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Aktuelles

Aktuelles aus dem Heimatverein und Betragseinzug

Leider ist es bislang nicht gelungen, das Corona-Virus unter Kontrolle zu bringen, so dass wir auch in diesem Jahr weiter mit pandemiebedingten Gefährdungen und Einschränkungen leben müssen.
Wir Heimatverbundene wissen, dass unsere Vorfahren schlimmere Zeit durchstehen mussten, als wir sie derzeit erleben. Erinnert sei z.B. an die schlimme Viehseuche des Jahres 1850, die unsere bäuerlichen Vorfahren in eine solch elementare Existenznot stürzte, dass sie nach dem Abklingen der Seuche im Jahre 1851 aus Dankbarkeit dem Hl. Maternus im Feld bei der Mühle eine Kapelle bauten. Unvergessen sind auch die immer wiederkehrenden Kriege, die vielfachen Tod und ärgstes Leid auch über unsere Heimat brachten. Von den Schrecken des zweiten Weltkrieges und der notvollen Nachkriegszeit wissen unsere ältesten Mitglieder heute noch zu berichten. Die Erinnerung an diese schweren Zeiten macht deutlich, dass wir – Gott sei Dank – in einer guten Zeit leben, auch wenn unser Leben durch Corona vorübergehend erschwert und eingeschränkt ist.
Trotz der Pandemie steht das Leben im Heimatverein nicht still. Wir sind weiterhin aktiv, müssen wegen der Coronagefahr vorerst aber auf größere Zusammenkünfte und öffentliche Veranstaltungen verzichten. Auch unsere jährliche Mitgliederversammlung können und werden wir erst einberufen, wenn eine Teilnahme wieder gefahrlos möglich ist. Eine hinreichende Sicherheit wird erst gegeben sein, wenn wir alle durch eine wirksame Impfung verlässlich geschützt sind. Wir hoffen, dass dies ab dem Herbst dieses Jahres der Fall sein wird. Bis dahin können Sie sich über unsere Aktivitäten im Schaukasten am Bahnhof, auf unserer Homepage im Internet und auf unserer Seite bei Facebook informieren. Bleiben Sie gesund und dem Heimatverein treu.

Die Einzüge des Mitgliedsbeitrags 2021 sind in dieser Woche erfolgt und wir bedanken uns bei allen Mitgliedern, welche unserem Heimatverein die Treue halten.
Mit herzlichen Grüßen, Edith Carsjens, Marlene Hoesen, Michael Plum, Stefan Schramke und Reiner Tillmanns.

Ostern daheim

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

das Frühjahr ist da. Die Tage werden wieder länger und wärmer. Die Natur erwacht und zieht uns ins Freie.
Leider sind die Möglichkeiten der Freizeitgestaltung wegen der Corona-Pandemie immer noch eingeschränkt.
Das ist ärgerlich, aber auch eine Gelegenheit, sich in der engeren Heimat einmal genauer umzusehen. Auch Kleinenbroich hat hier einiges zu bieten; es drängt seine schönen Seiten allerdings nicht auf; man muss sie finden.

Für einen Oster-Spaziergang möchten wir, wie im letzten Jahr, auf das parkähnliche, mit alten Linden umstandene Gelände des alten Friedhofs in Kleinenbroich aufmerksam machen.

Man erreicht das schöne Areal unmittelbar von der Raitz-von-Frentz-Straße (L 381) aus, wo auch Parkmöglichkeiten bestehen. Den Eingang weist ein uraltes schmiedeeisernes Portal, auf dessen Schloss ein Kreuz, ein Herz und ein Anker – die alten christlichen Symbole für Glaube, Liebe und Hoffnung – dargestellt sind. Vom Eingang fällt der Blick liegenden Grabplatten ehem. Kleinenbroicher Pfarrer. Zwei in der Nähe stehende, auf das rund 200 Jahre alte Hochkreuz in der Mitte der Anlage mit den davor gepflegte Parkbänke des Heimatvereins laden zum Verweilen ein.
Wer das Gelände weiter erkundet, findet historische Grabsteine und einige Gräber, die z.T. noch liebevoll gepflegt werden, zudem ein aus altem Feldbrandstein kunstvoll aufgeführtes ehem. Begräbnishäuschen sowie einen kleinen, weithin unbeachteten Soldatenfriedhof, auf dem auch Frauen liegen.
Der Heimatverein Kleinenbroich wünscht Ihnen einen angenehmen Aufenthalt, frohe Ostertage und – vor allem – Gesundheit und Freude!

Neue Ortstafeln

Die erste neue Ortstafel wurden gestern von Bürgermeister Marc Venten und Vertreterinnern unseres Heimatvereins Ihrer Bestimmung übergeben.

"Die kleine Ergänzung auf den Tafeln hat eine identitätsstiftende Wirkung und lädt Alt und Jung dazu ein, sich mit der Ortsgeschichte auseinanderzusetzen. Wir sind froh, dass unsere Anträge angenommen und die Zuschüsse bewilligt wurden. Die vielfache Zustimmung, die wir auf unsere Vorankündigungen in den sozialen Medien erfahren haben, macht uns zuversichtlich, dass die Mundart-Schilder unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern auf viele Jahre Freude bereiten werden", freut sich Reiner Tillmanns, Vorsitzender unseres Heimatvereins.


Mund-und Nasenmasken

Der Heimatverein hat Mund- und Nasenmasken mit einem plattdeutschen Spruch unserer Kassiererin Marlene Hülsen anfertigen lassen.

Die erste Auflage ist bereits komplett vergriffen.

Der Heimatverein nimmt aber Bestellungen gerne per E-Mail an heimatverein-kleinenbroich@t-online.de oder persönlich bei den Vorstandsmitgliedern bis zum Freitag, 08.01.2021 entgegen.

Die Masken(*) werden zum Selbstkostenpreis von EUR 3,00 abgegeben.

Die Zahlung erfolgt bei Übergabe.

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(*) Die 2-lagigen Polyestermasken sind kein offizielles Medizinprodukt. Sie sind ausschließlich für den alltäglichen Gebrauch bestimmt, um beispielsweise beim Einkaufen das Übertragen von Krankheitserregern zu minimieren. Sie sind aber weder CE-zertifiziert noch erfüllen sie die erforderlichen Normen für medizinische Masken.


Alte Fahne des Kirchenchores „Cäcilia“ Kleinenbroich im Heimatmuseum

Von jeher war die Musik ein Bestandteil der Liturgie und bereicherte die Gottesdienste. So wurde Musik auch in der alten Pfarre zu Kleinenbroich gepflegt. Bereits in der alten Pfarrkirche, die auf der Wiese von Haus Randerath (heute Hexgen) stand, gab es eine Orgel. Um das Jahr 1850 bestand in Kleinenbroich ein Kirchenchor. Wie alle kirchlichen Vereine, so führt auch der Kirchenchor seit alters her eine Fahne. Diese ist der Hl. Cäcilia gewidmet. Cäcilia gilt als Schutzpatronin der Kirchenmusik, daher zählt die Orgel zu ihren Attributen.
Nach altem würdevollem Brauch wird die Fahne des Kirchenchores zu öffentlichen Anlässen, wie an Fronleichnam, am Volkstrauertag oder auf dem Schützenfest, gezeigt. In unserer Schützenbruderschaft gilt es auch heute noch als Ehre, die Fahne tragen zu dürfen. Über viele Jahrzehnte führte der traditionsreiche Jägerzug „Hushötter Jonges“ die Fahne in seinen Reihen; das Zugmitglied Karl Ferfers trug sie 40 Jahre auf seinen Schultern. Im Jahre 2011 hat der Jägerzug „Jrad uut“ diese verantwortungsvolle Aufgabe übernommen.
Durch den regen Gebrauch hatte sich die alte Fahne trotz guter Pflege abgenutzt und musste schließlich durch eine neue ersetzt werden. Dankenswerter Weise ist die alte Fahne dem Heimatverein übergeben worden, so dass sie uns und nachfolgenden Generationen erhalten bleibt.
Mit der Unterstützung durch Mitglieder des Heimatvereins haben wir die Fahne nun aufarbeiten und ausstellungsfertig machen können. Besonderer Dank gilt Gisela Goronzy für die aufwendigen Näharbeiten. Die Fahne hängt nun unter einer belüfteten Schutzhülle in unserem Heimatmuseum im alten Bahnhof Kleinenbroich.
Diese erfreuliche Nachricht möchten wir zum Anlass nehmen, unsere Kleinenbroicher Mitbürgerinnen und Mitbürger zu bitten, Bewahrenswertes aus dem alten Kleinenbroich achtsam zu behandeln und ggf. dem Heimatverein anzuvertrauen, damit wir es erhalten können. Gerne weisen wir die Stifter namentlich aus und nehmen auch Dauerleihgaben entgegen.
Mit herzlichem Dank für die vielfältige Unterstützung, die wir erfahren, und der freundlichen Bitte, uns und unserem Anliegen – der Heimatpflege – gewogen zu bleiben. Corona geht, die Heimat bleibt!
Mit vielen Grüßen und guten Wünschen zur Adventszeit,
Reiner Tillmanns
(Erster Vorsitzender des Heimatvereins Kleinenbroich e.V.)



Mitgliederbrief zum Jahresende 2020

Liebe Mitglieder des Heimatvereins, liebe Heimatfreunde,

wegen der Corona-Pandemie haben wir in diesem Jahr die Ihnen vertrauten und alljährlich angebotenen Veranstaltungen des Heimatvereins leider ausfallen lassen müssen. So wie sich das Pandemie-Geschehen derzeit darstellt, wird auch die gewohnte Weihnachtsfeier nicht stattfinden können. Hierfür bitten wir um Verständnis. Auch wenn wir im Jahr 2020 nicht in der gewünschten Weise öffentlich in Erscheinung treten konnten, so waren wir keineswegs untätig:

Die aufwändige Restaurierung des Hagelkreuzes an der Kreuzung L 361/L381 zwischen Kleinenbroich und den Weilerhöfen/Büttgen konnte abgeschlossen werden. Die Einweihungsfeier mit Vorträgen und Bildershow, die für das Frühjahr geplant war, ist dann leider Corona zum Opfer gefallen.

Unser umfangreiches Bilderarchiv ist auch in diesem Jahr erweitert worden; zudem haben wir die alten Photos mit dem Wasserzeichen des Heimatvereins versehen, um die Herkunft und die Rechte an diesen Aufnahmen sichtbar zu machen. Im kommenden Jahr dokumentieren wir in Absprache mit dem Kirchenvorstand die Innenrestaurierung der Pfarrkirche St. Dionysius.

Auch unser Text-Archiv bauen wir kontinuierlich weiter aus, indem Artikel, Berichte und sonstiges Schriftgut mit Bezug auf unser Dorf nun wieder gesammelt und geordnet abgelegt werden. Unsere besondere Wertschätzung gilt den alten Schriften. In diesem Jahr haben wir eine umfangreiche Urkunde über einen Vergleich zwischen den Solstättern und Kathsassen zu Kleinenbroich mit der Küsterei zu Büttgen vom 10.2.1831, die sich im Besetz des Heimatvereins befindet, aus der altdeutschen Kanzleischrift in unsere Schrift übertragen, mit Erläuterungen versehen und sorgfältig archiviert. Daneben haben wir die vorhandenen Bücher zu einer Heimatbibliothek mit über 230 Titeln zusammengestellt, die wir auf unserer Homepage im Internet zur Entleihe anbieten.

Für unser Heimatmuseum haben wir einige Gegenstände entgegennehmen können, die wir ausstellen oder aus Platzgründen zunächst ins Depot nehmen. Für unser Museum bereiten wir zurzeit die alte Cäcilien-Fahne des Kirchenchores an St. Dionysius auf, um sie unter einer Schutzhülle im Museum dauerhaft auszuhängen. Ergänzend hierzu werden wir Wissens- und Berichtens wertes über diese Fahne in einer Dokumentation zusammentragen und ausstellen.

