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Die 144 '000' Versiegelten - Die Apokalypse

H.Wolff (Wortlaut-Mitschrift)

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Freunde!

 

Die 144.000 Versiegelten - Die Apokalypse

 

Wir haben es mit der Apokalypse zu tun, mit einer Vision, und wir wissen, dass diese Vision von dem Lieblingsjünger des Herrn ausgeht.

Er sieht in eine geistige Welt hinein, in der Zusammenhänge sind, die wir in der äußeren Welt mit unserer Ratio nicht zu sehen vermögen.

Er erkennt Zusammenhänge, die uns verschlossen sind, und darum spielt diese Apokalypse in dem Denken der Menschen eine so große Rolle.

Wir können mit der Ratio, die wir im Allgemeinen gebrauchen, diese Apokalypse nicht verstehen, so wenig wie wir das Evangelium oder das alte Testament verstehen können, weil die Sprache eine spirituelle Sprache ist.

Sie gehört einer höheren Wellenlänge unseres Bewusstseins an.

Nicht, dass jeder von uns nicht diese Wellenlänge besitzen würde. Ganz bestimmt hat jeder die Fähigkeit sich zu erheben in ein höheres Denken.

Aber, wie es so schön in der heiligen Schrift heißt, unser Herz ist eben träge und wir möchten gerne in dem Denken unserer äußeren Erscheinungswelt die Dinge verstehen und begreifen, und dadurch verzerren wir die Zusammenhänge, so wie sie gegeben sind.

Es gibt eine sehr schöne Predigt eines deutschen Meisters, Meister Eckhard, der mit aller Klarheit davon spricht, dass es eine ganz bestimmte Schwelle gibt, hinter der es keine Zahl gibt.

Das heißt, wo jedes Rechnen, wo alles das, was in die Gesetzesordnungen der Welt eingefügt ist, aufhört.

Und es gibt ein anderes Wort, das dem Christentum zutiefst angehört, da wo Christus zutiefst gemeint ist, das ist die Gnade jenseits des Gesetzes.

Das heißt, wo die Gesetze, in denen wir hier im irdischen Leben leben, aufhören, und wo andere Gesetze und andere Wirklichkeiten in uns einbrechen, und diese Wirklichkeiten sind zusammenhängend mit der Gnade, mit dem uns als Mensch, als Homo Sapiens, als höchstes Schöpfungswesen, Zugedachtes...

... und darum geht es.

 

Wir meinen, wir leben immer auf einer erniedrigten Sphäre, wir leben auf der Sphäre des nur kausal logischen.

Wir meinen, dass das, was für die Materie und für die Stoffwelt gilt, das wäre unser Lebensgesetz.

Aber, nicht nur das Evangelium, sondern in einem erhöhten Maße das Evangelium der Apokalypse hebt uns empor über diese, unsere niedere Menschlichkeit, da wo wir ja eigentlich gar nicht Menschen im tiefsten Sinne des Wortes sind, sondern wo wir gemeint sind als diejenigen, die das Ewige, das Gottesreich in die Welterscheinungen der Zeit und des Raumes offenbaren.

So haben wir in einem bestimmten Kapitel der Offenbarung Johannes, im siebten Kapitel, die Situation, um die es hier geht, wo es sich um die 144.000 Versiegelten handelt.

In diesem Zusammenhang müssen wir verstehen, dass in dieser Offenbarung den Menschen etwas gegeben werden soll, das zu ihrer Zeit in ihrem Verständnis stand.

Wir dürfen nicht vergessen, dass bis vor 300/400 Jahren das Verständnis des Kosmos in der Astrologie verankert war.

Das ganze Antike Verständnis überhaupt, in allen Völkern, war in dem Kosmologischen/Astrologischen verankert.

Wohl hier zu sehen war dieses Denken der großen Zusammenhänge der Geisteswelt, wie sie sich auf unsere Welt auswirkt, die Grundschau des Lebens.

Und die Ordnungen, die der Mensch in sich selbst fand, hat er hierauf auf den Himmel projeziert.

Natürlich steht auf keinem Planeten, dass er Mars heißt oder Venus, das hat der Mensch gewissermaßen dorthin projeziert und ebenso die Ordnungen, die wir in der Eklyptik oder in der gedachten Sonnenlaufbahn finden, die ja dann auch von der Astronomie übernommen worden sind, sind nur Projektionen von Menschen, die es daraufhin projeziert haben.

