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Bildungsbeispiele

Arbeit auf dem Gebiet des "Tauschens Schenkens und Beitragens" - AKKU MENSCH Texte und Beiträge verschiedener Autoren
unter  www.akkumensch.1on.de und unter http://akkumensch.sportkraftwerk.de

Energieerzeugung mit Muskelkraft - Projektideen und Links www.sportkraftwerk.de

Bildet Euch zum Thema naturwissenschaft und Technik weiter, denn der Analphabethismus auf technischem Sektor lässt viele Abhängigkeiten erst richtig stark werden. Erfolgserlebnisse stärken Euch und Eure Gruppen.
Es gibt bereits einige Lernwerkstätten für Kinder und Jugendliche, aber auch Bastelclubs und Menschen, die an neuen Energietechnologien arbeiten. Schließt Euch frei zusammen und probiert Euch aus. Repariert Euch gegenseitig Eure Geräte und gründet und unterhaltet Nachbarschaftswerkstätten.
Außerdem könnt Ihr erfahrene Wissenschaftler durch Eure Nachfragen anregen und ihre Erkenntnisprozesse beflügeln.
Auch könnt Ihr zu Paradigmenwechslen beitragen.
Auf dem Gebiet werden erlebnisorientierte Experimente (in Inhalt und Organisation) z.B. hier unternommen https://sites.google.com/site/echtundkrass/

Lernt von Freunden und Bekannten "postapokalyptische Fähigkeiten": Handwerke, Sachen recyclen, reparieren, Gärtnern...
Stricken, Heimwerken, Fahrräder zusammenbauen... Computer mit dem Hometrainer stromversorgen...
zeigt Euch gegenseitig, wo Ihr kostenlos oder in freier Vereinbarung etwas herbekommt, auch wenn Ihr es nicht täglich nutzt:
z.B. dass Ihr wisst wie man containert, falls Ihr mal keinen Lohn oder ALG-II bekommt...
Probiert den Anbau von Pflanzen im Haus, auf dem Balkon, dem Pachtgärtchen... aber auch auf öffentlichem Land, das noch nicht genug genutzt wird,  indem Ihr einfach was fallenlasst (es kann nur abgemäht werden, mehr nicht).

Ganzheitliche Lernprojekte wie das fröhliche Brot (Amaranth) können aungeschaut und nachgeahmt werden. Nicht unbedingt werdet Ihr gleich Fördermittel haben, aber Freunde und kleine Erfolge sind wichtiger zu Beginn.
Traut Euch!
Adressen in Berlin: FEZ, Prinzessinnengärten (Transition Town...).

Kapitalismuskritische Menschen, solidarisch eingestellte Steuersparer und Lebenskünstler aller Art veranstalten oft VoKüs (Volxküchen),  betreiben Schenkläden, Tauschringe, Zeitbanken, Regiowährungen und Vereine, die Räume zur Mitnutzung anbieten... bringt Euch ein dort, das ist aktive Bildungsarbeit im Theoretischen und Praktischen! 
In Berlin habe ich mehrere Gruppen besucht  und festgestellt, dass es sehr einfach ist, kostenlos oder zu freundschaftlichen Preisen Räume für eigene Thementage zu finden. Z.B. "weltraum", "Systemfehler", DEURABIKA, "workstation", Hauptquartier der Gefühlsmonster...

In Schwerin gibt es ein Haus "Paulsstadttreff", indem Tauschen, Schenken und Beitragen aktiv praktiziert wird.

Etwas konservativ-etablierter aber nicht weniger sinnvoll sind Projekte und Gruppen der "Bürgerstiftung" (von Bürgern für Bürger), die ich aus Berlin kenne.

Macht Euch alle sichtbar mit einem Zeichen: Heidemarie Schwermers Logo, Akku Mensch, weißer Pfeil...

