Protokolle








Jahreshauptversammlung 15. Januar 2016




Protokoll


der IVL-Jahreshauptversammlung


am Freitag, 15. Januar 2016, 19:30 Uhr


im Vitus-Thaler-Haus, Wallstadter Straße 72, 68256 Ladenburg




TOP 1. Begrüßung

Der Vorsitzende Jürgen Riegler eröffnet pünktlich die Sitzung und begrüßt die Anwesenden (40 Mitglieder, 4 Nichtmitglieder).

Es haben sich für die Jahreshauptversammlung (JHV) entschuldigt:

- Wiebke Wagner (krank)

- Helmut Griesheimer (witterungsbedingt)

TOP 2. Feststellung der form- und fristgerechten Einladung

Der Vorsitzende Jürgen Riegler stellt fest, dass die Einladung zur JHV satzungsgemäß und fristgerecht erfolgt ist.

TOP 3. Genehmigung des Protokolls der letzten JHV

Der Vorsitzende Jürgen Riegler berichtet, das Protokoll sei nach der letzten HV auf der IVL-Website veröffentlicht worden und bietet an, das Protokoll bei Bedarf einzusehen. Ein Mitglied macht hiervon Gebrauch.

Bei der anschließenden Abstimmung wird das Protokoll einstimmig genehmigt.

TOP 4.   Geschäftsbericht / Jahresberichte



Der Vorsitzende Jürgen Riegler berichtet kurz über die Arbeitsschwerpunkte des letzten Jahres auf der Ebene des Badischen Imkerverbandes (Neuer Vorsitzender ist H. Schmieder) sowie des IVL, der aktuell 134 Mitglieder zähle, also weiter gewachsen sei. Er führt dies auf die gut besuchten Jung-imker- und Fortbildungsveranstaltungen zurück, über die später noch berichtet werde.

Ausführlich schildert er die Schwierigkeiten, die sich aufgrund des SEPA-Umstellung mit der beabsichtigten Umstellung auf das Beitragseinzugsverfahren bei der Zusammenarbeit mit der Volksbank ergeben haben, - auch hierüber werde später noch berichtet.

Ansonsten habe sich aus seiner Sicht das Konzept verteilter Zuständigkeiten auf Vorstandsebene hervorragend bewährt: Jedes Mitglied habe engagiert seine Rolle ausgefüllt, auch besondere Anforderungen seien gut bewältigt worden, weshalb er sich bei allen bedanke.

Hinsichtlich der Einzelheiten verweist er auf die nun folgenden Berichte:


Der Stellv. Vorsitzenden Rudolf Schult (Gebäude / Gelände) berichtet hinsichtlich der Nutzung des Gebäudes neben den Vereinsveranstaltungen von den Vermietungen an unterschiedliche Nutzergruppen.

Das Gebäude selbst befinde sich überwiegend in guten Zustand, genauso wie das umgebende Gelände: Bei den Pflegemaßnahmen an Haus und Gelände (u.a. Vegetationsschnitt) hätten sich über 40 Mitglieder beteiligt, wofür er herzlich danke.

Die vor allem durch Elke Blumenthal bewirtschaftete Küche – nunmehr mit breiterem Angebot an Speisen und Getränken – sei in ihrer Ausstattung verbessert worden (z.B. Kaffeemaschine), was man weiter fortsetzen wolle.

Zur Ausleihe durch Vereinsmitglieder stünden jetzt u.a. ein Dampfwachsschmelzer zur Verfügung.

Für das nächste Jahr sei vor der Eingangstür eine Überdachung geplant, über Art und Umfang werde der Vorstand absehbar entscheiden.

Der Fortbildungsbeauftragten Stefan Wolf
 geht zunächst auf die bereits erwähnte, mit Martin Roth sehr erfolgreich abgewickelte Jungimkerschulung / Einführungskurs ein, die weit über 30 Personen besucht und dabei auch zu zahlreichen neuen Mitgliedschaften geführt haben. Daneben hätten ein extern durchgeführter Honiglehrgang zur Berechtigung geführt, eigenen Honig in Gläser des DIB abfüllen zu dürfen.

Weiterhin stellt er stellt das von ihm entwickelte, mit Neuerungen versehene Vortragsprogramm 2016 vor und erläutert einige Punkte. Da er seine Rolle in 2016 nicht im gewohnten Umfang weiter wahrnehmen kann, fragt er, ob einzelne Vereins-Imker bei der Fortbildung mitwirken könnten. Spontan kommen allerdings keine Meldungen zustande.

Hinsichtlich der auf dem Vereinsgelände befindlichen Honigvölker weist er darauf hin, dass diese mit Namen und Telefonnummer des Eigentümers versehen werden sollen, u.a. deshalb, weil eine massive Wachsmottenbildung zu beobachten gewesen sei.

Geplant sei in 2016, für Fortbildungszwecke ein Bücher- und Schriftenregal einzurichten; außerdem läge ein Angebot vor, ältere Filmaufzeichnungen mit Schulungen, die Vitus Thaler durchgeführt habe, zu einem in sich geschlossenen Film zu gestalten.


Der Internetbeauftragten Dirk Lankenau berichtet ausführlich über seine Aktivitäten bei der inhaltlichen und die von Klaus Gebhart bei der technischen Betreuung des IVL-Internetportals. Dieses umfasse derzeit 150 Seiten und sei im letzten Jahr ca. 6000 mal aufgerufen worden. Inhaltlich habe er 124 Änderungen in Form von Ergänzungen oder Aktualisierungen vorgenommen. Daneben seien 23 Gästebucheintragungen zu verzeichnen und 44 Mailanfragen eingegangen, die Schriftführer Jörg Blumenthal beantwortet hätte, - bei einfachen Fragen teilweise er auch gleich selber.

Neu aufgenommen hätte er z.B. einen Trachtkalender, der jahreszeitbezogen ausweise, welche Blüten sich letztlich im Honig fänden und die Basis für die Sortenbezeichnung darstelle.

Ein neues Projekt sei eine Seite „Von Imkern für Imker“, auf der z.B. Verkaufsangebote oder auch Bedürfnisse veröffentlicht werden können.

Klaus Gebhart ergänzt, technisch sei das Portal gut handhabbar und bedürfe somit nur weniger Aktualisierungen.

Der Schriftführer / Medienbeauftragte Jörg Blumenthal beschreibt kurz seine Aufgaben im Bereich Protokollführung (Vorstandssitzungen sowie Hauptversammlung) und Medieninformation sowie als „Unterstützer des Vorsitzenden“ bei allen Aufgaben, für die es keinen „geborenen Zuständigen“ gebe. Dies seien im letzten Jahr Tätigkeiten vor allem im Rahmen der Betreuung und Pflege des Mitgliederverzeichnisses gewesen: Im Zusammenhang mit der Umstellung der Beitragszahlungen auf das Einzugsverfahren habe sich nämlich erwiesen, dass die beim Landesverband geführte Datei technisch wenig bedienerfreundlich und inhaltlich oft überholt gewesen sei. Änderungen seien vom Landesverband in der Vergangenheit nur sporadisch eingepflegt worden, dieser arbeite – wie sich gerade bei der Recherche der Jubilare gezeigt habe - selbst kaum mit der Datei. Aus diesem Grund sei er auf Vorstandsbeschluss mit einer Überarbeitung und – aufgrund seiner Mitgliederbefragung – Komplettierung der Datensätze beauftragt worden. Diese sei mittlerweile abgeschlossen. Deshalb könne der Verein mittlerweile mit aktuellen Daten seiner Mitglieder arbeiten – soweit diese Fehler gemeldet hätten. Die Folge könne jedes Mitglied z.B. anhand der Einladung zur JHV sehen, nachdem er hierfür technisch die Voraussetzungen für automatische Serienbriefe geschaffen habe.

Seine Bitte sei nunmehr lediglich, sich bei erkennbaren Mängel zu melden und Veränderungen z.B. bei einem Wohnsitzwechsel gleich mitzuteilen.

Die desolate Situation bei der Betreuung des Beitragseinzugs durch die Volksbank können er sich nur mit Desinteresse des Instituts erklären, weshalb er darauf gedrungen habe, wieder zum bisherigen Verfahren zurück zu kehren, selbst wenn dies für die Schatzmeisterin in einem geringen Umfang Mehrarbeit bedeute.


