Westerburger Chronologie

Jahr

Herrscher/Herr-schaftsform  

Persönlichkeit

Ereignis

Quelle

850

Gebhard, Graf des Niederlahngaues

 

 

HEIBERGER, Schloss, S.76

879

 

 

Gründung des Stiftes Gemünden

GREIFF, Westerburg, S.28

 

Konrad d. Ä. Herzog von Franken

 

 

HEIBERGER, Schloss, S.76

911-918

Konrad I. Deutscher König, Herzog von Franken

 

 

HEIBERGER, Schloss, S.76

912

Otto (Udo), Graf des Oberlahngaues

 

 

HEIBERGER, Schloss, S.76

1052

Theobald (Godebald) Graf vom Lahngau

 

 

HEIBERGER, Schloss, S.76

 

Reinhard

 

 

HEIBERGER, Schloss, S.76

1100

Siegfried I., Herr von Runkel

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.12f

LEHMANN, Westerburg, S.6ff

1182-1226

Siegfried II., von Runkel, Herr von Westerburg

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.13f

LEHMANN, Westerburg, S.8f

RENKHOFF, Biographie, S. 669

1209-1227

Siegfried III., Herr von Runkel und Westerburg

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.14ff

LEHMANN, Westerburg, S.9ff

um 1220-1230

 

Heinrich von Irmtraut

Vogt zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1230-1266

Siegfried IV.

 

Spaltung in Haus Westerburg und Haus Runkel

BRINCKMEIER; Leiningen, S.19ff

HEIBERGER, Schloss, S.76

1258

 

 

Anerkennung der Westerburgischen Rechte in der Herrschaft zum Westerwald durch Graf Otto der I. von Nassau-Dillenburg.

DEMANDT, Hessen, S. 392

1267-1288

Heinrich I. von Westerburg

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.38ff

HEIBERGER, Schloss, S.76

RENKHOFF, Biographie, S. 865

1270

 

Dietrich

Vogt zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1270

 

 

Am 13. September 1270 wir in einer Teilungsurkunde der Herren von Runkel und Westerburg auch Gershasen und der Seebach und der See der Herren von Westerburg bei Stahlhofen genannt.

Rhein-Lahn-Freund 1970, S. 315

1270

 

 

Erstmalige Erwähnung einer Mühle.

GENSICKE, Westerburg, S. 213

vor 1274

 

 

Heinrich heiratet Agnes von Limburg, die ihm als Mitgift die Herrschaft Schaumburg in die Ehe einbrachte.

GREIFF; Westerburg, S. 30

GENSICKE, Westerburg, S. 199

1288

Agnes

 

Tod Heinrich des I., Agnes wurde Regentin für ihre minderjährigen Kinder

GREIFF; Westerburg, S. 30

9. 7.1292

 

 

Agnes, Herrin von Westerburg, erhält vom deutschen König Stadtrechte für Westerburg

GREIFF, Westerburg, S.491

1275-1297

 

Siegfried von Westerburg (vor 1260-1297), Erzbischof von Köln

 

HEIBERGER, Schloss, S.76

RENKHOFF, Biographie, S. 865

1279-1315

Siegfried VI.

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.50ff

HEIBERGER, Schloss, S.76

vor 1300

 

 

erstmals Leineweber erwähnt

GREIFF; Westerburg, S. 491

1303

 

 

Erstmalige Erwähnung eines Schöffengerichts.

ROTH, Westerburg, S. 4

1304

 

 

Erstmalige Erwähnung über eine teilweise Befestigung der Stadt.

ROTH, Westerburg, S. 4

1310

 

 

Errichtung einer Marienkapelle bei der Flur Baldenstein, die dann nach ihrem Bauherrn Reinhard I. von Westerburg Reinhardskapelle genannt wurde.

ROTH, Westerburg, S. 11

1315-1353

Reinhard I., des heil. röm. Reichs semperfreier Herr zu Westerburg

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.54ff

HEIBERGER, Schloss, S.76

RENKHOFF, Biographie, S. 865

GENSICKE, Reinhard, S.128-170

1331

 

 

Reinhard erteilt einen „Freibrief für die Bürger von Westerburg“

GREIFF, Westerburg, S.491

GENSICKE, Westerburg, S. 199

1338-1350

 

Conrad Schonhals

Vogt zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1340

 

 

erstmals Westerburger Juden in Frankfurter Geschäftsbücher

GREIFF; Westerburg, S. 491

1346

 

 

Reinhard schlug bei Grenzau die für Balduin streitenden Koblenzer.

