Google als Sponsor von Linux & Open Source

Die gute Seite von Google .......

Die Webseite LInuxbios soll die proprietäre Firmware in Bios-Chips durch quelloffenen Code ersetzen, welcher zahlreiche Erweiterungen zulässt. Dieses Projekt, welches von Google gesponsert wird, unterstützt schon 56 Platinen von 27 Herstellern!

Google Codeproject Hosting ermöglicht es Besitzern von Google-Mail-Accounts, neue Open-Source-Projekte einzurichten und zu verwalten. Google ließ sich bei dieser Initiative offensichtlich von Portalen à la Sourceforge "inspirieren".

Google organisiert seit einigen Jahren den "Summer of Code" für ambitionierte Nachwuchsprogrammierer; die Teilnehmer(innen) müssen mindestens 18 Jahre alt sein. Im Jahr 2007 stellt Google dafür rund 3 Millionen USD zur Verfügung. Innovative Software-Ideen werden prämiiert; zwischen 5. und 12. März 2007 können Projekte hier eingereicht werden.

Chris DiBona leitet das Open Source-Programm von Google. Bevor er beim Suchmaschinen-Giganten anheuerte, war er Redakteur beim Online-Magazin Slashdot; er ist Co-Autor der Essaysammlungen "Open Sources" und "Open Sources 2.0".

FLOSS ("free/libre open source software") gewinnt weltweit immer mehr an Bedeutung: Die Europäische Kommission bewilligte im Oktober 2006 beispielsweise 3 Millionen € für das Projekt "SQO-OSS22", welches der Qualitätsverbesserung und -sicherung von Open Source-Software dient. Weiters errichtete die Europäische Kommission das Open Source Observatory (OSO) zwecks Förderung der Interoperabilität von Anwendungen. Ein interessantes Faktum: 63 % aller FLOSS-Entwickler wohnen in der EU, nur 20 % in den USA und in Kanada (CORDIS focus Newsletter - No 275 - February 2007, S. 18).

Öffentliche Stellen in der EU leisten jedenfalls wesentlich mehr für die Unterstützung der Verbreitung von FLOSS als US-Konzerne wie Google! Dies sollte man nicht aus den Augen verlieren!