Die Schatzmeisterin / Kassiererin Anna Kindsvater
gibt einen kurzen Überblick über das Bar- und Bankvermögen, die Einnahmen und Ausgaben sowie  den Stand des Vermögens (Nähere Angaben sind dem Protokoll als Anlage beigefügt und können von Mitgliedern beim Schriftführer gerne eingesehen werden, aber nicht öffentlich kommuniziert).

Eine Nachfrage von Thomas Kreuzer über getätigte Investitionen wird von der Schatzmeisterin und dem Stellv. Vorsitzenden beantwortet; seine Frage, ob sich durch die Beitragserhöhung in 2015 evtl. lediglich eine Erhöhung des Bankvermögens ergeben habe, wird verneint.

Für die Rechnungsprüfer Robert Winter / Dr. Michael Lorenz berichtet Dr. Hanns-Michael Lorenz von der gemeinsam vorgenommenen Rechnungsprüfung, die ohne jegliche Beanstandung geblieben sei. Aus diesem Grund beantragt er die Entlastung des Vorstands.

TOP 5: Entlastung des Vorstands

Die beantragte Entlastung des gesamten Vorstands erfolgt – bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder – mit großer Mehrheit.

Der Vorsitzende dankt im Namen des Vorstands für das erwiesene Vertrauen.

TOP 6: Personelle Veränderungen im Vorstand

Der Fortbildungsbeauftrage Stefan Wolf kann aus persönlichen Gründen im kommenden Jahr seine Rolle nicht wie gewohnt fortführen. Martin Roth wird seine Mitarbeit fortsetzen, kann aber nicht darüber hinaus tätig werden.

Aus diesem Grund schlägt der Vorstand vor, mit einzelnen Mitgliedern über eine Mitwirkung zu sprechen.

Dem wird zugestimmt.


Der Schriftführer Jörg Blumenthal möchte aus persönlichen Gründen, die mit dem Verein / Vorstands nichts zu tun haben, aus dem Vorstand ausscheiden; die Gründe habe er vorstandsintern angesprochen, man habe diese akzeptiert. Er habe sich jedoch bereit erklärt, während einer mehrmonatigen Übergangszeit seine(n) Nachfolger(in) sukzessive vor allem in die Dateiführung und Medieninformation einzuarbeiten und dem Vorstand bei Bedarf beratend weiter zu Verfügung zu stehen.

Der Vorsitzende bedauert dennoch das Ausscheiden und bedankt sich für seine jahrelange Mitarbeit.

Hinsichtlich der Nachfolge schlägt Stefan Wolf aus dem Kreis der Jungimker Martin Kragel vor. Dieser stellt sich kurz vor und erklärt sich zur Mitarbeit bereit.

Er wird von den Mitgliedern einstimmig gewählt.

TOP 7: Anträge

Innerhalb der Satzungsfrist sind keine Anträge eingegangen.

TOP 8: Jubiläen und Ehrungen

Jürgen Riegler berichtet von einer Reihe anstehender Jubiläen und damit auch Ehrungen.

Gründungsmitglied Ernst Neuwirth sei nunmehr seit 60 Jahren Mitglied; die Ehrung (für die es beim Landesverband nur bis 50 Jahre Urkunden etc. gäbe!) würde man deshalb bei einem besonderen Anlass durchführen.

Seit 35 Jahren seien Alois Schneider, seit 20 Jahren Andreas Martin, Thomas Roß, Paul Hennze und Helmut Griesheimer Mitglied. Der anwesende Thomas Roß erhält sogleich seine Urkunde ausgehändigt, die anderen Mitglieder bekommen diese separat.

Weiterhin gebe es fünf Mitglieder mit 10-jährigem Jubiläum, einige 5-jährige und aus 2015 noch weitere 12 Jubilare, deren Ehrungen bei dem o.g. besonderen Anlass erfolgen werde.

Aus dem Kreis der Anwesenden melden sich einige, für die ebenfalls Mitgliedschaften im o.g. Rahmen der Fall sind (z.B. Hans Scholl / zumindest 55 Jahre). Da auch hier die Datenbank des BIV nicht verlässlich geführt ist, wird eine Nachprüfung zugesagt.

TOP 11. Verschiedenes

Martin Roth weist darauf hin, dass in 2016 kein Wandern in den Raps möglich sei; dies wird besonders bedauert, weil sich dort die Bauern beim Spitzen sehr rücksichtsvoll gezeigt hätten.


Ulrike Meboldt-Brenneis würde gerne – wie dies auch von anderen Mitgliedern angeregt wird – eine Liste über die Mitglieder und deren wesentliche Daten veröffentlicht haben. Außerdem regt sich an, eine Inventarliste aufzustellen.

Jörg Blumenthal ruft in Erinnerung, eine Inventarliste sei von Vitus Thaler begonnen, aber nicht vollendet worden; da hierzu keine Aufzeichnungen vor lägen, müsse damit neu begonnen werden, was nach Plänen des Vorstands im nächsten Jahr erfolgen solle.

Eine Veröffentlichung von Mitgliederdaten ist lt. Jörg Blumenthal aus Datenschutzgründen nur nach Einwilligung der Mitglieder und nur in begrenztem Umfang möglich. Um eine umfangreiche Erhebung samt Bereitschaftserklärungen zu vermeiden, schlägt er vor, dass die Anwesenden (deren Daten ja in der Anwesenheitsliste erfasst seien) durch Handaufheben erkennbar machen möchten, wer mit einer Veröffentlich von Namen, Vornamen, Adresse und Telefonnummer nicht einverstanden sei. Je nach Ergebnis werde er dann eine Liste fertigen, die bei Versammlungen beim Vorstand eingesehen und ergänzt werden können. Eine Weitergabe der Daten durch Kopieren u.ä. käme aber nicht infrage.

Die Anwesenden erklären sich alle mit diesem Verfahren einverstanden; ein Anwesender lehnt dies ab, hat sich aber auch nicht in die Anwesenheitsliste eingetragen.


Jürgen Riegler berichtet, dass im vergangen Jahr beim Strombezug die Umstellung auf einen Biostromanbieter beschlossen worden sei. Seine Recherchen hätten aber ergeben, dass derzeit kein Biostromanbieter unter dem Preis der ENBW läge, weshalb keine Umstellung vorgenommen worden sei.

Jörg Blumenthal weist darauf hin, dass sich die Entscheidung nach seiner Erinnerung nicht alleine am Bezugspreis orientieren solle. Vielmehr wäre die Intention gewesen, als Imkerverein seine Naturverbundenheit durch Biostrombezug unter Beweis zu stellen. Er schlägt deshalb vor, dass der Verein Mehrkosten in Höhe von ca. 10% in Kauf nehmen solle, um dem Anliegen der Mitglieder zu folgen.

Dies wird von mehreren Mitgliedern unterstützt.

Jürgen Riegler sagt zu, dies weiter zu verfolgen.


Stefan Wolf bittet um Auskünfte, ob aus Sicht der Mitglieder im kommenden Jahr bestimmte Geräte angeschafft werden sollen.

Ins Gespräch gebracht wird – wie schon bei der vergangenen HV – die Anschaffung einer Spülmaschine. Nach kurzer Diskussion wird gfs. die Anschaffung eines industriellen Spülers (auch im Hinblick auf Vermietungen) als denkbar betrachtet, wegen des Preises – ca. 1500€ - nur befürwortet, falls gebraucht ein Gerät besonders günstig erworben werden könne.

Elke Blumenthal bittet, investiv ein leistungsfähiges Gerät zur Warmwasserbereitung für die Küche vorzusehen; dem wird zugestimmt.

In diesem Zusammenhang wird mitgliederseits daran erinnert, dass für die Küche im letzten Jahr bereits die Anschaffung eines elektrischen Heizgeräts bewilligt worden sei (da man nach den dort herrschenden Temperaturen „eigentlich keinen Kühlschrank brauche ...“)

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, dankt der Vorsitzende den Mitgliedern und Gästen für ihr Kommen sowie ihre rege Beteiligung an der Diskussion.

