Kulturland Griechenland

Kunst und Kultur

Kunst und Kultur

Die geographische Lage Griechenlands machte es zur Schnittstelle zahlreicher mediterraner Kulturen, die ihre jeweiligen kulturellen Eigenheiten und Ausprägungen in den griechischen Regionen hinterließen und entscheidend bei der Entstehung der griechischen kulturellen Identität mitwirkten. Die Einflüsse anderer Zivilisationen aus dem Orient, dem Okzident sowie dem Norden und Süden fanden ihren Eingang in das griechische Denken und Leben, wurden an die vorherrschenden Gegebenheiten angepasst und dementsprechend modifiziert. Neben dem weltberühmten antiken griechischen Erbe hat die moderne griechische Kultur ihre eigenen Ausdrucksformen entwickelt und sich international etabliert.


Während seiner fast fünftausendjährigen Geschichte hat Griechenland sechs deutlich unterscheidbare Kulturepochen gekannt: die prähistorische (Kreta, Kykladen, Mykene), die archaische, die klassische, die hellenistische, die byzantinische und die heutige Kulturepoche. Die drei ersten reichen ins zweite und dritte vorchristliche Jahrtausend.


Die kykladische und archaische Kultur haben Kunstformen geschaffen (Skulptur und Malerei), die als Modelle für die Formen der modernen Kunst bezeichnet worden sind. Die klassische Epoche (Ende des 6. Jh. – 4.Jh v.Chr.) ist die Zeit der bedeutendsten Leistungen griechischen Geistes. Im Hellenismus (4. – 1. Jh. v.Chr.) gewann die griechische Sprache Weltbedeutung und das römische Reich erfuhr den Einfluss des griechischen Geistes. Später verbreitete sich das Christentum im Medium der griechischen Sprache. Die byzantinische Kultur prägte – nach dem Untergang Roms – ein ganzes Jahrtausend südosteuropäische Geschichte. In der Mitte des 17. Jahrhunderts beginnt dann in dem von den Türken besetzten Griechenland die neugriechische Volkskunst und Volkskultur.


  Die Volkskunst


Die griechische Gegenwartskultur hat ihre Wurzeln in der Volkskunst. Diese Volkskunst hat sich in den verschiedensten Bereichen bekundet: in der Architektur ebenso wie in der Musik und in der Dichtung, in Holzschnitzereien, in Kupferarbeiten, Volkstrachten, Stickereien und vielen anderen mehr. In dieser volkstümlichen Tradition wurzelnd haben die griechischen Künstler des 19. und 20. Jahrhunderts neue künstlerische Ausdrucksformen entwickelt, die sich in ihrem ästhetischen Niveau durchaus mit denen anderer europäischen Länder messen können.


Die Volkslieder sind ein Beispiel für die künstlerische Kreativität des griechischen Volkes. Sie erreichen in ihrer Ausdruckskraft oft den Rang hoher Dichtung; sie wurden anfangs nicht niedergeschrieben, sondern gesungen. Wort und Musik sind deshalb in ihnen oft zu einer vollkommenen Einheit verschmolzen. Zahlreiche solche Lieder wurden bis in unsere Zeit überliefert und zahlreiche von ihnen sind unter der Schirmherrschaft der Athener Akademie von Sängern und Musikern aufgenommen worden.


Ähnlich prägnant ist die griechische Volksarchitektur. Sie hat oft ästhetisch vollkommene und auch praktische Lösungen für die Probleme des Wohnbaus gefunden. Dieser ursprüngliche volkstümliche Charakter wurde in vielen Ortschaften erhalten. Die Dorfarchitektur der ägäischen Inseln, die Dörfer von Epirus sowie auf dem Pelion und in Westmakedonien sind hier besonders zu nennen. Die Dorfkirche „Paraportaria“ auf Mykonos wurde vom französischen Architekten Le Corbusier bewundert und als „ der zweite Parthenon“ bezeichnet.


Heute lassen sich zahlreiche griechische Architekten in ihren modernen Bauten von dieser volkstümlichen Bautradition inspirieren. Dimitris Pikionis ist ihr bedeutendster Vertreter, der für die moderne Gestaltung der Umgebung der Akropolis verantwortlich ist.


Ein anderes Beispiel griechischer Volkskunst ist die volkstümliche Malerei, die auf Hauswänden, Ladenschildern, auf Holz und Karton zu finden ist und in der Regel von einem anonymen Künstler stammt. Einer der wenigen, der sogar international bekannt wurde, ist Theofilos. (Sein voller Name lautet: Theofilos Chatzimichail). Der Louvre stellte seine Bilder aus. Heute befinden sich die meisten seiner Werke in Privatsammlungen in Athen, Volos und in Mytillene.
Eine besondere Bedeutung besaß seit jeher das Volkstheater. Seine Wurzeln reichen zurück ins Mittelalter.

Es blühte vor allem auf Kreta im 17. Jahrhundert. Von den kretischen Werken werden heute noch die „Erophili“ von Chortatzis und der „Erotokritos“ gespielt, sowie das „Opfer Abrahams“ von Vitzenzos Kornaros. Keines dieser Werke ist „primitiv“ in seinen Ausdruckmitteln; sie sind kunstvoll gebaut und in einer sehr differenzierten und reflektierten Sprache geschrieben. Der ihnen zugrunde liegende traditionelle Stoff wird dabei mit größtem Respekt behandelt.


Eine besondere Form des griechischen Volkstheaters sind die so genannten „Schattenspiele“, deren Hauptfigur eine in Griechenland äußerst populäre Gestalt ist: der Karagiosis. Er ist die Figur des Antihelden schlechthin. Seine wechselvollen Schicksale und sein lebenskluges Verhalten, sowie zahlreiche Scherze machen ihn zu einer unerschöpflichen Quelle der Heiterkeit für die Zuschauer.


Zu den Formen griechischer Volkskultur gehört auch das Fest. Das Leben griechischer Dörfer und Städte wird heute noch von einer Fülle von Festen durchzogen. Viele von ihnen reichen über die Zeit der Türkenherrschaft zurück bis in die byzantinische Epoche, oft sogar bis in die Antike. Die Feste werden vom Gesang und Tänzen begleitet und bilden einen bedeutenden Teil der griechischen kulturellen Tradition.
Angesichts der Vielfalt und Fülle heute noch lebendiger Volkskultur überrascht es nicht, dass die Wissenschaft der Volkskunde sich in den letzten Jahren in Griechenland besonders entwickelt hat, um durch die wissenschaftliche Erforschung aller Formen künstlerischer Tradition im griechischen Volk nachzugehen. Viele Griechen fühlen sich dieser Volkskultur ebenso innerlich verbunden, wie sie ihre antike Vergangenheit respektvoll bewundern.

  Die Literatur

KavafisWährend des Unabhängigkeitskrieges und nach der Befreiung des Landes war Dionyssios Solomos (1798 - 1857) der herausragende Name in der Literatur. Um ihn formierte sich eine Gruppe junger Dichter, Literaten und Musiker, die den Kern der späteren literarischen Entwicklung ausmachte. Solomos lebte und arbeitete auf der Insel Korfu, die von der türkischen Besatzung verschont blieb und Jahrhunderte lang unter dem Einfluss der italienischen Kunst stand. Erwähnenswert ist auch das schmale dichterische Werk von Andreas Kalvos (1792-1869), der sich an das antike Vorbild Pindars anlehnte und sein Werk in den Dienst der Befreiung Griechenlands stellte. Die Wahl der Stadt Athen als Hauptstadt des Landes (1833) hat die literarischen Kräfte von der Peripherie in dieses neue Zentrum angezogen. Die "Literarische Schule Athens" wurde eingerichtet, welche die späte Romantik vertrat und einen heftigen und andauernden Streit über die in der Literatur zu verwendende Sprache führte: Eine dem Altgriechischen nahe Sprache oder eine Sprache, die sich an der gesprochenen Sprache orientierte? Das sogenannte Sprachenproblem, das erst 150 Jahre später dank einer Regierungsentscheidung gelöst werden sollte, prägte die Entwicklung der modernen griechischen Literatur.