Obwohl der Arbeitskreis Denkmalschutz wegen der geltenden Kontaktbeschränkungen noch nicht neu aufgebaut werden konnte, pflegen wir die uns anvertrauen Denkmäler. Zudem konnten die drei Bänke auf dem alten Friedhof und weitere drei Bänke auf der Josef-Thory-Straße in diesem Sommer neu gestrichen werden. Auf dem alten Friedhof setzen wir uns für eine Neupflanzung hinter der Ehrentafel auf dem Soldatenfriedhof ein. Ein größeres und kostenintensives Projekt stellt die Restaurierung des alten schmiedeeisernen Portals am Zugang des Friedhofs dar. Sobald uns der zugesagte Kostenvoranschlag vorliegt, werden wir beginnen, die finanziellen Mittel für den Erhalt dieses einmaligen Portals einzuwerben. Insgesamt treten wir uns nachdrücklich dafür ein, das Gelände des alten Friedhofs mit seinen denkmal-geschützten Anlagen und seinem erhaltenswerten Baumbestand nicht kurzsichtig „zu versilbern“, sondern zum öffentlichen Nutzen in einen Bürgerpark zu verwandeln. Hierzu soll das Gelände auch ökologisch aufgewertet werden. Diesbezüglich stehen wir in Kontakt mit der Stadt und haben, gemeinsam mit den Krippenbauern, angeboten, dort ein großes Insektenhotel aufzubauen und zu unterhalten.

Besonders froh sind wir darüber, dass wir trotz corona-bedingter Einschränkungen 450 St.-Martins-Tüten für die Schülerinnen und Schüler unserer beiden Grundschulen bereitstellen konnten. Hierbei wurden wir auch in diesem Jahr von ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern tatkräftig unterstützt. Ohne deren Hilfe wäre dies nicht möglich gewesen. Hierfür bedanken wir uns ausdrücklich. Wir sind – auch mit Blick auf den angekündigten Impfstoff – zuversichtlich, im nächsten Jahr wieder in gewohnter Weise St. Martin feiern können.

Und manchmal ist‘s auch ein wenig spannend. So wurden wir im November durch den Hinweis einer aufmerksamen Mitbürgerin zur Baustelle auf der Matthiasstraße gerufen, wo Bauarbeiter unversehens auf ein altes Tonnengewölbe gestoßen waren. Wir waren umgehend vor Ort und konnten – etwa einen Meter unter dem heutigen Straßenniveau – ein recht gut erhaltenes Gewölbe mit einem Durchmesser von rund 3,50 m lokalisieren und photographisch erfassen. Nun versuchen wir, das Tonnengewölbe einzuordnen. Erste Hinweise, die wir über Facebook erhalten haben, deuten darauf hin, dass es sich um die Reste einer alten Brücke über den Jüchener Bach handeln könnte, der vormals an der Bachstraße entlang floss. Über unsere Aktivitäten berichten wir regelmäßig in unserem Schaukasten „Zur Traube“ am Bahnhof, auf unserer Homepage im Internet (www.heimatverein-kleinenbroich.de) und auf Facebook. Solange wir nicht persönlich zusammenkommen können, bitten wir Sie herzlich, sich auf diesem Wege über unsere Aktivitäten zu informieren. Selbstverständlich können Sie sich mit Hinweisen und Anregungen jederzeit auch persönlich an uns wenden.

Bitte geben Sie auf sich Acht und bleiben Sie gesund! Wir wünschen Ihnen eine angenehme Adventszeit und zu Weihnachten frohe Tage im Kreise Ihrer Familie und Freunde. Kommen Sie gut ins Neue Jahr und bleiben Sie uns treu. Wir freuen uns sehr, wenn wir uns wieder persönlich begegnen können. Mit allen guten Wünschen und vielen Grüßen, Edith Carsjens, Marlene Hoesen, Michael Plum, Stefan Schramke u. Reiner Tillmanns.



Altes Tonnengewölbe im Bereich der Matthiasstraße entdeckt
In der Matthiasstraße (ehem. Bachstraße - „in de Baak“) in Kleinenbroich werden zurzeit Kanalbauarbeiten durchgeführt. Im Zuge der Grabungen legte die Kanalbaufirma gestern ein altes, aus Backstein aufgeführtes Tonnengewölbe frei.
Das Gewölbe liegt in Nord-Süd-Ausrichtung etwa einen Meter unter Straßenniveau. Es hat einen Durchmesser von rund 3,50 m. Das Ge-wölbe ist in südlicher Richtung lediglich noch vier Meter tief einzusehen, da es – wohl im Zuge früheren Bau- oder Erdarbeiten – im hinteren Bereich verschüttet wurde.
Eine aufmerksame Anwohnerin wies den Heimatverein rechtzeitig auf den Fund hin, so dass wir das Gewölbe erfassen und vom Fundort Aufnahmen anfertigen konnten. Der Fundort ist weitgehend bereits wieder verfüllt.
Über die Errichtungszeit und die Funktion des Gewölbes ist bislang nichts bekannt. Für „sachdienliche Hinweise“, die uns bei der Einordnung des Fundes weiterhelfen könnten, sind wir dankbar.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger in Kleinenbroich herzlich bitten, uns auf auftauchende Funde und Fundstücke aus historischer Zeit aufmerksam zu machen, damit wir sie erfassen und für ihre Erhaltung eintreten können.
Reiner Tillmanns, 6.11.2020
(Erster Vorsitzender des Heimatvereins Kleinenbroich e.V.)

St. Martin 2020 in Kleinenbroich

Am Mittwoch, 11.11.2020 ist der offizielle Feiertag zu St. Martin. 

In Kleinenbroich findet seit vielen Jahren am Donnerstag der vorangehenden Woche der vom Heimatverein Kleinenbroich organisierte St. Martinsumzug der zwei Kleinenbroicher Grundschulen mit Mantelteilung und Martinsfeuer am Kirmesplatz statt. Dieses Jahr ist wegen Corona leider alles anders. Es gab keinen Umzug, kein Martinsfeuer und keine Mantelteilung. Es wäre auch unverantwortlich gewesen Leute zum Sammeln für St. Martin von Tür zu Tür zu schicken.

Als kleines Trostpflaster haben wir trotzdem und nur für die Schüler der beiden Grundschulen Tüten gepackt. Durch den Überschuss aus dem letzten Jahr, sowie Spenden der St. Sebastianus Bruderschaft Kleinenbroich und dem Edeka-Markt Gerald Gans war dies zum Glück möglich. Stefan Danners hat zudem, wie auch letztes Jahr, kostenlos die gepackten Tüten zu den Schulen transportiert, so dass kein Leihauto bezahlt werden musste.

Die Schüler der Maternusschule haben am vergangenen Donnerstag bereits ihre Tüte erhalten. Da die Gutenbergschule Corona-bedingt geschlossen war, haben wir die Tüten ohne den nur begrenzt haltbaren Weckmann gepackt. Sobald die Schule wieder öffnen darf, bekommen somit auch die Schüler der Gutenbergschule ihre Tüte, wenn auch ohne einen Weckmann.

Wir danken an dieser Stelle allen zum Teil jahrzehntelangen Unterstützern und Helfern und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder wie gewohnt St. Martin feiern können.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Schramke
2. Vorsitzender Heimatverein Kleinenbroich e.V.


Ein halbes Jahrhundert Kleinenbroich

„Lott merr no Ute jonn, ene drenke!“ – In Kleinenbroich geht man nicht in die „Gaststätte Lindenhof“, sondern „no Beckisch Ute“. Ute Becker ist „der  Lindenhof“. Der Lindenhof ist heute ebenso wenig ohne Ute Becker denkbar, wie man sich Ute Beckers ohne den Lindenhof vorstellen kann.

Aufgebaut hat Ute Becker den Lindenhof zwar nicht. Das Gebäude ist steinalt. Der Lindenhof ist eine Kleinenbroicher Traditionsgaststätte mit langer Geschichte. Ein halbes Jahrhundert dieser Geschichte hat Ute Becker mit eigener Hand geschrieben. Am 07.10.2020 hat sie ihr 50jähriges Jubiläum im Lindenhof gefeiert. Der Heimatverein Kleinenbroich gratuliert in Dankbarkeit.

Der Heimatverein verdankt Ute Becker nicht nur viele schöne Stunden im Rahmen geselliger Vereinsveranstaltungen und beim lebhaften Plausch an der Theke. Ute Becker, ein Original und mittlerweile selbst ein Stück Dorfgeschichte, hat unsere Vereinsarbeit stets auch großzügig unterstützt.

Zum Jubiläum haben unsere Vorstandsmitglieder Stefan Schramke und Michael Plum der Jubilarin Blumen überreicht und eine gerahmte Aufnahme des alten Lindenhof übergeben. Die Aufnahme zeigt die Gaststätte aus einer Zeit, in der die namengebenden Linden noch davor standen und den alten, rot getünchten Backsteinbau mit ihren mächtigen Ästen idyllisch beschirmten.

Wir verbinden unsere Glückwünsche zum Jubiläum mit den besten Wünschen für die Zukunft. Mögen uns beide – Ute Becker und der Lindenhof – noch lange erhalten bleiben!

Reiner Tillmanns

(Erster Vorsitzender des Heimatvereins Kleinenbroich e.V.)

Trauerweide für unsere Gefallenen

Der erste Weltkrieg liegt nicht nur zeitlich weit zurück, er ist auch gefühlt weit weg. Die Erinnerung an den ersten Weltkrieg wird überlagert und verdeckt durch die Gräuel des Nazi-Regimes und die Schrecken des zweiten Weltkrieges, der auch unsere Heimat nicht verschonte.

So ist zumeist unbekannt, dass der erste Weltkrieg auch von den Kleinenbroichern einen hohen Blutzoll forderte. Die Gedenktafel für die Gefallenen des ersten Weltkriegs, die weithin unbeachtet auf dem alten Friedhof steht, weist 58 Namen aus – bei damals rund 2.100 Einwohnern. Umgerechnet auf die heutige Einwohnerzahl Kleinenbroichs wären dies nahezu 300 Gefallene. Die Verkrüppelten und Traumatisierten sind hierbei ebenso wenig berücksichtigt wie die jahrelange Angst der Fa­milien, deren Männer an die Front befohlen waren.

Auch wenn wir heute unsere eigenen Sorgen haben, verdienen die Gefallenen ein anständiges Gedenken. Dazu gehört eine angemessene Pflege des Soldatenfriedhofs auf dem alten Friedhof an der L 381. Die Stadt Korschen­broich hält die Anlage, auf der auch Opfer des zweiten Weltkriegs bestattet sind, in einem guten Zustand. Hierfür sind wir dankbar.

Leider sind die schönen Birken, die die Gedenktafel für die Gefallenen des ersten Weltkrieges einrahmten und ihre Äste schützend über das Denkmal ausbreiteten, im Sommer der Trockenperiode zum Opfer gefallen und mussten gefällt werden. Die schmucklose Gedenktafel steht damit weitgehend frei, und der Soldatenfriedhof geht an dieser Seite nun offen in die dahinter liegende Rasenfläche über.

Wir sind der Ansicht, dass hier eine Nachpflanzung erfolgen sollte, die der Gedenktafel wieder einen angemessenen Rahmen gibt und den Soldatenfriedhof in diese Richtung abrundet. Deshalb haben wir die Stadtverwaltung gebeten, an die Stelle der Birken eine Trauerweide zu setzen, und hierfür die Unterstützung des Heimatvereins Kleinenbroich angeboten.

Wir verbinden diesen Hinweis mit der Empfehlung an unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger, sich einen Herbstspaziergang zum alten Friedhof zu gönnen. Das Gelände ist nicht nur coro­nafrei; der alte Friedhof hat Interessierten und Neugierigen auch einiges zu bieten. Und wem es an Neugier fehlen sollte, ist herzlich eingeladen, einfach auf einer Parkbank Platz zu nehmen und die Natur erholsam auf sich wirken zu lassen. Der Heimatverein unterhält dort drei gepflegte Bänke, die sich freuen, besetzt zu werden.


Reiner Tillmanns
(Erster Vorsitzender des Heimatvereins Kleinenbroich)




Heimatbücherei des Heimatvereins Kleinenbroich e.V.

Der Buchbestand wird ständig ergänzt und Neuerscheinungen sind "fett" markiert.

Mittlerweile können wir über 220 Titel anbieten, welche die Geschichte Kleinenbroichs und der anderen Gemeinden im Stadtgebiet sowie die Entwicklung des Kreises Neuss, der Stadt Mönchengladbach und weiterer umliegender Dörfer und Städte zum Gegenstand haben.

Die Bestandsliste finden Sie auf unserer Homepage (unter dem Punkt Dokumente / Heimatbücherei).

Die Entleihe einzelner Werke ist zu den Öffnungszeiten des Heimatmuseums sowie nach vorheriger telefonischer Vereinbarung mit dem Vorstand des Heimatvereins, Frau Edith Carsjens, Tel. 02161/671263, möglich. Interessierte Nutzerinnen und Nutzer sind uns herzlich willkommen.