Sehr alte Projektionen, denn soweit unser geschichtliches Denken zurückgeht, sind alle Religionen des Altertums mit der Astrologie verhaftet... und es gibt kein Buch im Evangelium, das so tief astrologisch bezogen ist wie die Apokalypse, - oder, - ohne die Astrologie läßt sich die Apokalypse überhaupt nicht denken, denn hier sind diese ganzen ganz klaren Gesetzmäßigkeiten der Projektion des Menschen, die er in sich selbst spürt, in seiner Wesensbezogenheit, wobei die Grundzahlen der Elemente, die Temperamente, die Satien eine entscheidende Rolle spielen und eigentlich bis in die Moderne hinein sich durchgehalten haben.

Wir dürfen ja nicht vergessen, dass bis zum Beginn dieses Jahrhunderts, auch in der Medizin, es üblich war, die Menschen nach ihren Temperamenten zu beurteilen, und... Ich kannte noch Ärzte in meiner Jugend, die nach dem Temperament überhaupt ihre Diagnosen gestellt haben.

Erst in diesem Jahrhundert haben sich dann die Anschauungen geändert, aber in den Hormonsäulen, die die vier Hormonsäulen sind, wie Testosteron, Diandrogene, das Progesteron und die Östrogene, haben wir genau wieder die vier, - die vier, die auch den vier Temperamenten entsprechen.

Wenn wir also an dieses Kapitel herangehen, und wir könnten alle Kapitel der Apokalypsse dran nehmen, werden Sie von diesen Erkenntnissen ausgehen müssen und Sie müssen auch bei dieser ganzen heiligen Schrift davon ausgehen, dass es Ihr Buch ist, so wie es mein Buch ist, weil es alle individuellen Lebensgesetze enthält.

Die Ordnungen, nach denen ich mich ausrichten kann und Sie sich ausrichten können.

Natürlich sind diese Ordnungen nicht vordergründig, nicht dem logisch Kausalen, es sind also nicht die Ordnungen, die Ihnen heute ein Mediziener rein äußerlich gibt, sondern es sind die erhöhten Ordnungen Ihres Seelischen, Ihres Spirituellen, damit Sie von einer höheren Sicht erkennen, was eigentlich die Ursache, ja sogar der Ursprung ist, der mit Ihrem individuellen Leben zusammenhängt.

Das wollte ich Ihnen im Vorraus sagen, ehe wir an das eigentliche Kapitel herangehen, das diese 144.000 betrifft.

 

Das Kapitel fängt so an:

"Da sah ich vier Engel an den vier Enden der Welt stehen."

Das ist die Vision, die Johannes hat.

Der Name Johannes heißt ja übersetzt "Gnade".

Das heißt, in diesem kommt uns im Symbolum eine Gnade, eine Erkenntnis gnadenhaft entgegen.

Wir haben in diesen vier, die Erscheinungen der Welt.

Denn wenn wir von der Materie, von der Erscheinungswelt, also vom Phänomen sprechen, in dem wir uns befinden, so ist die Vier dazu die Ausdruckszahl.

Die Vier ist die Gebundenheit in der Zeit und im Raum. Und die Vier taucht überall dort auf, wo es um die vier Temperamente, die vier Elemente - die ursprünglichen Elemente geht.

Und natürlich gibt es heute, wenn wir in die Chemie und in die Physik sehen, 93 Elemente. Aber diese Grundelemente des Geistigen und auch die mit denen man bislang immer gerechnet hat, sind auf der Vier aufgebaut und die vier Hormonsäulen und die vier großen Zusammenhänge vieler, mit der Verbindung der Tat, dann der Geist in Verbindung mit der Kommunikation, dann die Seele in Verbindung mit dem Gefühlsleben und dann die Materie in Verbindung mit dem Körperlichen.

Das ist die Vierheit, in die hinein wir gegeben sind.

Es ist, wenn wir von den geistigen Sphären sprechen, davon gesprochen, dass wir in der Ganzheit unseres Wesens nun die Vollkommenheit finden sollen.

Wenn ich im Ganzen in Ordnung kommen soll, muss in mir eine Einheit sein, und diese Einheit, die wir als eine Substanz bezeichnen, diese Einheit ist "Wesen".

Mensch werde wesentlich, denn wenn das Sein vergeht, dann fällt der Zufall weg.

Das Wesen, das besteht.

Dieses Wesen, das ist dieses Wesentliche, ist die Einheit auf die alles hinzuläuft, auf das Göttliche, auf den Geistfunken im Menschen.

