Aktuelles

Verein Initiative Ringelblume

veröffentlicht um 20.09.2012, 00:03 von Initiative Ringelblume   [ aktualisiert: 20.09.2012, 00:05 ]

Seit Juni 2010 ist die "Ringelblume - Initiative zur Förderung von Naturprodukten" ein Verein.

WIR laden Sie herzlich zur MITARBEIT ein und freuen uns über jede UNTERSTÜTZUNG!

Der Mitgliedsbeitrag für das Jahr beträgt € 25,-.
weitere Informationen dazu erfahren Sie über Frau Handler, 0664/58 95 022 oder initiative.ringelblume@gmail.com.

Bankverbindung:
Raiffeisenbank
Kontonr. 11358363
BLZ 32000

Aktuelle Informationen

Gentechnik: USA droht Kollaps

Laufende Aktionen

Breit gefächerte Informationen von Betroffenen (Hersteller, Händler, Naturpraktiker), Presse und Politiker über geplante EU-Verbote und Reglementierungen im Naturstoffbereich

UNTERSCHRIFTENAKTION der INITIATIVE RINGELBLUME
Die Aktion ist mit mehr als 60.000 Unterzeichnern aus mehreren EU-Ländern und der Schweiz äusserst erfolgreich.
Die Listen werden nach Abschluss der Aktion dem Österreichischen Bundeskanzler und den damit befassten EU-Gremien überreicht.

Erhebung zur (Un)gefährichkeit von Teebaum-Öl

Fragebogen erstellt von Cropwatch, London und die Natural Oils Research Association-N.O.R.A.-International, München.
Die Daten sollen zur Verhinderung des von der EU geplanten Verbotes von Teebaumöl verwendet werden

Erhebung zur (Un)gefährlichkeit von Henna
Fragebogen erstellt von Willy Luger
Die Daten sollen zur Verhinderung des von der EU geplanten Verbotes von Henna verwendet werden
 

Geplante Aktionen

Übergabe eines Forderungskataloges (siehe Anhang) an die zuständigen EU-PolitikerInnen.

ZUSAMMENSCHLUSS mit anderen Organisationen mit ähnlichen Zielen zwecks Gründung einer größeren Plattform und langfristig einer Lobby für Naturstoffe bei der EUEU-Reglementierungen und Verbote


Deklarationspflicht für die 26 angeblich allergenen Duftstoffe

Dieses Gesetz wird vom BDIH angefochten!

Entwicklung bei den Verbotsbestrebungen von Teebaumöl

Die Frist für die Einbringung von Gegengutachten wurde mehrmals verschoben.

EU-Gesetzgebungsvorhaben und damit verbundene Probleme für die Kosmetik-Industrie



Gefährdung der Natur- und Rohstoff-Vielfalt durch die REACH-Verordnung

Rohstoffverteuerung, Zerstörung von Infrastruktur und Arbeitsplätzen !

 

Prozent-Gehalt-Richtwerte

veröffentlicht um 19.09.2012, 23:59 von Initiative Ringelblume

Hier finden Sie die Prozent-Gehalt-Richtwerte der zu deklarierenden, natürlichen, angeblichen Allergene in ätherischen Ölen

Citronellol

Citronella (Ceylon) 3 %
Citronella (Java) 1
Eucalyptus citriodora 4,5
Rose 35
Rosengeranie 36

Geraniol

Cananga 1%
Citronella (Ceylon) 16
Citronella (Java) 24
Lemongrass 8
Neroli 2
Palmarosa 82
Petitgrains 2,5
Rose 17
Rosengeranie 19
Rosenholz 1
Thymus serpyllum 7

Linalool

Basilikum (Linalool) 55%
Basilikum (Estragol) 1
Bay 2
Bergamotte 10
Cananga 1,8
Cardamom 4
Citronella 1
Coriander 73
Jasmin 5
Lavandin 35
Lavendel 34
Lemongrass 1
Litsea cubeba 1,7
Lorbeerblätter 1,2
Majoran 2,5
Muskatellersalbei 16,5
Myrte 2
Neroli 35
Oreganum 13
Palmarosa 2,5
Petitgrains 27
Rosengeranie 11
Rosenholz 80
Speiklavendel 42
Teebaum 15
Thymian 5
Zimtblätter 2,3
Zimtrinde 2,7
Zitronenminze 25

Limonen (D und L und DL)

