Hüttenclub

Bereits im Jahre 1970 wurde von damaligen Lehrern des Johanneums der Hödhütten-Club des Johanneums gegründet. Auf der Suche nach einem schneesicheren Ort für die Klassenreisen war man erst auf die Südwiener Hütte - bis heute unser verlässlicher Nachbar - und dann auf die Hödhütte, namentlich auf Ludwig Unterdorfer sr. (oder einfach nur Lug) gestoßen. Mit großer gemeinsamer Anstrengung wurde die damals verfallene Hütte für den Klassenreisenbetrieb wieder hergestellt. Zu einer ausführlichen Gründungsgeschichte des HCJ gelangen Sie hier.

Da beide Seiten an einem langen Verhältnis interessiert waren, beschloss man die Hütte zu pachten. Da dies eine Schule aber nicht machen kann
wurde der Hödhütten-Club des Johanneums e.V. (HCJ) gegründet. Der Vorstand des HCJ arbeitet ehrenamtlich und seit 1971 mit großem Aufwand an einer stetigen Verbesserung der Hütte. Im Laufe der Jahre wurde so z. B. das Heizen mit Holzöfen auf den Zimmern ersetzt durch eine zentrale Heizung, die vom großen Holzofen befeuert wird. Aus Gaslampen wurde Niedrigstrombeleuchtung, die durch einen Generator im Schuppen betrieben wurde, bevor diese Anlage wiederum 2009 von "echtem" 220 V-Strom ersetzt wurde, um nur einige Beispiele zu nennen. Für den Waren- und Krankentransport wurden ein VW-Bus und zwei Skidoos angeschafft, die natürlich seit den 70er Jahren bereits mehrfach erneuert wurden und immer einen großen Kostenfaktor darstellen. Ohne diese Fahrzeuge ist der Betrieb der Hütte aus praktischen, aber auch aus sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich. denn neben dem schlichten Einkaufen und Warentransport, dienen uns die Fahrzeuge auch der Rettung und des Transports Verletzter in das Krankenhaus nach Radstadt.
 
In den Sommermonaten plant der Vorstand die neue Saison. Angefangen beim Material wird geschaut, welche Skier und Schuhe eventuell ersetzt werden müssen. Der Materialwart kümmert sich um die Pflege und um die Neuanschaffungen.
Die Saison beginnt zu Weihnachten. Im Hüttenbus werden die für alle
Reisen benötigten Skier und Schuhe nach Österreich gebracht. Vor Ort angekommen, empfängt uns Luggi, der mittlerweile den Job seines pensionierten Vaters Lug übernommen hat und gemeinsam fahren wir sämtliches Material, aber auch Lebensmittel mit den Skidoos auf die Hütte. Dort wird alles eingelagert und sortiert.
Während der Reisen dient der Hüttenbus dann für die notwendigen Einkäufe und wenn es sein muss, auch für den Transport von Verletzten in das nahe gelegene Krankenhaus in Radstadt. Für den Transport ab der Gnadenalm werden natürlich die Skidoos genutzt.
Die Weihnachtscrew baut dann, sreng nach den Regeln der Bezirkshauptmannschaft im Pongau und unter professioneller Hilfe von drei Betriebsleitern für Schlepplifte mit hoher und niederer Seilführung, den Lift auf. Wirklich ein spannender Job, mit der richtigen Mannschaft ein wahres Vergnügen!

Kurz nach dem Jahreswechsel beginnt dann die Zeit der Klassenreisen. In der Regel reisen die Klassen am einem Montag an und bleiben 10 Tage auf der Hütte, bevor sie an einem Donnerstag wieder gen Zivilisation aufbrechen.

Was dann bleibt, sind Erinnerungen. Dass diese meist positiv und reichlich sind, zeigt uns das Auswahlverfahren für die Begleitungsteams. Immer nach den Sommerferien beginnen die jeweiligen Lehrer nach geeigneten Oberstufenschülern für die Klassenreisen zu suchen. Denn auch dies ist ein wichtiger Aspekt der Hüttenreise. Vier Oberstufenschüler helfen den zwei Lehrern beim Skiunterricht, beim Kochen und sind wesentlich dafür verantwortlich, dass die SchülerInnen der 7. Klassen eine so fantastische Zeit auf der Hütte haben. Die Auswahl ist meist schwer, denn oft bewerben sich weit mehr Oberstufenschüler, als benötigt werden. Viele wollen ihre positiven Erfahrungen an die "Kleinen" weitergeben, was uns ganz deutlich zeigt:

Die Hütte ist ein Juwel für alle Schüler und für jeden Gast!


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