Er schließt die JHV um 21.05 Uhr.

          Gez. Jürgen Riegler                                                            Gez. Jörg Blumenthal

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          Der Vorsitzende                                                                      Der Schriftführer






Jahreshauptversammlung 16. Januar 2015

Protokoll

Der IVL-Jahreshauptversammlung


am Freitag, 16. Januar 2015, 19:30 Uhr


im Vitus-Thaler-Haus, Wallstadter Straße 72, 68256 Ladenburg

Rege Diskussionen ...   -  Gute Stimmung in der Jahreshauptversammlung 2015
Rege Diskussionen und Gute Stimmung bei der Jahreshauptversammlung im Januar 2015 (s.a. hier)

TOP 1. Begrüßung

Der Vorsitzende Jürgen Riegler eröffnet pünktlich die Sitzung und begrüßt die Anwesenden (41 Personen, darunter 2 Nichtmitglieder).

Es haben sich für die Jahreshauptversammlung (JHV) entschuldigt:

- Gründungsmitglied Wilhelm Berberich – er gibt die Imkerei nunmehr auf

- Hans Scholl / unterzieht sich gerade einem med. Eingriff

- Angelika Thaler / ist auf Urlaubsreise

- Erwin Maurer / lebt in Spanien (und bittet um Hinweis, dass er dort seine

 Bienen 3 Jahr nicht mehr behandeln musste)

- Barbara Dresel / ist aus familiären Gründen verhindert

- Gerhard Effenberger / beendet das Imkern aus gesundheitlichen Gründen

- Andreas Pollack / krank.

TOP 2. Feststellung der form- und fristgerechten Einladung

Der Vorsitzende Jürgen Riegler stellt fest, dass die Einladung zur JHV satzungsgemäß und fristgerecht erfolgt ist.

Jörg Blumenthal bittet, sich in die Anwesenheitsliste einzutragen und dabei anzugeben, wer nicht Mitglied ist; außerdem bittet er – soweit möglich – um Angabe der Mitglieds-Mailadressen.

Für das erkrankte Gründungsmitglied Hans Scholl hat er eine Grußkarte vorbereitet, die zwecks Unterschrift rundgereicht wird.

TOP 3. Genehmigung des Protokolls der letzten JHV

Der Vorsitzende Jürgen Riegler bietet an, das Protokoll bei Bedarf bei Jörg Blumenthal einzusehen. Dies wird nicht gewünscht. Daraufhin stellt der Vorsitzende  fest J.B. hat ein ausgedrucktes Exemplar dabei.

Ansonsten: gehe von Einverständnis aus / Handzeichen


Der Vorsitzende berichtet, dass der Beisitzer Uwe Wüst aus familiären Gründen ausgeschieden sei und bedankt sich für seine Mitarbeit.

TOP 4.   Geschäftsbericht / Jahresberichte



- des Vorsitzenden Jürgen Riegler


Er berichtet von der neuen Aufgabenzuordnung im Vorstand, in Stichworten über die Arbeitsschwerpunkte der Einzelnen und seine in diesem Zusammenhang geleistete koordinative Arbeit.

Besonders erwähnt er, dass der Verein weiter auf nunmehr 133 Mitglieder gewachsen sei, auch aufgrund der sehr intensiv nachgefragten Jungimker- und Fortbildungsveranstaltungen.

Er bedankt sich bei den Sponsoren des Vereins, insbesondere der Fa. Huben und berichtet von der Unterstützung des Ladenburger Bürgermeisters, die dieser bei der Einweihung des Vitus-Thaler-Hauses erneut zugesagt hat.


- des Stellv. Vorsitzenden Rudolf Schult (Gebäude / Gelände)

Er berichtet hinsichtlich der Nutzung des Gebäudes von 8 Vermietungen zwischen April und November (im Hinblick auf die über den Winter nötige Beheizung findet während dieser Zeit keine Vermietung statt).

Das Gelände sei durch erfreulich viele Mitglieder beim nötigen Vegetationsschnitt gut gepflegt worden.

Er bedankt sich hierfür wie auch eine Spende über 500 Liter Heizöl.


- der Schatzmeisterin / Kassiererin Anna Kindsvater


Sie gibt einen kurzen Überblick über das Bar- und Bankvermögen, die Sondereinnahmen durch die Vermietung des Hauses sowie angefallene Regelausgaben.

Nachfragen hierzu gibt es keine.

- der Rechnungsprüfer Robert Winter / Dr. Michael Lorenz

Dr. Hanns-Michael Lorenz berichtet von der zusammen mit Robert Winter vorgenommenen Rechnungsprüfung, die – mit Ausnahme eines Tippfehlers in einem Substantiv – ohne jegliche Beanstandung geblieben sei.

Aus dem Kreis der Mitglieder wird vorgeschlagen / diskutiert, den Vorstand mit einer Prüfung zu beauftragen, ob der Strombezug von einem lokalen Naturstrom- / Ökologiestromanbieter bezogen werden kann. Dabei soll ein Wechsel nicht rein aus wirtschaftlichen Gründen, sondern vor allem aus ökologischen Gründen getroffen werden.

Der Vorschlag wird im Vorstand diskutiert werden.

- des Fortbildungsbeauftragten Stefan Wolf


Er gibt einen Überblick über die bereits erwähnte, sehr erfolgreiche Jungimkerschulung, die auch zu zahlreichen neuen Mitgliedschaften geführt habe. Auch einige neu gewonnene Paten hätten erfolgreich gearbeitet, so dass von einer insgesamt hervorragenden Resonanz berichtet werden könne.

Er stellt das Vortragsprogramm 2015 vor und regt an, dass einzelne Imker prüfen mögen, ob sie nicht selbst auch bei der Fortbildung mitwirken könnten.

- der Internetbeauftragten Dirk Lankenau / Klaus Gebhart

Dirk Lankenau berichtet detailreich über seine Aktivitäten und die von Klaus Gebhart. Seit Bestehen des Web-Auftritts seien 30.000 Klicks erfolgt (Anm.: dies bedeutet, wie oft einzelne Inhalte aufgerufen worden sind).

Er wünscht sich aus der Mitte der Mitglieder mehr Feedback für die Inhalte.

- des Schriftführers / Medienbeauftragen Jörg Blumenthal

Er beschreibt seine Rolle als „Unterstützer des Vorsitzenden“ bei allen Aufgaben, für die es keinen „geborenen Zuständigen“ gebe. Dies seien Tätigkeiten von der Organisation des Vereins bis hin zur Pflege von Mitgliederverzeichnissen u.ä. Ebenso zahle dazu der Schriftverkehr des Vereins z.B. bei Anfragen etc. Ein Schwerpunkt sei die Abwicklung der Mitgliederumfrage gewesen, über die später im Detail berichtet wird. Er erwähnt weiter die Namensgebung für das Vitus-Thaler-Haus und die in diesem Zusammenhang durchgeführte Veranstaltung – womit die Brücke zur Medieninformation geschlagen sei: Zahlreiche Medien würden die Berichte über das Vereinsgeschehen übernehmen, so dass die Wahrnehmung des Vereins in der Öffentlichkeit zugenommen habe.

Er bedankt sich für die gute Zuarbeit der Vorstandsmitglieder, ohne die eine erfolgreiche Öffentlichkeitsarbeit nur schwer möglich sei.

Seine Empfehlung – aufgrund von Zuschriften und persönlichen Kontakten – sei es, noch mehr Aufmerksamkeit der Ausbildung von Kindern und Jugendlichen zu schenken.

TOP 5: Entlastung des Vorstands

Das Mitglieder Martin Roth beantragt

- entsprechend der Empfehlung der Prüfer Entlastung der Kassiererin.

Dem wird einstimmig gefolgt.

- die Entlastung des gesamten Vorstands.

Der Vorstand wird – bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder – mit großer Mehrheit entlastet.

TOP 6:  Bericht über die Ergebnisse der Mitgliederumfrage

Jörg Blumenthal berichtet anhand der diesem Protokoll nachgehefteten Folien über die Ergebnisse der Mitgliederumfrage.

