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Auf dieser Seite möchte ich Ihnen - im Rahmen des Projekts Lungenheilstaetten.de - die Geschichte des einstigen Tuberkulosenkrankenhauses Heilstätte Hohenkrug, wenige Kilometer östlich von Stettin, vorstellen.
Andreas Jüttemann, Berlin (Kontaktdaten siehe Impressum)

Die historischen Texte und Fotos sind - sofern nicht anders gekennzeichnet - folgendem Band entnommen:

TBC-Krankenhaus - Die Bauanlage in Hohenkrug (1931)
Mag.-Baurat Hagemann (Hrsg.) und Texte zur Bauausführung.
Das Kapitel "Die Aufgabe des Tuberkulose-Krankenhauses" ist vom Direktor Dr. Bräuning verfasst worden.
Zwar ist die allgemeine Schutzfrist für diesen Band abgelaufen. Sollten Sie dennoch nachweislich geltende Urheberrechte besitzen, schreiben Sie mich bitte umgehend an, dann werde ich die betreffenden Fotografien dieser Seite entnehmen.
Erschienen 1931 im Friedrich Ernst Hübsch Verlag G.m. b.H. Berlin — Leipzig — Wien. Druck und Klischees: J. S. Preuß, Berlin 

EINLEITUNG ZUM BAND
von Herausgeber Hagemann, 1931:

Die von Professor Dr. Neisser kurz nach der Jahrhundertwende ausgesprochene Forderung auf Vereinigung von Tuberkulose-Krankenhaus und Heilstätte wurde nach Überwindung vieler Schwierigkeiten endlich im Jahre 1915 von der Stadt Stettin durch Errichtung des Tuberkulose-Krankenhauses in Hohenkrug erfüllt, das zunächst nur in einer Teilausführung zur Aufnahme von insgesamt 164 Betten gebaut werden konnte, während die zu einem späteren Zeitpunkt erhoffte Ausführung des Gesamtplanes eine Belegung von insgesamt 328 Betten bringen sollte. Nach 15 Jahren konnte die außerordentlich dringliche Erweiterung durch die Initiative des Direktors des Krankenhauses Dr. Bräuning im Jahre 1930 fertiggestellt werden unter Neuschaffung von 97 weiteren Betten, so daß heute [1931] insgesamt 261 Betten belegt werden können. Wenn der Friedrich Ernst Hübsch Verlag das vorliegende Werk veröffentlicht, so wird er einem Bedürfnisse der zahlreichen Freunde des Tuberkulose-Krankenhauses dadurch gerecht, daß in Wort und Bild Erinnerung und Anregung geboten werden soll und auch allen denen ein Einblick in das Geschaffene ermöglicht wird, die der Weg bisher nicht nach Hohenkrug führte.