Gerlach 2011 Massengewalt

Title Information


Author: Christian Gerlach – Translator: Kurt Baudisch

Title: Extrem gewalttätige Gesellschaften

Subtitle: Massengewalt im 20. Jahrhundert

Place: Munich

Publisher: Deutsche Verlags-Anstalt

Year: 2011

Pages: 576pp.

ISBN-13: 9783421043214 (hbk.) – Find a Library: Wikipedia, WorldCat

Language: German

Keywords: 20th Century | Types: Genocidal Rape, Wartime Rape



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Additional Information


Author: Christian Gerlach, Historisches Institut (Institute of History), Universität Bern (University of Bern) – Wikipedia

Contents:

  1 Einleitung: Extrem gewalttätige Gesellschaften (p. 7)
  Teil I. Partizipatorische Gewalt
  2 Eine Koalition für Gewalt: Massenmord in Indonesien 1965/66 (p. 27)
  3 Teilnehmen und profitieren: Die Vernichtung der Armenier 1915-1923 (p. 124)
  Teil II. Die Krise der Gesellschaft
  4 Von Rivalitäten zwischen Eliten zu einer Krise der ganzen Gesellschaft: Massenmord und Hungersnot in Bangladesh (Ostpakistan) 1971-1977 (p. 165)
  5 Nachhaltige Gewalt: Strategische Umsiedlungen, Milizen und ›Entwicklung‹ in der Guerrillabekämpfung (p. 238)
  6 Was verbindet das Schicksal verschiedener Opfergruppen miteinander? Die deutsche Besatzung und die griechische Gesellschaft in der Krise (p. 315)
  Teil III. Allgemeine Bemerkungen
  7 Die Ethnisierung der Geschichte: Die Geschichtsschreibung über die Massengewalt und die Konstruktion nationaler Identitäten (p. 341)
  8 Schlussfolgerungen (p. 355)
  Dank (p. 389)
  Abkürzungen (p. 393)
  Anmerkungen (p. 396)
  Auswahlbibliografie (p. 544)
  Register (p. 559)

Description: »Massengewalt zählt zu den verstörendsten Phänomenen der Gegenwart. Während herkömliche Erklärungsversuche vor allem die Rolle des Staats und der ideologischen Voraussetzungen untersuchen, fragt Christian Gerlach nach den sozialen Bedingungen der Massentötungen. Anhand von Geschehnissen u.a. in Armenien, Bangladesch, Griechenland und Indonesien untersucht Gerlach die Bedeutung sozioökonomischen Drucks und sozialer Mobilität in betroffenen Gesellschaften. Aus ihnen folgen vielfältige Motive für Gewalt. Begriffe wie »Genozid« oder »ethnische Säuberung« verschleiern in ihrer Eindimensionalität die Unterschiedlichkeit der Gewaltakte, der Täter und Opfer. Mit seiner differenzierten Analyse leistet Christian Gerlach einen wichtigen Beitrag zur zeithistorischen Aufklärung.« (Source: Deutsche Verlags-Anstalt)

Original: Gerlach, Christian. Extremely Violent Societies: Mass Violence in the Twentieth-Century World. Cambridge 2010.

Reviews: Lehnstaedt, Stephan. sehepunkte. Rezensionsjournal für die Geschichtswissenschaften 11(12) (December 2011). – Full Text: sehepunkte (Restricted Access)


Added: December 20, 2014 – Last updated: December 20, 2014