Aber dieser Mensch, der aus dieser Einheit stammt, hat sich hineinbegeben in die Welt der Vierheit und diese Vier ist sein Wille, sein Geist, seine Seele, sein Körper und das sind die vier Enden der Welt, in denen sich der Mensch befindet in seiner Begrenztheit.

Denn da wir zeitliche Wesen sind, sind wir begrenzt in Zeit und begrenzt im Raum.

Diese Begrenzungen, in diese Begrenzungen hinein, haben wir das Unbegrenzte zu bringen.

Es ist die einzige Aufgabe, die jeder von uns hat.

Wenn wir das fertigbringen, ist alles in Ordnung.

Wenn wir aber nur Begrenztes in das Begrenzte bringen, dann bleiben wir immer im Begrenzten, dann kommen wir in zwanghafte Reinkarnationen, dann kommen wir aus dem unzähligen Kreislauf nicht heraus.

Dieses Unbegrenzte in das Begrenzte zu bringen heißt schöpferisch zu sein.

Darum ist das Entscheidende, dass wir etwas hineingeben in unser Leben und auch offenbaren in dieses Leben, das unbekannt neu ist, das nicht irgendwie bekannt ist und das wir irgendwo nachmachen, wo wir lediglich Plagiatoren sind, sondern dieses Unbekannte ist das Schöpferische, ist das Wesentliche.

Und auch davon handelt es sich hier, denn hier sind zuerst einmal die Ordnungen der Begrenzungen gegeben, die wir haben, und zu gleicher Zeit die Möglichkeiten, die uns gegeben sind durch den Willen, durch den Geist, durch die Seele und durch den Körper.

Diese Vierheiten / Diese Vierheit steht uns zur Verfügung, zur Verwirklichung, auch aus dem Unbegrenzten in das Begrenzte.

Wir müssen ja wissen, um was es geht, wir müssen ja wissen welche Elemente, welches / welche Instrumente uns zur Verfügung stehen.

Und in dieser Weise ist dieses angesprochen.

 

Im weiteren heißt es, die Engel hielten die vier Winde der Erde fest, damit kein Wind auf der Erde und auf dem Meer und über irgendeinen Baum wehe.

Die Winde werden festgehalten, und solange die Winde festgehalten werden, ist Stille, - das ist damit ausgedrückt.

Vor jedem schöpferischen Akt ist Stille.

Das Genie bildet sich aus der Stille.

Und dieses Festhalten ist notwendig.

Denn ehe wir uns nicht in der Stille entschieden haben, für das eine oder andere, kann nichts geschehen.

Darum ist immer, ehe etwas Großes geschieht, eine Art Windstille, sogar wenn ein Erdbeben geschieht, ist irgendwie vorher sogar im physikalischen Raum eine eigenartige Stille.

Auch wenn ein Mensch einen Unfall hat, wenn er mit ansieht, wie er mit seinem Auto in ein anderes hineinfährt, ist im Augenblick, kurz vor dem Zusammenstoß, Sekunden davor, eine absolute Stille.

Das können Sie immer wieder bestätigt finden.

Diese Stille vor dem, was da einbricht.

Diese Stille vor einem Sturm.

Aber auch diese Stille, die in der Mitte eines Zyklons ist.

Diese Stille ist hier gemeint, die die schöpferische Stille ist, vor dem, was geschieht, und dies ist das, dass die Engel die Winde festhalten.

 

Weiter sah ich einen anderen Engel vom Sonnenaufgang emporsteigen, der ein Siegel des lebendigen Gottes hatte.

Der Sonnenaufgang ist uns bekannt.

Er ist der Ostpunkt am Horizont.

Und wenn Sie ein Horoskop machen, dann wissen Sie, dass dieser Ostpunkt der Aszendent ist.

Das im Augenblick der Geburt im Osten aufsteigende Zeichen.

Das sind Sie in ihrer Einmaligkeit.

Dieser Aszendent gezeichnet Ihre Persönlichkeit, und Goehte sagte, "so musst du sein, dir kannst du nicht entfliehen", - so sagten schon die Sybillen und Propheten "und keine Zeit und keine Macht zerstückelt geprägte Form, die lebend sich entwickelt."

Das ist die Prägung des Sonnenaufgangs.

Das ist Ihre Persönlichkeit, in der Ihre Person gewissermaßen versiegelt ist.

Dieses ist, dass dieser Engel nun emporsteigt und ein Siegel des lebendigen Gottes hatte.

Diese Persönlichkeit kann ihnen nicht weggenommen werden.

So musst du sein.

Dieses ist die Prägung, und das Wort Prägung aus dem griechischen heißt: 'Charakter'.

