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Unser Einsatz zum Erhalt des Wasag Moors!

Am Samstag, 26.9.2017, um 8 Uhr morgens, waren wir- die SchülerInnen des Projektkurses Natur und Umweltschutz vor Ort- alle ausgeschlafen am Treffpunkt Hauptbahnhof Wanne-Eickel. 

Neugierig stiegen wir in die Regionalbahn nach Sythen, nicht genau wissend, was auf uns zukam. In Sythen erwartete uns bereits unser ehemaliger Lehrer Herr Fleuster und andere Mitglieder vom Natur- und Vogelschutzverein Haltern. Gemeinsam begaben wir uns zum Wasag Moor.

Zunächst ziehen wir unsere Gummistiefel an und suchen die schicksten Arbeitshandschuhe aus.

Foto 1: Aussuchen der modischsten Arbeitshandschuhe

In den ersten Metern zeigt und erläutert Herr Fleuster schon die moortypischen Pflanzen, wie z.B. die Glockenheide, Torfmoos, Wollgras, Bärlapp und die fleischfressende Pflanze: runder Sonnentau

Foto 2: Erläuterungen zum Moor

Foto 3: Sonnentau

Nach den Erklärungen fingen wir auch schon damit an, die einjährigen Kiefern und Birken rauszuziehen. 

Foto 4: Arbeiten im Moor

Foto 5: Arbeiten im Moor

Die Kiefern mit ihren relativ geraden Wurzeln ließen sich recht leicht entfernen, mehr Widerstand leisteten die Birken. Mitunter ließen sich die jungen Bäume nur mit vereinten Kräften herausreißen.

Foto 6: gemeinsames Ziehen

Foto 7: geschafft

Es mag sich merkwürdig anhören, dass ein Naturschutzkurs junge Bäume rausreißt. Aber das ist notwendig, um die letzten Reste des Moores mit seinen typischen Tieren und Pflanzen, die teilweise auf der roten Liste der bedrohten Arten stehen, zu erhalten. Wir sahen nicht nur Spinnen, Frösche und Libellen, sondern auch Mooreidechsen.

Foto 8: Mooreidechse

Nach der doch recht anstrengenden Arbeit, die aber dennoch Spaß gemacht hat, haben die Mitglieder vom Verein ein zweites Frühstück für uns organisiert. Gemeinsam machten wir so eine kleine Pause, haben gemeinsam gegessen und geplaudert, bevor es zurück nach Wanne-Eickel ging.

Foto 9: gemeinsames Essen

Text: Philipp Knorr
Fotos: U.Walter
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