Added: December 3, 2016 – Last updated: December 3, 2016

TITLE INFORMATION


Author: Stephan Klecha

Title: Die Grünen zwischen Empathie und Distanz in der Pädosexualitätsfrage

Subtitle: Anatomie eines Lernprozesses

Place: Wiesbaden

Publisher: Springer VS

Year: 2017

Pages: viii + 289pp.

ISBN-13: 9783658075804 (print) – Find a Library: Wikipedia, WorldCat | ISBN-13: 9783658075811 (online) – Find a Library: Wikipedia, WorldCat

Language: German

Keywords: Modern History: 20th Century, 21st Century | European History: German History | Society: Pedophile Movement; Types: Child Sexual Abuse



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Author: Wikipedia

Contents:

  Vorwort (p. 5)
  1 Einleitung (p. 1)
    1.1 Lernen in der Politik (p. 7)
    1.2 Forschungsstand (p. 28)
    1.3 Quellenlage (p. 32)
    1.4 Vorgehensweise (p. 36)
    1.5 Aufbau der Arbeit (p. 38)
  2 Aufbruch einer Partei: Entwicklung und Aufstieg der Debatte in den Grünen (p. 41)
    2.1 Von der Bewegung zur Partei (p. 46)
    2.2 Anfänge des Diskurses um Sexualität (p. 49)
      2.2.1 Pädosexualität als Teil schwulenpolitischer Liberalität? (p. 58)
      2.2.2 Konsolidierung und Verbreiterung der Legitimation (p. 62)
      2.2.3 Gesellschaftliche Legitimation (p. 64)
    2.3 Am Ende bleibt die Diskussionsaufforderung im Raum (p. 66)
      2.3.1 Was hinter dem Kompromiss liegt (p. 72)
      2.3.2 Saarbrücker Programm im Kontext des Wahlprogramms 1980 (p. 76)
      2.3.3 Niederschlag in den lokalen und regionalen Wahlprogrammen (p. 83)
    2.4 Alles nicht so gemeint? (p. 99)
      2.4.1 Wenig Niederschlag in Bundestagswahlprogrammen (p. 105)
      2.4.2 Wo pädosexuelle Forderungen nicht verfingen (p. 107)
      2.4.3 Die Bundesdebatte geht mit dem Einzug in den Bundestag wieder weiter (p. 112)
      2.4.4 Impulse und Personen aus der Pädosexualitätsbewegung wandern zu den Grünen (p. 113)
      2.4.5 Indianerkommune (p. 116)
      2.4.6 SchwuP in der Bundestagsfraktion (p. 124)
  3 Weiterführung des Diskurses (p. 129)
    3.1 Der Wiederbeginn der intensiven Debatte (p. 149)
    3.2 Nordrhein-Westfalens Arbeitspapier bringt die Grünen ins Schlingern (p. 154)
    3.3 Zeitgleiche Intervention der Kinderrechtsaktivisten in Baden-Württemberg (p. 161)
  4 Loslösung der Grünen von der Debatte (p. 169)
    4.1 Diskursentwicklung nach dem nordrhein-westfälischen Desaster (p. 174)
      4.1.1 Antirepressionsdiskurs als letzte Auffanghaltung (p. 179)
      4.1.2 Wirkung auf die Sexualstrafrechtsdebatte (p. 182)
    4.2 Wandel der Interessengruppen und Träger des Gegendiskurses (p. 207)
      4.2.1 Von der Frauenpolitik zur institutionalisierten Macht (p. 210)
      4.2.2 Veränderte Debattenkultur (p. 212)
      4.2.3 Schwulenpolitische Wendungen bei den Grünen (p. 213)
      4.2.4 AIDS verändert schwulenpolitische Agenda (p. 218)
      4.2.5 Das Ende der SchwuP – Die Debatten bleiben in der Schwulenpolitik (p. 219)
  5 Fazit: Lernprozess in zwei Stufen und mehr (p. 229)
    5.1 Lernprozess erster Teil: Bedingte Anpassung (p. 231)
      5.1.1 Bejahende Haltung zur Sexualität (p. 234)
      5.1.2 Partei von und für Minderheiten (p. 235)
      5.1.3 Von der Liberalität zur Antirepression (p. 236)
      5.1.4 Kritische Wissenschaft oder gläubige Gegenwissenschaft (p. 237)
      5.1.5 Notwendige, aber keine hinreichenden Aspekte (p. 238)
    5.2 Lernprozesse zweiter Ordnung: Remodifikation von Kernüberzeugungen (p. 243)
    5.3 Unlearning an Stelle eines vollkommenen Deuterolernens (p. 248)
    5.4 Schlussstriche beenden Debatte und verhindern Erinnerung (p. 254)
  Verwendete Quellen und Materialien (p. 263)
    Archive (p. 263)
      Öffentlich zugängliche Archive (p. 263)
      Privatarchive (p. 266)
      Protokolle (p. 266)
    Zeitungen und Zeitschriften (p. 267)
      Tages-, Wochenzeitungen und Magazine (p. 267)
      Weitere Periodika (p. 268)
      Zeitzeugen (p. 268)
    Verwendete Literatur (p. 269)

Description: »Das vorliegende Buch leistet einen Beitrag zur Aufarbeitung der sogenannten Pädophiliedebatte in der Partei Die Grünen. Im Jahr 2013 wurde die Partei geradezu unvermittelt damit konfrontiert, dass sie in Teilen in den 1980er Jahren, sexuelle Kontakte zwischen Erwachsenen und Kindern nicht mit dem Strafrecht ahnden wollte. Die Grünen haben sich in der Zwischenzeit sichtbar gewandelt. Die Partei hat einen Lernprozess vollzogen, jedoch verdrängt, dieses getan zu haben. Es wird detailliert dargelegt, wie sich der Diskurs entwickelt und unter welchen Konstellationen sich diese Debatte in programmatischen Aussagen während der 1980er Jahren niedergeschlagen hat. Schließlich wird auch aufgezeigt, wie sich die Grünen davon lösen konnten.« (Source: Springer)

Wikipedia: History of Europe: History of Germany / History of Germany (1945–90), History of Germany since 1990 | Types of rape: Child sexual abuse