Sitzen geblieben?

In der Schule ein Problem, bei uns nicht!

Nachdem wir die drei Sitzbänke des Heimatvereins auf dem alten Friedhof bereits im Frühjahr gestrichen haben, sind nun auch unsere Bänke auf der Josef-Thory-Straße frisch gestrichen und laden zum Verweilen ein.

Weitere Bänke des Heimatvereins stehen an der Maternuskapelle (an der Mühle) und am Hagelkreuz an der Landstraße L 381.

Ob auf dem Herbst-Spaziergang oder auf der Gassi-Run­de: Wir laden Sie ein, Platz zu nehmen und den Blick auf Kleinenbroich zu genießen.

Bleiben Sie sitzen, Sie sind willkommen!

Mit vielen Grüßen,

Ihr Heimatverein Kleinenbroich



Vom Nutzen des Unnützen

– Neuerwerbung für unsere Heimatbibliothek –

Ob Unnützes nützlich sein kann, wissen wir nicht. Darüber streiten die Philosophen – vermutlich noch lange. Unnützes kann jedenfalls aber unterhaltsam sein. Das wissen wir genau, denn wir kennen das neueste Buch „Unnützes Wissen Niederrhein“ unseres Korschenbroicher Mitbürgers Manfred Schmidt – und haben es gelesen.

In seiner 144 Seiten umfassenden, reich bebilderten Faktensammlung präsentiert Manfred Schmidt Erstaunliches und Amüsantes, Skurriles und Absurdes über den Niederrhein. So erfährt man, dass die Duisburger Mafiastraße nichts mit dem sizilianischen Geheimbund Cosa Nostra zu tun hat, „Kappes-Hamm“ auf Neudeutsch „Wirsing-City“ heißt und dass Kühlwasser aus dem Kraftwerk Frimmersdorf die Erft so stark erwärmt, dass sich mittlerweile verschieden tropische Pflanzen und Tiere angesiedelt haben, die heimische Arten teilweise verdrängen.

Auch unsere engere Heimat findet Erwähnung: In Korschenbroich befindet sich mit der Privatbrauerei Bolten aus dem Jahr 1266 die älteste Altbierbrauerei der Welt. Die 1386 erstmals erwähnte Gaststätte „Zur Traube“ in Kleinenbroich war bis zu ihrer Schließung am 31. Mai 2015 eine der ältesten Gaststätten Deutschlands. Auch über den hl. Dionysius, Schutzpatron der kath. Pfarrkirche in Kleinenbroich, gibt die Faktensammlung Auskunft. Dionysius war im 3. Jahrhundert von den Römern in Paris enthauptet worden. Die Legende berichtet, Dionysius habe auf dem Richtplatz am Montmartre sein abgeschlagenes Haupt aufgenommen und sei damit sechs Kilometer Richtung Norden gegangen, bis zu der Stelle, wo er begraben werden wollte. Aufgrund seiner Hinrichtungsart wird der hl. Dionysius auch heute noch gerne wegen Kopfschmerzen angerufen.

Diese und hunderte andere Besonderheiten und Merkwürdigkeiten über den Niederrhein, seine Geschichte und seine Menschen, über Sport, Kunst, Kultur und Ernährung hat Manfred Schmidt in seinem Buch in bunter Vielfalt zusammengetragen und unterhaltsam erklärt.

Wer neugierig geworden ist und das Buch lesen möchte, ist herzlich eingeladen, es in der Heimatbibliothek des Heimatvereins Kleinenbroich auszuleihen.

Der Buchbestand des Heimatvereins umfasst mehr als 200 Titel über die Geschichte Kleinenbroichs und der anderen Gemeinden im Stadtgebiet sowie die Entwicklung des Kreises Neuss, der Stadt Mönchengladbach und weiterer umliegender Dörfer und Städte. Die einzelnen Buchtitel sind der Bestandsliste zu entnehmen, die wir auf unserer Homepage (Dokumente) eingestellt haben.

Die Entleihe einzelner Werke ist zu den Öffnungszeiten des Heimatmuseums oder nach Absprache mit dem Vorstand des Heimatvereins (Frau Edith Carsjens, Tel. 02161/671263, oder Reiner Tillmanns, reiner.tillmanns@web.de) möglich. Interessierte Nutzerinnen und Nutzer sind uns herzlich willkommen.

Reiner Tillmanns
(Erster Vorsitzender des Heimatvereins Kleinenbroich e.V.)

ABSAGE St. Martins-Umzüge 05.11.2020 in Kleinenbroich

In den letzten Jahren hat der Heimatverein Kleinenbroich e.V. immer Anfang September eine Pressemitteilung verschickt, um die alljährliche Sammlung der Spenden zur Füllung der ca. 1.500 Martinstüten anzukündigen. Dieses Jahr ist, bedingt durch Corona, leider alles anders.
Bis mindestens Ende Oktober sind Großveranstaltungen wie Schützenfeste, Dorffeste, St. Martinsumzüge und dergleichen untersagt. Wie es ab 01.11.2020 aussieht ist ungewiss.

Schweren Herzens haben wir uns deshalb dazu entschieden die St. Martinsumzüge der beiden Kleinenbroicher Grundschulen am 05.11.2020, sowie das Martinsfeuer mit Mantelteilung am Kirmesplatz abzusagen.

Als kleines Trostpflaster werden wir trotzdem und NUR für die Schüler der beiden Grundschulen Tüten packen. Dies darf in diesem Jahr nur außerhalb der Schulen und mit max. 10 Leuten unter erschwerten Bedingungen geschehen. Durch den Überschuss aus dem letzten Jahr, sowie Spenden der St. Sebastianus Bruderschaft Kleinenbroich und dem Edeka-Markt Gerald Gans ist dies zum Glück möglich.

Wir danken an dieser Stelle allen zum Teil jahrzehntelangen Unterstützern und Helfern und hoffen, dass wir nächstes Jahr wieder wie gewohnt St. Martin feiern können. 

Wir würden uns sehr freuen, wenn unser Dorf dennoch am 05.11.2020 mit leuchtenden Laternen in Fenstern und Vorgärten geschmückt würde.

Mit freundlichen Grüßen

Stefan Schramke
2. Vorsitzender Heimatverein Kleinenbroich e.V.

Mitglied werden im Heimatverein Kleinenbroich

Der Heimatverein Kleinenbroich ist kein lauter, aber ein wirksamer Verein. Wir kümmern uns. Unser Ziel ist die Bewahrung und Verschönerung unserer Heimat.

Wir möchten, dass die Geschichte unseres Ortes sichtbar bleibt. Deshalb erhalten wir öffentliche Denkmäler und pflegen deren Umfeld. Erinnerungswürdige Gegenstände aus dem Leben der alten Kleinenbroicher und deren Vorfahren haben wir in unserem Heimatmuseum im alten Bahnhof zusammengetragen. Dort unterhalten wir auch ein breites Textarchiv und ein umfangreiches Photoarchiv.

Unser Interesse gilt aber nicht nur der Vergangenheit, sondern auch der Gegenwart. Wir tragen zum gesellschaftlichen Leben in Kleinenbroich bei, indem wir jährliche Bus- und Fahrradtouren organisieren, Adventsfeiern anbieten und Mundartabende veranstalten.

Eine besondere Herausforderung stellen die großen und aufwändigen Sankt-Martins-Umzüge dar, die wir in Zusammenarbeit mit den Grundschulen mit viel ehrenamtlicher Hilfe durchführen. Die zahlreichen Helfer/innen werden für Ihre Mühen durch die Begeisterung und die frohen Gesichter der Kinder reich entschädigt.

Ein weiteres Augenmerk gilt dem Umwelt- und Naturschutz. Hier kommen Frühaufsteher zum Zuge, für die wir in den Morgenstunden Vogelstimmenwanderungen in den umliegenden Waldgebieten anbieten. Wer lieber etwas länger schläft, aber handwerklich ambitioniert ist, kann sich den Krippenbauern im Heimatverein anschließen, die neben kunstvollen Krippen auch Futterhäuser und Nistkästen in reicher Vielfalt bauen. Und natürlich nehmen Mitglieder des Heimatvereins in jedem Frühjahr am sog. Dreck-weg-Tag teil, um Straßenränder, Grünflächen und Waldstücke von achtlos weggeworfenem Unrat und Müll zu befreien.

Nähere Informationen finden Sie auf Facebook und auf unserer Homepage. Dort finden Sie in der Rubrik „Mitgliedschaft“ auch die Beitrittserklärung und unsere Satzung.

Sprechen, schreiben oder mailen Sie uns an. Sie sind willkommen!


Heimatbücherei des Heimatvereins Kleinenbroich e.V.

Der Heimatverein Kleinenbroich hat über die Jahre eine Vielzahl von heimatkundlichen Büchern zusammengetragen, die wir interessierten Nutzern unentgeltlich zur Entleihe anbieten.

Der Buchbestand umfasst über 200 Titel, welche die Geschichte Kleinenbroichs und der anderen Gemeinden im Stadtgebiet sowie die Entwicklung des Kreises Neuss, der Stadt Mönchengladbach und weiterer umliegender Dörfer und Städte zum Gegenstand haben. Die einzelnen Buchtitel sind der Bestandsliste zu entnehmen, die wir auf unserer Homepage (unter dem Punkt Dokumente / Heimatbücherei) eingestellt haben.

Die Entleihe einzelner Werke ist zu den Öffnungszeiten des Heimatmuseums sowie nach vorheriger telefonischer Vereinbarung mit dem Vorstand des Heimatvereins, Frau Edith Carsjens, Tel. 02161/671263, möglich. Interessierte Nutzerinnen und Nutzer sind uns herzlich willkommen.


Alles wieder gut!

Am 9. März 2020 mussten wir leider bekannt geben, dass eine Scheibe im Zugangsportal der St. Maternus-Kapelle an der Kleinenbroicher Mühle zerschlagen worden war.

In der Zwischenzeit hat die uns verbundene Firma Glas Kannen GmbH eine neue Scheibe zum Selbstkostenpreis eingesetzt. Diesen Betrag hat die Eheleute-Heinz-Hülser-Stiftung übernommen.

Damit ist die historische Kapelle aus dem Jahr 1851 wiederhergestellt. Hierfür danken wir der Familie Kannen und dem Treuhänder der Stiftung, Herrn Rechtsanwalt Ralf Frommen, herzlich.


Ostern auf dem Friedhof

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

seien Sie ohne Sorge. Dies ist weder die Reklame eines Begräbnisunternehmers noch die Prophezeiung eines düsteren Sehers, der uns ein nahes Ende vorhersagt.

Vielmehr möchten wir diejenigen, die Ostern wegen der Coronakrise daheim verbringen und gerne wandern, ohne weit zu laufen, auf den alten Friedhof in Kleinenbroich aufmerksam machen.

Man erreicht das parkähnliche, mit alten Linden umsäumte Areal unmittelbar von der Raitz-von-Frentz-Straße (L 381) aus. Den Eingang weist ein altes, schmiedeeisernes Portal, das der Restaurierung harrt. Von Eingang fällt der Blick auf das entfernte Hochkreuz in der Mitte der Anlage mit den davor liegenden Grabplatten der Pfarrer Schmitz, Nöthen und Thory, die von 1847 bis 1950 in Kleinenbroich gewirkt haben. Zwei in der Nähe stehende, gepflegte Parkbänke, die der Heimatverein aufgestellt hat, laden zum Verweilen ein.

Wer das Gelände weiter erkundet, findet historische Grabsteine und einige Gräber, die noch gepflegt werden, zudem ein aus altem Backstein kunstvoll aufgeführtes ehem. Totenhäuschen sowie einen kleinen Soldatenfriedhof mit einer Gedenkplatte für die im I. Weltkrieg verstorbenen Soldaten aus Kleinenbroich.

Teile der alten Ausstattung stehen unter Denkmalschutz, die Gesamtanlage mit ihrem einzigartigen Baumbestand ist naturschutzwürdig. Der Heimatverein setzt sich dafür ein, das Friedhofsareal nach dem Ablauf der Liegezeiten für die Öffentlichkeit zu erhalten und dort einen Bürgerpark zur Freizeitnutzung und Naherholung einzurichten.


Der Heimatverein Kleinenbroich wünscht Ihnen frohe Ostertage!