Kostis Palamas (1859 - 1943), ein sehr aktiver Dichter und Kritiker, war Gründer einer nationalen literarischen Bewegung, die sich von einem sterilen und komplizierten Romantizismus distanzierte und die Wiederbelebung der griechischen Literatur anstrebte. Er hinterließ beeindruckende poetische Kompositionen und war der wichtigste literarische Kritiker seiner Zeit. 1929 wurde er für den Nobel-Preis für Literatur nominiert.


Derselbe hehre Wert der Literatur ist im Prosawerk von Emmanuel Roidis (1836 - 1904) und Georgios Vizyinos zu spüren. Alexandros Papadiamantis (1851 - 1911), dessen Werk nach Auffassung Milan Kunderas und vieler anderer europäischer Schriftsteller einen Beitrag zu der europäischen Romankunst darstellt, war tonangebend in der griechischen Literatur und ein herausragender Prosaschriftsteller. Ein weiterer bemerkenswerter Verfasser brillanter Prosa ist Jannis Makriyannis (1797 - 1864), ein General im Befreiungskrieg, der im Alter von 32 Jahren schreiben lernte. Die Veröffentlichung seiner Memoiren im Jahre 1907 beeinflusste zahlreiche Schriftsteller und Dichter der folgenden Generationen, wie z.B. Yorgos Seferis.


Konstantinos Kavafis (1863 - 1933) ist der berühmteste Dichter der griechischen modernen Literatur und gehört zweifellos zu den bedeutendsten europäischen Lyrikern des 20. Jahrhunderts. Das Werk von Kavafis besteht aus nur 154 Gedichten, die im Laufe von mehr als 35 Jahren entstanden. Es ist bemerkenswert, wie dieses schmale poetische Oeuvre mit der Zeit an Bedeutung gewann. Die Gedichte Kavafis' stehen in absolutem Kontrast zu denen des Angelos Sikelianos (1884 - 1951), eines visionären und profunden Dichters, der die Delphischen Spiele (1927, 1930) wiederbelebt hat. Sikelianos hat ausgezeichnete Gedichte, lange lyrische Kompositionen, Theaterstücke und literarische Essays verfasst.


KazantzakisNikos Kazantzakis (1883 - 1957) ist der am meisten übersetzte griechische Autor neben Kavafis. Sein literarisches Werk umfasst zahlreiche Theaterstücke, Reisebücher, aber auch Übersetzungen wie beispielsweise Dantes „Divina Commedia" und Homers „Ilias“ und “Odyssee“ - in Zusammenarbeit mit dem größten griechischen klassischen Philologen des 20. Jahrhunderts, J. Th. Kakridis. Kazantzakis schrieb auch das epische Werk "Odyssee", das 33.333 Verse umfasst und wohl das längste Gedicht der europäischen Literatur ist. Kazantzakis hat sich durch seine neun Romane, von denen "Alexis Zorbas" (1946) der bekannteste ist, internationales Renommee erworben.


Kostas Karyotakis (1896 - 1928), ein Dichter und Übersetzer, ist die Verbindung zwischen der ausklingenden Romantik und den modernistischen Tendenzen in der griechischen Literatur. Sein Selbstmord als Konsequenz seines Pessimismus machte ihn zur Legende.
Die literarische Moderne beginnt in Griechenland mit der sogenannten „Generation von 1930“


Yorgos Seferis (1900 - 1971), der 1963 als erster griechischer Autor den Nobelpreis erhielt, ist zusammen mit Odysseas Elytis die bedeutendste Figur der Generation von 1930. Der Karriere-diplomat, Bewunderer und Übersetzer von T.S. Eliot, Ezra Pound und Paul Valéry, hat neue literarische Tendenzen in seine Dichtung übernommen und integriert. Sein Credo hieß, "einfach zu sprechen". Somit befreite er die Dichtkunst von Verschönerungen und literarischen Manierismen. Die literarischen Essays und Tagebücher sind ebenfalls von beachtlicher Aussagekraft und viele seiner Gedichte wurden von führenden Liederkomponisten vertont, wie z.B. von dem berühmtesten griechischen Komponisten Mikis Theodorakis.


ElytisOdysseus Elytis (1911 - 1996), der zweite griechische Nobelpreisträger (1979), steht den französischen poetischen Neuerungen des 20. Jahrhunderts nahe und gehört mit seinen streng geometrisch strukturierten poetischen Kompositionen wohl zu den renommiertesten Lyrikern des 20. Jahrhunderts. Sein Hauptwerk "Axion Esti" (1959) hat ihm zu internationalem Ruhm verholfen und wurde dank der Vertonung von Mikis Theodorakis weltweit bekannt.


Yannis Ritsos (1909 - 1990), ein talentierter und politisch engagierter Dichter, hat ein sowohl vielfältiges als auch umfangreiches Werk hinterlassen, welches in viele Sprachen übersetzt worden ist. Stratis Tsirkas (1911 - 1980), Romanautor, Kritiker und Übersetzer erhielt für seine Trilogie "Akivernites Politeies" den Best Foreign Book Prize.


Die Förderung der modernen griechischen Literatur im Ausland ist Teil einer zielstrebigen Buchpolitik, die 1994 vom Kulturministerium begonnen wurde. Das Nationale Buchzentrum (EKEBI) plant diese Politik und setzt sie um.
Mit der umfangreichen und reichhaltigen Präsentation griechischer Literatur wie z.B. auf der Frankfurter Buchmesse (Oktober 2001), wo der thematische Schwerpunkt auf Griechenland lag, bestätigten sich die Bemühungen des Nationalen Buchzentrums.

 

  Bildende Kunst


N. LytrasDie Geschichte der bildenden Kunst in Griechenland entspricht in großem Maße der des modernen Staates selbst. Kaum war Griechenland unabhängig geworden (1830), so begann es als eine Art Satellit anderer Kulturen zu fungieren: Im 19. Jahrhundert in Bezug auf Deutschland und im darauffolgenden Jahrhun-dert zu Frankreich und dem Modernismus. Die sogenannte "Münchner Schule" ist die wichtigste Künstler-gruppe. Nikolaos Ghizis (1842 - 1901) und Nikiforos Lytras (1832 - 1904) wurden zum Doppelzentrum dieser Gruppe, die akademische Tendenzen mit fortschrittlichen technischen Ergänzun-gen kombinierte (Konstan-tinos Volonakis, Ploychronis Lembesis, Symeon Savvidis, Georgios Iakovidis und andere). Die Bildhauerei entwickelte sich parallel dazu - ihre wichtigste Vertreter sind Yannoulis Halepas (1851 - 1938) und Dimitrios Philipotis (1839 - 1920).

 

Die Erfolge Griechenlands in den beiden Balkankriegen und dem Ersten Weltkrieg führten zu einer Stimmung der Erhebung und des Optimismus. Während der Zeit zwischen den Kriegen war der in Berlin ansässige griechische Künstler Georgios Bouziannis (1885 - 1959) Mitglied der expressionistischen Bewegung. Photis Kontoglou (1895 - 1965), Konstantinos Parthenis (1878 - 1967) oder Theofilos (1867 - 1934), sehr bedeutende Maler individuellen Stils, inspirierten die Suche der folgenden "Generation der Dreißiger" nach dem "Griechentum". Diese war die kohärenteste Gruppe überhaupt in der griechischen Kunst. Zu ihr zählen Nikos Chatzikyriakos Ghikas (1906 - 1995), Yannis Tsarouchis (1910 - 1989), Diamantis Diamantopoulos (1914 - 1996), Nikos Engonopoulos (1910 - 1985), Yiorgos Mavroidis (geb. 1913), Nikos Nikolaou (1909 - 1986) und Yannis Moralis (geb. 1916).


Die Sechziger Jahre bedeuteten die endgültige Zuwendung zur abstrakten Kunst - ein Vertreter in der Malerei ist Yannis Spyropoulos (1912 - 1990).