Dabei beschreibt er vor allem, dass die Ausgangsdatei des Bad. Imkerverbandes sehr viele Informationen enthalte, die für die tägliche Arbeit im Verein ohne Belang seien, diese aber nicht gerade erleichtern (so fehlen z.B. Mailadressen). Deshalb habe er begonnen, die „Papierdateien“ des früheren Vorsitzenden in elektronische Dateien überzuführen und abzugleichen. Dank der Mitgliederumfrage seien dabei viele neue Informationen und Daten gewonnen worden, die jetzt z.B. gestatten, die meisten Vereinsmitglieder per Mail zu erreichen.

Anna Kindsvater berichtet, dass die Datei-Informationen des Landesverbands oft nicht mit den – bis dato vorzüglich geführten - Unterlagen des früheren Kassierers übereinstimmen. Insgesamt sei für sie der Buchungsverkehr nur mit großem Aufwand nachzuvollziehen. Deshalb wolle man im Zusammenhang mit der Neufestsetzung des Mitgliedsbeitrags hier zweifelsfreie Daten erhalten.

TOP 7: Neufestsetzung des Mitgliedsbeitrags für den Imkerverein

Jörg Blumenthal stellt – wieder anhand der nachgehefteten Folien – dar. Der letztlich zu bezahlende Jahresbeitrag setze sich aus den Grundbeträgen zusammen und den individuellen Zuzahlungen für die Versicherung der jeweiligen Völker und der ADIZ.

Der Vorsitzende beschreibt, dass dem Verein für seine Arbeit derzeit p.a. lediglich 12€ zufließen. In der Mitgliederumfrage sei erkennbar geworden, dass die große Mehrheit der Mitglieder mit einer aufgabenbezogenen Erhöhung einverstanden seien und schlägt vor, den Jahresbeitrag für den IVL auf 24€ zu erhöhen.

Aus dem Kreis der Mitglieder wird nachgefragt und von Vorstandsmitgliedern beispielhaft geschildert, wie der bisherige / künftige Vereinsbeitrag verwendet wird.

Das Mitglied Thomas Kreuzer wünscht sich konkretere Informationen über Investitionen oder auch Unterhaltungskosten, die dem Erhöhungswunsch zugrunde liegen.

Jörg Blumenthal berichtet von den Überlegungen des Vorstands, durch Investitionen „mit Augenmaß“, also großer Sparsamkeit, die Küche technisch auf einen Stand zu bringen, die der Nachfrage auch der Hausmieter entsprechen. Hierzu zählen z.B. eine Spülmaschine, eine leistungsfähige Kaffeemaschine, aber auch eine Beheizungsmöglichkeit der Küche: bei Vereinsveranstaltungen im Winter „bedürften die Getränke keinerlei Kühlung mehr...“.  Die Mitarbeit in der Küche würde insofern auch beeinträchtigt, weil es dort einfach lausig kalt sei. Verbesserungen seien auch im Vorhalten von Gerätschaften zur Ausleihe durch Mitglieder diskutiert worden; derzeit habe man aber von Kostenvoranschlägen für konkrete Instandsetzungsarbeiten, die nicht durch Mitglieder leistbar seien, abgesehen. Der Vorstand sehe es als seine Aufgabe, künftig für jeweils das kommende Geschäftsjahr eine grobe Investitionsplanung vorzulegen.

Thomas Kreuzer sieht sein Anliegen damit vollumfänglich erfüllt. Die Mitglieder bestätigen dies mit großer Mehrheit.

Die Abstimmung über die Erhöhung des dem Verein zukommenden Beitrags von 12€ auf 24€ ergibt eine große Mehrheit für die Erhöhung.

TOP 8: Fälligkeit und Zahlungsverfahren des Mitgliedsbeitrags

Jörg Blumenthal und Anna Kindsvater möchten gerne nach der Beitragserhöhung die Mitglieder durch mitglieds- und völkerbezogene Rechnungsstellung über ihren individuellen Beitrag informieren und fragen nach dem dann aus der Sicht der Mitglieder zweckmäßigen Zahlungsverfahren.

Mehrere Mitglieder wünschen sich eine Rechnungsstellung.

Der Vorsitzende weist darauf hin, dass für 2015 die Ende 2014 gemeldeten Völkerzahlen gelten.

Klaus Gebhart beschreibt die sehr guten Erfahrungen seines Imkervereins des Beitragseinzugs durch Lastschriftverfahren anhand er OMV-Software, wie sie auch der Bad. Imkerverband einsetze. Nach Schulung wäre der Beitragseinzug so effizient abwickelbar.

Jörg Blumenthal dankt für diesen Hinweis, schlägt die Anwendung dieses Verfahrens vor und sieht es als problemlos an, den Beitragseinzug auf diese Weise im Laufe des Frühjahrs abzuwickeln.

Die Mitglieder sind mit großer Mehrheit hiermit einverstanden.

TOP 9: Anträge

Innerhalb der Satzungsfrist sind beim Vorsitzenden keine Anträge eingegangen.

TOP 10: Jubiläen und Ehrungen

Der Vorsitzende kündigt eine Reihe von Jubiläen und damit auch Ehrungen im Laufe des kommenden Jahres an.

TOP 11. Verschiedenes

Auf Nachfrage des Vorsitzenden bittet Elke Blumenthal um Zustimmung darum, in Zusammenarbeit mit dem für das Gebäude zuständigen Rudolf Schult künftig die Küchenbewirtschaftung zu koordinieren und – teilweise auch selbst – abzuwickeln. Ihr Ziel dabei sei es, grundsätzlich ein breiter gefächertes Angebot an Getränken vorzuhalten und ebenso über die bisherige Essensqualität hinaus neue, ernährungsbewusste Speiseangebote zu unterbreiten. Gerne möchte sie die Mitwirkungsbereitschaft einzelner Mitglieder bei der Küchenbewirtschaftung aufgreifen und vorausplanend koordinieren, um insgesamt der Mitgliedschaft ein ansprechendes Angebot unterbreiten zu können. Daneben kündigt sie an, sich bei der Jungimkerschulung wieder um die Bewirtschaftung zu kümmern. Mitwirkungsinteressierte können sich unter Bienenhaus-Blumenthal@email.de gerne an sie wenden.

Die Mitglieder begrüßen zahlreich die Initiative.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, dankt der Vorsitzende den Mitgliedern und Gästen für ihr Kommen, ihre rege Beteiligung an der Diskussion.

Er schließt die JHV um 21.40 Uhr.




           Gez. Jürgen Riegler Gez. Jörg Blumenthal

......................................................      ......................................................

            Der Vorsitzende                                        Der Schriftführer

Anhang:  20150116_PPP_Hauptversammlung_Imkerverein_Ladenburg_unkenntliche_Daten.pdf


Jahreshauptversammlung 24.Januar 2014

Jahreshauptversammlung

des Imkervereins Ladenburg e.V.

24. Januar 2014

Vereinsheim Ladenburg,

Wallstadter Straße  72

Beginn: 19.15 Uhr / Ende: 20.40 Uhr

Protokoll

TOP 1: Begrüßung und Totengedenken

2. Vorsitzender Rudolf Schult eröffnet die Sitzung um 19.15 Uhr, begrüßt die Anwesenden (41 Mitglieder, siehe Anwesenheitsliste). Er gibt die Tagesordnung  bekannt, diese wird unverändert bestätigt.

Er berichtet in einem kurzen Jahresrückblick vom Verlauf des letzten Jahres hinsichtlich Vegetations- und Bienenentwicklung sowie der allgemeinen Ertragssituation.

Weiter berichtet er vom Ableben des Vorsitzenden Vitus Thaler und seinem persönlichen Verhältnis zu ihm.

Jörg Blumenthal bittet die Anwesenden, des verstorbenen Vorsitzenden zu gedenken. Er würdigt ihn als Vorsitzender, Imker und eine Persönlichkeit, dem der Imkerverein über Jahrzehnte zutiefst verbunden war und außerordentlich viel zu verdanken hat.

TOP 2: Festlegung des Versammlungsleiters

2. Vorsitzender Rudolf Schult bittet die Anwesenden, zur Abwicklung der HV einen Versammlungsleiter zu wählen.

Es wird Uwe Wüst vorgeschlagen.

Nach einstimmiger Wahl übernimmt Uwe Wüst die Versammlungsleitung.