Diese Prägung ist es also, die für Ihre Existenz hier bestimmt ist.

Und diese soll behütet werden, denn dieser Charakter, diese Prägung brauchen Sie und braucht Gott, weil er Sie in dieser Weise gemeint hat, in die Welt der Erscheinungen, weil Sie ein Medium sind, das durch diese Prägung seinen heiligen Willen in diese Welt hinein trägt.

Das ist der Engel, der kommt, um hier Sie zu versiegeln auf ihr "so-sein", auf Ihre Einmaligkeit hin.

Dieser Engel mit dem Siegel des lebendigen Gottes, rief den vier Engeln, denen der Auftrag erteilt war, Unheil auf der Erde und auf dem Meer anzurichten, mit lauter Stimme die Worte zu!

 

Es ist jetzt also folgendes Bild:

Dieser Engel, der Sie behütet in Ihrer Einmaligkeit und schützt.

Und es sind vier andere Engel, die nun ein Unheil anrichten, die etwas durcheinander bringen, sagen wir, die ein Chaos erzeugen sollen.

Nun entsteht  in der göttlichen Ordnung immer dann ein Chaos, wenn der Kosmos, wenn die Ordnung, die von Gott gegeben ist, sterotyp geworden ist.

Wenn sie also eine Ordnung gebrauchen und sich nur dieser Ordnung bedienen, aber Ihren Sinn aus Ihrem Herzen und Ihrem Gemüt nicht mehr leben, sondern wenn Sie sie nur noch als eine Formel gebrauchen, so wie man manchmal in der Kirche oder sonstwie nur noch eine Formel spricht, aber gar nicht mehr mit dem Herzen dabei ist, dann wird mit der Zeit ein solches Stereotyp zum Chaos.

Und dann kommt eine Unordnung bis ein neuer Kosmos geschaffen wird.

Denn ein Kosmos ohne Liebe, ohne Herz, ohne das Innerste, ohne Hingabe, ist kein Kosmos mehr, ist keine göttliche Ordnung mehr, denn die göttliche Ordnung ist nicht nur ein intellektuelles oder ein monotones, sondern ist immer eine zutiefst aus der Innigkeit und aus dem Schöpferischen stammende.

 

Also der Engel rief: "Richtet kein Unheil auf der Erde und auf dem Meer und an den Bäumen an, bis wir die Knechte unseres Gottes mit einem Siegel auf ihrer Stirn bezeichnet haben!"

Es sind hier drei wo Unrecht angerichtet werden könnte: Die Erde, das ist das Stoffliche, das ist die Materie, das ist unser Leib, das ist die leibliche Sache, wie beispielsweise Seuchen, Krankheiten, die umgehen.

Dann das Meer, das ist das Gemütsleben, das ist das Seelenleben.

Auch hier kann ein Unheil angerichtet werden.

Und dann die Bäume, auf denen die Vögel sitzen, das ist der Geist des Menschen, der auch in eine Verwirrung kommen kann.

Also richtet hier kein Unheil an, denn ehe das Unheil angerichtet wird, muss eine Versiegelung eintreten, derjenigen, die nun sich ein Siegel auf ihrer Stirn, sie müssen ein Siegel auf ihrer Stirn bekommen, nämlich: "Die Knechte unseres Gottes". D.h., sie müssen sich irgendwo in ihrem Innersten entschieden haben. Und diese Innerste Entscheidung ist etwas, die man draussen nicht sehen kann.

Gott allein sieht in das Herz.

Die Entscheidung geht dahin, ob wir aus unserem Herzen denken und dem Herzen das Primat geben oder ob wir aus unserem Verstand, aus unserer Ratio heraus denken und das in den Vordergrund stellen.

Das ist die Grundfrage.

Das ist ja auch die Grundfrage in unserem täglichen Tun.

Tue ich das nur aus dem Zweckmäßigen oder tue ich das aus der Liebe heraus!?

Aus ... Für jemanden, gebe ich es jemandem und tue ich auch die Arbeit, die Berufsarbeit oder sonst etwas aus meinem Herzen heraus oder tue ich es nur, damit ich irgendeinen Verdienst habe und dass eine Gewerkschaft für mich kämpft, dass ich das Geld bekomme, so etwa, nicht wahr?

Das ist ja das Bild unserer Zeit, heute, in dem wir stehen. Es ist also nicht mehr der Sinn, in dem wir eigentlich leben sollten, sondern es sind nur noch die Zweckmäßigkeiten. Und dieses, das ist das Innerste.

