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Der Bio Lk im Moor

Michelle Spyrka, My Nguyen, Paula Sniadach

Am 11.9.2018 besuchte der Biologieleistungskurs mit Frau Walter das Wasag-Moor, ein Naturschutzgebiet in Haltern.
Das Moorgebiet hat den Namen Wasag durch die in der Nähe liegende alte Sprengstofffabrik bekommen.

Foto 1. Blick auf das Moor - ein besonderer Lebensraum – nach unserem Einsatz

Moore findet man heute nicht mehr so häufig, da diese oft vertrocknet oder verwachsen sind.
Moore, nährstoffarm und sauer, sind selten gewordener Lebensraum für spezifische Pflanzen, z.B. Sonnentau,Wollgras,Glockenheide sowie Tiere, z.B. Ziegenmelker und Mooreidechse,und deshalb erhaltenswert und schützenswert.

Foto 2: „Echse ohne Beine“ (Blindschleiche)

Der LK Biologie hatte die Mission gemeinsam mit den Mitgliedern des Halterner Natur- und Vogelschutzvereins mehr oder weniger kleine Bäume und Sträucher aus dem Moor herauszureißen, damit das Moor nicht zuwächst: durch die Beschattung und den Wasserverlust durch die Bäume verändert sich der Lebensraum so, dass die an das Leben im Moor angepassten Lebewesen nicht überleben können.

Foto 3: bei der Arbeit

Foto 4: Sonnentau, eine fleischfressende Pflanze

Wie die Fotos dokumentieren, war die Aufgabe nicht immer leicht, hat aber auch viel Spaß gemacht. 

Foto 5: es ist nicht gar nicht so einfach

Foto 6: man braucht schon Kraft

Foto 7: geschafft

Foto 8: ein Vierpunktkreuzspinnenweibchen

Foto 9: Gruppenfoto

Im Anschluss an die Aktion gab es von den Vereinsmitgliedern noch eine leckere Versorgung, für die wir uns herzlich bedanken.

Fotos: Ulrike Walter

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