpapst, Felix V — zwei "Päpste," zwei "Räte" auf einmal.) Eine Pest kam nach Ferrara, und der Papst zog des Rates in Florenz. 8 Juni 1439, akzeptiert die Griechen die doppelte Prozession des Heiligen Geistes und vom 5. Juli, einigten sich auf einige andere Punkte, aber dauerhafte Union gescheitert: "Besser den Turban des Propheten als die Tiara des Papstes." 29 Mai 1453 fiel Constantinople der Mohammedaner. Cantate Domino verfügte. (Päpstliche Autorität mehr fest etabliert): ex cathedra: es [die römisch-katholische Kirche] fest glaubt, bekennt und verkündet, dass keiner von denen, die nicht innerhalb der katholischen Kirche, nicht nur Heiden, aber auch Juden und Ketzer und ausgetretenen können nicht werden die Teilnehmer im ewigen Leben, sondern fährt "ins ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel bereit war" (Matthäus 25: 41), es sei denn, vor dem Ende ihres Lebens gleich die Herde; hinzugefügt wurden und dass die Einheit der kirchlichen Körper so stark ist, dass nur für die restlichen drin die Sakramente der Kirche von Vorteil für die Rettung sind und Fastings, Almosen und andere Funktionen der Frömmigkeit und Übungen des christlichen Dienst produzieren, ewige Belohnung und dass niemand, welchen Almosen er geübt hat, auch wenn er Blut für den Namen Christi vergießen hat, können gespeichert werden, es sei denn, er in den Busen und die Einheit der katholischen Kirche geblieben i [Papst Eugen IV, die Bull Cantate Domino, 1441, Denzinger 714]. Temporäre Versöhnung mit der Griechen-RE: Filoque.

Achtzehnten Ökumenischer Rat — Lateran V

Ort: Die Basilika von  Giovanni in Laterano (Rom)

Jahre: 1512-1517 (März). (Luthers Thesen veröffentlicht 31 Oktober, 1517)

Päpste: Julius II, 1503-1513; Leo X., 1513-1521

Kaiser: Maximilian I 1493-1519

Aufgerufen von Papst Julius II, dieser Rat wurde am Mai 10, 1512; von Februar 1513 wurde Papst Julius sterben, und der Rat wurde von Papst Leo X. April 1513 wieder einberufen frühere Wiederaufnahme und von ihn ratifiziert. Die wichtigsten Diskussionen betrifft der "pragmatischen Sanktion von Bourges." 1438 Hatte der König von Frankreich, Charles VII, dieses Edikt herausgegeben, deklarieren einen Allgemeinen Rat überlegen den Papst und sein Recht, Bischöfe in Frankreich zu nominieren. Ein späterer König Louis XI, hatte dieses Dekret abgeschafft, 1461, aber Louis XII (1498 – 1515) hatte versucht, es wieder einzuführen. Dieser Rat lehnte eindeutig die Lehre in das Edikt enthalten. (Der Aufruf für einen anderen Kreuzzug gegen die Türken mit keine Begeisterung getroffen, und die Situation in Europa verbannt solch eine Unternehmung in Vergessenheit geraten.)

 

Neunzhenten Ökumenischer Rat — Trent

Ort: Trient, Italien.

Jahre: 1545-1549

Päpste: Paul III, 1534-1549 und 1551-1552; Julius III, 1550-1555; Pius IV, 1559 – 1565

Kaiser:1519-1556 Karl v. und Ferdinand I, 1556-1564

Aufgerufen von Papst Paul III, dieser Rat wurde fortgesetzt durch Papst Julius III und, nach 18 Jahren und in allen 25 Sitzungen, Papst Pius IV es geschlossen und feierlich bestätigt seine Dekrete. Trent verurteilt die Häresien von Luther und Calvin. Es gab Dekrete auf die Eucharistie, das heilige Opfer der Messe, der Sakramente (vor allem Taufe und Priesterweihe) und Belehrungen über die Ehe, Fegefeuer, Ablässe und die Verwendung von Bildern. + Finden Sie unter Kanon II und V, Taufe. Die übrigen Aufgaben, die von Papst Pius IV begonnen wurden fortgeführt von seinem Nachfolger, Papst  Pius V (1566 – 1572): Reform des Missale und Brieviary, Schreiben des Katechismus basierend auf den Dekreten des Trent, Einsetzung einer Kommission zur Ausgabe eine genauere Ausgabe der Vulgata und die Reform der Moral.