GREIFF; Westerburg, S. 31

vor 1350

 

 

In der Kapelle im Tal stiftete Reinhard Herr von Westerburg vor 1350 eine Frühmesse.

GENSICKE, Westerburg, S. 208

1350

 

Gerhard Vole von Irmtraut

Vogt zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1350

 

 

Erwähnung der „Thronenden Madonna“ als Gnadenbild in der Reinhardskapelle.

GREIFF; Westerburg, S. 492

1353-1370

Johann I. Semperfreier Herr zu Westerburg

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.74ff

HEIBERGER, Schloss, S.76

1354-1421

Reinhard II. Semperfreier Herr zu Westerburg

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.86ff

HEIBERGER, Schloss, S.76

vor 1360

 

 

Die Loergasse als Wohnplatz der Löher unterhalb Westerburg erwähnt

GREIFF; Westerburg, S. 491

1364

 

 

Erste Erwähnung von Tongruben in Wengenroth.

MEHR, Wengenroth, S. 21

1369

 

 

Die Familie Müllenark (Molnark), die zu den Westerburger Burgmannen zählte, wird erstmalig genannt. Stammvater ist Arnold Scholl von Müllenark, der von 1385 bis 1400 Vogt in Westerburg war.

GENSICKE, Müllenark, S.183-188.

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1388-1449

Reinhard III.

Semperfreier Herr zu Westerburg und Schaumburg

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.102ff

HEIBERGER, Schloss, S.76

um 1400

 

 

Erstmalige Erwähnung der Wollweber

GREIFF; Westerburg, S. 492

1400-1405

 

Gerhard von Schönborn

Vogt zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1403

 

 

Das erste belegte Gerichtswappen war bis 1563 in Gebrauch.

MEHR, Recht, S. 27

1408

 

Gilbrecht von Irmtraut

Vogt zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

vor 1410

 

 

Der Georghahnenhof (später GeorgAnnenhof, dann Schweizerhof genannt) wird angelegt.

GENSICKE, Westerburg, S. 210

1413

 

 

Eine Stadtmauer mit Türmen ist 1413 bezeugt.

HÄBEL, Brand- und Wiederaufbau, S. 143-167.

1417-1448

 

Johann (Henne) von Molnarck

Vogt zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

24.8.1423

 

 

Vermählung Reinhards mit Margarethe, der Tochter Graf Friedrichs VIII. von Leiningen-Dagsburg

BRINCKMEIER; Leiningen, S.111

 

1425-1459

Kuno I.

Semperfreier Herr zu Westerburg und Schaumburg

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.115ff

HEIBERGER, Schloss, S.76

1430

 

 

Scherer werden erstmalig genannt.

GENSICKE, Westerburg, S. 213

1438

 

 

Markt an der Liebfrauenkirche wird erstmalig erwähnt

GREIFF; Westerburg, S. 492

GENSICKE, Westerburg, S. 211

1448

 

 

Zerstörung der Stadt infolge eines Brandes.

ROTH, Westerburg, S. 4

1450

 

Friedrich von Hoenßbach

Vogt zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1452

 

Gerhard von Schönborn

Vogt zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1453-1522

Reinhard IV.

Semperfreier Herr zu Westerburg und Schaumburg

später:

Reinhart I.

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.117ff

HEIBERGER, Schloss, S.76

8.3.1467

 Grafschaft

 

Nach dem Tod von Hesso Landgraf zu Leiningen erbte Margarethe Leiningen.

GREIFF; Westerburg, S. 31

1470-1703

Grafen von Leiningen-Westerburg

 

 

GENSICKE, Westerwald, S. 405

1470

Reinhard I.

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

Übernahme der Regierung durch Margarethes Enkel Reinhard.

GREIFF; Westerburg, S. 31

1472

 

Godert Schönhals von Alpenrod

Vogt zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1478-1483

 

Kuno (Konrad) d.J. von Reifenberg (1425-1492)

Katzenelnbog.-leinigischer Vogt und Amtmann in Westerburg.