Der Sturz der Junta (1974) schuf eine Atmosphäre der Kommunikation und der internationalen Interaktion, die nicht ohne Einfluss auf die bildende Kunst blieb. Panagiotis Tetsis, Vlasis Kaniaris, Nikos Kessanlis, Kostas Tsoklis, Yannis Kounellis, Pavlos, Takis und Chryssa sind einige der bekanntesten Namen der zeitgenössischen griechischen Kunst. Die renommiertesten Museen für moderne Kunst befinden sich in Athen und Thessaloniki, wohingegen kleinere verstreut in ganz Griechenland zu finden sind.
Hervorgehoben seien das Goulandris Museum für moderne Kunst auf der Insel Andros und die Städtische Kunstgalerie Rhodos.


  Musik

ChatzidakisDie griechische Musik hat sich im Laufe vieler Jahrhunderte entwickelt und war Gegenstand unterschiedlicher historischer und geographischer Einflüsse: Griechische Musik der Antike, byzantinische und geistliche Musik bieten eine große Bandbreite unterschiedlicher musikalischer Traditionen.
Heute wird das Fach Musik in den 213 anerkannten Konservatorien für Musik gelehrt, von denen lediglich eines vom Staat gegründet wurde. Außerdem gibt es 146 Musikschulen. 44,8% dieser Konservatorien und Musikschulen sind in Städten in der Provinz angesiedelt.


Im Bereich der klassischen Musik haben sich Nikos Skalkotas (1904-1949), Yannis Christou (1926-1970) und Iannis Xenakis (1922-2001), die die meisten ihrer Werke im 20. Jahrhundert geschaffen haben, als Komponisten weltweit etabliert. Als herausragende Persönlichkeiten in der internationalen klassischen Musikszene werden die Opernsän-gerin Maria Callas (1923-1977) und der Dirigent, Pianist und Komponist Dimitris Mitropoulos (1896-1960) angesehen.


Musik ist in Griechenland wohl die beliebteste und populärste kulturelle Aktivität. Das hängt mit der historischen Bedeutung des Liedes und der Popularität des musikalischen Ausdruckes über den Tanz zusammen. Es gibt eine weit zurückreichende Tradition ländlicher Musik, die mit dem Unabhängigkeitskrieg gegen die Türken (1821 - 29) verbunden ist. Eine Form der urbanen traditionellen Musik mit enger Verbindung zu den Flüchtlingen der kleinasiatischen Katastrophe (1922) ist der "Rembetiko". Das weltweite Renommee der modernen griechischen Musik ist zum größten Teil den Werken Manos Chadzidakis (1925-1994) und Mikis Theodorakis (1925) zu verdanken. Beide vereinten mit ihrem großen Talent griechische melodische und rhythmische Merkmale mit europäischen musikalischen Formen.


Manos  wurde in den 1960ern mit einem einzigen Lied weltbekannt: "Die Kinder von Piräus", das Melina Merkouri in dem in Cannes ausgezeichneten Film "Sonntags nie" sang, und das in immer neuen Fassungen und Bearbeitungen auf Platten kursierte. Das Lied brachte Manos Chatzidakis in Hollywood einen Filmmusik-Oskar ein. Seine Popularität in Griechenland verdankt er hauptsächlich seinen Liedkompo-sitionen, die zu Schlagerhits wurden.
Aber dieser Teil seines Werks zusammen mit seinen zahlreichen Filmmusiken gehörte zu den kommerziellen Arbeiten, mit denen er seinen Lebensunterhalt bestritt. Kunstlieder und Bühnenmusiken begründeten seine künstlerische Bedeutung. Chatzidakis war jedenfalls überzeugt, dass ein bedeutendes Kunstlied nur in Zusammenarbeit mit einem Dichter entstehen könne. Daraus resultierte seine jahrzehntelange Kooperation mit dem Dichter Nikos Gatsos, eine künstlerische Symbiose, die zu großen Werken führte.


TheodorakisMikis Theodorakis ist weltweit der bekannteste Komponist griechischer Musik. Seine Biographie ist ein lebendiges Stück der Geschichte Griechenlands der vergangenen acht Jahrzehn-te. Er hat die Besatzungszeiten der Italiener und der Deutschen überlebt, den Bürgerkrieg zwischen 1946 und 1949 sowie die Militärdiktatur von 1967 bis 1974 überstanden. Mit seinen Werken suchte er nach den musikalischen Wurzeln seines Volkes und wurde zum Symbol des Kampfes um Freiheit und Menschenrechte. Zu seinem Oeuvre gehören die volkstümlichen auf dem Rembetiko aus Kleinasien basiertenden Lieder, die weltberühmte Filmmusik von „Alexis Zorbas“, die seitdem als Ausdruck der griechischen Folklore gilt, sowie seine weniger bekannten Sinfonien, Kammermusik und Opern.
Als ideale Interpretin der Lieder von Theodorakis gilt die weltbekannte Maria Farantouri, die der Komponist selbst als seine „Priesterin“ bezeichnete. Die Sängerin mit der einzigartigen Kontraltstimme und der enormen romantischen Ausdruckskraft ist eine Ikone des neuen griechischen Liedes – und der griechischen Zeitgeschichte: Nach dem Putsch der Militärjunta 1967 ins Exil gezwungen, wurde sie durch zahllose Auftritte mit den Liedern des damals inhaftierten Theodorakis zur Symbolfigur des Widerstands und der Demokratie und gilt heute als „Stimme Griechenlands“.


Mit der Vertonung griechischer Dichtung erreichte das griechische Volkslied neue Dimensionen und gewann eine neue Aufwertung und somit internationale Resonanz. Seit dem Zweiten Weltkrieg haben sich viele jüngere Komponisten sowohl von der ländlichen als auch von der urbanen traditionellen Musik inspirieren lassen wie beispielsweise Stavros Xarchakos und Manos Loizos.


Der wichtigste Liedermacher ist Dionyssis Sawopoulos (1944), der als „Bob Dylan Griechenlands“ bezeichnet wird. Er begann seine Karriere im Geist der 60er Jahre, der Großen Ära der Volks-Musik. Als wortgewandter Poet und brillanter Komponist eingängiger Songs schaffte er, die einheimische Volksmusik mit westlichen Stilen zu verbinden. Aus der Tradition ländlicher Musik, dem städtischen Rembetiko und den Rhythmen des Rock ’n’ Roll schuf er eine ebenso originelle wie mitreißende Mischung, die ihm längst zum internationalen Ruhm verholfen hat: Kollegen in aller Welt, wie der Spanier Luis Liach oder der Deutsche Wolf Biermann, haben seine Lieder übersetzt und ins Repertoire aufgenommen.


Wenn man über die griechische Musik spricht, sollte man den Namen Yorgos Dalaras nicht vergessen. Manche behaupten, in der Künstlerpersönlichkeit von Dalaras hätten sich Woody Guthrie und Bruce Springsteen auf hellenischem Boden getroffen – zumindest legen sein Talent und seine stilistische Vielseitigkeit von Rock bis Rembetiko solche Verglei-che nahe. Der absolute Superstar der griechischen Musikszene erneuerte den Rembetiko, den Großstadt-Blues aus den 1929er Jahren und belebte ihn wieder. Die multikulturellen Einflüsse in seiner Musik sowie die Zusammenarbeit mit internationalen Stars wie Sting, Goran Bregovic und Paco de Lucia verschafften ihm weltweite Popularität.

   Theater


KounIm 20. Jahrhundert hat eine neue Generation von Schauspielern und Regisseuren modernere Inszenierungen verschiedener Texte und Theaterkonzepte  wie den Realismus, den Naturalismus, den Klassizismus und die Romantik umgesetzt . In diesem Zusammenhang sind die Regisseure K. Christomanos (Gründer der "Neuen Bühne"), Th. Oikonomou (Gründer des "Königlichen Theaters"), Fotos Politis (Gründer des "Nationaltheaters") und sein Nachfolger D. Rondiris zu nennen. Legendäre Schauspieler des 20. Jahrhunderts sind M. Kotopouli, Kyveli, K. Paxinou, A. Minotis, E. Veakis, M. Aroni, D. Horn, Elli Lambeti, Th. Kotsopoulos, G. Pappas, Chr. Nezer, K. Moussouris und D. Myrat. Sie alle haben unauslöschliche Spuren auf der Bühne hinterlassen.


