Geschichte


Wie es wurde, was es ist.





2008

Der Umbruch: drei Musiker stiegen aus, Stefan mit Akkordeon & Gesang stieg ein. Weg von der munteren Baukastenmentalität, eher hin zum Nachspielen und Anpassen ethnischer Musik von überall, und das möglichst authentisch.

Zu dritt (manchmal auch zu zweit) gab's Auftritte im Salon Petra, im Cabuwazi-Saal (abgebildet), zur Begleitung von Chören und auf Partys.






2009

Für die Mitwirkung bei einem Konzert des Akkordeonorchesters Akkordia 1935 im April wurde nochmals Verstärkung nötig - der Saal des Rathauses Reinickendorf mit 700 Zuhörern wollte bespielt werden!

Stefan kannte aus der von 2003 bis 2006 bestehenden Formation "Musicando e via" den Sänger und Tamburellospieler Massimo, der  - wie könnte es anders sein - beim ersten Vorspiel auch die anderen Orkestarmitglieder restlos überzeugte und seitdem nicht mehr wegzudenken war.






2017


Oh wie schade! Geigerin Johanna zog fort ins Schwabenländle, und nach einer kurzen experimentellen musikalischen Fernbeziehungsphase wurde uns allen schnell klar: Es hilft nichts - wir müssen sie wohl ziehen lassen.

Welch ein Glück, dass sich bald darauf Albina bei uns meldete - professionell vorbereitet und hoch motiviert konnte sie bereits nach nur einer Probe (!) mit einem ganzen Programmblock einen souveränen, vielbeachteten Premiereauftritt hinlegen. Da staunte das Publikum, und die verdutzten Orkestar-Männer wunderten sich!









2019

Wie schön - Sängerin und Tänzerin Giovanna, die schon lange Jahre mit Massimo bei den "I Pizzicati" gespielt hat, möchte bei uns einsteigen!

Damit sind wir wiederum zu fünft - außerdem ist jeder Auftritt nun eine temperamentvolle Party... wir sind nicht mehr Gusti, wir sind TARANTA Djus!!




bis 2007

So sah das Orkestar mal aus: Urgestein Holger mit Lubi und Vedran aus der gemeinsamen Band Casino Gitano, dazu die Freunde Martín und Teitelboim.


Man spielte erfolgreich auf Partys und in Kneipen, entwickelte "echte" Weltmusik (Klezmerstücke wurden durch balkanmäßige 7/8-Takte ebenso wie durch Rap-Passagen bereichert) und ging sogar ins Studio. Unvergessen ist eine Konzertreise nach Zittau mit Auftritten in der Kreuzkirche vor dem Großen Fastentuch von 1472 und einer Tournee durch die Kneipenszene im Rahmen der Zittauer Musiknacht.

Der Auftritt bei der Kiwi-Hochzeit von Mark und Holgers Schwester Sara (siehe Bild) stand schon am Ende dieser kreativen Bandphase.






Im selben Jahr wurde schon klar: das Akkordeon als alleiniges Melodie- und Background-Instrument ist zu einseitig, die Performance von drei alternden Berufsjugendlichen zu uninteressant fürs Publikum. Verstärkung musste her, und man fand sie in der studierten Geigerin Johanna, die zum Orkestar gehörte, noch ehe sie's wusste.


Gerne hätten die männlichen Orkestar-Mitglieder auch eine Bläserfraktion in Gestalt einer ansehnlichen Klarinettistin ins Leben gerufen - unsere Erstbewerberin Pia (ohne Foto) musste sich aber dem Zwang ihres anstrengenden Studiums beugen, und seitdem herrscht bei uns diesbezüglich Minderheitenschutz und strenge Reglementierung! (*seufz*)









2012


Lange blieb unsere Formation unverändert und ungestört von den Wirren des Weltgeschehens bestehen - bis Holger einem beruflichen wie familiären Ruf nach Lychen folgte und aus Berlin wegzog.

Dank dem unermüdlichen Engagement von Johanna konnten wir aber unverzüglich unseren neuen Bassisten Matthias als unauffälligen, aber zuverlässigen Arbeiter im Hinter- bzw. Untergrund gewinnen. Eine Geschichte mit Happy-End wie aus dem Drehbuch!
























2018

Gitarrist Martín, unser letztes Gründungsmitglied, muss aus gemischten Gründen einen Dauerurlaub vom Orkestar nehmen. Alles Gute, Martín! Ob wir ihn je wiedersehen werden...? Na, wir hoffen doch!!

So sahen wir bei einem unserer letzten Auftritte mit Martín aus.