RENKHOFF, Biographie, S. 635

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1488

 

Friedrich von Mudersbach

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1494

 

 

Die Westerburger  Kirmes wurde auf Dionisius (9. Oktober) gefeiert.

GENSICKE, Westerburg, S. 208

1494-1519

 

Meffert von Brambach

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1498

 

 

Nachdem die Wallfahrten zum „Gnadenbild auf dem Baldenstein“ („Schmerzhafte Mutter Gottes“  und nicht mehr „Thronende Madonna“) zugenommen haben, baut man eine neue Kirche, die in oben genanntem Jahr geweiht wird.

GREIFF; Westerburg, S. 492

1514

 

 

Ein Bürgerhaus wir erstmalig genannt.

GENSICKE, Westerburg, S. 207

1516/17

 

 

Der Bau der Pfarrkirche wurde begonnen.

GREIFF, Westerburg, S. 297f,

GENSICKE, Handbuch, S. 402.

1517/18

 

 

Die Kapelle im Tal wird 1517 Maria, den 10000 Märtyrern und St. Georg und 1518 St. Georg geweiht.

GENSICKE, Westerburg, S. 208

1518

 

 

Ein „Gutleutheusgen“ für Aussätzige wurde 1518 und 1525 erwähnt.

GENSICKE, Westerburg, S. 213

1519

 

 

Baubeginn zur Vergrößerung der Schloßkirche

GREIFF; Westerburg, S. 492

1522

Philipp I. (1483-1523)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

Kuno II. (1487-1547)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

Nach Reinhards Tod regierten seine Söhne Philipp (1522-1523) und Kuno II. (1522-1547) gemeinsam.

GENSICKE, Westerwald, S. 353

BRINCKMEIER; Leiningen, S.146ff und 136ff

 

1523

Kuno II.

 

 

GENSICKE, Westerwald, S. 353

1524-1538

 

Lenhard von Reifenberg

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1525

 

Dr. Gerhard Westerburg

Unruhen gegen das Grafenhaus. Als Drahtzieher gilt Dr. Gerhard Westerburg, der Sohn eines aus Westerburg stammenden Tuchhändlers.

GENSICKE, Bauernkrieg, S. 243-246

GREIFF; Westerburg, S. 492

1532

 

 

Die Wollenweber bilden eine Bruderschaft.

MEHR, Handwerkszünfte, S. 35

1534

 

 

Zerstörung der Stadt infolge eines Brandes.

ROTH, Westerburg, S. 4

1541-1543

 

Dietrich von Waldmannshausen

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1541

1543-1568

 

Wolf von Mudersbach

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1550

 

 

Die „Lehrgaß“ brennt ganz ab.

GENSICKE, Westerburg, S. 207

1553

Philipp I.  (1527-1597)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

 

Im „Westerburger Vertrag“  einigten sich zunächst die Söhne des 1547 verstorbenen Kuno II., dass Graf Philipp I. (1547-1597) allein regieren und seinen Brüdern jährlich 300 Gulden zahlen sollte.

GENSICKE, Westerwald, S. 353

 

1557

 

 

Die erste Schule wird eingerichtet.

GREIFF; Westerburg, S. 492

1557-1584

Reinhard II. (1530-1584)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.202ff

RENKHOFF, Biographie, S. 456

1569

 

 

Bau eines neuen Bürgerhauses

GENSICKE, Westerburg, S. 207

1561

 

Gräfin Otilie von Manderscheidt-Blankenheim (1536-1597)

Vermählung Reinhards mit Otilie

BRINCKMEIER, Leiningen, S.208

1564-1566

 

 

Einführung der Reformation in der Grafschaft durch Graf Reinhard II.

GREIFF; Westerburg, S. 31

1564

 

 

Der erste evangelische Pfarrer wird eingesetzt.

GREIFF; Westerburg, S. 492

1564

 

 

Gründung einer neuen Pfarrei, der die Dörfer des Oberkirchspiels Westerburg, Halbs, Hergenroth und Stahlhofen zugeteilt waren.