1957 war ein wichtiges Jahr in der Geschichte des modernen griechischen Theaters. Es war das Jahr, in dem Iakovos Kampanelis, der "Vater" des modernen griechischen Theaters, sein Stück "Der Hof der Wunder" im Kunsttheater Karolos Koun aufführte. Eine neue, begabte Generation von Theaterautoren beeinflusste die Atmosphäre und brachte neue Ideen in das griechische Theater ein. Vassilis Ziogas, Dimitris Kehaidis, Pavlos Matessis, Giorgos Maniotis, Loula Anagnostaki, Kostas Moursselas und Giorgos Dialegmenos sind einige Autoren dieser neuen Epoche. Zu den herausragendsten zeitgenössischen Regisseuren gehören S. Karandinos (Gründer des "Staatstheaters Nordgriechenlands"), T. Mouzenidis, P. Katselis, K.Michalilidis, A. Solomos, S. Evangelatos, M. Volonakis und G. Michailidis.
Heutzutage beeindruckt in Athen die große Vielzahl von Theatergruppen und Theatern. Allein in Athen gibt es mehr als 100 Gruppen, und mehr noch, wenn man die Amateur-, Schul- oder Universitätstheatergruppen dazuzählt, deren Präsenz sich in der Theaterwelt immer deutlicher bemerkbar macht. Nach 1981 wurden in beinahe allen Städten außerhalb des Großraums Athen Stadttheater mit talentierten Regisseuren und Schauspielern gegründet, unter ihnen auch einige Protagonisten der Athener Bühnen.


Die neuen Strömungen im Theater sind jetzt moderner und verfeinerter, einige Gruppen führen besondere und experimentelle Stücke auf, die offensichtlich den Geschmack des Publikums treffen. Letztlich ist noch hervorzuheben, dass vor vielen Jahren eine Kooperation zwischen ausländischen und griechischen Theaterensembles begonnen wurde, die immer noch eng zusammenarbeitet.


  Film

KakoyannisTrotz der Nachwirren des Bürgerkriegs, der Armut der Nachkriegszeit und einer strengen Zensur seitens der staatlichen Behörden produzierte die griechische Filmindustrie, deren erstes Studio (Finos Film) 1943 gegründet wurde, Spielfilme am laufenden Band und erfreute sich eines stetig wachsenden Publikums.


Die ersten Streifen, die international Anerkennung gewannen, waren "Stella" (1955) vom Regisseur Michael Kakoyannis und "The Ogre of Athens" (1956), unter der Regie von Nikos Koundouros. In der Zeit von 1955 bis 1970 wurden in Griechenland - proportional zur Bevölkerung - mehr Filme hergestellt als in allen anderen Ländern der Welt. Ihren Höhepunkt erreichte diese Entwicklung im Jahre 1966, als 117 Filme griechischer Produktion in den Lichtspielhäusern gezeigt wurden.


Während der Militärdiktatur (1967 - 1974) entstand der Neue Griechische Film, der sich thematisch auf griechische Sozialthemen konzentrierte und ästhetisch vom experimentellen Film beeinflusste Formen bevorzugte. Der bekannteste griechische Regisseur ist Theo Angelopoulos (geb. 1935). Sein zweiter Film, "The Travelling Players" (1975), gilt als der beste griechische Film überhaupt. Sein Film "Eine Ewigkeit und ein Tag" gewann 1998 die Goldene Palme von Cannes und "Die Reise des Odysseus" war laut dem "Time" Magazin einer der besten Filme des Jahres 1995. Im Jahr 2004 nahm Angelopoulos an den Internationalen Berliner Festspielen (Berlinale) mit dem ersten Film seiner breit angelegten Trilogie teil, der den Titel "Die Erde weint" trägt. Darüber hinaus erhielt Angelopoulos Auszeichnungen der drei wichtigsten internationalen Filmfestivals (1971 und 1973 in Berlin, 1975, 1984 und 1995 in Cannes und 1980 und 1988 in Venedig).


Die Musik zu den letzten Filmen von Angelopoulos schrieb Eleni Karaindrou, eine international erfolgreiche Komponistin, deren Werke von dem deutschen Musikunternehmen ECM veröffentlicht wurden.


Angelopoulos hat eine Tradition bedeutender Regisseure der jüngsten Vergangenheit fortgesetzt: Michael Kakoyanis (zwei Oscars für "Alexis Zorbas" im Jahre 1964), Alexis Damianos (Auszeichnung für die beste Regie für "To the ship" im Jahre 1967).


Kostas Ferris (Silberner Bär bei den Filmfestspielen Berlin 1984 für "Rembetiko"), Tonia Marketaki (Erster Preis beim Festival von Bastia / Korsika für "Der Preis der Liebe" 1984) und Nikos Panayotopoulos (Auszeichnungen für "The Idlers of the Fertile Valley" im Jahre 1978) sind einige der Regisseure des Neuen Griechischen Films (entstanden während der Militärdiktatur 1967 - 1974).


In den letzten Jahren ist ein neuer kinematographischer Stil von schnellen, gut geschriebenen Filmen entstanden, die sich zeitgenössischer Themen annehmen. N. Perakis, P. Hoursoglou, S. Goritsas, A. Kokkinos, O. Malea, K. Yannaris sollten als Regisseure erwähnt werden.


1970 wurde das Griechische Filmzentrum als eine gewinnorientierte Tochtereinrichtung der Griechischen Industrie- und Entwicklungsbank gegründet. Im Jahre 1986 wurde eine neue Abteilung mit dem Titel "Hellas Film" eingerichtet, um griechische Filme im Ausland zu fördern. 1988 war das Griechische Filmzentrum die einzige bestehende griechische Produktions-firma. Beinahe alle jungen griechischen Filmemacher erhielten Mittel aus seinem Koproduktionsprogramm, und auch heute bleibt das Unternehmen wichtigster griechischer Produzent neuer Filme. Die Mittel werden durch das Kulturministerium zur Verfügung gestellt und stammen aus einem Prozentsatz aus dem Erlös der Kinoeintrittskarten. Das Internationale Filmfestival Thessaloniki ist das wichtigste Kinoereignis in Griechenland, bei dem der Staatliche Filmpreis verliehen wird.

Das griechische Schulsystem

Die Erziehung ist eine grundlegende Aufgabe des Staates

Die Verfassung unseres Landes umreißt in folgender Weise das Ziel und die Aufgabe der Erziehung: „Die Erziehung ist eine grundlegende Aufgabe des Staates. Diese Aufgabe besteht in der moralischen, seelischen, der geistigen und beruflichen Erziehung der Griechen, in der Entfaltung ihres nationalen und religiösen Bewusstseins und der Formung freier und verantwortungsbewusster Staatsbürger.“ Keinen Augenblick sollte man nämlich vergessen, dass Demokratie und Erziehung eng miteinander verbunden sind.


Die Reform unseres Erziehungssystems wird von einigen wenigen grundlegenden Gedanken geleitet, von einer demokratischen Grundidee, einer nationalen und einer humanen: Das Erziehungssystem soll modernisiert und allen zugänglich gemacht werden, es soll den jungen Menschen die notwendigen elementaren und speziellen Kenntnisse vermitteln, um sie zu befähigen, die Probleme der technischen Welt zu meistern. Schließlich soll dieses Erziehungssystem seelische, geistige und moralische Erziehung leisten, die für die Heranbildung demokratischer Staatsbürger erforderlich ist.