Ackerminze 9%
Bay 3
Bergamotte 40
Bucchu 12
Cardamom 3,8
Citronella (Ceylon) 9
Citronella (Java) 3
Dillsamen 22
Elemi 49
Estragon 3
Eukalyptus 8
Fenchel süss 10
Galbanum 2
Grapefruit 94
Ingwer 1,5
Immortelle 2,2
Kampfer (weiss) 22
Karotten 2,5
Kiefer 4
Koriander 2,5
Kümmel 40
Lavendel 1
Lemongrass 2
Limette (destilliert) 49
Limette (ausgepresst) 52
Litsea cubeba 15
Lorbeer 1
Majoran 1,7
Mandarinen 80
Muskatnuss 4
Myrte 8
Neroli 12
Niaouli 10%
Orangen 95
Pennyroyal 1,2
Petersiliensamen 1,5
Petitgrain (Zitrone) 40
Petitgrain (Mandarine) 8,5
Petitgrain (Bitterorange) 1
Pfeffer (schwarz) 21
Pfefferminze 2,2
Piment 1,4
Rosenholz 1
Rosmarin 2,5
Salbei 1
Selleriesamen 60
Spearmint 16
Speiklavendel 2,5
Tangerine 93
Teebaum 1,1
Thymian 2
Wacholderbeeren 4,5
Weihrauch 15
Wermut 2
Ysop 1,1
Zedernblätter 1
Zitrone 71
Zypresse 2,2

 

Originalgehalte zur Berechnung für die Deklaration bitte vom jeweiligen Lieferanten anfordern!

BDIH-Fachtagung in Frankfurt am 24.11.2004

veröffentlicht um 19.09.2012, 23:56 von Initiative Ringelblume

Arbeiten im Naturbereich

Die Arbeitsgruppe Naturkosmetik war richtungsweisend für die Definition von Naturkosmetik in der EU und erarbeitete die Richtlinie für "kontrollierte Naturkosmetik"

Aktuelle Arbeitsthemen

  • Zusammenarbeit mit SCCP (Wissenschaftlicher Beirat der EU-Kommission)
  • Phytohormone (Soja, Rotklee-Präparate-Verbot)
    östrogenes Potential nur ein Bruchteil der Steroidhormone (Verteidigungsauftrag an den Arbeitausschuß)
  • Vergällungsmitteldeklaration
    Vergällungsmittel müssen nicht gesondert deklariert werden (Bez. nur ?denat.?) Erstellung einer Liste verwendbarer Vergällungsmittel
  • Bezeichnung "allergiegetestet"
    Aufgrund fehlender Standard-Testmethode ist diese Bezeichnung unzulässig.
  • Verkehrsfähigkeit von Lichtschutzfiltern
    Zinkoxid als alleiniger Sonnenschutzfaktor ungenügend, Titandioxid weiter gestattet.
  • Haltbarkeit von Kosmetikprodukten nach dem Öffnen
    Vorgangshinweise bei der Deklaration auf der BDIH-Webseite, Standardtest ? Kontaktlinsen-DIN-Methode (L`oreal versuchte zu modifizieren), Behördennachweis schwierig
  • Pharmakologisch wirksame Stoffe
    Eine neue Liste pharmakologisch wirksamer Stoffe in Vorbereitung
  • Absicherung von Claims
    Akne, Cellulite-Behandlung mit Kosmetika - Kritik von medizinischer Seite (Kontroverse: Pflege-Heilung). Spezielle Info-Veranstaltung geplant.
  • Neuüberarbeitung der Naturstoffdeklaration
    Definitionserweiterung auf Ether, Ester und Hydrierungsprodukte von Naturstoffen
  • Rohstoffliste
    Erstellung einer Liste naturnaher Rohstofflieferanten, Rohstoffprüfungen und Tests.
  • Alternative Konservierungsmethoden in der Naturkosmetik
    neue Methoden und Wirkstoffe, korrekte Formulierung der Bezeichnung ?konservierungsmittelfrei?, Bearbeitung durch eine separate Arbeitsgruppe
  • Verkehrsfähigkeit von Haarfarben
    über 120 sollen verboten werden, darunter Henna und Indigo - entlastende Unterlagen müssen eingebracht werden - sonst Verbot ab Ende 2005. Eine Haarfarben-Positiv-Liste soll erstellt werden.
  • Verwendungsverbot weiterer Pflanzen in der Kosmetik
    Ringelblume, Arnika, Schafgarbe und Johanniskraut sollen verboten werden. Kann nur durch Vorlage von entkräftenden Unterlagen noch verhindert werden. Rohstoffgruppe liefert Literatur, Arbeitsausschuss sammelt, dokumentiert und reicht ein.
  • Bericht Arbeitsgruppe ätherische Öle
    Deklaration der 26 allergenen Geruchstoffe (18 ätherische Ölbestandteile), Methyleugenol-Problem, TTO-Totalverbot droht.
  • Umgang bei Problemen mit der Testpresse
    Kritik an Ökotest (26 allergene Duftstoffe, Babybäder - Paraffinöl), Stiftung Warentest publizierte unrichtige Angaben über Naturkosmetik ? von BDIH öffentlich berichtigt, Arbeitsgruppe zu Kommunikationen mit Warentestorganisationen wird eingerichtet.
  • Messen und Kongresse
    Biofach 24. - 27. Februar 2005, Beauty 04. - 06. März 2005 Naturkosmetikkongress in Nürnberg (Juni 2005)
 