Vogelstimmenwanderung wird ebenfalls verschoben

Leider müssen wir auch die Vogelstimmenwanderung am 19.04. verschieben.

Über den neuen Termin werden wir auch hier auf der Homepage berichten.


Lastschrifteinzug des Mitgliedsbeitrags


Die Dauerlastschriften wurden wegen eines Softwareproblems heute erst zur Bank gegeben und sollten in den nächsten beiden Tagen bei den Mitgliedern abgebucht werden.

Bei Fragen oder Korrekturwünschen reicht eine kurze E-Mail an heimatverein-kleinenbroich@t-online.de 


Mitgliederversammlung und Auftakttreffen des Arbeitskreises „Umweltschutz/Denkmäler/Landschaftspflege“ werden verschoben

Leider müssen wir die MV am 27.03 und das Auftakttreffen des AK am 02.04. aufgrund des Corona-Virus verschieben.

Über die neuen Termine werden wir hier auf der Homepage berichten.


Mein Freund der Baum ist tot...

Die alte große Kastanie, die westlich neben unserem Bahnhofsgebäude stand, ist weg. Sie wurde gefällt. Von der Größe und dem Anmut dieses herrlichen Baumes zeugt trostlos nurmehr der Baumstumpf.

Die Stadt Korschenbroich hatte die Fällaktion auf Ihrer Homepage angekündigt. In der Presserklärung, die am 18.2.2020 auch in der N.G.Z. erschien, ist zu lesen, dass die Kastanie an einem Pilzbefall litt und nicht erhalten werden konnte, da keine ausreichende Stand- und Bruchsicherheit mehr bestanden habe.

Der Heimatverein Kleinenbroich bedauert den Verlust dieses alten Baumes sehr. Die Kastanie war nicht nur ökologisch wertvoll, sondern auch von Seltenheitswert, weil wir in Kleinenbroich im öffentlichen Verkehrsraum leider kaum Bäume dieses Alters und dieser Größe haben. Gerade im Bereich des alten Bahnhofs, der durch den Gleiskörper der Bundesbahn und die ausgedehnten Parkflächen großflächig versiegelt ist, bildete die stattliche Kastanie einen lebendigen Gegenpol und flankierte das mächtige Bahnhofsgebäude in sehr ansprechender Weise.

 

Dankbar haben wir der o.g. Ankündigung der Stadt entnommen, dass im Herbst eine Ersatzpflanzung erfolgen soll. Der Heimatverein hat bei der Stadt beantragt, an derselben Stelle wieder eine Kastanie zu setzen. Ferner haben wir angeregt, anstelle der alten Rosskastanie eine Esskastanie zu pflanzen.

 

Die Stiftung „Baum des Jahres“ hat die Esskastanie (Castanea sativa) zum Baum des Jahres 2018 erklärt. Der Baum wächst zu stattlicher Größe heran, gibt ein ästhetisches Bild und wirft (im wahrsten Sinne des Wortes) für jedermann etwas ab. Schließlich erträgt sie die klimatischen Bedingungen unserer Breiten sehr gut. Sie ist anpassungsfähig und wärmeresistent und gilt daher als Zukunftsbaumart im Klimawandel.

 

Wir freuen uns auf den neuen Baum.

 

Reiner Tillmanns
(1. Vorsitzender des Heimatvereins Kleinenbroich e.V.)



Vandalismus an der St. Maternus-Kapelle 

In den Tagen vor dem 5. März 2020 hat eine bislang unbekannte Person eine Scheibe im Zugangsportal der St. Maternus Kapelle, die im Feld bei der Kleinenbroicher Mühle steht, eingeworfen oder eingeschlagen.

Wir wollen nicht ausschließen, dass diese Sachbeschädigung unbeabsichtigt erfolgte. Dergleichen kann unterlaufen. So ist das Leben. Der Schaden, der nicht hoch zu veranschlagen sein dürfte, kann mit der gebotenen Diskretion unaufgeregt geregelt werden.

Wenn es sich so verhalten sollte, bitten wir den Betreffenden, sich mit uns zeitnah in Verbindung zu setzen.

Anderenfalls müssen wir davon ausgehen, dass es sich um eine vorsätzliche Sachbeschädigung – mithin um eine Straftat - handelt. In diesem Fall werden wir Strafanzeige – zunächst gegen Unbekannt – stellen.

Der Heimatverein betrachtet vorsätzliche Sachbeschädigungen an Gotteshäusern als im hohen Sinne verwerflich und verfolgungswürdig. Deshalb werden wir bei der Kriminalpolizei nach Nachdruck dafür eintreten, dass vorhandenen Spuren gesichert werden und intensiv ermittelt wird. Über etwaige Erkenntnisse der Polizeibehörde werden wir die Öffentlichkeit umgehend und ausführlich informieren.

Wenn die polizeilichen Ermittlungen einen hinreichenden Tatverdacht ergeben, werden wir gegen den Täter zudem zivilrechtliche Schadensersatzansprüche geltend machen und auch hierüber öffentlich berichten.

Heimatpflege ist Ehrenamt. Der Heimatverein Kleinenbroich wird hierbei von vielen Spendern und Helfern unterstützt. Ohne diese Unterstützung wäre die Arbeit des Heimatvereins, die der Allgemeinheit dient und von der Allgemeinheit getragen wird, nicht möglich. Wir dulden nicht, dass Vandalen zerstören, was wir aufbauen.

 

Reiner Tillmanns

(1. Vorsitzender des Heimatvereins Kleinenbroich e.V.)

 



 Der Schaukasten „Zur Traube“ ist wieder da!


Der Schaukasten „Zur Traube“, der an das Kleinenbroicher Weinhaus von 1386 erinnert, steht wieder auf dem Bahnhofsvorplatz.

 

Anfang Februar 2020 hatten unser Mitglied Helmut Hülser und sein Enkel Nick Hülser den großen und massiven Schaukasten abmontiert, um ihn in der Werkstatt fachmännisch aufzuarbeiten und neu zu streichen. Nun präsentiert er sich wieder im Grün der alten Zeit, was seiner historischen Bedeutung gerecht wird und sich gut in die Grünanlage des Bahnhofsvorplatzes einfügt. Die aufgesetzten Teile, insbesondere die Weintrauben und -blätter, der Schriftzug „Zur Traube“ und das Errichtungsjahr des Weinhauses, hat Helmut Hülser in liebevoller Detailarbeit mit Goldbronze gestrichen und mit Goldstaub belegt.

 

Nun erstrahlt der alte Schaukasten im lange nicht gesehenen Glanze. Er ziert – das darf man sagen – den Bahnhofsvorplatz und lädt zur Beachtung der Bilder und Texte ein, die Edith Carsjens dort regelmäßig aushängt.

 

Mit dem neuen Anstrich ist die Restaurierung des Schaukastens abgeschlossen. Dazu haben viele beigetragen. Der Heimatverein hat den Kasten aus dem Abbruch gerettet, gesichert und das Betonfundament gegossen, auf dem er steht. Michael Tillmanns hat den Kasten, der für den Aushang von Speisekarten konzipiert war, zum Schaukasten umgearbeitet und ihn auf das Fundament geschraubt. Die Glaserei Kannen hat neue, bruchsichere Glasscheiben eingesetzt. Und nun haben Helmut Hülser und sein Enkel Nick ihm zu Glanz verholfen.

 

Alle Arbeiten wurden ehrenamtlich geleistet. So erinnert der Schaukasten nicht nur an die Gaststätte „Zur Traube“. Er gibt auch ein Beispiel für das ehrenamtliche Engagement der Kleinenbroicher für ihre Heimat.

 

Allen sei auch auf diesem Wege herzlich gedankt!

 

 

Reiner Tillmanns
(1. Vorsitzender des Heimatvereins Kleinenbroich e.V.)




Kein Vandalismus, sondern Heimatpflege

Der Schaukasten der historischen Gaststätte "Zur Traube", den wir auf dem Bahnhofsvorplatz aufgebaut haben, ist verschwunden. Dort, wo er stand, findet sich nur noch das Betonfundament mit der eingelassenen Metallplatte, auf die das Standbein des Schaukastens aufgeschraubt war.

Der Grund für das plötzliche Verschwinden ist erfreulich. Unser Vereinsmitglied Helmut Hülser hat sich dankenswerterweise bereit erklärt, den Kasten mit Standbein zu bearbeiten und anschließend neu zu streichen. Diese Arbeiten sind aufwendig und sollen - auch wegen der unsicheren Witterung - in der Werkstatt ausgeführt werden.

Sobald der neue Anstich aufgetragen und durchgetrocknet ist, wird der Schaukasten an die gewohnte Stelle auf dem Bahnhofsvorplatz zurückgesetzt. Bis dahin bitten wir die treuen Leserinnen und Leser unserer Aushänge um ein wenig Geduld.

Reiner Tillmanns

(1. Vorsitzender des Heimatvereins Kleinenbroich e.V.)"



Auftakttreffen des Arbeitskreis Umweltschutz/Baudenkmäler/Landschaftspflege im Heimatverein


Der Tätigkeitsschwerpunkt des Arbeitskreises „Umweltschutz/Baudenkmäler/Landschafts­pflege“ lag in den vergangenen Jahren im Bereich der Denkmalpflege, insbesondere in der Erhaltung und Pflege öffentlicher Baudenkmäler. So konnte der Fußfall im Rottes vollständig erneuert werden; die Maternus-Kapelle an der Mühle wurde grundlegend restauriert, der Fußfall im Lärmschutzwall an der L 381 instand gesetzt, auf dem Gelände der ehem. Gaststätte „Zur Traube“ ein historischer Brunnen geborgen und das Hagelkreuz im Kreuzungsbereich L 381/L 361 dank der Spenden einiger Sponsoren mit großem finanziellen Aufwand restauriert. Durch diese Maßnahmen konnte wertvolle Bausubstanz erhalten und für die Nachwelt gesichert werden. Dies erscheint uns gerade für Kleinenbroich, wo viel alte Gebäude und bauliche Anlagen bereits verloren gegangen sind, ein wichtiges Anliegen.

Weitere Maßnahmen sind geplant, manches drängt: Den historischen Sandstein-Brunnen möchten wir in der Nähe des Fundortes wieder errichten und für die Öffentlichkeit zugängig machen. Das kunstvoll gestaltete schmiedeeiserne Tor am alten Friedhof muss dringend aufgearbeitet und neu verzinkt werden. Das Hochkreuz und die alten Pfarrergräber sollten saniert werden, bevor die Inschriften unleserlich werden und verloren gehen. Die wenigen noch erhaltenen alten Grabsteine sollten erhalten bleiben.

Neben der Erhaltung geschichtlich bedeutsamer Bauwerke geht es uns auch darum, unsere Denkmäler den Bürgerinnen und Bürgern bekannt zu machen. Hierzu möchten wir an den Denkmälern Stelen aufstellen, die über die Bedeutung des jeweiligen Bauwerks informieren und den problemlosen Zugriff (durch Smartphone z.B. über einen QR-Code, durch Augmented Reality oder durch schlichten Internet-Link) auf weitere Informationen von der Homepage des Heimatvereins ermöglichen. Um auch die Jugend für unsere Heimat, deren Denkmäler und deren Bräuche u. Traditionen zu interessieren, suchen wir intensiveren Kontakt zu den örtlichen Schulen, um mit den Lehrerinnen und Lehrern denkmal- und heimatbezogene Aktivitäten durchzuführen.

Weiteres kann getan werden: Zu denken ist an „Denkmal-Patenschaften“ oder die Aktion „Kein Denkmal ohne Nistkasten“. Zur zukünftigen Nutzung des Geländes „Alter Friedhof“ sollten Konzepte, z.B. in Richtung auf einen Bürgerpark, entwickelt und gemeinsam mit der Stadt diskutiert und umgesetzt werden. Schließlich ist daran zu denken, auf das städtische Konzept „Grünzug Kleinenbroich“ unter den Gesichtspunkten des Umweltschutzes, der Denkmalpflege und der Landschaftspflege Einfluss zu nehmen.

Wir würden uns freuen, wenn wir unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger für die beschriebenen Tätigkeitsbereiche interessieren und zur Mitarbeit motivieren könnten. Wer im Arbeitskreis mitwirken oder sich unverbindlich informieren möchte, ist herzlich eingeladen zum

Auftakttreffen des Arbeitskreises „Umweltschutz/Denkmäler/Landschaftspflege“
am Donnerstag, den 2. April 2020, 19.30 Uhr, im alten Bahnhof Kleinenbroich, Ladestraße 2.