GENSICKE, Westerburg, S. 208

1570-1580

 

Caspar Balthasar von Irmtraut

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1572-1612

 

 

Graf Philipp Jacob lässt in seiner Regierungszeit ein Siechenhaus errichten

GREIFF; Westerburg, S. 493

1574

 

 

Bildung der Zunft der Schuhmacher.

MEHR, Handwerkszünfte, S. 33

1581

 

 

Bildung der Zunft der Bäcker.

MEHR, Handwerkszünfte, S. 28

1583-1584

 

Daniel von Mudersbach

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1584-1590

Gräfin Otilie von Manderscheidt-Blankenheim (1536-1597)

 

Gräfin Otilie führt nach dem Tod ihres Mannes mit Graf Albrecht von Nassau-Weilburg die Vormundschaftsregierung für ihren Sohn Graf Albrecht Philipp (1590-1597), der seinen Bruder Johann Ludwig (1593-1597) als Mitherren annahm.

GENSICKE, Westerwald, S. 354

 

1584-1597

 

Andreas Speth von Stolberg

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1587

 

 

Auseinandersetzung zwischen Westerburg und Gershasen, weil sich im „Brandscheider Wald“ die Schweine des Westerburger Hirten unberechtigterweise an der Eichekmast gütlich getan haben.

MEHR, Sammelsurium, S. 2ff

1587

 

 

Gräfin Otilie bestätigt die Zunft der Maurer.

MEHR, Handwerkszünfte, S. 31

1590-1597

Albrecht Philipp (1567-1597)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

 

GENSICKE, Westerwald, S. 354

 

1592

 

 

Im Landfriedensbuch wird ein „Hochgericht oder Galgen bey Wingerodt uff dem Westerburgischen grund und boden stehendt“ bezeugt.

GREIFF; Westerburg, S. 492

W 171, Nr. C 429

1593-1597

Johann Ludwig (1572-1597)

 

Johann Ludwig wird als Mitherr angenommen.

GENSICKE, Westerwald, S. 354

BRINCKMEIER, Leiningen, S.211f

1593

 

 

Streit zwischen Bürgerschaft und Herrschaft, als diese eine größere Schäferei einrichten wollte.

GENSICKE, Westerburg, S. 210

1597

 

Gräfin Otilie

Gräfin Otilie und ihre Söhne Graf Albrecht Philipp und Graf Johann Ludwig sterben an der Pest. Die Westerburger Linie starb damit aus.

GENSICKE, Westerwald, S. 354

GREIFF; Westerburg, S. 493

1598-1612

Philipp Jakob (1572-1612)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

Graf Philipp Jakob erhielt nach der Teilung des väterlichen Erbes von Graf Georg I. von Leiningen Schaumburg Westerburg und Weltersburg.

BRINCKMEIER, Leiningen, S.220ff

RENKHOFF, Biographie, S. 456

GENSICKE, Westerwald, S. 354f

1598-1612

1621-1624

 

Dr. Alexander Sohn

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1600

 

 

Erstmalige Erwähnung einer Apotheke

GREIFF; Westerburg, S. 493

1603

 

 

Erweiterung der Schule zu einer Lateinschule.

GREIFF; Westerburg, S. 492

1605

 

 

Die Zunft der Wollweber verfügten über eine eigene „Westerburger Hall“ in Frankfurt.

GENSICKE, Westerburg, S. 212

1607

 

 

Errichtung des Burgmannenhauses. 

MEHR, Burgmannenhaus, S. 9

1610

 

 

Bierbrauerzunftbrief. Erwähnung der Zunft der Schneider.

MEHR, Handwerkszünfte, S. 28, 32

1611

 

 

Bildung der Zunft der Leinweber.

MEHR, Handwerkszünfte, S. 30

1616

 

 

Juden sind erstmals erwähnt.

GENSICKE, Westerburg, S. 210

8.2.1611

 

 

Für seinen Verzicht auf beträchtliche grundherrliche Rechte und das Hubengericht Hellenhahn erhielt Graf Philipp Jakob von Graf Georg von Nassau-Beilstein das Kirchspiel Willmenrod.

GENSICKE, Westerwald, S. 355

1612-1655

Reinhard III. (1574-1655)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

Nachdem Philipp Jakob unvermählt gestorben war, nahmen seine Brüder erneut eine Landesteilung vor. Reinhard III. erhielt das völlig verschuldete Westerburg.