Die griechische Verfassung trifft einige grundlegende Festlegungen, die sich allgemein auf das geistige Leben des Landes, insbesondere auf dessen Erziehungssystem beziehen (dieses nimmt 18 Prozent des Staatshaushaltes in Anspruch). Neben den Bestimmungen, die die Freiheit des gesprochenen und geschriebenen Wortes garantieren, sieht die Verfassung in dieser Hinsicht folgendes vor:

  1. Kunst und Wissenschaft, Forschung und Lehre sind frei. Sie zu entwickeln und zu fördern, gehört zu den Pflichten des Staats. Die Freiheit der Forschung und Lehre enthebt nicht von der Pflicht des Gehorsams gegenüber der Verfassung.
  2. Alle Griechen haben das Anrecht auf kostenlose Ausbildung an allen staatlichen Unterrichtsanstalten. Der Staat gewährt zusätzlich besonders qualifizierten Studenten, sowie auch solchen, die der besonderen Hilfe oder des besonderen Schutzes bedürftig sind, eine Unterstützung.
  3. Die Pflichtschulzeit dauert neun Jahre.
  4. Die Hochschulausbildung liegt ausschließlich in den Händen der sich selbst verwaltenden Institutionen. Diese sind Personen des öffentlichen Rechtes und unterstehen der Aufsicht des Staates.
  5. Die Hochschulausbildung, Berufsausbildung und jede andere Spezialausbildung wird ebenso von staatlichen, wie auch von privaten höheren Schulen vorgenommen. Die Studienzeit beträgt hier mindestens vier Jahre.
  Das Bildungssystem

Der Schulbesuch ist in Griechenland zwischen dem Alter von 6 bis 15 Jahren (d.h. für neun Jahre) obligatorisch. Die Schüler besuchen während der ersten sechs Jahre die Grundschule (Dimotiko) und danach ein dreijähriges Gymnasium. Nachdem ein Schüler das Gymnasium beendet hat, kann er entweder ein Lyzeum oder eine Technologische Berufliche Schule (TEE) besuchen.

Die Hochschulbildung besteht aus Hochschulen (Universitäten) oder Instituten Höherer Beruflicher Ausbildung (TEI). Jedes Jahr entscheidet das Bildungsministerium, wie viele Schüler zur höheren Ausbildung zugelassen werden. Wenn die ANzahl der Studienplätze geringer als die der Bewerber ist, werden die Schüler nach ihrer Leistung ausgewählt. Diejenigen, die nicht die Möglichkeit haben, an einer Universität oder einem TEI zu studieren, können ein zweijähriges Studium an einem Institut Beruflicher Ausbildung (IEK) absolvieren.

Das Studium an den griechischen Universitäten gliedert sich in zwei Studienabschnitte, in Grund- und Aufbaustudium.
Das Grundstudium vermittelt einen Überblick über die Sachgebiete eines Faches in systematischer und historischer Hinsicht. Es dient ferner der Einführung in die Methodik und Theorie des jeweiligen Fachgebietes. Diese Grundlagen werden in einer Reihe von Pflichtveranstaltungen (Seminaren, Praktika und Referaten) vermittelt.

Die Zulassung zur Abschlussprüfung (Diplom, etc.) erfolgt unter bestimmten Voraussetzungen. Um zu diesen zugelassen zu werden, muss der Examenskandidat mindestens 8 Semester belegt und die notwendigen Nachweise erbracht haben.

Das Schuljahr dauert jeweils vom 1. September bis zum 31. August jedes Jahres, mit Ferien von Ende Juni bis Anfang September für die Grundschulen, Gymnasien und Lyzeen.

Das Studium an Universitäten wird in zwei Semester geteilt, das Wintersemester von Mitte September bis Ende Januar, und das Sommersemester von Mitte Februar bis Ende Juni.

Die griechischen Museen

Mehr als 1000 Museen und archäologische Stätten

Mehr als 1.000 Museen und archäologische Stätten dokumentieren die Geschichte und kulturhistorische Be­deutung Griechenlands. Zu den wichtigsten Monumen­ten der Antike gehören zum Beispiel die Akropolis von Athen, Mykene, Delphi, Olympia und Knossos/Kreta.

Fremdenführung

Führungen in allen Museen und archäologischen Stätten sind nur Personen vorbehalten, die ihr Diplom an einer der EOT-Fremden­führerschulen in Griechenland erworben haben. Informationen: Verband der Diplom-Fremdenführer (Syndesmos Xenagon), Apollonos-Str. 9 a, 10557 Athen, Tel: 210-3229705, 3220090, Fax: 210-3239200,  xenagoi(at)otenet(dot)gr, www.tourist-guides.gr

In Ausnahmefällen kann griechischen und ausländi­schen Archäologen und Professoren der Archäologie eine Führungsgenehmigung erteilt werden, unter der Voraussetzung, dass sie aktiv als Lehrbeauftragte tätig sind und ihre zu unterrichtenden Studenten begleiten.

Folgende Unterlagen sind für einen Antrag zur Führungserlaubnis erforderlich:

Bestätigung der Universität, dass der Antragsteller ordentlicher Professor der Archäologie oder einer entsprechenden Fakultät ist, Bestätigung, dass die Führung unent­geltlich erfolgt, ausführliche namentliche Teilnehmer­liste, detailliertes Programm der Studienreise, zwei Passbilder. Der Antrag sollte mindestens zwei Monate vor Beginn der Studienreise in englischer Sprache an das Griechische Kulturministerium gesendet werden.

Freier Eintritt:

Schüler bis zum vollendeten 19. Lebensjahr haben bei Vorlage eines entsprechenden Personaldokuments freien Eintritt in archäologische Stätten und Museen. Das gilt auch für Studenten bei Vorlage ihres Studentenausweises. Schüler und Studenten ausländischer Schulen und Hochschulen, die an einer Studienreise nach Grie­chenland teilnehmen und von der Lehrkraft einer Grundschule, eines Gymnasiums oder einer Hochschule begleitet werden, müssen die Genehmigung auf freien Eintritt für archäologische Stätten und Museen im Voraus beantragen.

Der Antrag ist rechtzeitig vor Beginn der Studienreise in englischer Sprache an das Griechische Kulturminis­terium zu richten.

Folgende Unterlagen sind einzureichen: Eine Namens­liste der Schüler/Studenten und begleitenden Lehr­kräfte mit Unterschrift des Schuldirektors/ Hochschul­rektors. Schüler und Studenten, die über 19 Jahre alt sind, haben Anspruch auf freien Eintritt, wenn der Schüler-/Studentenstatus von der jeweiligen Schule/ Hochschule bestätigt wird (Schüler-/Studentenaus­weise). Eine Bestätigung des Direktors der Schule/ Hochschule mit Angabe des Namens der Lehrkraft, des Zwecks und der Dauer der Reise, Auflistung der archäologischen Stätten, Museen und Denkmäler, die besucht werden. Zwei Passbilder der verantwortlichen Lehrkraft der Schule/Hochschule.

Ein detailliertes Reiseprogramm mit konkreten Anga­ben zu Ort und Zeitpunkt der geplanten Besichtigun­gen. Die von einer dieser Verwaltungsstellen erteilte Genehmigung gilt für den einmaligen Besuch für alle zum Zuständigkeitsbereich des Kultusministeriums gehörenden Kulturdenkmäler.

Kulturministerium

Ypourgio Politismou, Geniki Diefthinsi Archaiotiton & Politistikis Klironomias, Bouboulinas-Str. 20-22, 10682 Athen, Tel: 210-8201281, Fax: 210-8201305

Ermäßigter Eintritt wird gewährt für Personen über 65 Jahre unter Vorlage des gültigen Personalausweises und für Behinderte mit Behindertenausweis.

Fotografieren und Videoaufnahmen

Fotografieren ohne Stativ und Blitzlicht sowie Video­aufnahmen (VHS) für private Zwecke in Museen und archäologischen Stätten sind erlaubt (ausgenommen sind noch nicht veröffentlichte und katalogisierte Exponate). Fotografieren und Filmen mit Stativ ist genehmigungs- und gebührenpflichtig. Eine entspre­chende Genehmigung ist rechtzeitig bei den jeweiligen Ephoraten (Departement des Antikendienstes) zu beantragen.

