Scheer 2011 Geschlechtergeschichte

Title Information


Author: Tanja S. Scheer

Title: Griechische Geschlechtergeschichte

Subtitle: -

Place: Munich

Publisher: Oldenbourg Wissenschaftsverlag

Year: 2011

Pages: xii + 180pp.

Series: Enzyklopädie der griechisch-römischen Antike

ISBN-13: 9783486596847 – Find a Library: Wikipedia, WorldCat

Language: German

Keywords: Ancient Greece



Full Text


Link: Google Books [Limited Preview]



Additional Information


Author: Tanja Susanne Scheer, Althistorisches Seminar, Georg-August-Universität GöttingenTanja Scheer

Contents:

  I. Enzyklopädischer Überblick
    1. Einleitung (p. 1)
    2. Griechische Geschlechterbilder in Mythos, Philosophie, Medizin (p. 2)
      2.1 Der mythologische Diskurs (p. 2)
      2.2 Der philosophische Diskurs (p. 4)
      2.3 Der medizinische Diskurs: Anatomie und Physiologie der Geschlechter (p. 5)
      2.4 Interpretationen der Geschlechterdifferenz: Die Bedeutung des "kleinen Unterschieds" (p. 7)
      2.5 Die Sozialisierung der Geschlechter: Philosophische Konzepte vom "richtigen Geschlechterverhältnis" (p. 10)
    3. Die Umsetzung der Geschlechterbilder in der sozialen Praxis (p. 12)
      3.1 Erziehungsziel Geschlechtsidentität (p. 12)
      3.2 Geschlechtliche Zuordnung: Frühe Weichenstellungen (p. 14)
    4. Sexualität, Ehe und Familie: Geschlechterverhältnisse im griechischen Haushalt (I) (p. 15)
      4.1 Homoerotische Einführung von Knaben und Mädchen in die Sexualität (p. 16)
      4.2 Voreheliche heterosexuelle Beziehungen (p. 17)
      4.3 Die Auswahl des Ehepartners (p. 19)
      4.4 Die Begegnung der Geschlechter in der Ehe (p. 21)
      4.5 Elternschaft und Geschlechterverhältnis (p. 23)
    5. Pflüger und Weberinnen: Geschlechterverhältnisse im griechischen Haushalt (II) (p. 25)
      5.1 Der männliche Bereich des Haushalts: die Landwirtschaft (p. 25)
      5.2 Der weibliche Bereich des Haushalts: die Textilarbeit (p. 27)
      5.3 Geschlechterverhältnisse und die Wirtschaft des Oikos (p. 28)
    6. Krieger und Amazonen? Griechische Geschlechterverhältnisse in Militär und Sport (p. 30)
      6.1 Erziehung zum Krieger (p. 30)
      6.2 Krieg, Sport und Männlichkeit (p. 32)
      6.3 Kriegerische Weiblichkeit? Das militärische Feld und die Erziehung von Mädchen (p. 33)
      6.4 Sportliche Körpererziehung und Weiblichkeit (p. 34)
    7. Geschlechterverhältnisse und Geschlechterverhalten jenseits des Oikos: &Oum;ffentlichkeit, Religion und Politik (p. 35)
      7.1 'Privat' und 'öffentlich' – drinnen und draußen: Räume für die Geschlechter (p. 35)
      7.2 Körperbildung und Verhaltenstraining für die Öffentlichkeit (p. 38)
      7.3 Geschlechterverhältnisse in der griechischen Religionn (p. 45)
      7.4 Geschlechterverhältnisse im politischen Raum (p. 51)
  II. Grundprobleme und Tendenzen der Forschung
    1. Forschungsgeschichte: Einige Stichpunkte (p. 55)
    2. Griechische Geschlechterbilder in Mythos, Philosophie und Medizin (p. 59)
      2.1 Der mythologische Diskurs (p. 59)
      2.2 Der philosophische Diskurs (p. 62)
      2.3 Der medizinische Diskurs: Anatomie und Physiologie der Geschlechter (p. 63)
      2.4 Interpretationen der Geschlechterdifferenz: Die Bedeutung des 'kleinen Unterschieds' (p. 66)
      2.5 Die Sozialisierung der Geschlechter: philosophische Konzepte vom richtigen Geschlechterverhältnis (p. 68)
    3. Die Umsetzung der Geschlechterbilder in der sozialen Praxis (p. 70)
      3.1 Erziehungsziel Geschlechtsidentität (p. 70)
      3.2 Geschlechtliche Zuordnung: Frühe Weichenstellungen (p. 71)
    4. Sexualität, Ehe und Familie: Geschlechterverhältnisse im griechischen Haushalt (I) (p. 72)
      4.1 Homoerotische Einführung von Knaben und Mädchen in die Sexualität (p. 72)
      4.2 Voreheliche heterosexuelle Beziehungen (p. 83)
      4.3 Die Auswahl des Ehepartners (p. 86)
      4.4 Die Begegnung der Geschlechter in der Ehe (p. 88)
      4.5 Elternschaft und Geschlechterverhältnis (p. 91)
    5. Pflüger und Weberinnen: Geschlechterverhältnisse im griechischen Haushalt (II) (p. 93)
      5.1 Der männliche Bereich des Haushalts: die Landwirtschaft (p. 93)
      5.2 Der weibliche Bereich des Haushalts: die Textilarbeit (p. 95)
      5.3 Geschlechterverhältnisse und die Wirtschaft des Oikos (p. 96)
    6. Krieger und Amazonen? Griechische Geschlechterverhältnisse in Militär und Sport (p. 101)
      6.1 Erziehung zum Krieger (p. 101)
      6.2 Krieg, Sport und Männlichkeit (p. 104)
      6.3 Kriegerische Weiblichkeit? Das militärische Feld und die Erziehung von Mädchen (p. 105)
      6.4 Sportliche Körpererziehung und Weiblichkeit (p. 106)
    7. Geschlechterverhältnisse und Geschlechterverhalten jenseits des Oikos: &Oum;ffentlichkeit, Religion und Politik (p. 110)
      7.1 'Privat' und 'öffentlich' – drinnen und draußen: Räume für die Geschlechter (p. 110)
      7.2 Körperbildung und Verhaltenstraining für die Öffentlichkeit (p. 114)
      7.3 Geschlechterverhältnisse in der griechischen Religionn (p. 123)
      7.4 Geschlechterverhältnisse im politischen Raum (p. 131)
  III. Literatur
    1. Forschungsgeschichte: Einige Stichpunkte (p. 137)
    2. Griechische Geschlechterbilder in Mythos, Philosophie und Medizin (p. 140)
      2.1 Der mythologische Diskurs (p. 140)
      2.2 Der philosophische Diskurs (p. 141)
      2.3 Der medizinische Diskurs: Anatomie und Physiologie der Geschlechter (p. 142)
      2.4 Interpretationen der Geschlechterdifferenz: Die Bedeutung des 'kleinen Unterschieds' (p. 144)
      2.5 Die Sozialisierung der Geschlechter: philosophische Konzepte vom 'richtigen Geschlechterverhältnis' (p. 145)
    3. Die Umsetzung der Geschlechterbilder in der sozialen Praxis (p. 146)
      3.1 Erziehungsziel Geschlechtsidentität (p. 146)
      3.2 Geschlechtliche Zuordnung: Frühe Weichenstellungen (p. 146)
    4. Sexualität, Ehe und Familie: Geschlechterverhältnisse im griechischen Haushalt (I) (p. 147)
      4.1 Homoerotische Einführung von Knaben und Mädchen in die Sexualität (p. 147)
      4.2 Voreheliche heterosexuelle Beziehungen (p. 150)
      4.3 Die Auswahl des Ehepartners (p. 151)
      4.4 Die Begegnung der Geschlechter in der Ehe (p. 152)
      4.5 Elternschaft und Geschlechterverhältnis (p. 153)
    5. Pflüger und Weberinnen: Geschlechterverhältnisse im griechischen Haushalt (II) (p. 154)
      5.1 Der männliche Bereich des Haushalts: die Landwirtschaft (p. 154)
      5.2 Der weibliche Bereich des Haushalts: die Textilarbeit (p. 155)
      5.3 Geschlechterverhältnisse und die Wirtschaft des Oikos (p. 155)
    6. Krieger und Amazonen? Griechische Geschlechterverhältnisse in Militär und Sport (p. 156)
      6.1 Erziehung zum Krieger (p. 156)
      6.2 Krieg, Sport und Männlichkeit (p. 157)
      6.3 Kriegerische Weiblichkeit? Das militärische Feld und die Erziehung von Mädchen (p. 158)
      6.4 Sportliche Körpererziehung und Weiblichkeit (p. 158)
    7. Geschlechterverhältnisse und Geschlechterverhalten jenseits des Oikos: &Oum;ffentlichkeit, Religion und Politik (p. 159)
      7.1 'Privat' und 'öffentlich' – drinnen und draußen: Räume für die Geschlechter (p. 159)
      7.2 Körperbildung und Verhaltenstraining für die Öffentlichkeit (p. 161)
      7.3 Geschlechterverhältnisse in der griechischen Religionn (p. 165)
      7.4 Geschlechterverhältnisse im politischen Raum (p. 168)
  Abkürzungen
  Register
    Personenregister (p. 173)
    Sachregister (p. 178)

