Added: June 22, 2013 – Last updated: November 5, 2016

TITLE INFORMATION


Authors: Heiner Keupp, Florian Straus, Peter Mosser, Wolfgang Gmür, and Gerhard Hackenschmied

Title: Sexueller Missbrauch, psychische und körperliche Gewalt im Internat der Benediktinerabtei Ettal

Subtitle: Individuelle Folgen und organisatorisch-strukturelle Hintergründe

Place: Munich

Publisher: Institut für Praxisforschung und Projektberatung

Year: January 2013

Pages: iv + 155pp.

Series: IPP-Arbeitspapiere 10

Language: German

Keywords: Modern History: 20th Century | European History: German History | Cases: Others / Ettal Abbey Case; Offenders: Monks; Types: Child Sexual Abuse; Victims: Boys, Students



FULL TEXT


Link: Institut für Praxisforschung und Projektberatung München (Free Access)



ADDITIONAL INFORMATION


Authors:

Wolfgang Gmür, Institut für Praxisforschung und Projektberatung München

Gerhard Hackenschmied, Institut für Praxisforschung und Projektberatung München

Heiner Keupp, Department Psychologie, Ludwig-Maximilians-Universität MünchenWikipedia

Florian Straus, Institut für Praxisforschung und Projektberatung München

Contents:

  Kapitel 1. Auftrag und Durchführung – Was soll diese Studie leisten, was kann sie nicht leisten? (p. 1)
    1.1 Einleitung (p. 1)
    1.2 Auftrag und Selbstverständnis (p. 2)
    1.3 Design der Studie und methodisches Vorgehen (p. 3)
    1.4 Was kann und will diese Studie nicht leisten? (P. 6)
  Kapitel 2. Es gibt viele „Ettals“ – Gründe für die unterschiedlichen Erzählungen der Zeit im Internat des Klosters Ettal (p. 7)
    2.1 Wahrnehmung ist selektiv (p. 8)
    2.2 Erinnerungen sind selektiv (p. 11)
    2.3 Haben wir Zugang zu den ausgeblendeten und verdrängten Wahrnehmungen und Erinnerungen? (p. 12)
    2.4 Ergänzende Erklärungsmuster (p. 13)
    2.5 Nicht nur schwarz/weiß (p. 13)
    2.6 Die „vielen Ettals“ relativieren nicht die Misshandlungserfahrhungen (p. 15)
  Kapitel 3. Sozialisation im Klosterinternat Ettal (p. 17)
    3.1 Die Entscheidung für das Klosterinternat Ettal und damit verbundene Erwartungen (p. 17)
    3.2 Das Image von Ettal (p. 19)
    3.3 Der Zugang zum Internat: erste Selektionserfahrungen (p. 20)
    3.4 Einstieg: Anfangsphase und Eingewöhnungszeit (p. 22)
      3.4.1 Vielfältige Herausforderungen in der Eingewönungszeit (p. 22)
      3.4.2 Trennung von den Eltern: Internat als dominanter, von der Außenwelt isolierter Sozialisationsraum (p. 23)
      3.4.3 Heimweh und mangelnde Geborgenheit (p. 24)
      3.4.4 Umgang von Präfekten mit dem Heimweh der Kinder (p. 24)
    3.5 Die Präfekten und ihre Pädagogik (p. 25)
    3.6 Schwarze Pädagogik als Normalität im Internatsalltag (p. 28)
    3.7 Einordnung in die Klassenstufenhierarchie (p. 29)
    3.8 Täter und Opfer in der Schülergemeinschaft (p. 30)
    3.9 Sexuelle Atmosphäre und sexuelle Grenzverletzungen (p. 33)
    3.10 Schweigen (p. 35)
      3.10.1 Kommunikation mit den Eltern (p. 36)
      3.10.2 Fehlendes Beschwerdemanagement innerhalb des Internats (p. 38)
      3.10.3 Schweigen über sexuellen Missbrauch (p. 39)
    3.11 Elite durch Selektion und schmerzvolle Bestrafung der Leistungsschwachen (p. 40)
    3.12 Entlastungen in den späteren Internatsjahren (p. 41)
      3.12.1 Mehr Freiheiten und Außenkontakte (p. 42)
      3.12.2 Zunahme der körperlichen Stärke und der Wehrhaftigkeit (p. 42)
    3.13 Ausstieg: Ende der Internatszeit (p. 44)
    3.14 Bindungen fürs Leben: Die Altettaler (p. 44)
  Kapitel 4. Der Blick auf die Opfer (p. 46)
    4.1 Die unbezweifelbaren Taten: Konzeptualisierung von Gewaltformen (p. 46)
      4.1.1 Psychische Gewalt (p. 46)
      4.1.2 Körperliche Gewalt (p. 50)
      4.1.3 Sexualisierte Gewalt (p. 53)
      4.1.4 Zeugenschaft von Gewalt (p. 56)
      4.1.5 Kombination verschiedener Gewaltformen (p. 57)
    4.2 Gewalterfahrungen durch andere Schüler (p. 58)
    4.3 Nachwirkungen für die Opfer (p. 63)
      4.3.1 Allgemeine Bemerkungen (p. 63)
      4.3.2 Initial- und Langzeitfolgen, Entwicklungsaspekte (p. 64)
      4.3.3 Soziale Probleme, Beziehungsprobleme, Sexualität (p. 68)
      4.3.4 Probleme in Ausbildung und Beruf (p. 71)
      4.3.5 Forcierte Reinszenierung (p. 73)
    4.4 Gewalt in Ettal: Traumatische Erlebnisse mit traumatisierenden Folgen (p. 74)
  Kapitel 5. Das Täterspektrum (p. 82)
    5.1 Einführung (p. 82)
      5.1.1 Täter als Akteure in Internat und Schule (p. 82)
      5.1.2 Die Taten (p. 83)
        5.1.2.1 Psychische und körperliche Gewalt (p. 83)
        5.1.2.2 Sexuelle Übergriffe (p. 83)
    5.2 Vom Mönch zum Präfekten – Herausforderungen und Überforderungen (p. 84)
    5.3 Im Erziehungsalltag angekommen: Übernahme „normaler Gewalt“ (p. 86)
    5.4 Erfahrene Präfekten: Gewaltpräferenzen bilden sich aus (p. 87)
    5.5 Persönliche Motivlagen der Patres (p. 87)
      5.5.1 Das Engagement geht verloren (p. 88)
      5.5.2 Typische Verletzung: Bruch in der eigenen Lebensplanung (p. 90)
      5.5.3 Konkurrenz zwischen den Patres – Macht und Respekt (p. 91)
      5.5.4 Ambivalente Beziehungen zu Schülern: Demütigung und Wunsch nach Anerkennung (p. 92)
      5.5.5 Ausleben sexueller Neigungen durch einzelne Patres (p. 93)
  Kapitel 6. Die Binnenstruktur und der spezifische Kontext des Klosterinternats (p. 97)
    6.1 Der Kontext des Klosterinternats (p. 98)
      6.1.1 Das Klosterinternat Ettal im Kontext von katholischer Kirche (p. 98)
      6.1.2 Das Internat im Kontext des Klosters (p. 100)
      6.1.3 Das Internat in der historischen Tradition (p. 101)
      6.1.4 Das Internat und die Erwartungen der Eltern (p. 102)
      6.1.5 Das Internat im Kontext der herrschenden Pädagogik (p. 104)
    6.2 Die Binnenstruktur des Klosterinternats (p. 106)
      6.2.1 Die Folgen der Klosteranbindung für das Internat (p. 106)
      6.2.2 Das pädagogische Profil des Klosterinternats (p. 112)
    6.3 Zusammenfassung (p. 114)
  Kapitel 7. Der Aufarbeitungsprozess (p. 116)
    7.1 Phase der Nichtbearbeitung bzw. der gescheiterten Bearbeitung (bis 2010) (p. 117)
    7.2 Aufklärung und Positionierung (1. und 2. Quartal 2010) (p. 119)
    7.3 Kooperative Wege der Aufarbeitung (2010 – 2013) (p. 121)
      7.3.1 Die Position der Ablehnung (p. 121)
      7.3.2 Die Position des „Es kann gelingen“ (p. 122)
      7.3.3 Die ersten konkreten Maßnahmen des Aufarbeitungsprozesses starten (p. 126)
      7.3.4 Eine Zwischenbewertung der Maßnahmen (p. 127)
      7.3.5 Die Entschädigungszahlung – gut geregelt, aber nicht zentral (p. 128)
      7.3.6 Eine wirkliche Reue der Täter steht aus (p. 130)
    7.4 Wege der aktiven Erinnerung (2014 – ?) (p. 132)
    7.5 Epilog – Grenzen der Aufarbeitung: Beispiel Angehörige (p. 132)
  Kapitel 8. Fazit und Empfehlungen (p. 136)
    8.1 Conclusio (p. 136)
    8.2 Empfehlungen (p. 141)
      8.2.1 Ein gelebtes Präventionskonzept (p. 142)
      8.2.2 Die Sicherung einer professionellen Pädagogik im Internat (p. 146)
      8.2.3 Erarbeitung eines gemeinsam getragenen Leitbildes für Schule und Internat (p. 148)
      8.2.4 Personalentwicklung zur Förderung tragfähiger Teamstrukturen (p. 148)
      8.2.5 Ein fehlerfreundliches Kommunikationsklima (p. 149)
      8.2.6 Glaubwürdige Verständigung zwischen Kloster und Opfern (p. 150)
      8.2.7 Eine öffentlich sichtbare Form der Erinnerung (p. 151)
  Literaturverzeichnis (p. 152)

Wikipedia: History of Europe: History of Germany | Types of rape: Child sexual abuse / Catholic sexual abuse cases in Europe