Nach Erteilung der Sondergenehmigung sind die Gebüh­ren einzuzahlen bei der TAPA (Archäologische Gewerbe-­ und Enteignungskasse). Eleftherios-Venizelou-Str. 57, 10564 Athen, Tel: 210-3253901, Fax: 210-3242684.

MUSEEN IN ATHEN UND ATTIKA

Akropolis-Museum:
Tel: 210 3236665
Mo.- So. 8.00-18.30 Uhr.


Archäologisches Nationalmuseum:
Pattision 44
Tel.:210 8217717
Mo. 10.30 - 18.45 Uhr Di.- So. 8.00 -18.45 Uhr.


Archäologisches Museum von Piräus:
Charilaou Trikoupi 31, Piräus
Tel: 210 4521598
Mo. geschlossen. Di. bis So. 8.30-15.00 Uhr.

Athener Stadtmuseum:
Paparigopoulou 7- 9
Tel.: 210 3246164
Mo., Mi., Fr.-So. 9.00-13.30 Uhr, Di. und Do. geschlossen.

Botanisches Museum: Im Nationalgarten
Tel.: 210 7211178. Besuch nach Absprache.

Byzantinisches Museum:
Leof. Vas. Sofias 22.
Tel.: 210 7211027. Mo. geschlossen, Di.-So. 8.30- 15.00 Uhr.


Eisenbahnmuseum:
Schiochou 4 ecke Liossion 301
Tel: 210 5246580 Mi. 17.00-20.00 Uhr, Fr. bis So. 10.00-13.00 Uhr.

Eleftherios Venizelos Museum:
Eleftherias-Park / Leof. Vas. Sofias
Tel.: 210 7224238
Mo. geschlossen, Di. bis Sa. 10.00-13.00 und 18.00-20.00 Uhr.
So. 10.00-13.00 Uhr.

Jüdisches Museum:
Nikis 39
Tel.: 210 3225582
Sa. geschlossen, Mo. bis Fr. 9.00-14.30 Uhr. So. 10.00-14.00 Uhr


Kerameikos-Museum:
Ermou 148, Tel : 210 3463552
Mo. geschlossen, Di. bis So. 8.30-15.00 Uhr

Kanellopoulos-Museum:
Theorias & Panos
Tel.:210 3212313
Mo. geschlossen, Di. bis So. 8.30-15.00 Uhr.


Kinderkunstmuseum:
Kodrou 9. Plaka. Tel.: 210 3312621
Mo. geschlossen, Di.- Sa. 10.00 -14.00 Uhr So. 11.00-14.00 Uhr.


Museum für traditionelle Musikinstrumente:
Diogenous 1-3, gegenüber dem "Turm der Winde".
Tel.:210 3250198
Mo. geschlossen. Di. bis So. 10.00-14.00 Uhr, Mi. 12.00-18.00 Uhr.

Museum griechischer Volkskunst - Keramiksammlung V. Kyriazopoulos: Tsisdarakis-Muschee, Monastiraki PIatz
Tel.: 210 3242066, Di. geschlossen, Mo. bis So. 9.00-14.30 Uhr.


Benaki-Museum:
Vassilissis Sofias, Ecke Koumbari
Tel. 210 3671000
Mo., Mi., Fr., Sa: 9.00-17.00 Uhr, So. 9.00 bis 15.00 Uhr, Do. 9.00 bis 24.00 Uhr, Di. geschlossen.

Museum für Kykladische Kunst:
Neofytou Douka 4. Kolonaki
Tel.:210 7228321
So. und Di. geschlossen. Mo. bis Fr. 10.00-16.00 Uhr, Sa.10.00 -15.00 Uhr


Nationalpinakothek:
Leof. Vas. Konstantinou 50.
Tel.: 210 7211010
Di. geschlossen, Mo. und Mi. 9.00-15.00 Uhr, und 18.00-21.00 Uhr,
Do bis Sa. 9.00-15.00 Uhr, So. 10.00-14.00 Uhr.


Naturhistorisches Museum Gulandri:
Levidou 13, Kifissia
Tel.: 210 8015870, 210 8086405
Fr. geschlossen. Mo. bis Do. und Sa. und So. 9.00-14.00 Uhr.

Nomismatisches Museum:
Panepistimiou 12 (Schliemannhaus)
Tel. 210 3643774
Mo. geschlossen, Di. bis So. 8.00-14.30 Uhr.


Post-Museum:
Fokianou 2, am Kalimarmaro Stadion
Tel.: 210 7519066
Sa. und So. geschlossen, Mo bis Fr. 8.00-14.00 Uhr.


Schattentheater-Museum "Spathario":
Vas. Sofias & Dim. Ralli, Kastalia Platz, Marussi.
Tel.: 210 6127245
Sa. geschlossen. Mo. bis Fr. und So. 10 00-13.30 Uhr.

Hellenisches Marinemuseum
Akti Themistokleous
Tel.: 210 4516264, 210 4286959
So.und Mo. geschlossen, Di. bis Fr. 9.00-14.00 Uhr. Sa. 9.00-13.00 Uhr.


Schmuckmuseum Ilias Lalaunis:
Karyatidon 4a, Akropolis.
Tel.: 21092 21 044
Di. geschlossen, Mo., Do. bis Sa. 9.00-16.00 Uhr, Mi. 9.00-21.00 Uhr,
So. 10.00 -16.00 Uhr.


Theater-Museum:
Akadimias 50.
Tel.: 210 3629430
Sa. und So. geschl., Mo.-Fr. 9.00-14.30 Uhr.

Trachtenmuseum:
Dimokritou 7
Tel.: 210 3629513
Mo., Mi. und Fr. 10.00-13.00 Uhr, Do. 17.30-20.30 Uhr.

Vorres-Museum:
Päania, Attika (18 km von Athen)
Tel.: 210 6642520, 210 6644771
Sa. und So 10.00-14.00 Uhr.


ARCHÄOLOGISCHE STÄTTEN


AGORA:
Adrianou 24. Plaka
Tel.: 210 3210185
Mo. geschl., Di. bis So. 8.30-15.00 Uhr

Akropolis:
Tel.: 210 32102l9
Mo. bis So. 8.00-18.30 Uhr.

Amphiareion:
Kalamos.
Tel.:22950 62144
Mo. geschl., Di.bis So. 8.00-14.30 Uhr.

Eleusis:
Iera odos 1
Tel.: 210 5543470
Mo. geschl., Di. bis So. 8.30-15.00 Uhr

Marathon:
Tel.: 22950 55462
Mo. geschl., Di. bis So. 8.30-15.00 Uhr


Rhaumous:
Bei Marathon, Kato Souli,
Tel.: 22940 63477
Mo. bis Sa. 7.00-17.00 Uhr, So. 8.00-17.00 Uhr.

Römisches Forum:
Pelopida & Bolou.
Tel.:210 3245220
Mo. geschl., Di. bis So. 8.30-15.00 Uhr.


Sounion:
Tel.: 22920 39363.
Mo. bis So. 10.00 Uhr bis Sonnenuntergang.

Brauron:
Tel: 22990 27020
Mo. geschl. Di bis So 8.30-15.00 Uhr

Zeus-Tempel:
Leof. Vas. Olgas. & Leof. Amalias
Tel.: 210 9226330
Mo. geschl. Di. bis So. 8.30-15.00 Uhr


THESSALONIKI

Archäologisches Museum:
Platia Xanthi.
Tel.: 2310 830538
Geöffnet Mo. 12.30-19.00 Uhr, Di. bis So. 8.00-19.00 Uhr.


Byzantinisches Museum:
Leof. Stratou 2
Tel.:2310 868570, Geöffnet: Mo. 12.30-19.00 Uhr. Di. bis So. 8 00-19.00 Uhr.