 

Reiner Tillmanns (1. Vorsitzender des Heimatvereins und Leiter des Arbeitskreises)




Tag der offenen Werkstatt unserer Krippenbauer

Unsere Krippenbauer laden zum Tag der offenen Werkstatt am Samstag, 08.02. und Sonntag, 09.02.20, jeweils von 13 bis 18 Uhr in den Alten Bahnhof ein.
Der Eintritt ist frei! 







Mundartabend am Freitag, 24.01.2020






Das Martinsfest begehen wir am Donnerstag den 07. November 2019

Der Beginn der Fackelzüge ist um 17.30 Uhr an den Grundschulen.

Der Verlauf der Fackelzüge ist wie folgt:

Gutenberg Schule
Dionysiusstr. – Bismarckstr. – Bahnhofstr. – Hohe Brücke – Hochstr. – Albert-Schweitzer-Str.- Maternusstr. – Josef-Thory-Str. – Hochstr. – Tunnel – Matthiasstr. – Kirmesplatz

Maternus Schule
Am Hallenbad – Jan-van-Werth-Str. – Dorfer Feldweg – Anne-Frank-Str. – Christophorusstr. – zur Antoniusstr. - An der Antoniuskapelle links über die Tunneldecke zur Matthiasstr. – Kirmesplatz

Die Mantelteilung findet für alle mit einem großen Martinsfeuer auf dem Kirmesplatz statt. Nach der Mantelteilung werden die Schüler zu ihren jeweiligen Schulen auf dem kürzesten Wege zurückgeführt.

Nach dem Ende der Züge erhalten die Kinder der Grundschulen die Martinstüten in den jeweiligen Klassen.

Für alle anderen Kinder im Alter zwischen 1 – 15 Jahren (Kleinkinder, Hauptschüler, Realschüler Sonderschüler, Gymnasiasten) gibt es die Tüten gegen Abgabe der Berechtigungskarte an den aufgedruckten Ausgabestellen in der Zeit von 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr.


Fundstücke Brunnen "Zur Traube"

Am 31. Mai 2015 schloss die Traube. Das historische Gebäude wurde abgerissen und wich einem massiven Wohnkomplex mit 24 Einheiten. Im Zuge der Abrissarbeiten

entdeckte der Heimatverein Kleinenbroich einen Brunnenschacht und informierte umgehend die untere Denkmalbehörde. Nach Einschaltung des Landschaftsverbandes Rheinland (LVR)

als Fachbehörde für den Denkmalschutz wurde der Brunnen unter archäologischer Aufsicht in einzelnen Schichten abgetragen und dokumentiert.

Die Fundstücke aus dem Brunnen befinden sich im Depot des LVR-Landesmuseums in Bonn. Der elfseitige Grabungsbericht, dem die vorstehenden Informationen entnommen sind,

ist dem Heimatverein durch die Vermittlung unseres Heimatfreundes Werner Ortmann offiziell zugegangen und wird in den Räumen des Heimatmuseums

im alten Bahnhof Kleinenbroich für Interessierte zur Einsichtnahme bereitgehalten.


Einen ausführlichen Bericht über den alten Brunnen finden Sie in der Rubrik "Umweltschutz-Baudenkmäler-Landschaftspflege".


Mitteilung über die Restaurierung des Hagelkreuzes an der L 381 zwischen Kleinenbroich und Büttgen

Der obere Teil des Hagelkreuzes an der L 381 zwischen Kleinenbroich und Büttgen war so weitgehend beschädigt, dass er vorübergehend abgetragen werden musste.

Der Schaft (Pfeiler), der das Doppelkreuz getragen hat, ließ sich leider nicht wieder instand setzen und musste durch einen neuen Stein ersetzt werden.

Der Originalpfeiler aus dem Jahr 1705 wurde auf dem Dorffest in Kleinenbroich ausgestellt und anschließend vom Heimatverein in Verwahrung genommen.

Der neue Schaft des Kreuzes aus hellem Weidenhahner Trachyt wird optisch gegenüber dem alten verwitterten Trachyt einige Zeit hervortreten. Der Schaft ist zudem mit einer

gesteinstypischen Erzader durchzogen, welche die Festigkeit des Steines in keiner Weise beeinträchtigt.

Die beiden Querbalken, die das Doppelkreuz bilden, konnten im originalen Zustand erhalten werden. Sie wurden demontiert und in der Fachwerkstatt Pastohr in Neuss aufwändig

restauriert. Anschließend wurden sie mit einem Kran wieder in ihre alte Position gebracht und durch neue Edelstahlanker mit dem Schaft verbunden.

Auch der untere Teil des Hagelkreuzes hatte durch Umwelteinflüsse gelitten und musste umfassend instandgesetzt werden. Zahlreiche Fehlstellen wurden mit einem

speziellen Mörtel beigearbeitet, Hohlräume mit einem Injektionsmaterial ausgefüllt und größere Abplatzungen durch neuen Stein ersetzt.

Die Inschrift auf dem Sockel des Hagelkreuzes, die auf das Errichtungsjahr 1705 verweist, ist in historischem Rot nachgezogen und nun wieder gut zu lesen, für Lateinkundige

auch zu verstehen.

Schlussendlich wurde die alte rostige Eisenverstrebung auf der Rückseite des Hagelkreuzes, die den Aufbau mit dem Doppelkreuz von hinten stabilisierte, durch eine

neue Stütze aus Edelstahl ersetzt.

Neben dem Hagelkreuz hat die Stadt Korschenbroich Platten verlegt, auf denen eine Bank des Heimatvereins bei gutem Wetter zum Verweilen einlädt.

Die Restaurierung des Hagelkreuzes wurde durch die Stadt Korschenbroich unterstützt. Ermöglicht wurde sie durch die Spenden von Firmen, Vereinigungen und zahlreichen

Einzelpersonen. Allen, die zum Erhalt dieses bedeutenden Denkmals beigetragen haben, sei herzlich gedankt.

Die Einweihung des Hagelkreuzes erfolgt im Rahmen eines Festaktes im Alten Bahnhof Kleinenbroich mit Vorträgen, Bildern und anschließendem gemütlichem

Beisammensein. Zu dieser Veranstaltung wird rechtzeitig öffentlich eingeladen.

 


Neue Erkenntnisse über Eisenzeit und Mittelalter

Johannes Englert und Jens Berthold vom LVR-Amt für Bodendenkmalpflege werden am Dienstag, 24. September, um 19.30 Uhr, im Ratssaal der Stadt Korschenbroich, Don Bosco-Straße 6 in Korschenbroich einen Überblick über neue Untersuchungen zu diesen älteren Epochen bieten. Der Eintritt ist frei. 

https://rp-online.de/nrw/staedte/korschenbroich/korschenbroich-neue-erkenntnisse-ueber-eisenzeit-und-mittelalter_aid-45943387

Vogelstimmenwanderung am Sonntag, 19.04.2020 um 06.00 Uhr

Am Sonntag, den 19. April 2020 veranstaltet der Heimatverein Kleinenbroich e.V. seine jährliche Vogelstimmenwanderung im Umfeld des Ortsteils Kleinenbroich. Unter fachkundiger Leitung  starten wir um 06.00 Uhr am Pferdsbruch (Ende Hasseldamm). Alle Bürger, die Freude an der Natur und dem Gesang der heimischen Singvögel haben, sind herzlich eingeladen. Nach der Wanderung bietet der Heimatverein im Bahnhof Kleinenbroich die Teilnahme an einem gemeinsamen Frühstücksbuffet gegen eine Kostenbeteiligung von 5,00 Euro/Person an. Auch Nichtmitglieder des Heimatvereins sind herzlich zu Wanderung und Frühstück eingeladen.  


Busausflug des Heimatvereins am Sonntag, den 25. August 2019 zum Kloster Machern

Der Heimatverein Kleinenbroich lädt zum diesjährigen Busausflug nach Kloster Machern bei Bernkastel Kues am 25. August ein. Die Abfahrt ist um 8 Uhr am Bahnhof in Kleinenbroich.

Der Preis pro Person inklusive Besuch des Puppenmuseums und Schifffahrt beträgt 30 Euro (ohne Mittagessen).

Anmeldung bei Marlene Hoesen (Tel. 02161-671069) oder Edith Carsjens (Tel. 02161-671263)


Außerordentliche Mitgliederversammlung des Heimatvereins am 12. Juli 2019

Der Heimatverein Kleinenbroich hat einen neuen Vorstand

Der Versammlungsleiter lobte die Arbeit des ehemaligen 2. Vorsitzenden Rolf Schmier und des ehemaligen Pressewarts und Online- Beauftragten Georg Düppe.
Er dankte Ihnen für die vielseitige und sehr umfangreiche geleistete Arbeit im Heimatverein.


Alle unbesetzten Positionen im Vorstand des Heimatverein konnten neu besetzt werden.
Reiner Tillmanns wurde, mit einer Enthaltung, einstimmig zum 1. Vorsitzenden gewählt.
Stefan Schramke wurde, mit einer Enthaltung, einstimmig zum 2. Vorsitzenden gewählt.
Michael Plum wurde, mit einer Enthaltung, einstimmig zum Pressewart und Online-Beauftragten gewählt.
Edith Carsjens ist auch weiterhin unsere Archivleiterin und Marlene Hoesen unsere Kassiererin.

Edith Carsjens zeigte Bilder vom Fortgang der Restaurierung des Hagelkreuzes an der Kreuzung
L 381 / L 361. Reiner Tillmanns als Leiter der Arbeitsgruppe Umweltschutz,
Denkmal- und Landschaftspflege kommentierte diesen Bildervortrag.

Zukünftig soll bei den Mitgliederversammlungen immer etwas besonders gemacht werden,
um diese attraktiver zu gestalten und zusätzliche Besucher anzulocken. Gedacht wurde z.B. an Bildervorträge.

Das Heimatmuseum im alten Bahnhof Kleinenbroich soll wieder 1x monatlich geöffnet werden

Wer mehr über den Heimatverein Kleinenbroich erfahren möchte, dem empfehlen wir unser Heimat-Museum im
alten Bahnhof Kleinenbroich oder www.Heimatverein-Kleinenbroich.de zu besuchen.


Von links nach rechts: Michael Plum, Marlene Hoesen, Reiner Tillmanns, Edith Carsjens und Stefan Schramke



Schaukasten der ehem. Gaststätte zur Traube am Bahnhof Kleinenbroich

Vor vier Jahren, am 31. Mai 2015, schloss die Kleinenbroicher Gaststätte „Zur Traube“. Eine lange Tradition war damit unwiderruflich zu Ende gegangen. Das Wirtshaus war eines der ältesten Lokale in Deutschland. 1386 erstmals als Weinhaus erwähnt, befand es sich seit 1729 durch Erbfolge durchgängig im Besitz der Familie Kohlen.

Geblieben ist von der Traditionsgaststätte an der Haus-Randerath-Straße nichts. Dort, wo das Gasthaus stand, erhebt sich heute ein massiver Wohnkomplex mit 24 Einheiten. Nichts erinnert mehr an die historische Bedeutung des Geländes, das – gemeinsam mit dem gegenüber liegenden Haus Randerath, dem davor liegenden Kirchlein und der benachbarten „Pußta“ – als ursprünglicher Siedlungskern des Dorfes Kleinenbroich anzusehen ist. Vor dem Weinhaus, das wohl auch als Zollstätte diente, tagte im Mittelalter das „Hochgericht“, hier standen Galgen, Rad und Pranger.

Von der historischen Bausubstanz konnte der Heimatverein Kleinenbroich die Steine eines alten Sandsteinbrunnens retten, der im Zuge der Abrissarbeiten entdeckt und denkmalrechtlich dokumentiert worden ist. Der Brunnen soll auf dem Gelände des ehem. Hauses Randerath wieder errichtet werden.

Die Familie Kohlen hat dem Heimatverein darüber hinaus den alten Schaukasten der Gaststäte „Zur Traube“ überlassen. Nach umfangreicher Überarbeitung durch die Firma Stahlbau Tillmanns GmbH konnte der Schaukasten mit amtlicher Erlaubnis der Stadt Korschenbroich im Dezember 2018 am Bahnhof Kleinenbroich aufgestellt werden. Am dortigen Standort soll er als Schaukasten des Heimatvereins die Erinnerung an die historische Gaststätte „Zur Traube“ wach halten.

