Jobcenter-"Abmahnung"

erste Einladung an das Jobcenter von Ralph Boes:

https://sites.google.com/site/ichbinbildungstraeger/bge-inspirierte-dichter/ziviler-widerstand-mit-ralph-boes/ralphboes2015/1-einladung-an-jc-mitte

Auf der Seite www.wir-klagen-an.de werden Abmahungen an Jobcenter(mitarbeitende) veröffentlicht.


Maßgeblich hat sich dabei Wendeberater Michael Fielsch hervorgetan.


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Da Michael Fielsch polizeiliche Anzeige(n) von Jobcentergeschäftsführung(en) bekommen hat, er würde diese verleumden, habe ich als freie Wendeberaterin reagiert und stelle hier die Korrespondenz ein.


Sehr geehrter Herr Bielert, sehr geehrte Mitlesende im Jobcenter Reinickendorf und im BCC -

ich möchte Sie an Ihre Pfllicht erinnern, sich auf die Existenzsicherung von antragstellenden BürgerInnen zu konzentrieren - inkl. aller nötigen Remonstration, wenn Ihnen im Einklang mit dem Grundgesetz und weiteren höherstehenden Gesetzen die Ausübung von SGB-II (insbesondere Sanktionsvollstreckung) nicht möglich ist.
Dass Sanktionen gegen das GG und auch weitere Gesetze wie die allgemeine Erklärung der MEnschenrechte verstoßen, ist weder "üble Nachrede" noch ist ein Michael Fielsch, der Sie darauf hinweist, ein Verleumder!

Lesen Sie Zahlen und Fakten nach im Buch der Dipl.Politologin Kerstin Gundt: "Rettet den Sozialstaat - Fakten gegen Vorurteile". Ich kann Ihnen diese Autorin nur wärmstens empfehlen.

Meiner Ansicht nach versuchen Sie mit Klagen an Menschen wie Michael Fielsch abzulenken von den Fehltritten Ihrer Behörde - das ist meine Meinung und die werde ich behalten erst recht, wenn Sie nun auch mich als eine wendeberatende Kollegin von Herrn Fielsch anzeigen möchten.

Sie sind vor allem dem GG verpflichtet - auch wenn das SGB-II teilweise davon abweicht oder sich finanzielle Engpässe ergeben - Sie können und müssen von Ihrer Remonstrationspflicht gebrauch machen.

Bedenken Sie, um so mehr juristisches Feuer Sie in die Angelegenheit bringen, um so mehr Aufmerksamkeit erhält auch unsere Arbeit - die Beseitigung von Sanktionen als eine kleine Teilaufgabe angesichts der vielen unnötigen selbstkreierten Probleme der Menschheit.

Um sich einen Überblick zu verschaffen, was alles schiefläuft und wie wichtig es ist, NEIN zu sagen als AKT DER SOLIDARITÄT, verweise ich Sie auf das Manifest der Solidarität:

http://www.i-love-menschenrechte.de/Manifest.html

Legen Sie nötigenfalls lieber heute als morgen Ihre Arbeit nieder, wenn Sie sich an Fällen wie denen, die in der mahnenden Kunstaktion:
die-opfer-der-agenda-2010.de dokumentiert sind, eindeutig NICHT beteiligen möchten - auch nicht indirekt.
Das ist nur eine Empfehlung, was ICH an Ihrer Stelle machen würde - für Ihr Leben und Ihre Entscheidungen sind SIE verantwortlich.

UMDENKEN können auch Sie lernen - ich habe ein Netzwerk voller Fachleute hinter mir, die Ihnen "hartzlich gerne zuhören".

Hochachtungsvoll vor Ihnen als menschliche Wesen - die Sanktionspraxis Ihrer Behörde aber aus dem Herzen verachtend,

FriGGa Wendt
freie Wendeberaterin, Entwicklungshelferin und Erkenntniswissenschaftlerin

Dieses Schreiben wird demnächst im Internet veröffentlich werden - über Ihre Reaktionen wird öffentlich berichtet.
Das Veröffentlichen geschah hiermit ;-) Als Kommentare werden mögliche Reaktionen erscheinen.

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