Total vergoogelt Nr. 2

Eine Reise durch das Google-Universum

 

Google bietet die kostenlose Möglichkeit, im Video-Service-Bereich Filmmaterial online zu stellen. man braucht als Voraussetzung dafür nur einen Google-E-Mail-Account. Google Video bevorzugt die Dateiformate MPEG2, MPEG4 und MP3 (für die Tonuntermalung). In den "erweiterten Optionen" kann man sogar einen Preis für das Video anführen und Länder bestimmen, in denen dieses nicht abgerufen werden darf.

Auf Google Video gibt es keine Spielfilme, keine Musikvideos bekannter Stars. Man findet statt dessen "Filmchen" à la "Baby farts with powder", "Panda sneezes" oder "Enormous surfing waves" in der Dauer von wenigen Sekunden bis zu einer Minute. Es gibt offenbar genug Leute, die jede Menge von Banalitäten in der Form selbst gedrehter Video-Clips im Web einstellen.

Die Suche im überbordenden Angebot an Videoclips über Stichwörter gestaltet sich manchmal eher mühsam. Ein Feature, das ich toll finde: Der Button "embed" stellt den HTML-Code zur verfügung, den man benötigt, um Videoclips in die eigene Homepage integrieren zu können.

Weitere interessante Google-Angebote, die ich oft selbst verwende:

Google Kalender - Termine online verwalten und einsehen. Es lassen sich auch mehrere Kalender anlegen, zum Beispiel einer für den Privatbereich, ein anderer für den Beruf. Die Kalender kann man auch anderen Personen zugänglich machen, was die Kommunikation und Terminabstimmung über das Web ungemein erleichtert! Sehr hilfreich insbesondere bei Projektarbeiten: Man sieht, wann die anderen ansprechbar sind und kann sich dadurch viele SMS ersparen!

Google Shoppingtour im World Wide Web 

Google für Bücherwürmer 

Google für Gelehrte 

Ziel des im Jahr 2004 lancierten Projekts Google Books ist es, die "größte digitale Bibliothek" der Erde zu errichten: Millionen Bücher von Verlagen sollen online verfügbar gemacht werden, inklusive einer Online-Stichwortsuche in diesen Abermillionen eingescannten Buchseiten. Dass Google wegen dieses Projektes in zahlreiche Urheberrechtsprozesse verwickelt wurde, war abzusehen.

Google agiert hier offenbar nach dem Motto eines der bedeutendsten Mathematiker aller Zeiten. David Hilbert (1862-1943) wählte sich selbst als Grabinschrift den Spruch:

"Wir müssen wissen, und wir werden wissen!"