Kurz nach der Aufstellung wurde die Plexiglasscheibe des Schaukastens leider mutwillig zerstört. Dankenswerter Weise setzte die Firma Glas Kannen GmbH im Juni 2019 eine neue bruchsichere Scheibe ein, so dass der Schaukasten nun bestückt werden konnte. In Kürze soll der Schaukasten auch neu gestrichen werden, um seine aufwändige Gestaltung optisch angemessen zur Geltung zu bringen.

Die Restaurierung des alten Schaukastens und seine Aufstellung auf dem Bahnhofsvorplatz sind durch die Unterstützung der genannten Firmen und das ehrenamtliche Engagement Kleinenbroich Mitbürgerinnen und Mitbürger möglich geworden. Wir sind dankbar und froh, dass der Schaukasten auf diese Weise erhalten werden konnte und unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern nun die Möglichkeit bietet, sich an zentraler Stelle leicht und umstandslos über die Aktivitäten des Heimatvereins Kleinenbroich zu informieren.

Mit freundlichen Grüßen,

Reiner Tillmanns
(1. Vorsitzender des Heimatvereins Kleinenbroich)




Radtour des Heimatvereins Kleinenbroich am Samstag, 22.06.2019

Die diesjährige Radtur findet am Samstag, 22.06.19 um 14.00 Uhr statt. Treffpunkt ist am Kirmesplatz und die Radtour führt zu den Kapellen und Fussfällen in Kleinenbroich (ca. 10 km). Nach der Radtour findet ein gemütliches Beisammensein im Bahnhof statt, für das leibliche Wohl wird gesorgt.

Anmeldung bitte telefonisch bei Fam. Carsjens, Tel. 02161-671263

40 Jahre Heimatverein - Feier am Freitag, 31. Mai 2019 ab 15.00 Uhr

Die Vorstandsmitglieder laden hiermit alle Kleinenbroicher Bürgerinnen und Bürger ein, das 40-jährige Bestehen am

Freitag, 31. Mai 2019 ab 15.00 Uhr

gemeinsam zu feiern.

Die Feier findet im 1851 erbauten „Alten Bahnhof Kleinenbroich“ statt, in dessen Räumlichkeiten sich seit 1996 auch das Heimatmuseum befindet und sich regelmäßig die Arbeitskreise des Heimatvereins treffen.

Im Rahmen der Feier werden die Mitglieder des Heimatvereins u.a. die Historie Kleinenbroichs bildlich und textlich darstellen und speziell den Neubürgerinnen und –bürgern für Fragen zur Verfügung stehen.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt, wir freuen uns auf zahlreiche Besucher.


Vogelstimmenwanderung am Sonntag, 14.04.2019 um 06.00 Uhr

Am Sonntag, den 14. April 2019 veranstaltet der Heimatverein Kleinenbroich e.V. seine jährliche Vogelstimmenwanderung im Umfeld des Ortsteils Kleinenbroich. Unter fachkundiger Leitung  starten wir um 06.00 Uhr am Pferdsbruch (Ende Hasseldamm). Alle Bürger, die Freude an der Natur und dem Gesang der heimischen Singvögel haben, sind herzlich eingeladen. Nach der Wanderung bietet der Heimatverein im Bahnhof Kleinenbroich die Teilnahme an einem gemeinsamen Frühstücksbuffet gegen eine Kostenbeteiligung von 5,00 Euro/Person an. Auch Nichtmitglieder des Heimatvereins sind herzlich zu Wanderung und Frühstück eingeladen.  

Mitgliederversammlung des Heimatvereins am 22. März 2019

Die Jahreshauptversammlung findet am Freitag, den 22. März 2019 um 20.00 Uhr im "Alten Bahnhof Kleinenbroich", Ladestr. 2, statt. Die Tagesordnung kann unter Dokumente/Einladungen eingesehen oder heruntergeladen werden.


Tag der offenen Werkstatt / Die Krippenbauer laden ein: 16. und 17. März 2019

Am Samstag, den 16. März und Sonntag den 17. März 2019 kann man in der Zeit von 13 bis 18 Uhr den Krippenbauern über die Schulter schauen. Wie im Vorjahr werden an diesen Tagen Vogelhäuser, Futterhäuser und ganz neu auch Futterhäuser für Eichhörnchen gebaut. An beiden Tagen kann man auch selbst Hand anlegen und das eigene Vogelhaus bauen. Die Vogel- und Futterhäuser können gegen eine Spende auch erworben werden. Der Reinerlös ist für Material und Werkzeuge gedacht. An beiden Tagen sind auch fertige Krippen zu besichtigen. Wer Spaß am Bau einer eigenen Krippe hat, kann sich in einer Liste für den nächsten Kursus vormerken lassen. Der Eintritt ist frei. Die Presse ist an beiden Tagen herzlich eingeladen.


Tag der offenen Werkstatt / Die Krippenbauer laden ein / 16. und 17. November 2018

Die Krippenbauer im Heimatverein Kleinenbroich laden zum Tag der offenen Werkstatt am Freitag den 16.11.2018 von 14:00 Uhr bis 19:00 Uhr und am Samstag den 17.11.2018 von 13:00 Uhr bis 19:00 Uhr in den "Alten Bahnhof" in Kleinenbroich ein. Es werden Krippen und Krippenfiguren sowie Krippenzubehör - Trafos für Krippen, Brunnen, Lagerfeuer, Leitern und Dekoartikel - ausgestellt. Kleine Reparaturen an der Beleuchtung Ihrer Krippe können sofort behoben werden.


Die Martinszüge in Kleinenbroich am 08. November 2018

Der Beginn der Fackelzüge ist um 17.30 Uhr an den Grundschulen.

Der Verlauf der Fackelzüge ist wie folgt: Gutenberg Schule Dionysiusstr. – Bismarckstr. – Bahnhofstr. – Hohe Brücke – Hochstr. – Albert-Schweitzer-Str.- Maternusstr. – Josef-Thory-Str. – Hochstr. – Tunnel – Matthiasstr. – Kirmesplatz / Maternus Schule Am Hallenbad – Jan-van-Werth-Str. – Dorfer Feldweg – Anne-Frank-Str. – Christopherusstr. – zur Antoniusstr. - An der Antoniuskapelle links über die Tunneldecke zur Matthiasstr. – Kirmesplatz

Die Mantelteilung findet für alle mit einem großen Martinsfeuer auf dem Kirmesplatz statt. Nach der Mantelteilung werden die Schüler zu ihren jeweiligen Schulen auf dem kürzesten Wege zurückgeführt. Nach dem Ende der Züge erhalten die Kinder der Grundschulen die Martinstüten in den jeweiligen Klassen. Für alle anderen Kinder im Alter zwischen 1 – 15 Jahren (Kleinkinder, Hauptschüler, Realschüler Sonderschüler, Gymnasiasten) gibt es die Tüten gegen Abgabe der Berechtigungskarte an den aufgedruckten Ausgabestellen in der Zeit von 16.30 Uhr bis 19.00 Uhr.


Sammler für St. Martin in Kleinenbroich unterwegs

Auch in diesem Jahr haben sich fast 80 Bürgerinnen und Bürger bereit erklärt, für die Finanzierung des St. Martin-Festes in Kleinenbroich Spenden zu sammeln. Die Sammlung wird vom Heimatverein Kleinenbroich organisiert und findet in der Zeit vom

10. September bis 04. Oktober 2018

statt. In der Hauptsache dienen die Spenden zur Füllung der ca. 1.500 Martinstüten, die von ehrenamtlichen Helfern des Heimatvereins am Martinstag gefüllt und nach den Zügen in den beiden Schulen an die Kinder ausgegeben werden. Bitte unterstützen Sie die Sammler mit Ihrer Spende, um auch in Zukunft dieses Brauchtum zu erhalten.


Tag der offenen Werkstatt am 23. September 2018 - Die Krippenbauer laden ein

Nach dem großen Erfolg unserer Nistkästen-Aktion möchten wir Sie und Ihre Kinder für den 23.09.2018 in der Zeit von 13:00-18:00 Uhr zum „Tag der offenen Werkstatt“ einladen. An diesem Tag können Sie den Krippenbauern über die Schulter schauen. Wir möchten für die Schulkinder ab der 4. Klasse in den Herbstferien vom 15.10.-19.10.2018 einen Krippenbaukurs anbieten. In dem Kurs werden Kinder ihre eigene Krippe unter Anleitung selber bauen. Es stehen 3 Modelle zur Ansicht bereit. Die Kurse werden vormittags abgehalten. Bei entsprechenden Anmeldungen werden auch nachmittags Termine vergeben. An diesem Tag können sich auch Erwachsene für den nächsten Kurs anmelden. Die in Kursen gefertigten Krippen werden dann am 24. und 25.11.2018 in der großen Krippenausstellung dem Publikum vorgestellt. An den genannten Terminen hat auch das Heimatmuseum mit Cafeteria geöffnet. Der Eintritt ist frei.


Sachbeschädigung an der Maternuskapelle in Kleinenbroich

In der Zeit zwischen dem 18.07. und dem 26.07.2018 wurden in der Anlage an der Maternuskapelle (Antoniusstr. / An der alten Mühle) zahlreiche Sträucher abgebrochen und Bodendecker ausgerissen. Wenn jemand etwas beobachtet hat, bitte beim Heimatverein Kleinenbroich unter Tel. 0175 522 64 68 melden. Anzeige wurde erstattet.


Bustour des Heimatvereins am Sonntag, den 19. August 2018
Am Sonntag , den 19. August 2018 findet unsere diesjährige Bustour statt. Ziel ist die Eifel mit der Greifvogelstation Hellenthal und dem Rursee. Der Tagesablauf ist wie folgt:
08.30 Uhr       Treffen Kleinenbroich "Alter Bahnhof" - Fahrt mit dem Bus nach Hellenthal
11.00 Uhr       Greifvogelvorführung
12.15 Uhr       Mittagessen im Restaurant "Zum Adler"
14.00 Uhr       Weiterfahrt zum Schiffsanleger Schwammenauel
15.00 Uhr       Schiffsrundfahrt Rursee (ca. 1,5 Std.)
danach Rückfahrt und gegen 18.00 Uhr Ankunft in Kleinenbroich. Der Kostenbeitrag für diese Tour beträgt 30,00 Euro pro Person und ist bei der Anmeldung zu entrichten. Er enthält folgende Leistungen: Hin- und Rückfahrt mit dem Bus, Eintritt Greifvogelstation und 1,5 stündige Schiffsrundfahrt auf dem Rursee. Zu der Fahrt sind auch Nichtmitglieder herzlich eingeladen. Um Anmeldung wird bis zum 10. August 2018 gebeten. Bei der Anmeldung wird auch die Auswahl für das Mittagessen abgefragt. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Anmeldungen bei Rolf Schmier 02161 – 67 00 41, Marlene Hoesen 02161 – 67 10 69 oder Georg Düppe 02161 – 67 12 73

Entenrennen in Kleinenbroich am Sonntag, den 01. Juli 2018

Ab 11 Uhr startet das 2. Kleinenbroicher Entenrennen auf dem Jüchener Bach. Veranstalter ist der Sportclub Teutonia Kleinenbroich. Am Startpunkt an der Brücke „Am Stirkenbend“ werden um 12 Uhr die ersten bemalten großen Enten der Kleinenbroicher Kindergartengruppen zu Wasser gelassen, um 13 Uhr folgt das Grundschulrennen. Die schönsten und schnellsten Enten werden prämiert. Zum Hauptentenrennen mit rund 500 kleinen Enten um 14 Uhr gibt es tolle Preise zu gewinnen: Für das leibliche Wohl ist am Eingang zum Sportplatz gesorgt! Lose für eine Rennente gibt es für 5 Euro in allen Gaststätten in Kleinenbroich, beim Barber Shop auf den Kempen, Blumen Antons und im Creativ Shop. Der Reinerlös der Veranstaltung fließt zu 50% an den Heimatverein Kleinenbroich. Freuen Sie sich auf ein tolles Spektakel, wenn hunderte gelber Enten über den Jüchener Bach schippern und von den Menschenmengen angefeuert werden.