Hinweis:  Peter Canisius, Priester, Doktor der Kirche (ge 1597), den Papst am Trent dargestellt, und war ein Gegner des Melanchthon.

 

Zwanzigsten Ökumenischer Rat — Vatikan ich

Ort: Des Vatikans (Petersdom im Vatikan Stadtstaat, Rom).

Jahre: 1869-1870

Papst: Pius IX., 1846-1878

Europäischen Herrschern während des Konzils:Österreich: Francis Joseph, 1848-1916; ENGLAND: Victoria, 1837-1901; Frankreich: Napoleon III, 1852-1870; Spanien: Republik, 1868 – 1870; PREUßEN: Deutsche Reich preußische Königreich Wilhelm I 1861-1888; Russland: Alexander II, 1855-1881; Italien: Viktor Emanuel II, 1848-1861 (König von Sardinien-Piemont) 1861-1878 (König von Italien); Ulyssyes S. Grant, 1869-1877 (US-Präsident).

Aktion: Einberufen und von Papst Pius IX ratifiziert, am ersten Vatikanischen Konzil definiert die UNFEHLBARKEIT des Papstes beim als Pontifex, spricht er von dem Sitz von Peter (ex cathedra), auf eine Frage des Glaubens und der Sitten, auszusprechen eine Lehre die gesamte Kirche Glauben schenken darf.

Einundzwanzigsten Ökumenischer Rat — Vatikan II

Ort: Des Vatikans (Petersdom im Vatikan Stadtstaat, Rom).

Jahre: 1962-1965

Päpste: Johannes XXIII, 1958-1963; Paul VI, 1963-1978

Von Papst John XXIII aufgerufen und von Papst Paul VI ratifiziert, war das Zweite Vatikanische Konzil eine pastorale Rates (nicht dogmatisch) mit 16 Dokumente Betonung Ökumene als religiöse Gemeinschaft verstanden, sondern als Betonung von katholische Missionar Unternehmen bei der Umstellung auf den Glauben. 1960 Ging Papst John XXIII, das dritte Geheimnis von Fatima, welche Nachricht fällig war in diesem Jahr, erklärte, dass es nicht ertragen, für sein Pontifikat zu offenbaren. Dann trat 1962 Papst John XXIII in eine Vatikan-Moskau-Vereinbarung. In dieser Vereinbarung wurde festgestellt, dass für die russisch-orthodoxen bei seinem Rat anwesend sein, keine Verurteilung des Kommunismus war es zugelassen wird. 1968 — Papst Paul VI ausgestellt seine Enzyklika Humanae Vitae , gegen künstliche Empfängnisverhütung. 1969 — Papst Paul VI verkündet der Novus Ordo Missae .

Hinweis: Es wurde kein Dogma definiert und keine Häresie verurteilt am Zweiten Vatikanischen Konzil.

Diese Räte werden als ökumenischen Konzile von der katholischen Kirche aber Niot von der Oster-orthodoxen Kirche erkannt.

Die ersten 60 Päpste bis zu 540 wurden als Heilige deklariert!! Die , bevor die Namen dieser Päpste wurden weggelassen.

Auch wurden Räte und Synoden im mittelalterlichen England, von den lokalen politischen Behörden genannt wird. Aus den Schriften des Beda Venerabilis (673-735), Historiker und Doktor der Kirche erfahren wir, dass z.B. die Synode von Whitby in 664 von König Oswiu von Northumbria, aufgerufen wurde, wo der Roman wird der östlichen fest beschlossen wurde, einem Sonntag, gegen die Ionan (Irland)-Praxis sein, es, dass jeder Tag der Woche, beide basieren auf dem Mondkalender sein könnte.

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Lucien F. Cosijns, Binnensteenweg 240/A26, 2530 Boechout, Belgium

Tel. +32 3 455.6880               lfc.cosijns@gmail.com

www.interfaithdialoguebasics.info

 

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