7a Amtsgericht 2019

Die 7a besucht das Amtsgericht in Landshut


Im Rahmen des GSE-Unterrichts besuchte die 7. Klasse der Mittelschule Frontenhausen zusammen mit ihren Lehrkräften Christina Schmidt und Bernhard Kausche das Amtsgericht in Landshut. Bereits im Vorfeld hatten die Schüler einige Grundlagen zur Geschäftsfähigkeit, Strafmündigkeit und Deliktfähigkeit gelernt. Nun wollten sie vor Ort erkunden, welche Personen in einem Amtsgericht arbeiten, wie eine Gerichtsverhandlung abläuft und wie es in einem Gerichtsgebäude überhaupt aussieht.

 

Leider konnten die ersten beiden Verhandlungen, die man eigentlich besuchen wollte, nicht stattfinden, da die Angeklagten unentschuldigt nicht zum Termin erschienen waren. Glücklicherweise nahmen sich Richter Lederhofer und der anwesende Rechtsanwalt viel Zeit, um Fragen zu beantworten. Die Schüler erfuhren, wie das weitere Prozedere in den beiden konkreten Fällen sein wird, sahen hautnah, dass ein Polizeibeamter die Fahndung nach den beiden Angeklagten einleitete und erkannten, dass die Flucht das Verfahren zwar aufschiebt, aber nicht abwendet.

 

Interessiert verfolgte die Klasse schließlich eine stattfindende Gerichtsverhandlung, bei der es um Körperverletzung ging. Die Vernehmung des Angeklagten und die Befragung der Zeugen fanden sie dabei genauso spannend wie die Plädoyers der Staatsanwältin und des Verteidigers. Nach der Urteilsverkündung erläuterte der Richter speziell für die Schülerinnen und Schüler seine Beweggründe für die Urteilsfindung, Begriffe wie „Tagessatz“ und betonte, dass mit der Berücksichtigung des Einkommens eine gerechte Strafe erreicht wird. Auf der Heimfahrt nach Frontenhausen waren sich alle einig, dass mit dieser Unterrichtsfahrt die theoretischen Inhalte zum Themenbereich „Jugendliche und das Recht“ anschaulich und lebensnah verdeutlicht worden waren. Dies lag zum Großteil an der intensiven und entgegenkommenden Betreuung durch Richter Christian Lederhofer.

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