Radtour des Heimatvereins Kleinenbroich am 02. Juni 2018

An der jährlichen Radtour des Heimatvereins waren auch in diesem Jahr nur wenige Teilnehmer dabei. Um 13.00 Uhr startete die Gruppe vom Kirmesplatz an der Matthiasstraße in Kleinenbroich. Die Tour führte über Herrenshoff, entlang der Niers bis zum Schloss Neersen. Nach der Einkehr bei Kaffee und Kuchen in der Gaststätte am Schloß ging es zurück über Wekeln, vorbei am Fernsehturm Schiefbahn und durch den Pferdsbroich. Endstation nach knapp 30 km war der alte „Alte Bahnhof“ in Kleinenbroich. Hier hatten sich bereits einige Mitglieder des Heimatvereins eingefunden, die die Tour nicht mitfahren konnten. Insgesamt kamen insgesamt ca. 20 Personen zu einem gemütlichen Beisammensein mit einem Imbiss und Getränken zusammen. Gegen 19 Uhr endete die Veranstaltung.

Fußfall an der Raitz-von-Frentz-Strasse

Mitglieder des Arbeitskreises UBL (Umweltschutz-Baudenkmäler-Landschaftspflege) haben im Mai 2018 rund um den Fußfall an der Raitz-von-Frentz-Straße Restaurierungs- und Säuberungsarbeiten durchgeführt. Der Fußfall ist nun wieder von dem gegenüberliegenden Fahrradweg an der L381 gut sichtbar. Aktuelle Fotos unter AK UBL.

Vogelstimmenwanderung des Heimatvereins Kleinenbroich

Am Sonntag, den 22. April 2018 veranstaltet der Heimatverein Kleinenbroich e.V. seine jährliche Vogelstimmenwanderung im Umfeld des Ortsteils Kleinenbroich. Unter fachkundiger Leitung  starten wir um 06.00 Uhr am Pferdsbruch (Ende Hasseldamm). Alle Bürger, die Freude an der Natur und dem Gesang der heimischen Singvögel haben, sind herzlich eingeladen. Nach der Wanderung bietet der Heimatverein im Bahnhof Kleinenbroich die Teilnahme an einem gemeinsamen Frühstücksbuffet gegen eine Kostenbeteiligung von 5,00 Euro/Person an. Auch Nichtmitglieder des Heimatvereins sind herzlich zu Wanderung und Frühstück eingeladen. 

Mitgliederversammlung des Heimatvereins am 23. März 2018

Die Jahreshauptversammlung findet am Freitag, den 23. März 2018 um 20.00 Uhr
im "Alten Bahnhof Kleinenbroich", Ladestr. 2, statt. Die Tagesordnung kann unter
Dokumente/Einladungen eingesehen oder heruntergeladen werden.

Die Krippenbauer laden ein – Tag der offenen Werkstatt am 11. März 2018

Im Alten Bahnhof in Kleinenbroich kann am Sonntag, den 11.03.2018, von 13-18 Uhr den Krippenbauern über die Schulter geschaut werden. Neben Krippen werden an diesem Tag auch Vogelhäuser für unsere gefiederten Freunde angefertigt. Eltern mit Kindern können unter Anleitung ihr eigenes Vogelhaus gegen eine kleine Spende selber bauen. Auch können einige Osterartikel aus Holz erworben werden. Die Spenden kommen dem Verein zu Gute und sind für Material und Werkzeug gedacht. Sollte jemand Spaß am Bauen bekommen und eine eigene Krippe bauen wollen, wird eine Liste ausliegen, in die er oder sie sich eintragen kann. Wir würden uns über zahlreiche Meldungen sehr freuen. Das Heimatmuseum ist an diesem Tag ebenfalls geöffnet und bietet Kaffee und Kuchen an. Der Eintritt in Museum und Werkstatt ist frei.

Start der Restaurierungsarbeiten am Hagelkreuz L361/L381 am 23. November 2017

Am 2.11.2017 wurde vom zuständigen Leiter des "Amtes für Stadtentwicklung, Planung und Bauordnung" die "Denkmalrechtliche Erlaubnis" zur notwendigen Restaurierung des Hagelkreuzes an der L361/L381 erteilt. Der Auftrag an den Steinmetzmeister wurde freigeben. Die Restaurierungsarbeiten beginnen am Donnerstag, dem 23.11.2017. Für Freitag, dem 24.11.2017 ist ab 11.00 Uhr ein Pressetermin anberaumt, zu dem auch die Sponsoren eingeladen sind. Es ist geplant, die Arbeiten in der 48. Kalenderwoche abzuschließen. Der Heimatverein Kleinenbroich stiftet eine Sitzbank, die im Rahmen der Umfeldgestaltung durch die Stadtpflege neben dem Denkmal aufgestellt wird. Zu einem späteren Zeitpunkt soll dort auch ein modernes, wetterfestes Erklärungsschild platziert werden, auf dem auch mittels QR-Code die interessante Geschichte des Hagelkreuzes zu lesen sein wird. Der Heimatverein dankt allen Beteiligten, insbesondere den Sponsoren, die uns die Sanierung, Restaurierung und Aufwertung des historisch sehr wertvollen Hagelkreuzes ermöglicht haben.

Ausstellung "Rund um Weihnachten" am 11. und 12. November 2017

Die Kleinenbroicher Heimatfreunde und die Krippenbauer sagen allen Besuchern der Ausstellung ganz herzlichen Dank für ihren Besuch am 11.11. und 12.11.2017 im Heimatmuseum in Kleinenbroich. Es waren zwei wunderschöne Nachmittage, die nach dem Rundgang durch die Ausstellung mit einem leckeren Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee ihren Ausklang fanden. Noch ein Hinweis in eigener Sache: auch im nächsten Jahr wird es wieder eine Krippenausstellung geben. Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Darüber hinaus wird im nächsten Jahr wieder ein Krippenbaukurs angeboten werden. Hier haben Sie die Gelegenheit eine eigene Krippe zu bauen oder Ihre Krippe zu reparieren. Hierbei stehen wir selbstverständlich mit Rat und Tat zur Seite. Gerne rüsten wir auch Ihre Krippe technisch auf (z.B. LED-Beleuchtung). Zusätzlich besteht die Möglichkeit alte Krippenfiguren zu restaurieren. Nehmen Sie diesbezüglich gerne Kontakt mit uns auf.

Ihre Krippenfreunde aus Kleinenbroich
Klaus Brühl (Tel.: 02161/670655)
Hans-Dieter Konrad (Tel.: 02161/6789272)
Heinz Schichel (Tel.: 02161/670015)

Sankt Martin am 09. November 2017

Der Beginn der Fackelzüge ist um 17.30 Uhr an den Grundschulen. Der Verlauf der Fackelzüge ist wie folgt:

Gutenberg Schule
Dionysiusstr. – Bismarckstr. – Bahnhofstr. – Hohe Brücke – Hochstr. – Albert-Schweitzer-Str.- Maternusstr. – Josef-Thory-Str. – Hochstr. – Tunnel – Matthiasstr. – Kirmesplatz

Maternus Schule
Am Hallenbad – Jan-van-Werth-Str. – Dorfer Feldweg – Anne-Frank-Str. – Christopherusstr. – zur Antoniusstr. - An der Antoniuskapelle links über die Tunneldecke zur Matthiasstr. – Kirmesplatz

Die Mantelteilung findet für alle mit einem großen Martinsfeuer auf dem Kirmesplatz statt. Nach der Mantelteilung werden die Schüler zu ihren jeweiligen Schulen auf dem kürzesten Wege zurückgeführt.

Nach dem Ende der Züge erhalten die Kinder der Grundschulen die Martinstüten in den jeweiligen Klassen. Für alle anderen Kinder im Alter zwischen 1 – 15 Jahren (Kleinkinder, Hauptschüler, Realschüler Sonderschüler, Gymnasiasten) gibt es die Tüten gegen Abgabe des Berechtigungskärtchens an den aufgedruckten Ausgabestellen am 09. November 2017 ab 16.30 bis 19.00 Uhr.

Mundartabend am 20. Oktober 2017

Zum Mundartabend kamen gut 100 Besucher. Der Abend war dem Landwirt Christian Türks gewidmet, der zu Lebzeiten die Mundart auf verschiedenen Bühnen pflegte. Vier seiner Kinder lasen Texte des Vaters vor. Außerdem trugen Marlene Hösen, Hans-Peter Menzen und Rolf Schmier mit Anekdoten zum Gelingen des Abends bei. Die musikalischen Beiträge von Hubertus Kannen sorgten für gute Stimmung, durch die Veranstaltung führte Pejo Stefes.

Sammler für St. Martin in Kleinenbroich unterwegs

Auch in diesem Jahr haben sich fast 80 Bürgerinnen und Bürger bereit erklärt, für die Finanzierung des St. Martin-Festes in Kleinenbroich Spenden zu sammeln. Die Sammlung wird vom Heimatverein Kleinenbroich organisiert und findet in der Zeit vom 11. September bis 06. Oktober statt. In der Hauptsache dienen die Spenden zur Füllung der ca. 1.500 Martinstüten, die von ehrenamtlichen Helfern des Heimatvereins am Martinstag gefüllt und nach den Zügen in den beiden Schulen an die Kinder ausgegeben werden. Bitte unterstützen Sie die Sammler mit Ihrer Spende, um auch in Zukunft dieses Brauchtum zu erhalten.

Bustour am 20. August 2017

Am Sonntag , den 20. August 2017, ging die diesjährige Bustour in das südliche Sauerland mit dem Ziel Attahöhle und Biggesee. Um 8.30 Uhr startete der Bus mit 51 Teilnehmern in Richtung Attendorn. Zunächst ging es in zwei Gruppen in die Attahöhle. Bilder aus der Höhle stehen nicht zur Verfügung, da aus lizenzrechtlichen Gründen das Fotografieren in der Höhle untersagt ist. Die Atta-Höhle in Attendorn gilt als eine der größten und schönsten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Zu den Eigentümlichkeiten zählen viele Sinterfahnen, die von Eisenoxiden gefärbt sind. Ferner sind Stalaktiten, Stalagmiten und Stalagnaten zu sehen. Nach dem Besuch der Höhle ging es zum Mittagessen in das nebenan gelegene Restaurant "Himmelreich". Anschließend fuhr der Bus mit der Gruppe zur Anlegestelle der Personenschifffahrt Biggesee. Mit der MS Westfalen, die bis zu 750 Personen befördern kann, ging es 1,5 Stunden entlang den Ufern des Biggesees. Auf dem Schiff gab es eine Vielzahl von gastronomischen Angeboten, die von unserer Gruppe gerne in Anspruch genommen wurden. Danach ging es mit dem Bus staufrei zurück nach Kleinenbroich. Um 18.30 Uhr hatten wir die Heimat wieder erreicht. Nach den vielen Regenschauern der vergangenen Tage, brauchten wir an unserem Ausflugstag keinen Regenschirm.

Radtour des Heimatvereins Kleinenbroich am 27. Mai 2017

Am 27. Mai 2017 starteten 6 Teilnehmer bei herrlichem Sommerwetter um 13.00 Uhr vom Kirmesplatz zur jährlichen Radtour. Die diesjährige Tour führte abseits der Straßen über Feld- und Wirtschaftswege zur Ski-Halle in Neuss. Nach einer Rast im schattigen Biergarten ging es weiter nach Liedberg und nach einer kurzen Pause zurück nach Kleinenbroich. Nach 25 km traf man sich im „Alten Bahnhof“ zu einem einem geselligen Beisammensein; hierzu gesellten sich weitere Mitglieder des Heimatvereins. Bei einem Imbiss (Kartoffelsalat + Würstchen), Erdbeerbowle und anderen Getränke blieb die Gruppe bis zum Abend zusammen.

Arbeitskreis Umweltschutz-Baudenkmäler-Landschaftspflege 

Am Vormittag des 25. April 2017 trafen sich die Mitglieder des Arbeitskreises „Umweltschutz-Baudenkmäler-Landschaftspflege“ , um die beiden im Herbst renovierten und eingelagerten Bänke wieder an ihrem alten Standort aufzustellen und einen weiteren Holzschutz-Anstrich aufzutragen. Bei dieser Gelegenheit erhielt auch die vom Heimatverein Kleinenbroich am Friedhofseingang aufgestellte Bank einen zusätzlichen Anstrich, nachdem diese zuvor gereinigt worden war. Die beiden, vor Jahren durch den Heimatverein auf der Josef-Thory-Straße aufgestellten Bänke wurden gleich anschließend mit Drahtbürsten und Schmirgelpapier von Moos und Schmutz gesäubert, um danach den notwendigen Holzschutz-Anstrich aufbringen zu können. Nun können alle Bänke des Heimatvereins wieder von den Bürgerinnen und Bürgern benutzt werden.

