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Unter Praxis & Wissenschaft wird nun auch eine lose Sammlung relevanter, wissenschaftlicher Artikel aufgeführt.
An den Text einiger Artikel kommt man nur als Berechtigter universitärer Einrichtungen oder anderer Forschungsinstitute heran.
Andere Texte sind öffentlich als pdf herunterladbar.

Ehrung von Helmut Griesheimer

veröffentlicht um 15.02.2019, 22:07 von Dirk-Henner Lankenau   [ aktualisiert: 15.02.2019, 22:26 ]

Das Vitus Thaler Haus wurde renoviert. Am 15. Februar 2019 wurde Helmut Griesheimer vom Vorstand Jürgen Riegler geehrt.
Der Verein dankt dem enormen Einsatz von Helmut Griesheimer für maßgebliche Ausführung der Renovierung des Vitus Thaler Hauses.

Ehrung von Helmut Griesheimer Februar 2019      

Poly- und perfluorierte Chemikalien (PFC) im Honig

veröffentlicht um 12.10.2018, 05:40 von Dirk-Henner Lankenau   [ aktualisiert: 12.10.2018, 05:46 ]

Mannheimer Morgen 11. Oktober 2018

BELASTETE BIENEN BEHÖRDE VERANLASSTE 33 HONIGTESTSPFC in 23 Proben enthalten

https://www.morgenweb.de/mannheimer-morgen_artikel,-mannheim-pfc-in-23-proben-enthalten-_arid,1330766.html

"...

Das Regierungspräsidium Karlsruhe beabsichtigt,

die Imker im Raum Mannheim im Herbst 2018 zu einem Treffen einzuladen,

um die Ergebnisse und daraus zu ziehende Konsequenzen zu erörtern. ..."


Glyphosat stört die Darmbakterien der Honigbiene

veröffentlicht um 26.09.2018, 08:04 von Dirk-Henner Lankenau   [ aktualisiert: 26.09.2018, 08:06 ]

Glyphosat stört den Shikimatweg, ein zentral wichtiger Stoffwechselweg bei Pflanzen, Pilzen und Bakterien.
Tierische Zellen haben diesen Stoffwechselweg nicht. Daher auch der Versuch der Industrie, die Wirkung auf Tiere zu verharmlosen.
Es lag seit langem auf der Hand, dass die Wirkung von Glyphosat auf alle Organismen negative Auswirkung haben muß !
Indirekt negativ über die vielen "guten", symbiotischen Bakterien, die höhere Organsimen, wie auch Insekten überleben und gut leben lassen.
Die folgende Studie bestätigt, dass Honigbienen geschädigt werden:

Mottaa, E. V. S., K. Raymanna, and N. A. Moran. 2018. Glyphosate perturbs the gut microbiota of honey bees. PNAS www.pnas.org/cgi/doi/10.1073/pnas.1803880115.

Hier zwei informative LINKS:


https://www.sciencealert.com/world-s-1-weed-killer-also-killing-bees-new-evidence-colony-collapse-disorder-glyphosate-monsanto-roundup?utm_source=ScienceAlert

Seminar „ Fachberaterin für Bienenprodukte“

veröffentlicht um 31.08.2018, 03:02 von Dirk-Henner Lankenau   [ aktualisiert: 31.08.2018, 03:04 ]

Fachberaterin Bienenprodukte 1.pdf

Qualifizierung „Fachberaterin für Bienenprodukte®“

Das Interesse an der Bienenhaltung und dem Leben der Bienen hat in der letzten Zeit erfreulich zugenommen. Als Erzeugnis steht dabei der Honig in seiner Vielfalt im Mittelpunkt. Wissen, welche Nebenprodukte es gibt und wie diese angewendet werden können gibt es noch wenig. Das traditionelle und moderne Wissen weiter zu geben, wie Bienenprodukte genutzt werden können, ist Aufgabe der Fachberaterinnen für Bienenprodukte®. Dabei kann es um die Anwendung in der häuslichen Gesundheitsfürsorge, der Kosmetik und der Küche gehen.

