2013

Im Hort Tintenklecks, da ist was los…

Mitte Mai ergab sich für uns die Gelegenheit, hinter die Kulissen des Hortalltages zu schauen.
Auf den ersten Blick erschienen uns die Aufgaben der Pädagogen recht überschaubar, doch dies entpuppte sich sehr schnell als ganz anders ;o).

Wir waren schon nach kurzer Zeit nicht wenig beeindruckt von dem, was die Hortnerinnen und Herr Häntsch täglich leisten.
Damit es Ihnen gelingt, nur ein kleines bisschen unserer Empfindungen nachvollziehen zu können, haben wir den Nachmittag ganz knapp für Sie zusammengefasst:

Es ging nach dem Mittagessen und dem ersten Spielen im Garten auch gleich ziemlich spektakulär los, denn Füße waschen vor den Hausaufgaben ist vielleicht nicht immer an der Tagesordnung, heute aber war es zwingend nötig, denn es war wunderbar warm und „barfuß im Sand spielen“ war erlaubt.
Während wenig später an einer Ecke des Hortgartens ein kleiner „Zicken-Krieg“ geschlichtet werden musste, wurde auf dem Bolzplatz dringend ein Schiri gebraucht, allerdings war der einzig „Sachverständige“ (Herr Häntsch) leider gerade unabkömmlich mit einer blutenden Kindernase beschäftigt. 
Als die Kollegin, welche die „Wollpuppenknotenspezialistin“ ist, unbedingt beim Wollpuppen-basteln gebraucht wurde, musste durch sie zunächst noch eine kleine Reiberei zwischen heranwachsenden Männern geklärt werden.
Während dessen und dem ständigen allgemeinen Beobachten des bunten Treibens auf dem Hortplatz war eine weitere Kollegin des Hortteams auf der Suche nach den Teilnehmern der Lego-AG.
Waren jetzt alle „2-Uhr-Bus“ Kinder tatsächlich auf dem Weg zum Bus?
Ja prima, das hat geklappt! Die liebe Kollegin, die die Yogalehrerin begrüßte, hatte das, wie gewohnt, im Blick.
Wir als „Ersatzpraktikanten“ empfanden es als großes Glück, bei der allgemeinen Organisation keine Verantwortung zu tragen. Wir waren demnach nicht verantwortlich dafür, dass jedes Kind an der richtigen AG teilnahm und/oder zur richtigen Zeit im richtigen Bus saß. Die Betreuer bekommen all das allerdings total souverän geregelt. 
Uns hat der Nachmittag im Hort eine andere Blickrichtung ermöglicht und genau deshalb möchten wir allen Kritikern und Zweiflern empfehlen, sich einen Nachmittag lang Zeit zu nehmen, um sich einen eigenen Eindruck von der häufig unterschätzten Tätigkeit eines Betreuers zu machen.

Für eventuelle Verbesserungsvorschläge ist der Blick von außen sehr hilfreich und das gesamte „Tintenklecks“-Team sicher sehr dankbar.

Wann immer Hilfe oder Unterstützung gebraucht wird, sind wir jedenfalls wieder gerne mit dabei.
Heike Köhler, Petra Frenzel und Bettina Gerlach (Juni 2013)



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