Er schlägt vor,  den TO-Punkt 6 im Hinblick auf das gerade erfolgte Totengedenken und die Anwesenheit von Frau Thaler vorab zu behandeln.

Die Anwesenden stimmen dem zu.

TOP 6: Ehrung von Vitus Thaler / Benennung unseres Vereinshauses

Jörg Blumenthal trägt vor, dass der Vorstand mit Blick auf die außergewöhnlichen Verdienste von Vitus Thaler beschlossen habe, die Hauptversammlung zu bitten, das IVL-Vereinsheim  nach Vitus Thaler zu benennen. Dies deshalb, weil der Vorstand der Meinung sei, dem Wirken von Vitus Thaler als Lehrer, Mitgründer und Vorsitzender des Vereins am besten gerecht zu werden, indem seine langjährige Wirkungsstätte künftig „Vitus-Thaler-Haus“ benannt und so das Andenken an ihn am besten wach gehalten wird.

Der Versammlungsleiter stellt den Antrag des Vorstands auf Benennung des Vereinsheims nach Vitus Thaler zur Abstimmung. Dieser wird einstimmig angenommen.

Im Anschluss würdigt Jörg Blumenthal Vitus Thalers Ehefrau Angelika als langjährige, vielfältige und unermüdliche Unterstützerin ihres Ehemannes in dessen Rolle als Vereinsvorsitzender. Als Zeichen dankbarer Anerkennung überreicht ihr das IVL-Gründungsmitglied Helmut Grießheimer ein Blumengebinde.

Jörg Blumenthal spricht außerdem Hans Maurer an, der 2003 in den Verein eingetreten und somit für seine 10-jährige Mitgliedschaft zu ehren sei. Da er nicht anwesend ist, werden Urkunde und Ehrennadel ihm bei einem Besuch ausgehändigt.

Des Weiteren spricht Jörg Blumenthal kurz die besonderen Leistungen der Vereinsmitglieder

-          Helmut Grießheimer und Hans Scholl (Reparaturen am Vereinshaus) und

-          Rudolf Schult (Betreuung des Vereinsgeländes und der Küche)

-          Dr. Michael Lorenz (langjähriger Schatzmeister)

an und dankt hierfür im Namen des Vorstandes mit einem Weinpräsent.

Der Versammlungsleiter fährt nun gemäß Tagesordnung fort; er weist aus formalen Gründen darauf hin, dass das Protokoll der letzten Hauptversammlung vom Schriftführer unverzüglich erstellt, vom Vorsitzenden Thaler unterzeichnet und danach auf der IVL-Homepage veröffentlicht wurde. Wenn jemand das Protokoll einsehen möchte, bestehe hierzu jetzt die Möglichkeit.

Er stellt fest, dass dies nicht der Fall ist und fragt, ob somit das Protokoll genehmigt sei.

Dies ist einstimmig der Fall.

TOP 3: Anträge

Der Versammlungsleiter stellt fest, dass keine schriftlichen Anträge vorliegen. Er weist darauf hin, dass ein mündlich gestellter Antrag unter Punkt Verschiedenes angesprochen werden wird.

TOP 4: Jahresberichte

Der Versammlungsleiter erteilt das Wort

- für den Bericht des Vorstands dem 2. Vorsitzenden  Rudolf Schult. Dieser verweist auf seinen eingangs gegebenen Bericht; daneben spricht er die mehrfachen Vorstandssitzungen und die Berichte über Beschlüsse an, die der Vorsitzende jeweils bei den folgenden Monatsversammlungen vorgetragen habe.

- für den Bericht des Kassenführers Dr. Michael Lorenz. Dieser berichtet stichpunkthaft über die wirtschaftliche Entwicklung des vergangenen Jahres, den unveränderten Mitgliederzuwachs und den Stand des Vereinsvermögens. Ausführlich geht er über die Veränderungen ein, die sich aus dem SEPA-Abbuchungsverfahren ergeben.

- für den Bericht der Rechnungsprüfer Martin Roth. Dieser berichtet über die aktuell vorgenommene Rechnungsprüfung. Er schildert das praktizierte Prüfverfahren: Die Buchführung werde insgesamt als stimmig, gut dokumentiert / nachvollziehbar und korrekt bewertet. Bei der Prüfung hätten sich weder Unstimmigkeiten oder Beanstandungen ergeben, Nachfragen zum Verständnis hätte Dr. Lorenz hinreichend erläutert. Er empfiehlt der Versammlung die Entlastung des Kassenführers.

Der Versammlungsleiter fragt, ob zu den Berichten Fragen / Wortmeldungen vorliegen. Das ist nicht der Fall.


TOP 5: Entlastung des Vorstands

Der Versammlungsleiter fragt, ob die Entlastung des Vorstands insgesamt vorgenommen werden kann. Dem wird nicht widersprochen.

Der Versammlungsleiter beantragt die Entlastung des Vorstands. Der Vorstand wird mit großer Mehrheit bei 2 Enthaltungen (die Vorstandsmitglieder) entlastet.

Der Versammlungsleiter erinnert, dass TOP-Punkt 6 vorab behandelt worden ist.


TOP 7: Neuwahlen

Der Versammlungsleiter erläutert, dass nach § 8 der Vereinssatzung der Vorstand aus

-          1. und 2. Vorsitzenden (Vorstand im Sinne §26 BGB)

-          Kassenwart ("Schatzmeister")

-          Schriftführer

-          bis zu drei Beisitzern

besteht und von der Mitgliederversammlung für drei Geschäftsjahre gewählt wird.

a) Wahl des Vorsitzenden            

Auf die Frage des Versammlungsleiters nach Vorschlägen wird Jürgen Riegler genannt.

Jürgen Riegler stellt sich vor, beschreibt seinen beruflichen wie imkerlichen Werdegang; abschließend führt er aus, dass er sein Amt kooperativ mit dem weiteren Vorstand und in Rollenverantwortung der Einzelnen wahrnehmen möchte.

Der Versammlungsleiter fragt nach weiteren Vorschlägen.

Es wird Uwe Wüst vorgeschlagen. Dieser begründet, warum er eine Kandidatur ablehnt.

Es wird Rudolf Schult vorgeschlagen. Dieser trägt vor, dass er sich nach Vorgesprächen dafür entschieden habe, als 2. Vorsitzender zu kandidieren.

Nachdem keine weiteren Vorschläge vorliegen, fragt der Versammlungsleiter, ob – wie es die Satzung vorsieht – durch Handaufheben abgestimmt werden kann.

Hans Scholl gibt zu bedenken, ob bei einem Wechsel des Vorstands nicht eine geheime Abstimmung zweckmäßig sei. Der Versammlungsleiter fragt, ob dies förmlich beantragt werde. Das ist nicht der Fall.

Die Abstimmung ergibt für Jürgen Riegler als künftigen 1. Vorsitzenden eine große Mehrheit bei 3 Enthaltungen. Er nimmt die Wahl an.

b) Wahl des 2. Vorsitzenden

Auf die Frage des Versammlungsleiters nach Vorschlägen wird Rudolf Schult genannt.

Rudolf Schult beschreibt, dass er sich in seiner Rolle künftig vor allem um das Vitus-Thaler-Haus, seine Vermietung wie auch die Pflege des Vereinsgeländes kümmern möchte.

Der Versammlungsleiter fragt nach weiteren Vorschlägen.

Nachdem dies nicht der Fall ist, ergibt die Abstimmung für Rudolf Schult als künftigen 2. Vorsitzenden eine große Mehrheit bei 1 Enthaltung. Rudolf Schult nimmt die Wahl an.

c) Wahl von Beisitzern     

Der Versammlungsleiter fragt, ob einer oder mehrere Beisitzer gewählt werden sollen. Hierzu ergibt sich nach mehreren Wortmeldungen kein klares Meinungsbild. Nach einer längeren Erörterung, in der

- Dr. Michael Lorenz seine Ablehnung zur Übernahme eines Vorstandsamtes begründet,

- Gerhard Wigand mitarbeiten möchte, aber die Übernahme eines Vorstandsamtes ablehnt,

- Martin Roth in der Fortbildung mitarbeiten will, die förmliche Kandidatur aber zurückzieht,

werden auf Vorschlag aus der Mitte der Versammlung als Beisitzer gewählt

- einstimmig Stefan Wolf für den Bereich Imkerausbildung und –fortbildung

- bei einer Enthaltung Dirk Lankenau (in der Ausführung gemeinsam mit Klaus Gebhart) für die Betreuung des  IVL-Internetauftritts und

- einstimmig Uwe Wüst (für einen vom Vorstand noch festzulegenden Zuständigkeitsbereich).

