Mäuse im Winter 2a

Die Klasse 2a und ihr Projekt zu Unterschiedlichkeit, Toleranz und Wertschätzung Schüler zeigen Eltern und Großeltern „Wie es den Mäusen im Winter ergeht“ 
 
Am letzten Schultag des alten Jahres hatte die Klasse 2a mit ihrer Lehrerin Ricarda Wittnebel zum Adventsfrühstück geladen.
Schnell stellte sich heraus, dass es sich dabei „nur“ um das Rahmenprogramm handelte. Denn die Schüler hatten schon Wochen zuvor mit einer Projektarbeit zum Thema Unterschiedlichkeit, Toleranz und Wertschätzung begonnen. Es ging um die Geschichte einer Maus die Sonnenstrahlen, Farben und Wörter sammelt und diese ungewöhnlichen
Wintervorräte an ihre Familie abgibt. „Wie es den Mäusen im Winter ergeht“ sollten nun auch die Eltern und Großeltern erfahren. Dazu hatten die Kinder den zweiten Teil des Kinderbuches „Frederick“ von Leo Lionni als Schattenspiel einstudiert. Jonas P. hatte die Figuren ausgeschnitten. Gemeinsam mit Jaron verhalf er den Mäuse-Stabfiguren am Diaprojektor zu Beweglichkeit. Arnold, Alina, Bernd, Emma und Tom waren die Mäuse-Sprecher. Collin, Paul, Robin, Christian und Jonas M. sorgten als Band für die Geräusche. Dabei kamen verschiedene Orff-Instrumente zum Einsatz, z.B. ein Guiro, zwei halbe Kokosnüsse, ein Xylophon, Schütteleier, eine Handtrommel, ein Schellenkranz und eine Cabasa. Joel, Emily, Jasmin, Leni H., Leni V., Klara und Jonas M. bildeten den Mäuse-Chor und Jan-Hendrik war für die Computertechnik zuständig. Diese gelungene Darbietung brachte die Zuschauer zum Lachen, Staunen und Nachdenken. Die Unterschiedlichkeit der Kinder am Beispiel der Mäusefamilie dargestellt zu bekommen und dabei den Weg des Außenseiters Frederick verfolgen zu können, war für Darsteller und Zuhörer ein aufschlussreiches Thema.
Spielerisch konnten sich die Schüler in vielen Bereichen weiterentwickeln. Ausdruck, Lesefertigkeit, rechtschreibliche Kenntnisse, künstlerische Gestaltung, Musikverständnis und vieles mehr wurden zu einem großen gemeinsamen Ziel verstrickt. Dabei konnte jeder seine individuellen Fähigkeiten und Kenntnisse in die Gemeinschaft einbringen. Ein toller Beitrag um das WIR-Gefühl zu stärken - zu einem Thema, dass Schüler unterschiedlichen Alters, unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Fähigkeiten ein Stück zusammen rücken lässt. 
Abgerundet wurde das Programm durch das Flötenspiel der beiden Lenis, vorgetragene Gedichte, und gemeinsamen Gesang. Die Eltern und Großeltern hatten für ein abwechslungsreiches Frühstücksbuffet gesorgt und durften nun liebevoll gestaltete Pfefferkuchenhäuser, ausgesägte, geschmückte Tannenbäumchen und selbst gefertigte Windlichter ihrer Kinder entgegennehmen. 
Mit dieser Veranstaltung gewährte Ricarda Wittnebel einen tiefen Einblick in den Schulalltag ihrer Klasse und bescherte gleichzeitig noch mehr Lust auf Schule.  
Danke – für soviel Engagement.                   
 Text und Foto von Frau Astrid Hentschel