Added: February 4, 2017 – Last updated: February 4, 2017

TITLE INFORMATION


Authors: Julia Köhne and Tilo Renz

Title: And the Roads Lead to Nowhere

Subtitle: Die Jungfrauenquelle und Last House on the Left als Transformationen

Journal: F.LM: Texte zum Film

Volume: 2

Issue: 1

Year: 2003

Pages: 41-49

ISSN: 1619-4144 – Find a Library: WordCat

Language: German

Keywords: Modern History: 20th Century | American History: U.S. History; European History: Swedish History | Representations: Films / Jungfrukällan, The Last House on the Left (1972); Victims: Revenge



FULL TEXT


Links:

F.LM (Free Access)

Publikationsserver der Goethe-Universität Frankfurt am Main (Free Access)



ADDITIONAL INFORMATION


Authors:

Julia Barbara Köhne, Institut für Kulturwissenschaft, Humboldt-Universität zu BerlinAcademia.edu, ResearchGate

Tilo Renz, Institut für deutsche und niederländische Philologie, Freie Universität Berlin

Abstract: »Wes Cravens Last House on the Left (1972) ist ein Vorläufer des Rape-Revenge-Genres, in dem auf eine Vergewaltigung gewaltsame Rache folgt. Er gehört zu denjenigen Filmen, die sich durch die Visualisierung exzessiver am Körper, am Fleisch verübter Gewalt auszeichnen und daher als Splatter bezeichnet werden. Die Entstehung des Splatterfilms wird mit der kulturellen Situation in den USA der Vietnam-Ära in Zusammenhang gebracht. Als filmische Vorläufer gelten Hitchcocks Psycho (1960) sowie frühe amerikanische Exploitation-Filme der 1960er Jahre, wie Herschell Gordon Lewis’ Blood Feast (1963) oder George A. Romeros Night of the Living Dead (1968). Neben den Verbindungen von Splatterfilmen der 1970er Jahre zum amerikanischen (Low-Budget-)Kino der vorausgehenden Dekade lassen sich aber auch Einflüsse des europäischen Autorenkinos auf das Genre ausmachen. Regisseure wie Carpenter, DePalma, Hooper und Romero werden in Anlehnung an den Auteur-Begriff dem sich in den späten 1960ern entwickelnden »American Auteurism« zugerechnet (Carroll). Am Beispiel von Last House wird diese Verbindung offenkundig, denn bei Cravens Film handelt es sich um ein Remake von Jungfrukällan des schwedischen Regisseurs Ingmar Bergman von 1960. Der Film lief in den USA und Deutschland im selben Jahr unter dem Titel Virgin Spring respektive Die Jungfrauenquelle an.« (Source: Publikationsserver der Goethe-Universität Frankfurt am Main)

Contents:

  Jungfrukällan – Innerfamiliäres Begehren, Vergewaltigung und die Anwesenheit Gottes
  Christentum, Heidentum und das Begehren des Vaters
  Die Vergewaltigung als Machtkonstellation und als physische Gewalt
  Visualisierung des göttlichen Wunders
  Last House On the Left – Sexuelles Begehren, visuelle Explikation der Gewalt und Ende der Ordnungen
  Sexuelles Begehren und blutige Antworten
  Visuelle Explikationen – Todesarten und Bilder von Träumen
  Juxtapositionen
  Dead Ends
  Literatur

Wikipedia: History of Europe: History of Sweden | History of the Americas: History of the United States | Film: American films / Last House on the Left (1972 film) | Film: Swedish films / The Virgin Spring | Film: Rape and revenge film