Zur Wahl von Uwe Wüst ist aus formalen Gründen festzuhalten: Die Wahl ist erfolgt, nachdem er für diesen Wahlakt von der Versammlungsleitung entbunden und Ulrike Meboldt-Brenneis einstimmig die Versammlungsleitung übertragen wurde.

Die Gewählten nehmen die Wahl an; Uwe Wüst übernimmt die Versammlungsleitung.            d) Wahl des Kassenführers / "Schatzmeisters"                              

Der Versammlungsleiter trägt vor, dass der bisherige Schatzmeister Dr. Lorenz nicht wieder kandidieren wolle. Auf seine Frage nach Vorschlägen wird Anna Kindsvater genannt.

Sie stellt sich kurz vor, beschreibt ihre berufliche Ausbildung und das damit auch gegebene fachliche Interesse an der Kassenführung.

Der Versammlungsleiter fragt nach weiteren Vorschlägen.

Nachdem dies nicht der Fall ist, wird Anna Kindsvater einstimmig zur Kassenführerin gewählt. Sie nimmt die Wahl an.

e) Wahl der Kassenprüfer           

Der Versammlungsleiter weist darauf hin, dass 2 Prüfer gebraucht werden und quasi überlappend nach Wahlperioden fungieren.

Bei der letzten Hauptversammlung wurden Martin Roth, Robert Winter und Anna Kindsvater vorgeschlagen. Martin Roth müsse nach der Satzung ausscheiden, Anna Kindsvater sei als Kassenführerin gewählt. Wenn Robert Winter kandidiere – was dieser bejaht - müsse somit noch eine weitere Person gewählt werden.

Es wird Dr. Lorenz vorgeschlagen.

Der Versammlungsleiter fragt nach weiteren Vorschlägen.

Nachdem dies nicht der Fall ist, werden Robert Winter und Dr. Michael Lorenz einstimmig zu Kassenprüfern gewählt. Beide nehmen die Wahl an.

f) Wahl des Schriftführers                          

Der Versammlungsleiter weist darauf hin, dass der Schriftführer neben der Protokollführung für die Öffentlichkeitsarbeit und vom Vorstand übertragene Spezialaufgaben zuständig sei.

Auf die Frage des Versammlungsleiters nach Vorschlägen wird Jörg Blumenthal genannt.

Er wird mit großer Mehrheit bei einer Enthaltung gewählt und nimmt die Wahl an.

Der Versammlungsleiter stellt fest, dass satzungsgemäß somit alle Vorstandsmitglieder gewählt seien. Er dankt den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit und wünscht den neu Gewählten viel Erfolg bei ihrer Arbeit.

TOP 8: Verschiedenes

Der Versammlungsleiter trägt vor, dass Gerhard Wiegand mit Blick auf berufstätige Imker mündlich beantragt habe, die mtl. Treffen statt 19 um 19:30 oder 20:00 Uhr zu beginnen.

Die Abstimmung ergibt

- für 19:00 Uhr 3 Stimmen,

- für 19:30 Uhr 26 Stimmen,

- für 20:00 Uhr 4 Stimmen.

Demnach beginnen künftig die monatlichen Treffen um 19:30 Uhr.

Der Vorschlag, künftig auf den Beitragsrechnungen das Bezahlverfahren mit aufzuführen, wird von der Kassiererin aufgenommen.

Der gewählte neue 1. Vorsitzende Jürgen Riegler spricht an, dass

- absehbar die Mitgliederliste aktualisiert und mit Mailadressen versehen wird.

- dabei für Arbeitseinsätze auch handwerkliche Fähigkeiten u.ä. mit genannt werden sollten.

- Vereinsinformationen verstärkt u.a. auch über Mails verteilt werden sollen.

- auf diese Weise auch dem Wunsch nach einer Mitnahmemöglichkeit zu Versammlungen Rechnung getragen werden könnte.

Elke Blumenthal regt an,

- künftig die Koordination von Arbeitseinsätzen und Putz- und Aufwaschdiensten im Vorstand auch festzulegen. Dem wird einstimmig zugestimmt.

- eine bessere Kommunikation von Trachtterminen – unabhängig vom Internet – sicher zu stellen. Es wird mit großer Mehrheit festgehalten, dass der Vorstand ein geeignetes Verfahren überprüfen soll.

Auf die Frage, wer künftig im Verein die Rolle als Bienensachverständige(r) wahrnehme, berichten Jürgen Riegler und Stefan Wolf, dass sie sich bereits zur Prüfung hierfür angemeldet haben.

Stefan Wolf berichtet, dass er bereits die Themen für die Vereinsversammlungen der kommenden Monate eruiert habe und verteilt eine entsprechende Übersicht.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, dankt der Versammlungsleiter den Anwesenden für ihr Kommen und wünscht allen Imkerinnen und Imkern ein ertragreiches Imkerjahr. Er schließt die Hauptversammlung um 20:40 Uhr.

gez. Jürgen Riegler                                                                         gez. Jörg Blumenthal

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    Vorsitzender                                                                             Schriftführer



Vorstandsitzung 26. Februar 2013

Protokoll der Vorstandssitzung vom 26. Februar 2013

Auf der Tagesordnung standen:

1. Überarbeitung des IVL-Webauftritts

2. Genehmigung von Kleinausgaben

3. Bereitstellung alter Imkerzeitschriften

4. Abschluss der Bodenproben auf dem Vereinsgelände

5. Anschaffung / Ausleihe einer Tischschleuder

6. Hinweis auf den Weissacher Imkertag

7. Besuch beim Imkerverein Wiesloch


Bei Interesse sind Informationen / Einzelheiten über den Schriftführer erhältlich.



Jahreshauptversammlung 25. Januar 2013



Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 25. Januar 2013


(Vereinsheim Ladenburg, Beginn 19.05 Uhr / Ende 19.55 Uhr)



Vorsitzender Vitus Thaler eröffnet die Sitzung um 19.05 Uhr, begrüßt die Anwesenden (26 Mitglieder, 6 Nichtmitglieder). Er gibt die Tagesordnung bekannt, diese wird unverändert bestätigt.


TOP 1: Bienenhaltung, Entwicklung und Ergebnis


Der Vorsitzende berichtet in seinem Jahresrückblick vom Verlauf des Bienenjahres.


Das Auswinterungsergebnis – nach einem außergewöhnlich langen Winter - im Frühjahr 2012 sei zufriedenstellend gewesen, die Verluste im Verein seien mit rund 15% unter der bundesweiten Verlustrate. Starker Frost im Februar sowie schlechtes Wetter habe eine Brutpflege erst im März ermöglicht, so dass eine Generation Brut ausgefallen sei.


Die Obstblüte hätte nur unzureichend genutzt werden können, beim Raps – wegen des Frostes zu 80% erfroren – hätte sich (mit Ausnahme der wenigen intakten Flächen) ein Anwandern nicht gelohnt.


Königinnenzucht und Jungvolkvermehrung konnten im Mai erfolgen, das Begattungsergebnis sei anfangs sehr gut, später wetterbedingt nur zufriedenstellend gewesen. Die Folge: Die in der Schlechtwetterperiode begatteten Königinnen könnten 2013 verstärkt zum Schwärmen neigen.


Im weiteren Jahresverlauf hätte es bei der Linde eine ausgesprochen hervorragende Tracht gegeben, die aus der Edelkastanie sei zumeist nur mäßig gewesen, die Wald- und Tannentracht sei völlig ausgefallen: selbst im Schwarzwald hätten die Völker teilweise gefüttert werden müssen.


