Was soll ich mitbringen?

 
 Was soll ich mitbringen?

Wer mit dem Rucksack wandert, verbraucht pro Stunde etwa 270 Kilokalorien mehr Energie als im Büro am Schreibtisch oder zu Hause vor dem Fernseher. Dieser zusätzliche Energieverbrauch lässt sich zwar mit Wurst, Chips und süssem Eistee schnell auftanken. Doch solche Energiespender können schwer auf dem Magen liegen oder halten nicht lange hin.

 

Das Wichtigste: Trinken!
Etwas zum trinken mitnehmen ist einer der wichtigsten Sachen überhaupt während einer Wanderung. Am besten verstaut man eine Trinkflasche in einer Aussentasche vom Rucksack, damit sie ständig zur Hand ist. Flüssigkeitsmangel ist ein häufiger Grund, warum man sich plötzlich schlapp fühlt. Schon ein halber Liter zu wenig Flüssigkeit im Körper kann die Ausdauer spürbar vermindern, oder es kann sogar zu Schwindel, Atemnot, Erbrechen und Muskelkrämpfen kommen. Auch wenn es verführerisch scheint, mit knapp bemessenem Getränk Rucksack-Gewicht zu sparen, lohnt sich das Risiko nicht, dafür später auf dem Trockenen zu sitzen.

Fürs Wandern gut geeignete Getränke sind Wasser, ungesüsster Kräuter- oder Früchtetee und Fruchtsäfte, die mit der dreifachen Menge Wasser verdünnt sind. Die Getränke sollten nicht eiskalt sein. Für eine 3-4 stündige Wanderung empfehle ich mindestens 1,5 Liter Flüssigkeit mit zu nehmen. Man kann auch Tee oder Bouillon mitbringen in einer Thermos wenn man das gerne mag. Auf Alkohol sollte man beim Wandern möglichst verzichten. Er vermindert die Leistung und die Aufmerksamkeit. Das kann sich besonders bei Bergwanderungen fatal auswirken!  

 

Essen:

Vollkornbrot hält lang hin und versorgt den Körper mit Ballaststoffen. Statt Salami kann es auch Trockenfleisch, magerer Schinken oder etwas Käse sein. Eine vegetarische Alternative sind zum Beispiel Teigwaren-, Reis oder Kartoffelsalat. In einer gut verschliessbaren Vorratsdose lassen sich auch solche Picknick-Menüs gut mitnehmen. Gemüse in mundgerechte Stückchen geschnitten ist eine gesunde Beilage zum Sandwich, und auch ein kleiner Kraftspender zwischendurch. In einem kleinen Beutel lassen sich Karotten, Peperoni, Radieschen, Gurken und Kohlrabi gut mitnehmen. Obst ist meistens etwas heikler zum Mitnehmen. Die meisten Früchte müssen in einem Vorratsbehälter mitgenommen werden damit sie nicht zerdrückt werden. Äpfel sind unkompliziert. Auch Dörrfrüchte und Nüsse, das so genannte Studentenfutter, lassen sich besser mitnehmen als frisches Obst und spenden schnell Energie. Getreideriegel lassen sich gut zwischendurch knabbern, enthalten aber meistens viel Zucker.

Meine Erfahrung ist allerdings während und auch nicht kurz bevor Wanderungen zu viel zu essen. Besser ist es ein gutes Frühstück zu sich zu nehmen, während der Wanderung genügend trinken und vielleicht mal ein Stück Obst, und dann erst zur Mittagspause essen.
 
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