Home‎ > ‎Recht und Politik‎ > ‎

Hundesteuer

 
Zusammenfassung (Stand 03.02.11) Quelle: meineStadt.de 

Die Steuerpflicht beginnt:

  • bei aufgenommenen Hunden mit dem 1. des Monats, in dem der Hund aufgenommen worden ist
  • bei Hunden, die dem Halter bei Geburt zuwachsen, erst mit dem 1. des Monats, in dem der Hund drei Monate alt geworden ist.
Die Steuerpflicht endet mit dem Ablauf des Monats, in dem der Hund nicht mehr gehalten wird. Eine schriftliche Abmeldung des Hundes ist innerhalb von zwei Wochen bei der Stadt vorzunehmen.
 

Gebühren:

Die Höhe der Hundesteuer richtet sich u. a. nach der Einwohnerzahl und Hundedichte in der jeweiligen Gemeinde. In Mönchengladbach beträgt die Hundesteuer ab 01.01.2011 jährlich

  • für einen Hund 138,00 EUR
  • für zwei Hunde 165,60 EUR je Hund
  • für drei und mehr Hunde 207,00 EUR je Hund
 
Abweichend von diesen Steuern beträgt die Steuer für Hunde, die im Landeshundegesetz gelistet sind jährlich
 
  • für einen Hund 720,00 EUR
  • für zwei Hunde 960,00 EUR je Hund
  • für drei und mehr Hunde 1152,00 EUR je Hund
Beginnt die Steuerpflicht während des Kalenderjahres, wird die Hundesteuer einen Monat nach Erhalt des Steuerbescheides fällig, sonst jeweils zum 15. Februar eines jeden Jahres, ohne dass hierfür eine besondere Zahlungsaufforderung ergeht, d.h. Steuerbescheide werden nur bei Änderungen erlassen.
 

Mögliche Ermäßigungen:

  • für einen Hund, der gehalten wird von Empfängern laufender Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundes- sozialhilfegesetz oder finanziell Gleichgestellten
  • für einen Hund, der erforderlich ist zur Bewachung von bewohnten Gebäuden, die vom nächsten bewohnten Gebäude mehr als 200 m entfernt liegen
  • für einen Hund, der zur Bewachung von landwirtschaftlichen Anwesen, welche vom nächsten im Zusammenhang bebauten Ortsteil mehr als 400 m entfernt liegen

    Mögliche Steuerbefreiung:

    für Hunde, die aus-schließlich dem Schutz und der Hilfe blinder, tauber oder sonst hilfloser Personen dienen.
    (Die Voraussetzung hierfür ist ein entsprechender Schwerbehindertenausweis bzw. Feststellungsbescheid des Versorgungsamtes. )

    Eine Steuerbefreiung wird ebenso auf Antrag für Hunde gewährt, die als Melde-, Sanitäts- oder Schutzhunde verwendet werden und die dafür vorgesehene Prüfung vor Leistungsprüfern eines von der Stadt anerkannten Vereins oder Verbandes mit Erfolg abgelegt haben. Die Ablegung der Prüfung ist durch das Vorlegen eines Prüfungszeugnisses nachzuweisen und die Verwendung des Hundes in geeigneter Weise glaubhaft zu machen. Die Anerkennung des Vereins oder Verbandes erfolgt auf Antrag, wenn glaubhaft gemacht wird,  dass die antragsstellende Vereinigung über hinreichende Sachkunde und Zuverlässigkeit für die Durchführung der Leistungsprüfung verfügt.

    Zudem kann eine Steuerermäßigung auf die Hälfte des normalen Steuersatzes für Hunde, die von Jagdausübungsberechtigten zur Jagd eingesetzt werden und eine Eignungsprüfung vor einem Jagdfachverband abgelegt haben, auf Antrag gewährt werden. Jedoch nur für einen Hund.

    Personen , die aus förderungsfähigen Familien stammen, wird die Steuer auf Antrag auf ein Viertel des Steuersatzes ermäßigt, jedoch nur für einen Hund.

    Weiterhin wird Steuerbefreiung auf Antrag gewährt für Hunde, die der Halter nachweislich aus dem Tierheim Mönchengladbach -Tierschutz Mönchengladbach e.V., Hülserkamp 74, 41065 Mönchengladbach- in seinen Haushalt übernommen hat. Die Steuerbefreiung erfolgt für 12 Monate, beginnend mit der Übernahme des Hundes.

     
     
     

    Hundesteuer sind in Mönchengladbach am 15. Feb. 11 fällig!


    Es werden keine Steuerbescheide verschickt.

    Neue Steuermarken gibt es nur auf Antrag, bei Verlust oder Beschädigung.