Vogelstimmenwanderung des Heimatvereins Kleinenbroich

Am Sonntag, den 23. April 2017 fand die jährliche "Vogelstimmenwanderung" im Umfeld des Ortsteils Kleinenbroich statt. Unter fachkundiger Leitung von Herrn Claus von Kannen (Vogelschutzgruppe Korschenbroich) startete eine Gruppe mit ca. 30 Teilnehmern um 06.00 Uhr am Pferdsbruch.  Nach der Wanderung gab es im Bahnhof Kleinenbroich ein gemütliches Zusammensein mit einem Frühstücksbuffet.

Mitgliederversammlung des Heimatvereins am 24. März 2017
Der Heimatverein Kleinenbroich e.V. hat in seiner Mitgliederversammlung am 24. März 2017 den Vorstand in seiner bisherigen Zusammensetzung wiedergewählt. 24 Teilnehmer konnte der 2. Vorsitzende im "Alten Bahnhof Kleinenbroich" begrüßen. Das Amt des 1. Vorsitzenden konnte nicht besetzt werden und bleibt vakant. 2. Vorsitzender ist Rolf Schmier, Kassiererin Marlene Hoesen, Archivarin Edith Carsjens, Pressewart Georg Düppe. Neben den Regularien wurden die Aktivitäten für das Jahr 2017 verabredet. Breiten Raum nahm die Diskussion über Themen des Arbeitskreises Umweltschutz-Baudenkmäler-Landschaftspflege ein.

Martinsumzüge in Kleinenbroich am 10. November 2016
Die Fackelzüge der Gutenberg-Schule und der Maternus-Schule fanden am 10. November 2016 statt.
Zugweg der Gutenberg Schule: Dionysiusstr. - Bismarckstr. - Bahnhofstr. - Hohe Brücke - Hochstr. - Albert-Schweitzer-Str. - Maternusstr. - Josef-Thory-Str. - Hochstr. - Tunnel - Matthiasstr. - Kirmesplatz. Zugweg der Maternus Schule: Am Hallenbad - Jan-van-Werth-Str. - Dorfer Feldweg - Anne-Frank-Str. - Christopherusstr. - zur Antoniusstr. - An der Antoniuskapelle links über die Tunneldecke zur Matthiasstr. - Kirmesplatz.

Spätsommerfest in Kleinenbroich am 11. September 2016
Im Rahmen des Spätsommerfestes in Kleinenbroich am 11. September ist das Heimatmuseum im "Alten Bahnhof" an der Ladestraße in der Zeit von 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet. Für eine Bewirtung mit Kaffee und Kuchen ist gesorgt.

Bustour am 21. August 2016
Am Sonntag , den 21. August 2016, fanden sich 50 Teilnehmer zur Fahrt nach Königswinter am "Alten Bahnhof" in Kleinenbroich ein. Zunächst ging es mit der Zahnradbahn vorbei an der Drachenburg zur Burgruine auf den Drachenfels. Dort konnte man die Aussicht in das Rheintal genießen, die allerdings durch leichten Regen getrübt war. Nach der Talfahrt ging es weiter mit dem "Lokomobil" durch Königswinter. Ziel war das Maritim-Hotel, wo zu Mittag gegessen wurde. Nach der Mittagspause ging es weiter mit dem Schiff flussaufwärts bis Remagen. Zwischenzeitlich hatte sich das Wetter zu einem Sonne-Wolken-Mix gebessert. Zurück ging es mit dem Schiff nach Königswinter und dann mit dem Bus nach Kleinenbroich.

Radtour am 25. Juni 2016
Die diesjährige Tour war leider von Dauerregen begleitet und so haben sich letztendlich nur 4 Teilnehmer auf den Weg begeben. Über Raderbroich führte die Tour zum Flughafen Mönchengladbach, wo eine kleine Pause eingelegt wurde. Entlang der Niers ginge es bis zum Zoppenbroicher Park und dann zum Rathaus nach Giesenkirchen. Dort wurden die Teilnehmer von 2 Mitgliedern des Heimatvereins Giesenkirchen herzlich begrüßt. Nach einer Besichtigung der Exponate im Heimatmuseum und einem regen Gedankenaustausch ging es über Högden und den Hoppbruch zurück nach Kleinenbroich zum „Alten Bahnhof“. Zum abschließendem geselligen Beisammensein hatte sich dann der Personenkreis auf 15 erweitert.

Vogelstimmenwanderung am 24. April 2016
Bei sonnigem aber kaltem Wetter trafen sich mehr als 30 Naturfreunde um 6.00 Uhr zur Vogelstimmenwanderung im Pferdsbruch. Unter fachkundiger Leitung waren die Teilnehmer in 2 Gruppen 2 Stunden lang im Naturschutzgebiet unterwegs. Nach der Wanderung traf man sich im "Alten Bahnhof" Kleinenbroich in geselliger Runde zu einem Frühstücksbuffet.

Mundartabend am 09. April 2016
Am Samstag, den 09. April, kamen 53 Teilnehmer zum Mundartabend des Heimatvereines Kleinenbroich im "Alten Bahnhof" Kleinenbroich in geselliger Runde zusammen. Für 2 1/2 Stunden sorgten die Vortragenden mit ihren Anekdoten, Gedichten und Geschichten für kurzweilige Unterhaltung und Erheiterung. Die Heimatfreunde aus Glehn trugen mit ihren Vorträgen erheblich zum Gelingen des Abends bei. Die musikalische Begleitung durch Hubertus Kannen ermunterte die Teilnehmer mehrfach zum Mitsingen bekannter Melodien.

Mitgliederversammlung 2016

Die Mitgliederversammlung 2016 fand am 18. März 2016 um 20.00 Uhr in der Gaststätte Lindenhof statt. Der stellvertretende Vorsitzende, Rolf Schmier, konnte 24 Mitglieder zur Versammlung begrüßen. Unter anderem
galt es, das Amt des Vorsitzenden neu zu besetzen. Leider konnte in der Sitzung niemand für die Übernahme des Ehrenamtes gewonnen werden.

Heimatabend 2015
Der für den 20. November 2015 geplante Heimatabend muss in diesem Jahr leider ausfallen, da bislang kein geeigneter Veranstaltungsort zur Verfügung steht.

St. Martin 2015

Die Fackelzüge der Gutenberg-Schule und der Maternus-Schule am 12. November 2015 beginnen um 17.30 Uhr an den Schulen und enden gemeinsam auf dem Kirmesplatz an der Matthiasstraße mit einem Martinsfeuer und der Mantelteilung.
Nach dem Ende der Züge erhalten die Kinder der Grundschulen die Martinstüten in den jeweiligen Klassen. Für alle anderen Kinder im Alter zwischen 1 – 15 Jahren (Kleinkinder, Hauptschüler, Realschüler Sonderschüler, Gymnasiasten) gibt es die Tüten gegen Abgabe des Berechtigungskärtchens an den aufgedruckten Ausgabestellen am 12. November 2015 ab 16.30 bis 19.00 Uhr. Auch die in Kleinenbroich wohnenden Flüchtlingskinder haben eine Berechtigungskarte erhalten und können eine Martinstüte in Empfang nehmen.

Bustour 2015
Am Sonntag (23. August) führte der Heimatverein Kleinenbroich seine diesjährige Bustour durch. Bei schönstem Sommerwetter startete der vollbesetzte Reisebus um 8.30 Uhr seine Fahrt vom alten Bahnhof in Kleinenbroich. Das erste Ziel war die in typisch niederrheinischer Landschaft gelegene Rheinstadt Rees. Dort warteten schon 2 Stadtführer auf die Reisegruppe und führten entlang einer wunderschönen Rheinpromenade und zahlreichen touristischen Attraktionen im Ortskern. Nach einem gemeinsamen Mittagessen mit Blick auf den Rhein fuhr der Bus weiter zur Römerstadt Xanten. Bis zur Domführung war für die Teilnehmer ein bisschen Zeit, Xanten auf eigene Faust zu entdecken. Die Führung durch den gotischen Dom St. Viktor mit den vielfältigen Kunstschätzen beeindruckte die Teilnehmer. Vor Antritt der Rückfahrt war noch Gelegenheit, sich in einem der zahlreichen Cafes und Restaurants auf dem Marktplatz zu stärken. Gegen 19.00 Uhr war die Gruppe wieder am Ausgangspunkt in Kleinenbroich zurück.

Der Heimatverein trauert um Anita Kolvenbach
Am 30. April verstarb die langjährige Vorsitzende unseres Heimatvereins im 68. Lebensjahr. Mehr als 22 Jahre stand Anita Kolvenbach an der Spitze unseres Vereins und hat mit großem Engagement die Arbeit im Verein und den Zusammenhalt entscheidend geprägt. Viel zu früh ist Sie nach langer Krankheit von uns gegangen. Wir werden Anita Kolvenbach immer in guter Erinnerung behalten.


Erklärende Zusatzschilder in Kleinenbroich 29.03.2015
Vor geraumer Zeit entstand im Heimatverein Kleinenbroich e.V. die Idee, Zusatzschilder an Straßenschilder im Dorf anzubringen, mit einem kurzen Hinweis zur Namensgebung und um das Interesse der Passanten zu wecken.

Wir haben die Idee nun in die Tat umgesetzt und einzelne Straßenschilder,  der nach den drei ehemaligen Pastoren Karl Nöthen, Josef Thory und Johannes Wolf benannten Straßen mit entsprechenden Hinweisschildern ausgestattet.

Die Schilder wurden aus finaziellen Mitteln des HV-Kleinenbroich bezahlt und sind als Pilotprojekt gedacht. Der HV hoft auf das Interesse und die Unterstützung von Mitbürgern, Firmen und Vereinen, damit weitere Zusatzschilder angeschafft und montiert werden können.
Wir die Mitglieder des HV , würden uns sehr freuen, wenn sich interessierte Spender melden würden, damit weitere Straßenschilder im Dorf mit erklärenden Zusatzschilder ausgestattet werden können. Im günstigsten Fall belaufen sich die Kosten für ein Zusatzschild auf rund 80 €.
Wer mehr über den Heimatverein Kleinenbroich erfahren möchte, empfehlen wir uns im  Heimatmuseum im "Alten Bahnhof" Kleinenbroich oder unter www.Heimatverein-Kleinenbroich.de zu besuchen.

Sanierung der Maternuskapelle:
Schon vor einigen Jahren wurde von unserem Mitglied, Werner Ortmann, auf den schlechten Zustand der Maternuskapelle hingewiesen. Daraufhin wurde von einigen Leuten Bereitschaft erklärt, sich der Sache anzunehmen. Leider wurde aus den unterschiedlichsten Gründen die überfällige Sanierung immer wieder verschoben. Auf Drängen des Heimatvereins trafen sich im November 2008 einige Kleinenbroicher Vereine  beim Bürgermeister. Dort wurde beschlossen, die Sanierung der Maternuskapelle unter Federführung des Heimatvereins in Verbindung mit dem Eigentümer voranzutreiben. Von vielen Seiten wurde uns Spendenbereitschaft bekundet und die erforderlichen Anträge gestellt. So war es möglich noch vor dem Winter der Kapelle als Schutz vor weiterem Verfall ein neues Dach aufzusetzen. Hierbei brach der morsche Giebel ein und auch er wurde erneuert. Nach dem Frost, im neuen Jahr, gingen die Arbeiten zügig weiter. Der Innenausbau machte Fortschritte und die Kapelle bekam ihre neue Tür. Nachdem diese Arbeiten abgeschlossen waren, konnte man langsam an die Gestaltung der Aussenanlage denken. Es wurde gepflastert, die so sehr vermisste Bank aufgestellt und dann am 25. September 2009, inzwischen hatte der Heilige Maternus seinen alten Platz wieder eingenommen, weihte unser Pastor Wieners unter grosser Beteiligung die Kapelle neu.
Dank der Fa. Baumschule Josef Kreutzer aus Raderbroich konnte die Gestaltung der Aussenanlage am 21.11.09 entgültig fertig gestellt werden. Unter Mithilfe einiger Mitglieder des Heimatvereins wurden eine neue Linde, mehrere Blühgehölze, 126 Bodendecker gepflanzt und danach die Erde mit Mulch abgedeckt.
Auf diesem Wege wollen wir uns nochmals bei allen Helfern und Gönnern auf das herzlichste bedanken, in der Hoffung , dass uns die Kapelle in jetzigem Zustand lange Freude machen möge.