Description: »Männlichkeit und Weiblichkeit – auch im antiken Griechenland bestimmten diese Kategorien das alltägliche Leben und die jeweilige Position im gesellschaftlichen Gefüge. Verschiedene Geschlechterbilder aus Mythos, Philosophie und Medizin prägten die griechische Kultur. Welche faktischen Auswirkungen hatten diese Stereotypen auf das Leben griechischer Frauen und Männer? Welche Anforderungen stellte man im antiken Griechenland an positive Weiblichkeit und Männlichkeit und auf welche Weise wurden diese durchgesetzt? Wie wurde man in Griechenland zum Mann und zur Frau gemacht und in welcher Beziehung standen die Geschlechter in den einzelnen Feldern der sozialen Praxis zueinander? Tanja Scheer nimmt die Geschlechterverhältnisse in verschiedenen Bereichen des antiken Lebens in den Blick und stellt wichtige Forschungskontroversen vor. Sie bezieht sexuelle und Gefühlsbeziehungen ebenso mit ein wie die Verteilung von Autorität und Aufgaben im antiken Haushalt, in Krieg und Frieden sowie in der antiken "Öffentlichkeit" von Religion und Politik. Das Ergebnis ist ein gut geschriebenes, zugleich forschungsnahes und problemorientiertes Studienbuch.« [Source: De Gruyter]

Reviews:

Descharmes, Bernadette. H-Soz-u-Kult (January 2014). – Full Text: H-Soz-u-Kult [Free Access]

Hönig, Kathrin. querelles-net. Rezensionszeitschrift für Frauen- und Geschlechtergeschichte 13(3) (2012). – Full Text: querelles-net [Free Access]


Added: February 8, 2014 | Last updated: February 8, 2014