Eine frühe Milbenbehandlung sei deshalb bereits im Juli angebracht gewesen. Soweit mit Ameisensäure behandelt worden sei, hätte es – bedingt durch hohe Temperaturen und einen raschen Verdampfungsprozess – teilweise Brutschäden gegeben. Deshalb habe er – wie z.B. auch H. Wagner / Mudau – eine BIO-Behandlungsmethode angewandt: Eine viermalige Behandlung im Abstand von 7 Tagen mit einer schwächeren Lösung Oxalsäure hätte sich als erfolgreich und absolut hinreichend erwiesen.


Nach einer früh begonnenen Einfütterung und einer weiteren Oxalsäure-Schlussbehandlung im späten Dezember sei jetzt von einem nur sehr geringer Milbenbefall auszugehen. Ausfälle von Völkern seien deshalb bisher in nennenswertem Umfang nicht der Fall.


TOP 2: Vereinsarbeit, Lehrveranstaltungen, Ausflug


2012 gab es wie eigentlich immer eine Vielzahl sehr gut besuchter Imkerabende und Lehrveranstaltungen. Der dabei gebotene Informationsaustausch (mit der Folge nur weniger Probleme bei der Bienenhaltung auch neuer Mitglieder) bestätige die Vereinsarbeit als regional führend.


Der Vereinsausflug im September nach Stuttgart-Hohenheim in die Landesanstalt für Bienenkunde hätte – beim anschließenden Zusammensein deutlich erkennbar - großen Anklang gefunden. Sein Dank gilt dem Organisationsteam, Frau Kindsvater und den Herren Dr. Lorenz und Blumenthal.


TOP 3: Mitgliederstand und -entwicklung


Der Verein habe seine erfreuliche Entwicklung fortsetzen können: Zum Jahresbeginn 2011 hätten es 117 Mitglieder gegeben, zum selben Zeitpunkt 2012. Dank des Eintritts vieler junger Imkerinnen und Imker hätte der Verein zum 31.12.12 nunmehr 131 Mitglieder: Damit sei er der Mitgliederstärkste Verein der Region.


Insofern würden sich das Engagement einiger Mitglieder („Imkerpaten“) bei Anfängerschulungen und deren Unterweisung / Betreuung auszahlen: Hierfür wie auch für andere Initiativen (z.B. Vortragsgestaltung) und Aktivitäten (z.B. Webseite) bedanke er sich besonders. Da 2013 wieder ein Anfängerkurs angeboten werde (mit aktuell über einem Dutzend Anmeldungen) und bei den Veranstaltungen verstärkt auch externe Referenten auftreten würden, gehe er von einer weiter positiven Vereinsentwicklung aus


TOP 4: Kassenbericht


Die Mitglieder verzichten auf einen ausführlichen Kassenbericht von Dr. Hanns-Michael Lorenz, nachdem die Prüfer hierauf eingehen werden. Der Vorsitzende dankt Dr. Lorenz für seine akribische Arbeit.


TOP 5a: Bericht der Kassenprüfer


Martin Roth berichtet – auch im Namen seines Prüfungspartners Jörg Blumenthal – über die gemeinsam aktuell vorgenommene Kassenprüfung. Er schildert das praktizierte Prüfverfahren hinsichtlich Barbestand, der Kontenbelege bei Einnahmen und Ausgaben wie auch der Sparanlagen (Hinweis: Im Hinblick auf anstehende wesentliche Reparaturen am Vereinsgebäude sind diese als sog. Rücklage anzusehen). Die Buchführung werde insgesamt als nachvollziehbar und korrekt bewertet. Bei der Prüfung hätten sich weder Unstimmigkeiten oder Beanstandungen ergeben, Nachfragen zum Verständnis hätte Dr. Lorenz nachvollziehbar erläutert.


Nach Erläuterung des Jahresabschlusses beantragt Martin Roth für die Kassenprüfer die Entlastung zunächst des Kassierers und anschließend auch des Vorstands.


Der Kassierer wird mit großer Mehrheit, ohne Gegenstimme und bei einer Enthaltung entlastet. Gleiches gilt für den Vorstand (bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder).


TOP 5b: Bestellung eines neuen Kassenprüfers


Der Vorsitzende erläutert das sich über jeweils 2 Jahre erstreckende rollierende Wahlverfahren für die Kassenprüfer. Dies bedeute, dass Martin Roth noch ein weiteres Jahr amtiere, während die Wahlzeit von Jörg Blumenthal jetzt abgelaufen sei. Von den Mitgliedern werden Robert Winter und Anna Kindsvater vorgeschlagen. Der Vorsitzende empfiehlt, beide zu bestellen. Dies erfolgt einstimmig bei 2 Enthaltungen.


TOP 6: Ehrungen


Zur Hauptversammlung liegt kein Ehrungsanlass vor.


TOP 7: Anträge


Es liegen keine Anträge vor


TOP 8 Ausflug


Die ersten Überlegungen zu einem Ausflug laufen bereits vorstandsintern. Die Mitglieder erhalten hierüber in der nächsten Versammlung einen Sachstandsbericht und werden vorab auch schon gebeten, noch eigene Vorschläge einzubringen.


TOP 9 Allgemeine Aussprache, Anträge


Es liegen keine Wortmeldungen vor.


Vitus Thaler kündigt an, aus Gesundheitsgründen seinen Vereinsvorsitz nur noch ein Jahr fortzuführen und das Amt dann abzugeben. Dies wird von den Mitgliedern einerseits mit großem Dank, andererseits aus mit ebensolchem Bedauern zur Kenntnis genommen.


Nachdem keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, schließt der Vorsitzende die Jahreshauptversammlung 2013 mit dem Dank an alle Erschienenen um 19.55 Uhr.


gez. Vitus Thaler / Vorsitzender gez. Jörg Blumenthal / Schriftführer



Jahreshauptversammlung, Freitag 20. 01. 2012


Jahreshauptversammlung

des Imkervereins Ladenburg e.V.

20. Januar 2012

Vereinsheim Ladenburg,

Wallstadter Straße 72

Beginn: 19.00 Uhr / Ende: 19.50 Uhr

Protokoll

Vorsitzender Vitus Thaler eröffnet die Sitzung um 19.00 Uhr, begrüßt die Anwesenden (28 Mitglieder, wenige Nichtmitglieder). Er spricht kurz die Bekanntgabe des HV-Termins in der letzten Sitzung und anschließende Veröffentlichung (IVL-Website) an und bedauert / entschuldigt sich, dass der Termin nicht in der ADIZ erschienen sei: dort sei die Terminübersicht erst am Tag nach Redaktionsschluss eingetroffen. Er gibt die Tagesordnung bekannt, diese wird unverändert bestätigt.

TOP 1: Bienenhaltung, Entwicklung und Ergebnis

Der Vorsitzende berichtet in seinem Jahresrückblick von einem ertragsmäßig überragenden Bienenjahr mit recht unterschiedlicher Wetter- und somit auch Trachtentwicklung. Im Vergleich zum laufenden Jahr können wieder ein überdurchschnittlicher Ertrag anstehen: Manche Völker hätten wohl durchgebrütet; somit gebe es einen intensiven Futterverbrauch und das Risiko einer Mangelsituation, wenn unzureichend eingefüttert worden sei. Dies bestätige sich bereits durch erste Völkerverluste, die bei einem Kälteeinbruch sich sicherlich noch verstärken könnten. Von vielen Imkern würde berichtet, dass die Völker recht stark und bereits aktiv seien. Die Winterbehandlung gegen die Varroamilbe sei problemlos möglich gewesen, Anfang Januar – bei einer gut besuchten Informationsveranstaltung auf dem Thalerschen Grundstück - hätten hierfür hervorragende Witterungsbedingungen bestanden.

TOP 2: Vereinsarbeit, Lehrveranstaltungen, Ausflug

Was die Vereinsaktivitäten in 2011 anbelangt, konnte er von einer Vielzahl fast immer sehr gut besuchter Imkerabende und Lehrveranstaltungen berichten. Der geplante Ausflug habe aus Organisationsgründen auf 2012 verlegt werden müssen, dazu später mehr.

Für wünschenswert halte er hin und wieder „mehr Blick“ der Mitglieder für aktuelle Bedürfnisse, sei es bei Küchenarbeiten, der Haus- und Geländepflege oder auch von Honigspenden für Einrichtungen der Stadt Ladenburg, die ja das Vereinsgelände bereit stelle.