Die Knechte Gottes sind diejenigen, die sich entschlossen haben, diesem Sinn, diesem Lebenssinn hinzugeben und aus diesem Sinn heraus zu leben.

Es sind diejenigen, die in der Hingabe sind... es sind diejenigen, die sogar gegen ihre Ratio etwas tun, weil sie einer innersten Gewissheit folgen und wir nennen diese Gewissheit: das Gewissen.

Also wenn ... Diese sind es, die in irgendeiner Weise behütet sein sollen und versiegelt werden sollen auf ihrer Stirne.

Wir wissen, dass auf dieser Stirne in der Schakrenlehre des fernen Ostens das dritte Auge ist. Und Sie wissen ja, wenn  indische Frauen, die verheiratet sind, tragen an dieser Stelle einen Punkt und sind gewissermaßen auch in der Ehe versiegelt.

Die Versiegelung bedeutet, dass wenn man eine bestimmte Entwicklungsstufe hat, dass man nicht zurückfallen kann.

Das ist Versiegelung.

Versiegelung heißt - beschütz sein. Es kann niemand mehr heran.

Wenn Sie einen versiegelten Brief bekommen, dann wissen Sie, er - es hat ihn wirklich niemand geöffnet. Es ist wirklich - er ist wirklich geschützt. Und so sind die Versiegelten wirklich in ihrer Gesinnung geschützt, dass sie nicht wieder zurückfallen in frühere Lebenssituationen.

Dann vernahmm ich die Zahl der mit dem Siegel Bezeichneten, nämlich 144000 Versiegelte aus allen Stämmen der Israeliten. Die Stämme der Israelieten - es gibt 12 Stämme insgesammt - sind nicht die Stämme des Judentums, sondern - Israel bedeutet, diejenigen, die Gott in sich erwählt haben.

Das ist Israel !

Sie erinnern sich an den Kampf Jakobs mit dem Engel - und wo seine Hüfte Lahm wurde - und wo der Engel sagte: von nun an sollst du Israel heißen. Es ist das, dass wir mit Gott ringen.

"Herr ich lasse dich nicht - du segnest mich dann!"

Und nur, wer in diesem letzten einen Satz - in diesem verzweifelten einen Satz - mit Gott ist, nur derjenige, wenn er obsiegt, ist würdig eben der Versiegelte zu sein.

Das sind die, die dazu gehören.

Nun aber ist es so, dass es nicht ....

~Fortsetzung~

.... mit dem Testosteron. Das sanguinische Temperament mit seinem Luftelement und mit seinen Androgenen.

Das phlegmatische Temperament mit seinem seelischen Element und dem Progesteron.

Das melancholische Temperament mit dem irdischen Element und mit den Östrogenen.

Das sind die vier sogenannten Hormonsäulen - das sind die vier Temperamente und die vier Elemente.

Wenn Sie es anders ausdrücken, ist alles gekommen aus dem "Mannweiblichen".

In dem Göttlichen, in Ying und Yang ist das Männliche und das Weibliche in einem wunderbaren Kreis - in einem Oval - eingeschlossen.

Dann fällt es aus diesem geschützten Kreis heraus und dann ist das Männliche und das Weibliche als ein Gegensatz vorhanden. Dann teilt sich das Männliche in ein "Mannmännliches" - das ist das Cholerische, in ein "Mannweibliches" - das ist das Sanguinische, in ein "Weinmännliches" - das ist das Melancholische, und in ein "Weibweibliches", mütterliches - das ist das Phlegmatische. Da haben das Progesteron, das Mutterhormon darinne.

Das sind die vier großen Säulen.

Das ist die Vierheit, auf der sich alles aufbaut und bei den alten Ägyptern, und, das spielt ja noch in das alte Israel auch hinein, gab es keine heilige Trinitas wie bei uns, sondern eine heilige Quaternität. Also eine Vierheit. Diese Vierheit wurde angebetet.

Auch die Grundlagen der Pyramiden bauen sich ja als ein großes Viereck auf, auf dem dann die vier Dreiecke liegen und diese vier Dreiecke zeigen dann das, was das Dreieck meint.

Das Dreieck hat die drei verschiedenen Stadien oder die drei verschiedenen Gunas. Das ist das Initiativstadium, das Beginnende, das Planende, das, was unter "Radscha" im Indischen versteht. Das ist das Anfangsstadium, das immer bei etwas neuem beginnt.

Dann haben Sie das Stadium des Festen, des Stabilen, des Beharrenden. Das sind die beharrenden Menschen, das ist Karmas Guna, das ist das Feste.