Die Qualifizierung richtet sich an Frauen, die

·        bereits Vorkenntnisse in der Bienenhaltung haben

·        sich als Referentin und Beraterin ein Einkommen erwirtschaften möchten

·        Bienenprodukte im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben herstellen und/oder vertreiben möchten

·        eine Möglichkeit suchen selbstständig zu arbeiten und gegebenenfalls in einem Netzwerk zusammen zu arbeiten

Inhalte der Qualifizierung sind:

·        Die Honigbiene und ihre Produkte

·        Anwendung der Bienenprodukte im Rahmen der häuslichen Gesundheitspflege und Kosmetik (Inhaltstoffe, Wirkung, Aufbereitung und Anwendung)

·        Kochen mit Honig

·        Rechtliche Bestimmungen

·        Handwerkszeug als Referentin

·        Wie mache ich mich selbstständig?

Der Unterricht enthält sehr viel Praxis. Die ersten selbst hergestellten Produkte können mit nach Hause genommen werden. Die Materialkosten belaufen sich auf circa 30 Euro und werden im Kurs eingesammelt. Die Qualifizierung zur Fachberaterin berechtigt nicht zur Ausübung der Heilkunde.

Umfang:              14 Tage mit je 8 Unterrichtseinheiten (á  45 Minuten).

Lehrgangsorte und Termine:

                              Landwirtschaftsamt Enzkreis, Pforzheim
                              15.11.2018 – 06.06.2019, donnerstags alle 14 Tage außer in den Ferien

                              Dorfheim Raibach, Rosengarten-Raibach
16.11.2018 – 07.06.2019, freitags alle 14 Tage außer in den Ferien

Kosten:                175 € LandFrauenmitglieder, 205 € Nichtmitglieder

Anmeldung:        schriftlich bis 15.10.2018 beim
Bildungs- und Sozialwerk des LandFrauenverbandes Württemberg-Baden e.V.,
Marlies Haist, E-Mail: haist@landfrauen-bw.de,
Online: www.landfrauen-bw.de/veranstaltungen/

Informationen:  Dr. Beate Arman, E-Mail: arman@landfrauen-bw.de, Tel. 0711  24 89 27 21

In Kooperation mit dem Landesverband Badischer und Württembergischer Imker

Honig baut Giftstoffe des Jacobskreuzkrautes ab

veröffentlicht um 18.07.2018, 08:47 von Dirk-Henner Lankenau   [ aktualisiert: 18.07.2018, 08:48 ]

Abstract:
Das Jacobskreuzkraut JKK blüht wieder. 
Damit wächst erneut die Sorge von Bürgern, dass die Pflanzen Honig, Rinder und Pferde vergiften könnten. 
Zumindest was den Honig angeht, gibt es nun erfreuliche Erkenntnisse. click hier

LiCl & Lithiumcitrat als Mittel gegen Varroa

veröffentlicht um 14.01.2018, 23:57 von Dirk-Henner Lankenau   [ aktualisiert 20.05.2018, 06:16 von Klaus Gebhart ]

Dr. Rosenkranz und Mitarbeiter an der Universität Hohenheim entdeckten durch Zufall das Salz LiCl als ein möglicherweise wirksames Mittel gegen die Varroa Milbe
Lithiumcitrat erwies sich bisher als am wirksamsten. In Zuckersirup gelöst, bei einer Konzentration von 4mM bis 25mM und bis zu 7 Tagen verabreicht, wurden 100% der Milben getötet.
Nun muß die effektivste Anwendungsmethode entwickelt und der Wirkstoff zugelassen werden. 