Bundesverband deutscher Industrie- und Handelsunternehmen Dr. Brunke Leiter Fachkreis Kosmetik
Tel. +49-211-492 12 22 Fax +49-211-490 204 dr.brunke@cosmetic-register.com www.kontrollierte-naturkosmetik.de

Allergene Geruchstoffe

veröffentlicht um 19.09.2012, 23:54 von Initiative Ringelblume   [ aktualisiert: 19.09.2012, 23:55 ]

von Dietrich Wabner, Prof.Dr.Dr., TU München, Natural Oils Research Association

Von den 26 angeblich allergenen Parfüm-Stoffen sind 18 Inhalts-Stoffe von natürlichen ätherischen Ölen. Ab März 2005 (Änderung der Kosmetikverordnung 2005, siehe Anhang: law_68.pdf) müssen diese Stoffe auf der Verpackung bzw. auf dem Beipack deklariert werden wenn folgende Konzentrationen überschritten werden: rinse-off-Produkte 0,01% und leave-on-Produkte nur 0,001%.

alpha-Methylionon, Amyl-Zimtalkohol, Amyl-Zimtaldehyd, Anisyl-Alkohol, Baummoos-Extrakt, Benzylalkohol, Benzylbenzoat, Benzylcinnamat, Benzylsalicylat, Butylphenylmethylpropional, Citral (Geranial, Neral), Citronellol, Coumarin, Eichenmoos-Extrakt, Eugenol, Farnesol, Geraniol, Hexylzimtaldehyd, Hydroxycitronellal, Hydroxyisohexyl3-cyclohexen-carbaldehyd, iso-Eugenol, Limonen, Linalool, Methyl2-octynoat, Zimtaldehyd, Zimtalkohol

In einem Artikel in der letzten Ausgabe der Zeitschrift Ökotest wird die Liste der angeblich allergenen Inhalts-Stoffe von ätherischen Ölen wesentlich kritischer betrachtet als bisher.
Linalool und Limonen z.B. werden nicht mehr als stark abwertend für die Ökotest-Beurteilungen angesehen.

Bei aller Literatur, die zu der Liste der angeblich allergenen Stoffe geführt hat, sind ganz wesentliche, sehr kritische Anmerkungen zu machen. Es wurden in der meist nur Einzelstoffe untersucht und nicht die natürlichen, realen Gemische, welche die ätherischen Öle darstellen.

Es ist erstaunlich, dass von einer Arbeit des Dermatologen Woeber keine Notiz genommen wird, der schon 1969 feststellte, dass die ätherischen Öle regelmäßig wesentlich geringere Reiz-Wirkung aufwiesen, als entsprechende Einzel-Inhaltsstoffe. Er verwendete allerdings als Inhaltsstoffe sogenannte Isolate aus natürlichen ätherischen Ölen.

Bei allen späteren, für die Liste der angeblich allergenen Stoffe herangezogenen Untersuchungen, ist mit Sicherheit anzunehmen, dass es sich um synthetisch hergestellte Einzelstoffe handelt. Für alle solche Untersuchungen wäre absolut zu fordern gewesen, dass vor und während den Untersuchungen die Qualität der Einzelstoffe gaschromatographisch auf Nebenbestandteile wie chlorierte Verbindungen untersucht worden wäre.

Dringend nötig wäre auch die regelmässige Bestimmung der Peroxid-Zahl. Es hatte nämlich bereits im Jahre 1969 der Kollege Woeber gezeigt, dass Peroxid-Zahlen über 10 die allergenen Potentiale der untersuchten Stoffe wesentlich erhöhen.
 

1-4 of 4