Und dann haben Sie das auflösend Geistige, das ist das Satra Guna, dann bleibt - ist alles schon abgestorben, nur die Idee bleibt übrig, und aus der Idee, die übrig bleibt, entsteht dann wieder im weiteren Kreislauf das Neue.

Das sind die drei Stadien, die wir auch im Indischen haben: Gott Brahma - der Schöpfer, Gott Vishnu - der Erhalter, und Gott Shiva - der Zerstörer; Der aber zu gleicher Zeit auch der geistige Gott ist der wieder hinüber reicht in eine neue Schöpfung hinein.

Das ist die Dreiheit. Die müssen Sie hinzufügen zu der Vierheit und wenn sie die drei mal vier nehmen, haben Sie die Zwölf. Sie haben sie in den verschiedenen Stämmen, die dann aufgeführt sind, denn sie sind ja alle aufgeführt in der heiligen Schrift, in der Sicht des heiligen Johannes. Da sehen Sie dann alle diese Stämme, die auf die verschiedenen kosmologischen Zeichen bezogen sind. Und jede dieser Möglichkeiten, nämlich diese Zwölf in ihrer Wesenart und in den Feldern, Kraftfeldern, die sie erzeugen, die man in der Kosmologie auch die Häuser oder Felder nennt, es ist nichts anderes, wie die Kraftfelder, die wir heute in der Physik verstehen, da haben Sie diese zwölf mal zwölf, das sind die 144.

Dann haben Sie die Tausend, die drei Nullen. Diese Tausend gab es damals noch gar nicht - in der Zahl - sondern diese drei Nullen bedeuten: Körper, Seele, Geist.

Sie bedeuten die Dreiheit des Menschen.

Immer wenn sie von Tausend in der heiligen Schrift nennen, ist immer die Dreiheit des Menschen in den drei Kreisen gewissermaßen gemeint, des Körperlichen, des Seelischen, des Geistigen, das heißt, die Zusammensetzung des Menschen, in seine Ganzheit hinein.

Das bedeutet, dass alle Menschen, welcher Art sie auch sind, welcher Eigenschaften sie sind, die Möglichkeit haben, versiegelt zu werden.

Und, dass die Art der Versiegelung nun geschildert ist, durch die Art der zwölf verschiedenen Stämme. Denn jeder Stamm gehört einem bestimmten Zeichen an.

Es fängt mit dem Stamm des Herren an, denn der Stamm des Herren ist Juda.

Das sehen wir in der Apokalypse noch an einer anderen Stelle, wo Johannes sogar verzweifelt war in seiner großen Sicht, als nämlich gerufen wurde: "Wer ist nun würdig das Buch des Lebens zu öffnen, das auf dem Altar liegt?", hat sich niemand gemeldet. Niemand war da, weder von den Engeln noch sonst ../.. von sonst jemandem. Und da schluchzte Johannes auf, aber Joh... sein Engel, der ihn begleitete, sagte ihm: "Es ist einer würdig, das Buch zu öffnen und er stammt aus dem Stamme Juda."

Und Jesus stammte aus dem Stamme Juda, und Juda ist der Stamm des Löwen, des kosmologischen Zeichen Löwen - und Löwe ist das Herz.

Und sogar im fernen Osten, wo wir von der Chakren-Lehre sprechen, heißt es, wie der Mensch langsam ein Chakra nach dem anderen zum Entflammung bringt, manchmal durch viele Inkarnationen hindurch muss, bis er oben angelangt ist, aber es heißt, wenn das Herzchakra entflammt wird, dann entflammen alle Chakren auf ein mal - alle anderen Chakren.

Darum ist der Christus - der Christusimpuls - ist derjenige, der alle Chakren auf einmal entflammen lassen kann.

Das ist eben Juda.

Darum ist auch Juda hier am ersten genannt, denn dieses ... äh .... dieser Stamm ist es, der den Stamm des Herzens des Löwen darstellt.

Löwe ist ein festes Zeichen, also Tamas angehörend und dem Willen angehörend, also dem göttlichen Willen angehörend etwas darstellt, das eine absolute Festigkeit und Herrschaft bezeichnet - und der Löwe ist immer das Fürstliche, das Königliche gemeint.

Der König selbst ist Löwe.

Die höchste Herrschaft, das ist das, was eben mit dem Herzen gemeint ist. Denn nur dort, wo das Herz beteiligt ist, ist eine Kontinuität da. Wo Sie etwas tun, wo Sie ihr Herz nicht dabei haben, ist es ein flüchtiges Tun, das fällt in Asche und Staub, das bleibt nicht bestehen.

