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Aylin: Mein Vorlesewettbewerbserlebnis

Unsere Sechstklässlerin Aylin Izci hat unsere Schule mit großem Erfolg in mehreren Runden des Vorlesewettbewerbs vertreten. Nachdem sie zuerst von ihren Mitschülerinnen und Mitschülern ausgewählt worden war, ihre Klasse zu vertreten, gewann sie den schulinternen Wettbewerb. Dadurch qualifizierte sie sich für die stadtweite Runde. Da sich auch dort die Jury für sie entschied, durfte sie beim Bezirksentscheid antreten. Dort schnitt sie mit dem zweiten Platz sehr gut ab.
In den verschiedenen Runden des Wettbewerbs las Aylin zunächst jeweils eine Textstelle aus einem Buch vor, das sie sich ausgesucht hatte. Sie entschied sich für verschiedene Texte, z. B. aus „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kinney und aus „Das Vampirinternat“ von Dagmar H. Müller. Außerdem musste sie bei jeder Runde einen ihr vorher nicht bekannten Text spontan vorlesen. Auch das meisterte sie mit Bravour.
Wir gratulieren Aylin zu ihrem tollen Erfolg!
A. Albers

Hier berichtet Aylin selber von den Ereignissen:


Aylin Izci: Mein Vorlesewettbewerbserlebnis

Innerhalb der Klasse
Es begann so: In dieser Deutschstunde war Frau Bacher nicht da, und Frau Grolla führte den Unterricht. Heute war der Vorlesewettbewerb innerhalb der Klasse. Frau Grolla hatte einen fremden Text dabei. Diesen Text sollten die Kinder lesen, die sich entschieden hatten, am Vorlesewettbewerb teilzunehmen. Ich war auch unter den Kindern, die sich dafür entschieden hatten. Ich war aufgeregt, und ich habe gemerkt, dass ich gezittert habe. Nun war ich an der Reihe, und als ich vorne war und angefangen habe zu lesen, habe ich alles um mich herum vergessen und gut vorgetragen. Ich war die letzte, die vorlas. Es ging ein Zettel durch die Klasse. Auf diesem Zettel sollte jedes Kind aus der Klasse ankreuzen, wer die Klasse im Schulentscheid vertreten sollte. Es sollten drei Kinder aus der Klasse weiterkommen. Die Klasse hat sich für Sophie, Laurina und mich entschieden. Ich war sehr erleichtert und fröhlich!

Schulentscheid:
Heute war der Schulentscheid. Es sollten alle Kinder aus der sechsten Klasse, die ihre Klassen vertraten, auch noch ein eigenes Buch mitbringen, welches sie schon kannten und auch eine Textstelle aus dem ausgewählten Buch aussuchen und üben. Ich entschied mich für das Buch „Das Vampirinternat“ von Dagmar H. Mueller. Ich war als letzte dran. Bevor ich dran war, hörte ich noch den anderen Kindern zu. Als ich an der Reihe war, dachte ich mir, dass alle Kinder, die gelesen hatten, viel besser als ich waren. Ich nahm mein Buch in die Hand und fing an zu lesen. Als ich mit meiner Textstelle fertig war, waren alle begeistert von meiner Performance. Ich war glücklich und hatte ein gutes Gefühl. Die zweite Runde begann. In dieser Runde sollten wir einen fremden Text vorlesen. Ich war wieder als letzte dran. Als ich an der Reihe war, war ich aufgeregter als in der ersten Runde, aber auch das meisterte ich. Die Jury zog sich zurück, damit sie gemeinsam aussuchen konnten, wer die Schule in der nächsten Runde vertreten sollte. Ich war sehr aufgeregt und nervös. Ich war die Gewinnerin, und ich war sehr erleichtert und fröhlich. 

Kreis-/Stadtentscheid am 23.02.2017:
Heute war der Stadtentscheid. Ich hatte mich für das Buch „Lotta Leben: Das reinste Katzentheater“ von Alice Pantermüller und Daniela Kohl entschieden. Der Wettbewerb fand nach der Schule um 15.30 Uhr statt. Ich war aufgeregter als bei den vorherigen Wettbewerben. Ich ging nach vorne und las die Stelle vor, für die ich mich entschieden hatte. Ich war zufrieden mit meiner Performance, aber ich hatte vergessen, Augenkontakt mit den Leuten aufzunehmen! Dann kam die Runde, in der wir einen fremden Text vorlesen sollten. Ich erwischte eine gute Textstelle, in der es viel Möglichkeit zur Betonung gab, also war ich sehr zufrieden mit mir! Die Jury zog sich zurück. Ich war mir sicher, dass ich weiterkommen würde. Die Jury entschied sich und verkündete, dass ich die Siegerin war. Ich war so fröhlich!

Bezirksentscheid am 02.04.2017:
Heute war der Bezirksentscheid. Ich hatte mich für das Buch „Gregs Tagebuch“ von Jeff Kinney entschieden. Ich las vor und war sehr nervös. Ich war zufrieden mit meiner Performance. Die zweite Runde lief leider nicht so gut. Als fremden Text erwischte ich eine blöde Stelle. Als die Jury sich zurückgezogen hatte, war mir klar, dass ich deshalb nicht weiterkommen würde. So gewann ein anderes Mädchen, das eine gute Textstelle erwischt hatte. So wurde ich zweite. Ich war sehr enttäuscht.