Museum des Makedonischen Freiheitskampfes:
Proxenou Koromila 23
Tel.: 2310 229778
Mo. geschlossen. Geöffnet: Di. bis Fr. 9.00-14.00 Uhr, Mi. 18.00-20.00 Uhr. Sa. und So. 11.00-14.00 Uhr.

Museum im Weißen Turm:
Tel. 0310.267.832
Geöffnet: Mo. geschlossen, Di. bis So. 8.30-15.00 Uhr


Pinakothek der Gesellschaft für Makedonische Studien:
Nikolaou Germanou 1.
Tel.: 2310 238601
Sa. geschlossen. Geöffnet. So. bis Fr. 9.00-14.00 Uhr. August geschlossen.


Kulturzentrum Nordgriechenlands:
Vassilisis Olgas 108
Tel: 2310 834404, 2310 820240
Mo geschlossen. Geöffnet: Di. bis So. 10.00-14.00 Uhr und 18.00-21.00 Uhr. Juli und August geschlossen.

Makedonisches Zentrum für Moderne Kunst:
Tel.: 2310 471545
Mo. geschlossen. Geöffnet: Di. bis Sa. 10.00-14.00 Uhr und 18.00-21.00 Uhr.
So. 11.00-15.00 Uhr.


Technikmuseum:
ln der Industriezone Thessaloniki 2. Straße. Gebäude 47.
Tel: 2310 799773
Geöffnet: Mo. bis Fr. 9.00-16.00 Uhr, So. 10.00-14.00 Uhr.

Jüdisches Museum:
Vas. Irakliou Str. 24.
Tel.: 2310.223.231
Geöffnet. von Mo. bis Fr. 9.00-13.00 Uhr.
Eintritt frei.


Design Museum:
Mitropoleos Str. 43.
Tel.: 2310.263.043
Mo. und So. geschlossen. Geöffnet Di. bis Sa. 10.00-14.00 Uhr, Di. Do. und Fr. 18.00-21.00 Uhr. (Wird in die Lagerhalle B des Hafens verlegt)

Kinomuseum:
Aristotelous 18
Tel.: 2310 257050-1
Mo. bis Fr. 9.00-15.00 Uhr.

Museum für Fotografie:
Aristotelous 18
Tel.: 2310 257052 -3


Museum für traditionelle Musikinstrumente:
Katouni 12-14, Ladadika.
Tel.: 2310 5552264
Mo bis Fr. 9.00-15.00 und 17.00-21.00 Uhr

Volks- und Völkerkundenmuseum:
Vas. Olgas 68
Tel.: 2310 830591 (zur Zeit geschlossen)


Pinakothek:
Nikolau Germanou 1
Tel.: 2310 425531
Mo. geschlossen, Di. bis Fr. 9.00-13.00 Uhr und 17.00-21.00 Uhr, Sa. 9.00-13.00 Uhr. So. 17.00-21.00 Uhr.

Städtische Pinakothek:
Vas.Olgas 108
Tel: 2310 834404, 2310 820240

BYZANTINISCHE KIRCHEN

Krypta der Agios-Dimitrios-Kathedrale:
Tel.: 2310 270008
Geöffnet: täglich 6.00-22.00 Uhr

Osios David:
Tel.: 2310 221506
Geöffnet täglich 8.00-12.00 Uhr und 17.00-18.00 Uhr


Agios Nikolaos Orphanos:
Tel.: 2310 214497
Geöffnet täglich von 7.30-15.00 Uhr außer Mo.


ARCHÄOLOGISCHE STÄTTEN
(In der weiteren Umgebung Thessalonikis)


Vergina:
Tel.: 23310 92347
Geöffnet täglich 8.30-15.00 Uhr, außer Mo.


Pella:
Tel.: 23820 31160
Geöffnet täglich vom 8.30-15.00 Uhr, außer Mo.

Dion:
Tel.: 23510 53206
Geöffnet: Mo. 10.30-17.00 Uhr, Di. bis Fr. 8.00-17.00 Uhr.
Sa. und So. 8.00-14.30 Uhr.


ÜBRIGES GRIECHENLAND


Korinth, Museum:
Tel.: 27410 31207 / 27410 31443
Geöffnet: täglich 8.00-19.00 Uhr


Mykene, Archäologische Fundstätte:
Tel.: 27510 76585 / 27510 76801.
Geöffnet täglich 8.00-19.00 Uhr.

Epidauros, Museum:
Tel.: 2753022009.
Geöffnet Mo. 12.00- 19.00 Uhr. Di. bis So. 8.00-19.00 Uhr.


Epidauros, Archäologische- Fundstätte:
Tel.: 27530 22587.
Geöffnet täglich 8.00-17.00 Uhr.


Nafplio(Nafplia) museum:
Tel.: 27520 27502
Mo. geschlossen. Geöffnet Di. bis So. 8.30-15.00 Uhr.


Nafplio Festung Palamidi:
Tel.: 27520 28036
Geöffnet täglich 8.30-14.45 Uhr


Olympia Museum:
Tel.: 26240 22742
Geöffnet: Mo. 10.30-17.00 Uhr, Di. bis Fr. 8.00-19.00 Uhr,
Sa. und So. 8.30-15.00 Uhr.

Olympia, Archäologische Fundstätte:
Tel.: 26240 22517 / 22742
Geöffnet Mo. bis Fr. 8.00- 19.00 Uhr, Sa, und So. 8.30-15.00 Uhr.


Mystras, Archäologische Fundstätte und Museum:
Tel.: 27310 83777 / 25363
Geöffnet täglich 8.30-15.00 Uhr.


Delphi Museum:
Tel.: 22650 82313
Geöffnet täglich 8.30-15.00 Uhr.


Delphi, Archäologische Fundstätte:
Geöffnet täglich 8.30-15.00 Uhr.

Dodoni, Archäologische Fundstätte:
Tel.: 26510 82287
Geöffnet täglich 8.00-17.00 Uhr.

Delos:
Tel.: 22890 22325 / 22259
Mo. geschlossen, Geöffnet Di. bis So. 8.30-15.00 Uhr

Mykonos Museum:
Tel.: 22890 22259
Mo. geschlossen, Geöffnet Di. bis So. 8.30-15.00 Uhr

Heraklion Kreta Museum:
Tel.: 2810 226092
Mo. 12.00-17.00, Geöffnet Di. bis So. 8.00-17.00 Uhr

Knossos, Archäologische Fundstätte:
Tel.: 2810 231940
Geöffnet täglich 8.00-17.00 Uhr.

Angaben ohne Gewähr

Das Nationale Buchzentrum Griechenlands (Athen)

 

Das Nationale Buchzentrum Griechenland ( griechisch: ETHNIKO KENTRO BIBLIOU) ist eine gemeinnützige Organisation, die 1994 vom Griechischen Kulturministerium ins Leben gerufen wurde, mit dem Ziel die nationale Politik zur Förderung des Buches und des Lesens zu implementieren. 

Zu den Prioritäten des Buchzentrums gehört u.a. die Förderung des Buches sowohl in Griechenland als auch im Ausland, die Unterstützung von Autoren und die Beobachtung des griechischen Buchmarktes. EKEBI organisiert Lesungen von griechischen Autoren in Schulen in ganz Griechenland und fördert, in Zusammenarbeit mit dem Griechischen Verlegerverband, sowohl Lesungen griechischer Autoren im Ausland, als auch die Teilnahme griechischer Buchverlage an internationalen Buchmessen.

Das Buchzentrum ist auch einer der Hauptträger der internationalen Buchausstellung SCRIPTA in Thessaloniki, die jedes Jahr im Mai stattfindet.

Verleger, Autoren, Übersetzer, Bibliothekare und Buchhändler sind einbezogen und kooperieren mit dem Zentrum für die Verwirklichung der nationalen Ziele im Bereich des Buches. Sie sind im Betriebsrat des Zentrums vertreten und können daher bei wichtigen Fragen intervenieren.

Vorsitzender des Zentrums ist der auch in Deutschland bekannte Krimiautor Petros Markaris.

