Google Kritik Nr. 1

Taugt nicht viel .......

Googles Preissuchmaschine Froogle taugt nicht viel:

Die deutsche PC-Zeitschrift Computerbild (Nr. 21/2006, S. 68) führte einen umfangreichen Test durch. Fazit:

"Nur bei 10 von 100 aktuellen Preisrecherchen hat Froogle auch den günstigsten Preis gefunden. Preistrend dagegen 95-mal. Angaben zu Versandkosten und Verfügbarkeit fehlten bei Google".

Preistrend

Googles Produktsuche war bisher kein durchschlagender Erfolg beschieden. Auf diesem Gebiet sind andere Tools beliebter und auch eindeutig besser. Wie sich Google im Konkurrenzkampf der Preisvergleichsportale verhalten wird, bleibt abzuwarten. Geld hätte Google jedenfalls genug, um den Schnäppchenjägern im Internet in Hinkunft etwas Besseres zu bieten!

Händler, die ihre Produkte in Froogle einstellen möchten, finden im Internet eine genaue Anleitung dazu.

Online-Shops gibt es heute schon so viele wie den sprichwörtlichen Sand am  Meer: "Produktfinder" helfen den Kunden bei der Suche nach dem günstigsten Preis.

Einige Beispiele:

Idealo - wirbt mit dem Slogan "ganz einfach Produktnamen eingeben, bei über 4.500 Händlern den Preis vergleichen und bis zu 50% sparen".

Olado

Geizhals - laufende redaktionelle Betreuung der Produkte, stündliche Aktualisierung der Preise

Ciao - diese Seite ging schon im Jahr 1999 online; bietet neben Preisvergleichen auch Verbrauchermeinungen zu unzähligen Produkten und Dienstleistungen

Im "Semantic Web" werden heutigen Webinhalten Zusatzinformationen beigefügt, welche die Bedeutung der Seite in einer maschinenlesbaren Form kodieren. Grundlage dieser "Anreicherung" sind so genannte "Ontologien" - standardisierte Vokabulare, die von Computern "verstanden" werden. In der Praxis gibt es bisher nur wenige wirklich leistungsfähige Ontologien. Ontologien bestehen aus Komponenten wie Konzepten, Instanzen und Relationen. OWL (Web Ontology Language) ist die Standardsprache für Ontologien im semantischen Web. Das semantische Web ist eine Erweiterung des World Wide Web. Auf der Basis von Metadaten erfahren die User(innen) u. a. auch Unterstützung bei ihren Suchprozessen. ALIPR (Automatic Linguistic Indexing of Pictures) betrachtet zum Beispiel Photos und listet dann zu ihnen passende Schlagworte auf.

Nähere Informationen zum "Semantic Web" oder "Next Generation Web" :

 

Semantic Web

Semantics

 

Esolda ist eine Produktsuchmaschine, die auch Semantic Web-Technologien nutzt. Intelligente Produktsuche benötigt strukturierte, maschineninterpretierbare Daten. Wenn sich etwa jemand ein ganz bestimmtes Handy kaufen will, führt die Google-Suche meist zu keinem wirklich befriedigenden Erlebnis. Die neuen "intelligenten" Produktsuchmaschinen ermöglichen es hingen, im Internet ganz gezielt und sehr effektiv nach Produkten zu fahnden. Sie bauen auf dem "Semantic Web" auf, in dem Daten maschineninterpretierbar dargestellt werden.

"Smart Assistants" erkunden mittels "moderierter Suche" zunächst die Wünsche und Bedürfnisse des Kunden, etwa im Hinblick auf ein bestimmtes Handy. Auf der Grundlage dieser vom Kunden geäußerten Anforderungen durchsuchen die "Smart Assistants" dann alle in maschineninterpretierbarer Form im Internet auffindbaren Angebote.

Auf Semantic-Web-Technologien beruhende Suchapplikationen werden sich umso rascher durchsetzen, je mehr Hersteller und Händler ihre Angebote in maschineninterpretierbarer Form veröffentlichen.

Suchmaschinen, welche die Semantik der Anfragen und der durchsuchten Dokumente berücksichtigen, sind viel effizienter und zuverlässiger, weil sie Wörter nicht mehr als bloße Zeichenketten betrachten, sondern auch ihre Bedeutung "verstehen".

Das Web 2.0 bringt auch "Social Shopping" nach dem Motto: User(innen) helfen anderen User(inne)n. Neben die Preis- und Produktsuche tritt auch die Kaufberatung, User(innen) kommentieren ausführlich einzelne Waren etc. Einschlägige Websites sind:

Modoshi

Dealjäger

Valoony

ShopWiki