Zusammenfassung auf Deutsch siehe dieser LINK:
Hoffnung für Imker: Erstmals gelang es Forschern der Universität Hohenheim in Stuttgart ein potentielles Medikament zu entwickeln, das befallene Bienenstöcke mit geringem Arbeitsaufwand über die Fütterung von der gefürchteten Varroa-Milbe befreien kann. Die Varroa-Milbe zählt weltweit zu den gefährlichsten Feinden der Bienen: innerhalb von ein bis drei Jahren kann sie ein Bienenvolk komplett ausrotten. Bislang mussten Imker befallene Bienenstöcke mit aggressiven organischen Säuren oder chemisch hergestellten Milbenbekämpfungsmitteln behandeln, die Resistenzprobleme und Rückstände verursachen. Bei der vielversprechenden Substanz handelt es sich um leicht verfügbares Lithiumchlorid. Nach über 25 Jahren Forschung steht damit erstmals ein neuer Wirkstoff im weltweiten Kampf gegen die Varroa-Milbe zur Verfügung, der völlig anders wirkt als bisherige Mittel. Derzeit laufen bereits Gespräche mit Unternehmen mit dem Ziel einer Produktentwicklung und Zulassung. Ihre ersten Ergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der heutigen Online-Ausgabe der Zeitschrift „Scientific Report“, www.nature.com/articles/s41598-017-19137-5.

Original Artikel auf Englisch als PDF click hier!

Video: Alles erklärt zu LiCl click hier !

Strukturformel von LithiumcitratLithiumcitrat : Li3C6H5O7

Zur medizinischen Anwendung, Toxizität und dem Wirkmechanismus von Lithium beim Menschen siehe hier (click)

Gerhard Liebig schreibt hierzu auf "immelieb.de": click



Realschüler lernen etwas zur Bienenhaltung

veröffentlicht um 24.07.2017, 01:30 von Dirk-Henner Lankenau   [ aktualisiert 20.05.2018, 06:20 von Klaus Gebhart ]

Werkrealschüler besuchten unseren Ladenburger Imkerverein ..... siehe pdf

Viernheim summt: Vernetzungstreffen Viernheimer Imker mit Landwirten

veröffentlicht um 06.05.2017, 00:28 von Dirk-Henner Lankenau   [ aktualisiert 20.05.2018, 06:26 von Klaus Gebhart ]

Liebe Bienenfreunde,
Das Projekt „Viernheim summt“ ist, dank der außerordentlichen Mühen des Umweltbüros, bis hierhin ein positiver Erfolg. Viele Viernheimer Bürgerinnen und Bürger haben Blumensaat abgeholt und in ihren Gärten oder auf dem Balkon eingepflanzt. Herrn Stadtrat Jens Bolze ging die Wette ein, eine genauso große städtische Fläche mit bienenfreundlichen Pflanzen zu bepflanzen, wie Viernheimer es in ihren Privatgärten tun.
Es geht also voran, aber wir wollen nun den nächsten Schritt wagen und ein Treffen zwischen Viernheimer Landwirten und Hobbyimkern organisieren. Ziel dieser Zusammenkunft soll es sein, sich kennenzulernen und auszuloten, inwiefern man sich gegenseitig helfen kann. Die Imker benötigen geschützte Stellflächen und die Landwirte freuen sich über die Bestäubungsleistung der Bienen. 
Das Treffen findet am 
20.MAI 2017 UM 17 UHR im Stiftungshaus EINE WELT Rathausstr. 32, Raum Satonevri (1.OG)
statt.
Dieser Termin kann und sollte auch für den Austausch und die Vernetzung der Imker untereinander genutzt werden und die Planung der nächsten Schritte beinhalten. Für das leibliche Wohl wird gesorgt sein. Ich würde mich freuen, wenn Sie von der Möglichkeit Gebrauch machen würden und  mir bis zum 12.Mai Ihre Teilnahme, per Mail oder telefonisch, bestätigen oder absagen. Beste Grüße
Hussein Atris Stadtverordneter Hussein-Atris@gmx.de 0176  614 09 488

Imkerausbildung-Tierwirt

veröffentlicht um 08.04.2017, 01:44 von Dirk-Henner Lankenau   [ aktualisiert 20.05.2018, 04:15 von Klaus Gebhart ]

Gehörnte Mauerbiene & Markierungsstudien

veröffentlicht um 03.04.2017, 23:26 von Dirk-Henner Lankenau   [ aktualisiert 20.05.2018, 04:11 von Klaus Gebhart ]

In München werden experimentell momentan Mauerbienen mit Rückennummern markiert.
Näheres siehe LINK

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