Darum ist ... verstehen Sie, dieser Herzensimpuls, der entscheidende Impuls, um den es geht.

Jedes dieser z.... äh... Stämme hat nun eine ganz besondere Bedeutung. Wir / Ich kann ihnen heute nicht alle Stämme durchgehen, Sie können das hier in dieser Schrift, die ich heraus gegeben habe, sehen, da ist also Juda, gehört dem Löwe an, der Stamm Gad gehört dem Schütze an, der Stamm Ruben gehört dem Stier an, der Stamm Asser gehört dem Steinbock an, Naftali dem Wassermann, der Manasse dem Skorpion, Simeon den Zwilligen, Levi dem Krebs, und Issachar der Waage und Sebulon der Jungfrau und Benjamin gehört dann dem Widder wieder an.

Wenn wir diese Zeichen sehen, diese Kraftfelder sehen, so sehen wir, dass diese Kraftfelder bei den Menschen nicht mehr in Ordnung sind. Diese Kraftfelder, die jeder Mensch um sich hat, nicht nur aus seiner k... als körperliches Kraftfeld, sondern auch als ein seelisch - und geistiges Kraftfeld, ist nicht mehr intakt.

Wir kommen in eine Zeit hinein, in der - wie es heute schon in England üblich ist - wir aus dem Kraftfeld heraus, den Menschen erkennen, in Bezug auf seinen Zustand.

Wir können sehen wo er krank ist und wo er gesund ist und wenn in einer bestimmten Kraftfeld Vernebelungen / Unklarheiten sind, kann ein Arzt nicht nur feststellen, was für eine Art Krankheit der Betreffende jetzt bekommt, sondern auch, wo er die Krankheit selbst verursacht hat in seinem Wesen. Und diese Zusammenhänge sind hier eigentlich bereits angedeutet. Jedes Kraftfeld ist bezogen, wenn Sie sich einen Kreis dar... vorstellen und außen rum die zwölf verschiedenen Felder, Sie haben ja alle schon ein Horoskop gesehen, dann haben Sie im Mittelpunkt von diesen zwölf Feldern den Christus. Und ... wenn Sie nun wirklich von einem Feld in das Gegenfeld gehen, vom "Ich" zum "Du", dann müssen Sie durch Christus hindurch, sonst kommen Sie nicht hinüber.

Und wenn Sie das fertig bringen, vom "Ich" zum "Du" und "Du" zum "Ich", dann hilft ihnen der Christus.

Darum ist eine wirkliche Verbindung von Mensch zu Mensch nur über den Christus möglich und damit natürlich auch die Erleuchtung des betreffenden Feldes. Das ... darum geht es. Denn es geht ja letztendlich darum - erinnern Sie sich doch: in der Apokalypse - Sie kennen vielleicht das zweitletzte Kapitel, wo es heißt, dass alle in das himmliche Jerusalem kommen ... und in dieser Stadt, da ist keine Sonne, kein Mond und keine Sterne ... und da ist kein Tempel, sondern alle, die darinnen wohnen, erleuchten die Stadt.

Das heißt, die Kraftfelder, die die Menschen haben, die körperlich / seelisch / geistigen Kraftfelder fangen an zu leuchten. Und dieses innere Leuchten, daraufhin geht alles heraus.

Das heißt, wir müssen unsere geschädigten Kraftfelder wieder in Ordnung bringen und die in uns wirkende / ordnende Kraft, die uns wieder heil macht, dass wir anfangen von innen her erleuchtet und erlichtet zu werden. Das ist ja schon Christusol(?) oder Buddha der Erleuchtete. Das ist, dass wir den Christus in uns wirken lassen. Und das ist der Sinn, der bei den Versiegelten der Fall ist, denn die Versiegelten, die haben den Christus in sich gefunden. Und sie leben aus diesem Christus heraus, das sind die zwölf mal zwölf, die 144, die nun leben aus diesem Innersten, in dieser Erleuchtung, und dass sie in den Zeiten der Stürme und der Umwälzungen nicht umfallen, sondern dass sie diese Kraft nach innen behalten, darumwillen werden sie versiegelt, das ist das, was ihnen zukommt, dass sie nicht wieder zurückfallen können. Darum ist immer das Entscheidende - diese Voraussetzung - dieser innersten Versiegelung.