TOP 3: Mitgliederentwicklung

Insgesamt habe der Verein seine erfreuliche Entwicklung fortsetzen können: Habe es zum Jahresbeginn 2011 117 Mitglieder gegeben, seien es aktuell 129 – darunter auch viele junge Imker. Insofern würden sich auch das Engagement einiger Mitglieder („Imkerpaten“) bei Anfängerschulungen und deren Unterweisung / Betreuung auszahlen: Hierfür wie auch für andere Initiativen (z.B. Vortragsgestaltung) und Aktivitäten (z.B. Webseite) bedanke er sich besonders.

TOP 4: Kassenbericht

Dr. Hanns-Michael Lorenz berichtet im Detail über die Entwicklung und den Stand von Einnahmen und Ausgaben sowie die - vor allem für Instandhaltung und Instandsetzung des Vereinsheims - angesammelte Rücklagen des Vereins.

Der Vorsitzende sieht die Finanzsituation des Vereins mit Blick auf zukünftige Aktivitäten und Bedürfnisse als auskömmlich und dankt Dr. Lorenz für seine Arbeit wie auch den Bericht.

TOP 5a: Bericht der Kassenprüfer

Martin Roth berichtet – auch im Namen seines Prüfungspartners Jörg Blumenthal – über die gemeinsam aktuell vorgenommene Kassenprüfung. Er schildert das praktizierte Prüfverfahren hinsichtlich Barbestand, der Kontenbelege bei Einnahmen und Ausgaben wie auch der Sparanlagen. Die im Vorjahr empfohlene aktualisierte Erfassung des Anlagevermögens wie auch eine Inventarisierung von beweglichen Gütern sei erfolgt und werde absehbar qualitätsgesichert. Die Buchführung werde insgesamt als nachvollziehbar und korrekt bewertet. Bei der Prüfung hätten sich somit weder Unstimmigkeiten oder Beanstandungen ergeben, Nachfragen seien von Dr. Lorenz nachvollziehbar erläutert worden.

Somit beantragen die Kassenprüfer die Entlastung zunächst des Kassierers und anschließend auch des Vorstands.

Der Kassierer wird mit großer Mehrheit bei einer Enthaltung entlastet. Gleiches gilt für den Vorstand (bei Enthaltung der Vorstandsmitglieder).

TOP 5b: Bestellung eines neuen Kassenprüfers

Der Vorsitzende erläutert das sich über jeweils 2 Jahre erstreckende rollierende Wahlverfahren für die Kassenprüfer. Dies bedeute, dass Martin Roth ein weiteres Jahr amtiere, während die Wahlzeit von Jörg Blumenthal jetzt abgelaufen sei. Er schlägt, nachdem keine alternative Bewerbung erkennbar ist, vor, Jörg Blumenthal erneut zum Kassenprüfers zu bestellen. Dies erfolgt mit großer Mehrheit bei 2 Enthaltungen.

TOP 6: Ehrungen

Vorsitzender Vitus Thaler ehrt Dr. Hanns-Michael Lorenz für seine nunmehr 30jährige Vereinsmitgliedschaft auch im Namen des Landesverbandes. Er würdigt ihn als einen ein sehr engagiertes Mitglied in mehreren Rollen, darunter als Kassierer, der die Rechnungsgeschäfte bestens abwickle und die Finanzen vorbildlich verwalte.

Als weitere Jubilaren nennt der Vorsitzende Karl Schenck und Wilhelm Berberich (jeweils 30 Jahre) sowie Robert Winkler und Erich Maurer (10 Jahre); da diese an einer Teilnahme verhindert sind, kündigt er einen Besuch bei den Betreffenden zwecks Ehrung an.

Ohne förmliche „Ehrung“, aber als dennoch anerkennenswert schildert der Vorsitzende das Wirken von Rudolf Schult als „Küchenchef“.

Allen Genannten wird die allgemeine Wertschätzung durch lebhaften Beifall deutlich, ebenso wie abschließend dem Vorsitzenden, dem Jörg Blumenthal im Namen der Anwesenden für seine umsichtige Vereinsführung und sein außerordentliches Engagement dankt.

TOP 7: Allgemeine Aussprache, Anträge

Im Rahmen der anschließenden Aussprache bittet Elke Blumenthal um eine frühzeitige Ankündigung der Termine für die Arbeitseinsätze; dies wird von der Versammlung befürwortet.

Jörg Blumenthal schlägt vor, für die Planung und Abwicklung des Vereinsausflugs ein kleines „Organisationsteam“ zu bilden, um den erkennbar hohen Belastungsgrad des Vorsitzenden nicht zusätzlich zu mildern. Er schlägt einen „gemischten Trupp“ zwischen Alt und Jung an Lebens- wie Imkerjahren vor, um möglichst breit Interessen erfassen zu können. Ziel sei, vorliegende oder auch neue Vorschläge in den nächsten Wochen auf die Realisierungsmöglichkeiten hin zu prüfen, um dann – nach einer Vortour - etwa im Mai nähere Einzelheiten zum Ort, Ziel und weiteren Programm nennen zu können. Auf seine Bitte melden sich für das Organisationsteam neben ihm die Mitglieder Dr. Hanns-Michael Lorenz, Zuhal Toplan sowie Anna Kindsvater.

Nachdem keine weiteren Anträge, Fragen und Wünsche mehr vorliegen, schließt der Vorsitzende die Jahreshauptversammlung 2012 mit dem Dank an alle Erschienenen um 19.50 Uhr.

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gez. Vitus Thaler / Vorsitzender Jörg Blumenthal / Schriftführer



Jahreshauptversammlung, Freitag 4. Februar 2011

In diesem Jahr hatten wir unsere Hauptversammlung in unserem Vereinsheim am 4. Februar, - und über 30 Mitglieder (sowie ein paar Nichtmitglieder) verfolgten zunächst den Jahresrückblick von Vitus Thaler, unserem Vorsitzenden. Kurzweilig ging er noch mal auf den Verlauf des letzten "Bienenjahres" ein, schilderte dann die Vereinsaktivitäten, vor allem die Lehrveranstaltungen, wie auch die Pläne für das laufende Jahr.

Seinem Bericht folgte der Rechenschaftsbericht von Dr. Hanns-Michael Lorenz, unserem Kassierer. Jörg Blumenthal bestätigte als Revisor, dass das alles bestens in Ordnung war. Insofern war die "einstimmige Entlastung" für den Vorstand überhaupt keine Frage.

Mit besonderer Freude wurde aufgenommen, dass unsere Mitgliederzahl jetzt schon über 110 liegt - und weiter steigt: Ein klares Zeichen dafür, dass die Arbeit, die Informationen bei unseren Treffen, die aktiven Hilfen untereinander, also insgesamt "das Klima" stimmt.

Wer den Bericht im Detail nachlesen möchte, wende sich bitte an den Schriftführer.



Jahreshauptversammlung 16. Januar 2010


Protokoll der Jahreshauptversammlung vom 16. Januar 2010

Wer das Protokoll im Detail nachlesen möchte, wende sich bitte an den Schriftführer.



Jahreshauptversammlung, 23.01.2009


Am 23. Januar hatten wir unsere - sehr gut besuchte - Jahreshauptversammlung.


Erster Vorsitzender Vitus Thaler blickte in seinem kurzweiligen Rechenschaftsbericht nochmal auf 2008 und unsere vielfältigen Aktivitäten auf dem Vereinsgelände, bei Ausflügen, vor allem aber unseren Treffen und Lehrveranstaltungen zurück. Dass in unserem Verein "alles seine Ordnung hat", wurde unserem Kassier Dr. Hanns-Michael Lorenz von der Revision bestätigt, - folglich gab es reihum Entlastung. Ehrungen für langjährige Mitglieder standen an, und am Schluss führt Vitus Thaler noch seine neueste "Eigenentwicklung" vor.


Fazit: Ein Verein, mit Weitblick geführt, mit Kurzweil informiert, mit einer aktiven Mitgliedschaft und interessanten Veranstaltungen: so soll es sein ... (und bleiben) Wer das Protokoll im Detail nachlesen möchte, wende sich bitte an den Schriftführer.


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