Added: October 18, 2014 – Last updated: June 3, 2017

TITLE INFORMATION


Author: Daniela Hammer-Tugendhat

Title: Das Sichtbare und das Unsichtbare

Subtitle: Zur holländischen Malerei des 17. Jahrhunderts

Place: Cologne, Weimar, and Vienna

Publisher: Böhlau Verlag

Year: 2009

Pages: 339pp.

ISBN-13: 9783412204464 – Find a Library: Wikipedia, WorldCat

Language: German

Keywords: Modern History: 17th Century | European History: Dutch History | Representations: Art / 17th-Century Art



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ADDITIONAL INFORMATION


Author: Daniela Hammer-Tugendhat, Abteilung Kunstgeschichte (Department of Art History), Universität für angewandte Kunst Wien (University of Applied Arts Vienna) – Wikipedia

Contents:

  Einleitung (p. 9)
  Teil I. Sichtbares wird unsichtbar
Geschlechterkonstruktionen bei Rembrandt (p. 13)
  1 Zur Darstellung von Weiblichkeit oder:
Zum Verschwinden der männlichen Protagonisten aus dem Feld der Repräsentation (p. 15)
    Alternative zum traditionellen Weiblichkeitsmuster? – Bathseba (p. 15)
    Umkehrungen – Die Frau im Bett (p. 28)
    Weiblichkeits-Diskurse (p. 38)
    Geführliche Blicke – Susanna (p. 42
    Gelächter über das Blick-Karussell – Das Bad der Diana mit Aktaion und Kallisto (p. 50)
    Wo sind all die Münner hin, wo sind sie geblieben? (p. 54)
    Zum Diskurs über Vergewaltigung – Lucretia (p. 55)
      Die Quellen und ihre Umdeutungen (p. 58)
      Lucretia-Fieber (p. 63)
      Soziale Praxis (p. 71)
      Rembrandt – Die ganz andere Lucretia? (p. 75)
      Radikale Positionen (p. 90)
      Querelle des Femmes (p. 91)
  2 Zur Darstellung von Männlichkeit oder:
Zum Verschwinden der weiblichen Protagonisten aus dem Feld der Repräsentation (p. 99)
    Differenzen (p. 102)
      Die unmögliche Umkehrung I – Frauen als ‚Vergewaltiger‘ oder Potiphars Weib (p. 102)
      Die unmögliche Umkehrhung II – Erotisierte Männer-Bilder für den weiblichen Blick? (p. 105)
    Selbst-Bilder (p. 107)
    De Staalmeesters oder – Die öffentliche Repräsentation ist männlich (p. 118)
      Historischer Abriss (p. 119)
      Das Gruppenporträt (p. 121)
      De Staalmeesters (p. 124)
  3 Asymmetrie. Beziehung der Geschlechter im Feld des Sexuellen (p. 135)
    Danaë oder die Unsichtbarmachung des männlichen Partners im sexuellen Akt (p. 136)
    Pornografie (p. 145)
    Ein Einwand und drei mögliche Antworten – Rembrandts erotische Grafiken (p. 149)
  4 Resümee (p. 157)
  Teil II. Unsichtbares wird sichtbar
Malerei, nicht Mimesis (p. 173)
  1 Spieglein, Spieglein an der Wand …
Die Dame vor dem Spiegel von Frans van Mieris (p. 175)
  2 Das Bild im Bild oder die mediale Vermittlung der Welt
Die Frau mit der Waage von Vermeer (p. 193)
    Das Jüngste Gericht als Norm? (p. 194)
    Die Waage (p. 196)
    Ein katholisches Werk? (p. 199)
    Ästhetische Inszenierung (p. 200)
    Neue Blicke auf Vermeer (p. 204)
    Zeitgenössische Diskurse – Spinoza (p. 214)
    Das Weltgericht als veraltetes Bild (p. 217)
  3 Adieu Laokoon – Die Verabschiedung eines kunsthistorischen Methodenstreits
Der Liebesbrief von Gabriel Metsu (p. 219)
    (Liebes-)Briefe (p. 219)
    Metsus Bild Der Liebesbrief (p. 215)
    Sprache und Bilder – Zu einem kunsthistorischen Methodenstreit (p. 232)
    Dichotomisierung von Sprache und Bild (p. 235)
    Adieu Laokoon ... (p. 248)
  4 Das Geschlecht der Briefe (p. 251)
  5 Affekt / Emotion / Imagination (p. 259)
    Affekte – Dirck Hals (p. 262)
    Emotion – Rembrandt (p. 263)
    Affekt-Wissen (p. 271)
    Interiorisierung – Vermeer (p. 278)
    Imagination – Hoogstraten (p. 284)
    Coda (p. 292)
  Impressum: 4   Farbtafeln 1-8: 163-171   Farbtafeln 9-14: 301-307   Literaturverzeichnis: 309   Abbildungsverzeichnis: 330   Abbildungsnachweis: 336

Description: »Die Kunst kann Unsichtbares sichtbar machen. Sie hat aber auch das Vermögen, Dinge, Menschen oder Ideen in bestimmten Zusammenhängen unsichtbar werden zu lassen, sie aus dem Feld der Repräsentation und damit auch aus unserem Bewusstsein zu löschen. Die Frage nach dem Unsichtbaren kann grundsätzliche Strukturen unserer Vorstellungswelt erhellen, die – weil unsichtbar – unbewusst bleiben, und dennoch verinnerlicht werden. Die scheinbar mimetische holländische Malerei des 17. Jahrhunderts beschreibt nicht nur optische Phänomene, sondern visualisiert auch Unsichtbares. Die Künstler reflektierten den semiotischen Charakter der Malerei im Medium der Malerei und zeigten, dass Malerei Bedeutung produziert und unser Denken strukturiert – wie die Sprache.
Das Buch versteht sich als Plädoyer für eine Kunstgeschichte als Kulturwissenschaft, die das semantische Potenzial von Kunst innerhalb diskursiver und sozialer zeitgenössischer Praxen untersucht und zugleich ihre Aktualität aufzeigt.« (Source: Böhlau)

Reviews:

Christadler, Maike. FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur No. 50 (December 2010): 85-89. – Full Text: FKW (Free Access)

Grohé, Stefan. sehepunkte: Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften 12(11) (November 2012). – Full Text: sehepunkte (Free Access)

Hertel, Christiane. HNA Review of Books (2011). – Full Text: Historians of Netherlandish Art (Free Access)

Translation: Hammer-Tugendhat, Daniela. The Visible and the Invisible: On Seventeenth-Century Dutch Painting. Berlin 2015. – Bibliographic Entry: Info

Wikipedia: History of Europe: History of the Netherlands / Dutch Republic | History of painting: Dutch Golden Age painting