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Vernissage mit Ralf Metzenmacher

posted Apr 15, 2014, 10:46 PM by GGS 'Auf dem Höchsten'   [ updated Feb 27, 2016, 11:48 PM by Reiner Pfesdorf ]
Am 07. April 2014 wurden die mehr als 80 Einzelbilder aus dem Kunstprojekt mit Ralf Metzenmacher im Rahmen einer Vernissage ausgestellt. Mit dabei Thorsten Wingenfelder, der den Künstler Metzenmacher vorstellte, Ralf Metzenmacher selber und Claudia Schulte-Terboven, die mit den Kindern des 4. Schuljahres die Ideen künstlerisch umsetzte. 

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Hier ein Großteil der Einzelbilder (Klicken, bitte):
https://goo.gl/photos/Achg53UoukRGvvpbA


Hier der Bericht von Oberberg aktuell:

Kunst in Eiform – Grundschüler produzieren Retro-Art

(js/08.04.2014-09:19)

Nümbrecht - Retro-Art-Künstler Ralf Metzenmacher besucht oberbergische Schulen und will mit Workshops zu mehr Fantasie anregen - Die vierten Klassen der Grundschule „Auf dem Höchsten“ präsentierten ihre Ergebnisse heute in einer eigenen Ausstellung.

Ralf Metzenmacher gastiert in Nümbrecht und gibt mit seiner Retro-Art „Denkanstöße aus einer anderen Perspektive“. Bis zum 11. März sind die Werke des selbst betitelten „Pinselartisten“ im Haus der Kunst zu sehen (OA berichtete). Obwohl ihm das Programm rund um die Ausstellung bereits einiges abverlangt, nimmt sich der Maler auch Zeit für den Nachwuchs. Bei Besuchen an umliegenden Schulen vermittelt er mit Vorträgen und Workshops mehr über seine Kunst und seinen Werdegang. Besonders am Herzen liegt dem Bamberger dabei, die Förderung von Fantasie und Kreativität.


[Claudia Schulte-Terboven und Ralf Metzenmacher haben das Kunstprojekt der Viertklässler begleitet.]

 

Nachdem heute bereits die Gesamtschule Reichshof und das Gymnasium Nümbrecht auf dem Plan des Bambergers standen, war am Nachmittag die Nümbrechter Gemeinschafts-grundschule (GGS) „Auf dem Höchsten“ an der Reihe. In der vergangenen Woche haben sich die 45 Viertklässler und Metzenmacher bereits kennengelernt. Am Montag ging es ins „Haus der Kunst“, wo die Kinder mehr über die Ausstellung und das Leben des Malers erfuhren. In zwei Workshops, mehreren AG- und Kunststunden drehte sich dann alles ums Ei.

 

Weil sich die künstlerisch-kritische Auseinandersetzung Metzenmachers nicht mit dem Grundschulalltag vereinen ließ, suchte man nach Ausweichmöglichkeiten und wurde schnell fündig. „Wir wollten die Kriterien der Retro-Art beibehalten und etwas vereinfachen. Das Ei nimmt eine Schlüsselrolle in Kunst und Literatur ein und gilt als Universalform des Lebens“, erklärt Claudia Schulte-Terboven, ehemalige Kunstlehrerin an der GGS. Die Ruheständlerin unterstütze die Kinder beim Entstehungsprozess ihrer Bilder und arbeitete dafür mit Metzenmacher zusammen.


Der Künstler zeigte sich heute erfreut über die vielfältige Umsetzung. 48 Gemälde und Collagen bilden Wortspiele, Sprichwörter und Alltagsgegenstände ab. Metzenmacher ließ die Kinder selbst über Material und Umsetzung entscheiden. Die Förderung von Fantasie und Kreativität liegt dem Bamberger sehr am Herzen: „Die Idee der Malerei ist geprägt vom Gedanken etwas auszudrücken, war im Verborgenen liegt und der Freiheit etwas daraus zu erschaffen. Sie bildet die gefühlte Wahrheit ab, dass hier ist ein positives Beispiel.“

 

Er bedankte sich für die produktive Zusammenarbeit aller Beteiligten, die durch seinen Freund Thorsten Wingenfelder ermöglicht wurde. Der Sänger und Fotograf hat selbst zwei Kinder an der GGS und nahm Kontakt zu Schulleiter Reiner Pfesdorf auf. Der Vorschlag stieß auf Gegenliebe: „Er hat offene Türen eingerannt. So ein Projekt lässt man sich nicht entgehen. Die Kinder waren fasziniert von Metzenmacher und haben gerne mitgemacht“, so Pfesdorf.