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Salamanca 2018: Frieren in Spanien

Die Sprachreise nach Salamanca hat an unserer Schule bereits eine jahrelange Tradition. In diesem Jahr hatten 25 Schülerinnen und Schüler der Gymnasien Eickel, Wanne und Pestalozzi die Gelegenheit, durch einen Intensivsprachkurs ihre Sprachkenntnisse zu verbessern und die spanische Kultur in Gastfamilien hautnah zu erleben.

Die Reise startete begleitet von Frau Schmidt, Frau Pahlke und Frau Albers am Samstag, 04.02.2018, frühmorgens am Flughafen Düsseldorf. Nach dem Flug in die spanische Hauptstadt folgte die erste Überraschung: Während die meisten Deutschen Spanien mit Sommer, Sonne, Sonnenschein verbinden, empfing dichtes Schneetreiben die Gruppe. Die Busfahrt erfolgte so durch ein unerwartetes Winterwunderland.


Da Salamanca jedoch sehr tief liegt, fielen dort nur vereinzelte Flocken. Von der Kältewelle wurde die Stadt aber nicht verschont. Auch wenn sich die Sonne an einigen Tagen unseres Aufenthaltes durchaus zeigte, herrschten die ganze Woche lang eisige Temperaturen.

Nach unserer Ankunft lernten die Schülerinnen und Schüler ihre Gastfamilien kennen und hatten Gelegenheit, einen ersten Eindruck von der Stadt zu bekommen.

Die folgenden Tage waren sehr abwechslungsreich. Um neun Uhr begann jeweils der Unterricht in Kleingruppen bei einheimischen Spanischlehrern der Sprachschule DILE.


Nach zwei Stunden Grammatik und Wortschatz im Klassenraum ging es jeweils an der äußerst frischen Luft weiter. Beim Unterricht „fuera de la clase“ (draußen) konnten die Schülerinnen und Schüler ihre Sprachkenntnisse im direkten Austausch mit Spaniern erproben. So suchten sie zum Beispiel die berühmte „rana“ (Frosch) an der Fassade der Universität, erfragten auf dem Markt Preise und wunderten sich dabei über das breite Angebot spanischer Innereien, stellten bei Zara ein Outfit zusammen und führten Szenen aus dem „Lazarillo de Tormes“ auf.


Neben dem Unterricht gab es ein Programm, das den Schülerinnen und Schülern verschiedene Aspekte der spanischen Kultur nahebrachte. Bei einer Stadtführung durch die traditionsreiche Universitätsstadt lernten sie Salamancas Geschichte kennen.


Bei einem Tanzkurs in einer nur für uns geöffneten Diskothek führte eine Tanzlehrerin die Schülerinnen und Schüler in die lateinamerikanischen Rhythmen des Salsa und Bachata ein. Ihre Tanzkenntnisse konnten sie dann einige Tage später bei der Fiesta in einer typischen Tanzbar anwenden.


Auch das leibliche Wohl und die gastronomischen Aspekte des Gastlandes kamen nicht zu kurz. An einem Tag probierten wir die landestypischen „churros con chocolate“ (Schmalzgebäck mit Schokolade). An einem anderen Tag testeten wir bei „Cien montaditos“ die gerade in Salamanca sehr beliebten kleinen belegten Baguettes.


Am Samstag, 10.02.2018, war es dann an der Zeit, Salamanca und auch den Gastfamilien „Adiós“ zu sagen. Nach der Busfahrt durch die weiterhin verschneite Hochebene flogen wir von Madrid zurück nach Düsseldorf, wo die Schülerinnen und Schüler voll von neuen Eindrücken von ihren Familien abgeholt wurden.


Text: Annette Albers
Fotos: Annette Albers/Mira Pahlke/Elena Schmidt
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