Wenn wir diese Zusammenhänge verstehen, dann wissen wir, dass diese Zahlen Symbole sind. Sie helfen uns in dieses damalige Denken hinein eine Klarheit zu finden. Denn - dieses Denken von damals, war ein ganz kosmologisches. Und nur so sehen wir die Zusammenhänge, wie sie eigentlich wirken, und wie Sie auch, wenn Sie sie übertragen und diese Symbolwelt auf sich selbst anwenden können, nun in eine ganz wunderbare inner Ordnung gelangen. Und diese innere Ordnung kennzeichnet ihr eigentliches Wesen.

Sie können sich selbst erkennen - Sie können selbst sehen, welchem Stamm Sie angehören und was zu tun ist um ... damit  Sie etwas überwinden, was Sie in Bezug auf ihr Leben verloren haben.

Denn - wenn Sie nur das äußere des Lebens leben, dann kommen sie nicht zu den inneren Zusammenhängen - denn letztendlich geht es darum, dass Sie diesen innersten Punkt in sich finden, nämlich dort, wo ja auch symbolisch gewissermaßen alle Felder zusammenlaufen, in diesen innersten Mittelpunkt hinein, und diesen Punkt, in dem wir dann alle ... wo alle Felder sich zu gleicher Zeit treffen, im Christo.

Das ist das Geheimnis - im übrigen auch das Geheimnis der zwölf Jünger, wo auch unter diesen zwölf sogar der Verräter war, im letzten Zeichen Fische beispielsweise.

Dieses Zusammenlaufen auf diesen einen Punkt, er, in der Mitte und außenrum die verschiedenen zwölf Erscheinungsformen.

Wir haben in diesen zwölf Erscheinungsformen zuerst jene vier, die hier maßgebend sind, nämlich jene vier, die wir in den großen vier Temperamenten und Elementen finden. Und diese vier finden Sie in den vier Evangelisten:

Matthäus, Markus, Lukas und Johannes. Jeder wird, wenn Sie sich wirklich mal öfters mit der Bibel beschäftigen, sagen: ach der gefällt mir eigentlich am besten. Dem einen gefällt der Johannes am besten, der andere der Matthäus. Das hängt ganz mit seiner ganz spezifischen Wesensanlage zusammen. Wir können unter den verschiedensten Bickwinkeln, unter den verschiedensten Temperamenten, Elementen und Charaktern, alle hinfinden auf diesen einen Punkt - der da ist: Christus im Zentrum.

Und dieser ... von dort aus werden wir versiegelt. - Das wir diesen Punkt nicht verlieren.

Wenn wir diesen Punkt nun wirklich festhalten, dann kann draußen geschehen, was will, dann können die größten Kathastrophen kommen, dann können die größten Erschütterungen kommen - uns geschieht nichts.

Denn wir sind in diesem und durch diesen Punkt versiegelt.

Wenn wir das aber nicht haben, wenn wir uns nur an die periphere Wirkung wenden, also beispielsweise - im 2.Feld - möglichst viel Geld zu verdienen - das wäre ja der Stier - nur nach der stofflichen Seite - in dem Augenblick sind Sie allem ausgesetzt, allen Gefährdungen die es gibt.

Wenn Sie aber den Stier nehmen, als das Kehlkopf-Chakra, als die Offenbarung des Göttlichen in das Irdische hinein, dann gehören Sie zu den Versiegelten. Darum ist es so wichtig, dass, wenn Sie das nun wirklich verstehen wollen - der Apokalypse - dass Sie sich auch mit der Kosmologie beschäftigen, denn ohne die Kosmologie können Sie nicht haben.

Es ist unglaublich, was für Aussagen über Kosmologie geöff... über die Apokalypse, sogar von Priestern gemacht werden, die davon überhaupt keine Ahnung haben - wie die Dinge zusammenhängen.

Und nur aus diesem Zusammenhang sehen Sie auch was eigentlich gemeint ist und wie jeder von uns, jeder einzelne, finden Sie nämlich wie er angesprochen ist und welche Möglichkeiten er hat, damit er letztendlich das erreicht, was natürlich auch in den Bereich der Gnade, des Innersten, was ihm entgegenwartet, gehört, nämlich: die Versiegelung.

Und, so allein ist es möglich, dass Sie auch verstehen, was die Zahl 144000 - und in dieser Apokalypse - bedeutet, und dass Sie daraus für sich selbst eine Erkenntnis ziehen können.

Wir machen jetzt eine Teepause und haben dann die Fragestunde, dann bin ich gerne, ihnen auf die Fragen zu antworten. Sie können, um ihre Fragen schriftlich niederzulegen, auf diesen Zetteln sie niederschreiben.

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