Verhaltenskodex

Diesen Verhaltenskodex las ich auf der Homepage von Helmut Hrnecek, Hypnose - Powerline und stellte eine fast 100 %ige Übereinstimmung mit meinen Einstellungen und Auffassungen fest. Somit erlaube ich mir, mich diesem Kodex anzuschliessen und zu unterwerfen!

Verhaltenskodex

I. Grundregeln im Umgang mit Klienten

    1.     Die Willensfreiheit des Klienten bleibt unangetastet. Insbesondere übe ich keinerlei Druck
            aus, Sitzungen bei mir zu beginnen oder fortzusetzen. Es liegt in der Verantwortung und
            freien Entscheidung des Klienten, die Behandlungen jederzeit abzubrechen oder
            fortzusetzen. Klienten dürfen nicht getäuscht, manipuliert oder subtil beeinflusst werden,
            z.B. durch unaufgefordert vorgelegte oder ausgehändigte Dankesschreiben,
            Zeitungsartikel etc. Der Hypnosecoach darf den Klienten nicht durch eine vorher
            festgelegte Anzahl von Sitzungen an sich binden. Diese Regel soll verhindern, dass ein
            Abhängigkeitsverhältnis entsteht.
 
    2.     Ich bin mir meiner Verantwortung gegenüber dem Klienten bewusst in allem, was ich
            sage, schreibe, mache oder unterlasse.
 
    3.     Niemals verspreche ich Heilung oder auch nur Linderung. Durch die Einhaltung dieser
            Regel schützt sich der Hypnosecoach vor allem vor rechtlichen Konsequenzen, die sich aus
            der derzeitigen Gesetzeslage in Deutschland, Österreich und den meisten Schweizer
            Kantonen ergeben. Darüber hinaus soll der Klient nicht durch Erfolgsversprechen - oder
            Aussagen, die als solche interpretiert werden können in Abhängigkeit gebracht werden.
 
    4.     Der Begriff "Heilen" ist in Österreich klar geregelt. Wenn auf der folgenden Seite der
            Begriff "Heilen" und "Heilung" verwendet wird, ist damit nicht die Heilung im
            medizinischen Sinne gemeint, sondern das Aktivieren der Selbstheilungskräfte.
 
    5.      Ich weise meine Klienten darauf hin, ihre Hoffnung keinesfalls allein auf mich zu setzen.
             Der Klient soll bestärkt werden in seinem Vertrauen auf seine Selbstheilungskräfte.
             Der Hypnosecoach soll sich nur als Wegbegleiter des Klienten verstehen und dies ihm
             gegenüber auch deutlich zum Ausdruck bringen. Seine Tätigkeit soll nicht als Ersatz für
             ärztliche oder heilpraktische Behandlung präsentiert werden.
 
    6.     Im Mittelpunkt meiner Arbeit steht das Bemühen, Klienten mit Geduld, Einfühlsamkeit
            und Anteilnahme zu begegnen. Dieses Gebot drückt für den Hypnosecoach
            eine Selbstverständlichkeit aus. Allerdings gibt es Grenzen des Zumutbaren. Auch von
            einem Hypnosecoach kann nicht verlangt werden, dass er seine Zeit und Kraft ohne
            Rücksicht auf sich selbst zur Verfügung stellt
 
    7.     Ich kläre Klienten darüber auf, dass meine Tätigkeit der Aktivierung seiner
            Selbstheilungskräfte dient und nicht die Tätigkeit des Arztes/Heilpraktikers ersetzt. Darauf
            weise ich vor der Behandlung durch Übergabe eines schriftlichen Hinweises, den der
            Klient zu unterzeichnen hat. Beim ersten Kontakt, spätestens beim ersten
            Zusammentreffen muss der Klient über den voraussichtlichen Ablauf der Sitzungen, deren
            Dauer sowie das eventuelle Honorar in Kenntnis gesetzt werden. Fragen sollen direkt und
            ohne Ausflüchte beantwortet werden. Über unvorhersehbare Änderungen von
            Sitzungsverläufen wird der Klient vorweg informiert und ihm die Zustimmung oder
            Ablehnung freigestellt.

II.        Kosten und Honorare

    1.     Meine Bereitschaft zu helfen richtet sich nicht nach der Zahlungsfähigkeit meiner
            Klienten. Die Hilfsbereitschaft als Hypnosecoach soll nicht von den finanziellen
            Möglichkeiten des Klienten abhängen. Als erfolgreicher Hypnosecoach biete ich alle
            Hypnosesitzungen für meine Klienten völlig unentgeltlich an (Kostenlos und ohne
            Nebenkosten). Ihre persönlichen Anreisekosten tragen Sie selbst.

