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New York

Bilder & Bericht

Als ungefähr Mitte des Jahres 2009 ein gestandener Recke der HSG Körschtal mit Namen Tobias Gieß

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 bei ein paar Bier erwähnte, dass er eine Einladung zu einem Turnier in New York City USA im Internet gefunden hat, dachten selbst die anwesenden Gründungsmitglieder, die selbst schon allerhand kurioses unter dem Banner der HSG erlebt haben, dass es sich dabei nur um eine Zeitungsente oder einen schlechten Scherz handeln kann. Da aber HSGler neben ihrem unglaublichen Talent für den Handballsport auch über eine durchaus blühende Fantasie verfügen, welche natürlich durch die bereits erwähnten Bier noch zusätzlich beflügelt wurde, begann man von diesem ungewöhnlichen Projekt zu träumen. Das Problem der Rekrutierung nötiger Einsatzkräfte für einen solchen Trip, das sich bei anderen Teams vielleicht gestellt hätte, war bei den Körschtaler nicht vorhanden. Innerhalb weniger Tage konnte man die nötigen Recken finden. Beim Namen: Anton, Hanni, Tobi, Drazen, Togge, Schille, Sepp, Martin, Patrick, Mark, Marko. Die Planungen konnten also beginnen. Nachdem man Kontakt zum Reiseveranstalter Teamsportreisen aufgenommen hatte, der vorallem in Person von Handball-Kosmopolit Karl Gladdeck, einen der coolsten Menschen der Welt auf Lager hatte, war die Reise schnell in trockenen Tüchern. Sponsoren wurden akquiriert und eine Ausrüstung zusammengestellt, für die wir selbst von einigen Bundesligaspielern höchst neidvolle Blicke ernteten. So mit den Vorbereitungen beschäftigt, vergingen die bis zum Trip verbliebenen Monate wie im Flug. Kurz vor dem Abflug mussten die Körschtaler allerdings noch einen schweren Rückschlag hinnehmen. Sepp, der vor allem was die gestalterische Komponente (Trikots, Homepage, Logo etc.) aber auch bei der übrigen Organisation der Reise einen riesigen Anteil hatte, konnte auch gesundheitlichen Gründen leider nicht mitreisen. Um unseren Mitspieler den Trip nicht ganz zu verwehren, fand aber immerhin ein Pappkameraden Sepp den Weg in die US-Metropole (Der hatte durchaus Vorteile gegenüber dem lebenden, die aber nach vorherrschender Meinung nur leicht überwiegen J). Am 30.12.2009 war es dann soweit: über ein Weißwurstfrühstück bei MP (vielen Dank dafür), Stuttgart Hbf und Frankfurt (inkl. erster Jacky Session vor dem Boarding) hieß es endlich HSG Körschtal goes New York. In der Stadt die niemals schläft angekommen, ging es Standesgemäß (Pick-Up Bus) ins Hotel, wo man bei einheimischer Küche und ein paar Bud die Reisestrapazen abklingeln ließ. Am nächsten Tag ging es schon früh Richtung Big Apple, wo für uns an diesem Tag Ground Zero, der Hudson River, der Financial District, die Wall Street, Pier 17, Chinatown auf dem Programm standen. Mit vielen großartigen Eindrücken im Gepäck ging es zurück ins Hotel, wo man sich für „New Year’s Eve“ am Timesquare fertig machte. Im fast hermetisch abgeriegelten Manhattan musste man lediglich 5 Polizeikontrollen passieren bevor man zur sehr stylisch gestalteten Tonic Bar am Timesquare vordringen konnte. Die Party gestaltete sich sehr amüsant, was neben einer sehr guten Getränkeauswahl, einem sehr geilen Buffet und der anwesenden Handballprominenz auch an der durchaus ansprechenden Auswahl an internationalem weiblichem Publikum lag. Mitternacht aufdem berühmten Timesquare zusammen mit 1,5 Millionen Menschen im Konfettiregen war dann für alle HSGler ein unvergessliches Erlebnis. Inklusive dem Abgang, den Opa-Schlumpf Togge in echter HSG-Manier gestaltete und sich vom Personal der Tonic Bar freundlich den Ausgang zeigen ließ, ein Spitzenabend!!! Der 01. Januar war Shopping-Tag, an dem man eine Outlet-Mall vor den Toren der Metropole besuchte. Absolut lobend zu erwähnen war hier mal wieder die Standfestigkeit richtiger HSGler, die den Tag, obwohl von der vorhergegangenen Nacht sichtlich gezeichnet, bravourös meisterten. Am Abend besuchte man nochmals den Timesquare und ließ die Lichter auf sich wirken. Außerdem verschaffte man sich von „Top of the Rocks“ aus einen Überblick über das riesige Stadtgebiet. Der 2. Januar war der Auftakttag des Handballturniers, wegen dem man nach New York City gereist war. Um 7:30 Uhr startete man am Hotel, um zu wirklich unchristlicher Stunde (8:45 Uhr) gegen den New York Team Handball Club, seines Zeichens Gastgeber des Turniers und US-Meister, anzutreten. Mit den vorangegangenen anstrengenden Tagen in den Knochen, konnte man gegen die Internationale Truppe nicht lange mithalten und verlor deutlich mit 27:15. Auch das zweite Gruppenspiel, das gegen das Medialine Werksteam bestritten wurde ging mit 30:18 deutlich verloren. Die Wehmut über die Niederlagen hielt aber nur kurz vor, da sich auch beim Handball in seltenen Fällen der Weg als Ziel entpuppt und so schnöde Fakten wie Ergebnisse, vor allem wenn man bei der HSG Körschtal spielt sowieso nur nebensächlich sind. Man hatte auch kaum Zeit gehabt um sich zu ärgern, da es direkt nach den 