Das Buchzentrum ist eine dem griechischen Kulturministerium unterstehende Institution. Es gibt monatlich ein Newsletter heraus, der kostenlos bestellt werden kann.

Für Buchinteressierte gint EKEBI monatlich das englischsprachige Online-Magazin ITHAKA heraus, in dem jeden Monat sieben neue Bücher und ihre Autoren vorgestellt werden. Einmal jährlich, zur Frankfurter Buchmesse, erscheint ITHAKA auch in gedruckter Form. 

Zentrale

Nationales Buchzentrum Griechenlands (EKEBI)
Odos Athanasiou Diakou 4
GR-11742 Athen
Tel.: 210-9200300
Fax: 210-9200305
E-mail: info(at)ekebi(dot)gr
http://www.ekebi.gr/

Informationsstand


EKEBI-Informationsbüro
Buch Passage (Stoa tou Bibliou)
Odos Pesmazoglou 6
GR-105 64 Athen
Tel: 210-3248341-2
Fax: 210-3248343

 

Neugriechische Literatur in deutscher Übersetzung

Der Katalog
Hrsg.Griechische Kulturstiftung

will einem interessierten Publikum griechische Werke vorstellen, die auf dem deutschsprachigen Markt veröffentlicht worden sind. Dadurch soll der Zugang zu einer Literatur erleichtert werden, die mit einem sprachlichen Reichtum einer langjährigen Tradition und durch die produktive Rezeption gesellschaftlicher und geistiger Strömungen der modernen Zeit ihren eigenständigen Beitrag zur Weltliteratur leistet. Bestseller wie die Romane von Kazantzakis und Lyrik von internationalem Rang wie die von Kavafis, Seferis(Nobelpreis 1963), Elytis (Nobelpreis 1979) und Ritsos sind Höhepunkte der griechischen Literatur und Relativ bekannt; neben ihnen gibt es aber zahlreiche Autoren, die dem deutschsprachigen Publikum nur zum Teil erschlossen sind und die es auch durch diese Katalog zu entdecken gilt.

Die Auswahl der ins Deutsche übersetzten Bücher ist oft von verschiedenen Kriterien abhängig. Es gibt viele bedeutende Werke, die bereits in andere wichtige Sprachen übersetzt worden sind, aber noch nicht ins Deutsche. Andere ins Deutsche übertragene Werke sind seit Jahren vergriffen. Daher sind die im vorhandenen Katalog gezeigten Bücher/Titel nur bedingt repräsentativ für die zeitgenössische griechische Literatur. Darüber hinaussind nur Bücher angeführt, die es zu Zeit zugänglich gewesen sind. Dieser Katalog erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, es sind aber regelmäßige Aktualisierungen und Erweiterungen geplant.

Griechische Kulturstiftung

 Der Katalog (PDF)

Griechische Bücher online

Griechische Bücher kann man bei einigen größeren Buchhandlungen in Deutschland bestellen. Noch einfacher geht es über das Internet. Zahlreiche griechische Verlage bieten ihre Bücher online an. Im Folgenden finden Sie eine Auswahl von Anbietern in Deutschland und in Griechenland :

 

 www.greek-book.de

 www.takisilias.de

 www.libri.de

 http://www.romiosini-verlag.de/

www.greekbooks.gr

http://boutique.info-grece.com/

 http://www.books-in-greek.gr/

 http://www.papasotiriou.gr/

 http://www.politeianet.gr/

 www.books.gr

 http://www.eleftheroudakis.gr/

 http://www.ianos.gr/

 http://www.o-katalogos.com/

 (Angaben ohne Gewähr) 

 

http://www.romiosini-verlag.de/

Deutsch-Griechische Kulturbeziehungen


Neugriechisch in Griechenland

Griechische Hochschulen, sowie private Sprachinstitute bieten in verschiedenen Städten Griechenlands Neugriechischkurse für Anfänger und Fortgeschrittene. Hier eine Auswahl, ohne Anspruch auf Vollständigkeit: 

Hochschulen:
~ National and Kapodistrian University of Athens, School of Philosophy, Modern Greek Language Teaching Center, University Campus, 15782 Ilisia¬Athens, Tel: 210-7277672,
Fax: 210-7277673, nglt. info(at)nglt.uoa(dot)gr, www.nglt.uoa.gr

~ School of Modern Greek, Aristoteles-Universität, Uni¬versitätsgelände, 54006 Thessaloniki, Tel: 2310-997571, Fax: 2310-997573, thkaldi(at)phil.auth(dot)gr, sneg(at)Iit.auth(dot)gr   (Kursteilnahme), www.auth.gr/smg

~ Ionian University, Megaron Kapodistria, 49100 Kor¬fu, Tel: 26610-87264,
Fax: 26610-22293, international. relations(at)dflti.ionio(dot)gr, www.dflti.ionio.gr

~ Intercultural Education Centre, University of Patras, Archimidous-Str., Building 7,
26110 Patras, Tel: 2610-969715, Fax: 2610-996252, gpant(at)upatras(dot)gr, www.inpatra.gr/kedek

Institute und Privatschulen:
~ The Athens Centre, Archimidous-Str. 48, 11636 Athen, Tel: 210-7015242,
Fax: 210-7018603, athenscr(at)ath.forthnet(dot)gr, www.athenscentre.gr (Kurse in Athen und Spetses)
~ Greek House, Dragoumi-Str. 7, 14561 Kifissia/ Athen, Tel: 210-8085185,
Fax: 210-8085184, mail@ greekhouse.gr, www.greekhouse.gr

~ Internationales Zentrum für Hellenische und Mediterrane Studien "DJ.K.E.M.E.S.",
 Platia Stadiou 5,11635 Athen, Tel: 210-7560749, Fax: 210-7561497,
 programs(at)dikemes(dot)gr, www.dikemes.gr

~ Ikaria-Zentrum, Arethoussa, 85302 Ikaria, Tel: 22750-61140, Fax: 211-2205022, greek(at)ikariancentre. gr, www.greekingreece.gr

~ OMILO Sprache und Kultur in Griechenland, Panagi Tsaldari 13, 15122 Maroussi-Athen, Tel: 210-6122896, Fax: 210-6122706, andreadj(at)otenet(dot)gr, www.omilo.com

~ Hellenic-American Union, Massalias-Str. 22, 10680 Athen, Tel: 210-3680900,
Fax: 210-3633174, hau(at)hau(dot)gr, www.hau.gr

~ Institute for Balkan Studies, International Summer School for Greek Language, History & Culture, Megalou Alexandrou Ave. 31a, 54641 Thessaloniki, Tel: 2310¬832143,
Fax: 2310-831429, imxa(at)imxa(dot)gr, www.imxa.gr

~ Centre for the Greek Language, www.greeklanguage.gr - Karamaouna-Str. 1 - Platia Skra, 55132 Kalamaria-Thessaloniki, Tel: 2310-459101, Fax: 2310-459107, centre(at)komvos.edu(dot)gr; Solonos¬Str. 77, 10679 Athen, Tel: 210-3636549,
Fax: 210-3636672
~ Hellenic Language School "Alexander der Gro§e", www.alexander-edu.org - Rethymnou-
Str. 2, 10682 Athen, Tel: 210-8217710, Fax: 210-8215025, alexander(at)bhc(dot)gr; Ermou 45, 54624 Thessaloniki, Tel: 2310-226318, Fax: 226388; Pireos-Str. 1, 73100 Chania/Kreta, Tel: 28210-79383, Fax: 28210-79386 , kekde lta(at)cha.forthnet(dot)gr

~ Zentrum für Griechische Sprache & Kultur "LEXIS", Daskalogianni-Str. 48, 73100 Chania/Kreta, Tel/Fax: 28210-55673, lexis(at)cha.forthnet(dot)gr, www.lexis.edu.gr
~ Piperis Language Center, 23.-0ktober-Str. 94, 41221 Larissa, Tel: 2410-233874,
Fax: 2410-289132 kpipe¬ris(at)yahoo(dot)com, www.kpiperis.gr

(Alle Angabne ohne Gewähr)

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