III.        Mein Verhältnis zu anerkannten Heilberufen

    1.     Ich bemühe mich um eine gute Beziehung zu allen in Heilberufen Tätigen und um
            Zusammenarbeit mit ihnen. Der Hypnosecoach soll Ärzte und sonstige Heilberufe nicht
            verunglimpfen. Soweit möglich, strebt er Austausch mit Vertretern anderer Heilberufe an.

    2.     Es wird meinerseits nicht diagnostiziert, untersucht, therapiert oder sonst Heilkunde im
            gesetzlich definierten Sinne ausgeübt. Medikamente (auch Bachblüten, Tees usw.) werden
            weder empfohlen noch verordnet, noch verabreicht. Wir weisen darauf hin, dass die
            medizinische Betreuung weiterhin in die Hand des Arztes/Heilpraktikers gehört; d.h. dass
            ich auch nicht abrate von: Arztbesuchen, Medikamenteneinnahme, Therapien oder
            operativen Eingriffen. Der Hypnosecoach sollte nicht den Eindruck erwecken, als könne er
            Krankheiten zuverlässig und präzise erkennen. Allerdings erhalten viele Hypnosecoach
            intuitive Eindrücke über Art und Ursache von Beschwerden (z.B. über Aura sehen und
            fühlen). Daher sollten sie Hinweise nur in allgemeiner Frageform geben (z.B. Haben Sie
            sich schon ärztlich untersuchen lassen?“). Ebenso vermeiden sollte ein Hypnosecoach den
            Eindruck, als übten sie Therapie in dem Sinne aus, dass sie bestimmte Leiden kurieren. Als
            Hypnosecoach behandle ich keine Krankheiten (ich betreue Kranke). Dabei zielen sie nicht
            auf die Beseitigung konkreter Symptome oder zugrunde liegender Körperschäden,
            sondern unterstützen den Klienten bei der Aktivierung seiner Selbstheilungskräfte. Als
            Ausübung von "Heilkunde" betrachtet der deutsche Gesetzgeber "jede Berufs oder
            gewerbsmäßig vorgenommene Tätigkeit zur Feststellung, Heilung oder Linderung von
            Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen, auch wenn sie im Dienste von
            anderen ausgeübt wird" (Heilpraktiker Gesetz § 1 (2)). (Nach der Auslegung der Gerichte
            genügt es, dass bei Klienten ein entsprechender Eindruck hervorgerufen wird.) In
            Österreich gilt jede "in Bezug auf eine größere Zahl von Menschen gewerbemäßig
            ausgeübte Tätigkeit, die den Ärzten vorbehalten ist", als strafbar, wenn sie "ohne die zur
            Ausübung des ärztlichen Berufs erforderliche Ausbildung" vorgenommen wird (§ 184   
            des österreichischen Strafgesetzbuchs); zu solchen Tätigkeiten rechnen das Ärztegesetz
            und weitere Nebengesetze die Untersuchung, Diagnose und Behandlung von Patienten.
            Eine ähnliche Rechtsauffassung herrscht in jenen Schweizer Kantonen vor, die die
            Ausübung von Heilkunde nur "Medizinalpersonen" vorbehalten.
 
    3.     Ich verwende keine irreführenden Titel und falsche Berufsbezeichnungen. Der Klient darf
            vom Hypnosecoach nicht den Eindruck erhalten, das dieser etwas darstellt, was er nicht
            ist. Ein falscher Eindruck kann z.B. durch das Tragen typischer Berufskleidung (weißer
            Kittel), das Führen gekaufter Titel oder eines akademischen Grades ohne Erlaubnis
            entstehen.

IV.        Toleranz

    1.     Grundsätzlich respektiere ich alle Kollegen, die im Rahmen dieser Richtlinien auf einer
            anderen Überzeugungsgrundlage arbeiten als ich. Kein Hypnosecoach darf einen anderen
            aus weltanschaulichen Gründen verunglimpfen. Davon unberührt bleibt das Recht auf
            freie Meinung; eigene Überzeugungen sollen aber in sachlicher Form vorgebracht werden,
            ohne persönliche Beleidigungen.

V.        Werbung

    1.     Jede Werbung geschieht mit der gebotenen Zurückhaltung und sollte in erster Linie
            der Information der Klienten dienen. Werbung sollte z.B. nicht enthalten:
            Erfolgsversprechen; Verunglimpfungen anderer Methoden, Kollegen oder Vertreter
            anderer Heilberufe; Hinweise auf Dankschreiben, Auszeichnungen und Spezialisierungen
            auf bestimmte Krankheiten; sonstige irreführende Aussagen.

VI.        Schweigepflicht

    1.     Alle mir von Klienten anvertrauten persönlichen Informationen behandeln wir streng
            vertraulich. Einer Weitergabe in anonymisierter Form (d.h. ohne Angabe von Personalien)
            steht nichts entgegen - zum Beispiel im Rahmen des Informationsaustauschs mit Kollegen
            oder Angehörigen anderer Heilberufe.

August 2014

Heiko J. Lietz  - Dein Mental-Coach


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