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Hundekauf

Vor dem Hundekauf sollten einige Dinge unbedingt beachtet werden.
 
Hier eine sehr gute Broschüre des Schweizer Tierschutzverein mit dem Titel:
 
 
Mit einem Hund von einem unseriösen Züchter oder einem Hundevermehrer kann es massive Schwierigkeiten geben. Unter Umständen kann selbst ein Experte für Hundeerziehung dann nicht mehr helfen.
 
Neben der Genetik spielen die frühen Erfahrungen (bis zur ca. 8. und 10. Woche) eine wichtige Rolle für die Entwicklung ihres Hundes. Dies ist die Zeit, in der ein Hund in der Regel noch nicht bei seiner zukünftigen Familie ist. Der Züchter ist also hier gefordert, die Weichen für die Entwicklung des Welpen zu stellen.
 
Der Hund wird seine Familie sehr lange begleiten und gerade deshalb sollte sich der zukünftige Hundehalter im Vorfeld informieren.
 
Zum Thema Zucht und Entwicklung empfehle ich das Buch Mit dem Hund auf du von Eberhard Trumler.  Hier bekommt der zukünftige Hundehalter einen Eindruck, wie wichtig es ist, seinen Hund von einem seriösen Züchter zu holen.
 
Selbstverständlich haben auch Tierheime Hunde zu bieten und der Second-Hand Hund muss nicht unbedingt ein Problemfall sein. Bei einem Tierheimhund besteht zumindest die Möglichkeit sich mit dem Hund im Vorfeld zu beschäftigen und ihn erst einmal zur Probe zu nehmen.
 
Ein schwieriges Thema beim Hundekauf ist die Auswahl der geeigneten Hunderasse. Pauschale Antworten können hier nicht gegeben werden, denn die Rasse sollte nach den Bedürfnissen des Menschen ausgesucht werden. Nicht nach Aussehen, sondern nach der Veranlagung dieser Rasse. Viele Hundeschulen bieten Erstgespräche an, in denen der Hundehalter (hoffentlich gut) beraten wird. Die Beschreibungen der Rassezüchter helfen leider nicht immer weiter. Fast jede Rasse wird als problemloser, familienfreundlicher Hund beschrieben. Verständlich, denn der Verkauf von schwierigeren Hunden ist auch schwieriger.
 
Gut beraten ist man, wenn man besonders bei Modehunden ganz intensiv nach einem geeigneten Züchter sucht. Die Mode kurbelt den Markt an und das ist nicht immer zum Wohl der Hunde.
 
Ein guter Züchter sollte mit seinen Kunden und Hunden in Kontakt bleiben. Gute Züchter sollten auch die gesundheitlichen Probleme ihrer Hunde kennen und ehrlich darüber reden. Optimal wäre es, wenn Züchter ein Netzwerk zwischen ihren Kunden aufbauen, in dem Notfälle aufgefangen werden.
 
Selbstverständlich ist das alles viel Arbeit und sehr aufwendig. Es ist aber viel schwieriger mit einer Rasse zu leben, die nicht zu den eigenen Bedürfnissen passt oder einen erbkranken Hund zu bekommen. Die richtigen Hunde, für die richtigen Menschen, ein Netzwerk bilden und dann macht das Leben mit Hund auch Spaß und die Erziehung ist des Hundes ist leicht.