2013

Das Beste in der Musik steht nicht in den Noten. Dieses Zitat von Gustav Mahler hätte das Motto des Grundschulmusiziertages der GS-Höner-Mark sein können, denn hier ging es am Montag, dem 9.September darum mit allen Sinnen Musik zu erleben. Freude an der Musik vermitteln und den Wunsch der Kinder stär­ken selbst ein Instrument spielen zu lernen - Das sind, so die Organisatorinnen Ricarda Wittnebel und Merle Kohlhaus, die Hauptziele für so einen Tag.
Das seit 2002 auf Initiative der Lan­desregierung stattfindende Projekt, ermöglicht den Schülern, einmal im Jahr einen Einblick in die Welt der Töne zu erlangen. In 11 Klassenräumen wurden von Lehrkräften der Musikschule Romberg je ein bis zwei Instru­mente vorgestellt. Im halbstündi­gen Wechsel durchliefen die Kinder diese Stationen. Kla­vier, Schlagzeug, Percussion, Fagott, Oboe, Saxophon, Klari­nette, Trompete, Posaune, Vio­line, Gitarre und Querflöte konnten gehört, ge­testet und begriffen werden.. Zusätzlich ertönte das Jagdhorn von Ernst Borgmann. Chorleiterin Petra Fangmann, vom Chor „Chorioso" zeigte den Kindern, was sie mit der eigenen Stimme bewirken können. Anja Borchers, die Leiterin der TVD-Tanzgruppe, sorgte mit einer Tanzchoreografie für Spaß an der Bewegung.
In der 5. Unterrichtsstunde gab es als Höhepunkt für die 3. und 4. lassen der GS Höner-Mark, (sowie im Anschluss daran für die 5. lassen der Realschule Dinklage) zwei Schülerkonzerte des Marimba-Festiva-Quartett aus Nürnberg, im Autohaus Ruhe. Den Auftakt der von Manfred Menke (Schlagzeug Dinklage) initiierten Konzertreihe „Schlagzeug Plus" bildete das Konzert mit dem Marimba-Festiva-Quartett (künstlerische Leitung Slawomir Mscisz), dass am Sonntag bei Ruhe stattgefunden hatte. Mit je 2 und 4 Schlegeln brachten die Musiker des Quartetts das hölzerne Instrument zum Klingen. Zu der Suite „Der Karneval der Tiere" führten einige Mädchen der 3. Klasse einen Elefanten- und einen Schwanentanz auf. Dieses Klangerlebnis brachte den Akteuren natürlich einen Riesen­applaus ein. Fragen zum Marimbaphon hatten die Schüler nicht. Darauf spielen wollten jedoch alle. Und das war auch erlaubt. Ganz nah dran sein - an der Musik und der Marimba. Das war ein Tag, der bei den Kindern und Lehrern noch lange nachklingen wird.              
Zur Fotogalerie                                                                                                                                                                       Text von Frau Astrid Hentschel