Bildung autodidaktisch und sehr geeignet für (kontroverse) Diskussionen zum Thema Geldsystem, Grundeinkommen, Weltprobleme etc.:
schaut Euch Filme an vom alpenparlament oder auch von der wissensmanufaktur. Sucht Filme von Prof. Bernd Senf, informiert Euch über Andreas Claus, Ralph Boes, Heidemarie Schwermer, Götz Werner, Susanne Wiest und deren Themen sowie über viele andere aus den alternativen Szenen. Auch "kleinere" Aktive können sehr aufschlussreich und authentisch informieren und Euch zu kostengünstigen Bildungsveranstaltungen einladen. Ihr müsst mit diesen Leuten und Quellen nicht (vollständig) übereinstimmen, auch wenn Ihr völlig andere Ansätze habt, eignen sich diese Themen und Filme gut zum Bilden einer eigenen Meinung und Herauskristallisieren einer eigenen Perspektive.
Seht Euch Filme wie "home", "thrive - what on Earth does it take", "We feed the world", "Let's make money", "Kulturimpuls Grundeinkommen" und andere an. Es gibt einige günstig zu kaufen (besonders, wenn in einer Privatpersonengruppe gesammelt wird) und andere sogar kostenlos mit Verbreitungswunsch.
Auch am "Tahiti-Projekt"/Equilibrismus oder von "Zeitgeist the Movement" könnt Ihr viel lernen - auf die eine oder andere Weise.
Diese Themen sind sehr geeigenet für Schul- und Unireferate, Abschluss- und Doktorarbeiten, wissenschaftliche Studien...
Sie könnten auch in jedem Bildungsträger gebracht werden.

Lest Bücher und diskutiert darüber. Mietet einen Raum und zahlt ggf. dem Hauptreferenten oder einem zu begünstigenden aus Eurer Mitte einen Obolus, damit er durch Einkommen weitere Motivation oder Freistellung erhält, diesen Bildungsweg fortzusetzen.

Kauft Euch Eure eigenen Bücher gegenseitig ab oder schenkt sie Euch, je nachdem, was beiden Seiten besser bekommt.

Ruft die BGE-Hotline kostenlos vom Festnetz an 0800 20 90 999.
Wer sich bereits ein wenig mit dem Grundeinkommen auskennt und auch ein eigenes Lebenspraktikum sucht, auf dessen Feld sich mitunter sogar Geld verdienen lässt, kann sich in freier Weise in die BGE-lobby.de einbringen.
Darüber findet Ihr auch viele weitere regionale Möglichkeiten, Euch selbst und andere das BGE zu informieren.

Zum Thema Grundeinkommen und allen o.g. anderen Themen kommen wir  (ich und die Menschen, mit denen ich frei und zwanglos verbündet bin) gern in Eure Einrichtungen. Wir verlangen kein Geld von denen, die es nicht haben, nehmen es aber an, wenn es da ist, um uns von anderen, ungern entricheten Förderquellen unabhängiger zu machen.

Basteln und Spielen mit Euren eigenen Kindern und denen Eurer Freunde ist Bildungsarbeit! Eure Kinder im Schulgeschehen und KitaAlltag zu begleiten und Euch mit ihnen sowie engagierten Lehrkräften die Freiräume und die Selbstbestimmung zurückzuholen, dürft Ihr immer versuchen! Warum müssen es immer Schulen weit weg und für viel Geld sein, die "alles besser machen"? Warum muss es die dogmatische Schulpflicht und nicht eine allen Seiten entgegenkommende, kompromissbereite und zusammenarbeitsförderliche Bildungschance sein? Man kann auch da über alles reden und sich nicht scheuen, das Kind für verstärkte Bildung von seinem Pflichtalltag zu befreien - gerade wenn dieser stagnierende Wirkung zeigt. Wenn Tagungen und Seminare vor Ort Schulbetreuung und Lernbetreuung für Kinder und Jugendliche anbieten, wird das Verreisen während der Nicht-Ferienzeit sicher leichter zu befürworten sein.
Aus einem "so ein SCheiß, das ist mitten in der SChulzeit, da kann ich nicht hinfahren", könnte ein "wow, da fährt vielleicht die ganze Klasse mit" werden oder ein Spezialbildungsauftrag für einzelne - wenn es dem beauftragten Schulsystem wirklich um Bildung geht und nicht um abgehakte Pflichtanwesenheiten.

Zu diesem Thema gibt es hier einen kleinen Essay

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