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Gruppenspielen zum NBA Match der New Jersey Nets gegen die Cleveland Cavaliers um die Superstars LeBron James und Shaquille O’Neil ging. Die Begegnung war zwar eher einseitig, da die Cavs klar gewinnen konnten, das Drumherum fiel aber wie so vieles auf dem Trip in die Kategorie „besonders sehenswert“. Nach einem weiteren Abend in der Stadt, mit einem Besuch bei der UN-Zentrale und einem Blick auf das Chrysler-Building, leckte man sich die Wunden im Hotelpool und begab sich zeitig zu Bett. Am folgenden Tag standen die Platzierungsspiele des „Big Appel Tournament“ an. Die HSG zeigte gegen Medialine 2 eine gute Leistung musste sich aber knapp mit 20:23 geschlagen geben. Man konnte sich danach ganz entspannt die restlichen Turnierbegegnungen sowie das Kräftemessen der New Yorker Handballer mit dem Bundesliga All-Star Team um Lövgren, Fritz, Hens, Gentzel, Vranjes und vielen weiteren Handballgrößen anschauen. Am Abend besuchte man auf Empfehlung von Opa-Schlumpf Togge, der sich auch bei seinem zweiten Einsatz im HSG Trikot (nach Marktsteft 08) als absolut würdig erwies, die Bar Wicked (Fisted) Willy’s im Manhattaner Studenten-Viertel. Der Abend kann in der Folgezeit ruhig frei nach Sinatra unter das Motto, „if I can get drunken there, I get drunken anywhere“ gestellt werden. Wie an solchen Abenden üblich, wurde jede Menge Kultur- und Liedgut der jeweiligen Länder ausgetauscht. Hierbei sei vor allem das sehr amüsante Beer-Pong der Amerikaner zu erwähnen. Dieses wurde von Martin N. und Tobias G. am selben Abend fast bis zur Perfektion verfeinert und wird in Zukunft sicher auch im Fundus der HSG einen Platz finden. Nach einem wirklich lustigen Abend, wurde vor allem die Heimfahrt noch zum Erlebnis, auf der man sich standesgemäß in einer Stretchlimo durch Manhatten kutschieren ließ. Trotz des harten Abends war am nächsten Tag nochmals Extreme-Sightseeing angesagt. Central Park, 5th Ave. und Brooklyn Bridge waren nur einige der Stationen. Mit einem eiskalten aber herrlichen Blick auf Freiheitsstatue und Skyline von Bord der Staten Island Ferries beendete man den Tag. Leider stand am nächsten Tag auch schon die Heimreise an. Nur 3 hartgesottenen schafften nochmals den Weg in die Stadt und hakten noch einige Punkte auf der langen Liste ab. 


Die Tage in New York waren einmalig und sind jedem Handballbegeisterten, der dazu noch eine großartige Stadt sehen will nur zu empfehlen. Eine Wiederholung ist geplant und unter www.teamsportreisen.dekann man alle Infos bekommen. 


Die ganze HSG Körschtal bedankt sich herzlich bei Ihren Sponsoren für die Unterstützung! 

 
      

Außerdem bei Papa- und Opa-Schlumpf, für die hervorragende Betreuung vor Ort.



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