GENSICKE, Westerwald, S. 355

BRINCKMEIER, Leiningen, S.223ff

1618

 

 

Die Hauderer (=Fuhrleutegewerbe) bilden mit den Weißbindern und Steinmetzen eine gemeinsame Zunft.

MEHR, Handwerkszünfte, S. 29

1620-1661

 

 

Hexenprozesse und Hinrichtungen von Hexen und Hexenmeistern in Westerburg.

GREIFF, Westerburg, S.493

1620

 

 

Erwähnung der Zunft der Schlosser und der Zunft der Schmiede.

MEHR, Handwerkszünfte, S. 32

16./26.8. 1629

 

 

Reinhard bestellte Lorenz Schneider zum Münzmeister.

Es ist wahrscheinlich, dass Lorenz Schneider Halbbatzen mit der Jahreszahl 1629 und Schüsselpfennige (LW) ausprägte.

SCHNEIDER, Münzwesen, S. 120

28.4.1641

 

 

Brand in der Löhrgasse und im ganzen untersten Flecken.

GENSICKE, Westerburg, S. 207

1.9.1652

 

 

Graf Reinhard bestätigt die Zunft der Metzger.

MEHR, Handwerkszünfte, S. 31

1654

 

 

Eine Kirchenzuchtordnung wird erlassen.

MEHR, Recht, S. 34ff

1655

 

 

Erste Erwähnung der Lohgerber (=Loerer)

MEHR, Handwerkszünfte, S. 31

1655-1695

Georg Wilhelm (1637-1695)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

Georg Wilhelm folgte seinem Onkel.

GENSICKE, Westerwald, S. 355

BRINCKMEIER, Leiningen, S.236ff

1655-1661

 

Georg Philipp Apfelmann

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1656

 

 

Verkauf der Herrschaft Schaumburg an die Reichsgrafschaft Holzappel.

DEMANDT, Hessen, S. 418

1660-1709

 

Johann Kohlrabe

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

Von 1675 bis Sommer 1693

 

 

Die Münze war in Westerburg in vollem Betrieb. Georg Wilhelm hatte wie viele andere Herrscher entdeckt, dass mit einer bewußten Verschlechterung des festgelegten zinnaischen Münzfußes, Geld zu verdienen war. Diese Prägungen fallen in die zweite Kipper- und Wipperzeit.

SCHNEIDER, Münzwesen, S. 175ff

17.1.1658

 

 

Eine Krämerzunft wird genannt.

MEHR, Handwerkszünfte, S. 29

21. 1.1676

 

Dietrich Zimmermann

Graf Georg Wilhelm stellte den 22 Jahre alten Münzmeister Dietrich Zimmermann aus Koblenz ein.

SCHNEIDER, Münzwesen, S. 176

6.6.1680

 

Johann Martin Seekatz (1680-1729)

Der Maler Johann Martin Seekatz wurde in Westerburg geboren. Er wirkte als gräflicher Hofmaler in Westerburg und Grünstadt und seit  1725 in Worms.

GERZ, Malerdynastie, S. 119ff

5.12.1683

 

Georg Friedrich Christian Seekatz I. (der Ältere) (1683-1750)

Der Maler Georg Friedrich Christian Seekatz I wurde in Westerburg geboren. Er wirkte als nassau-weilburgischer Maler am Weilburger Hof und in Kirchheimbolanden.

GERZ, Malerdynastie, S. 119ff

1686

 

Johann Leonhard Arensburg

Im Jahre 1686 betrat Johann Leonhard Arensburg Westerburg. Er war einer bedeutendsten Heckenmünzer seiner Zeit. Er stammte wie viele Münzer aus dem Harz., aus Vienenburg.

In Westerburg begleitete Arensburg mehr die Rolle des Unternehmer und Agenten als die des technischen Leiters. Er war viel unterwegs, um Silber zu beschaffen und die geprägten Münzen abzusetzen.

 

SCHNEIDER, Münzwesen, S. 179

1687

 

 

Im Jahre 1687wurde die Westerburger Münze, die sich im Hause des Landeshauptmanns Conrad Brett befand, durch den kaiserlichen Kommissar Sohler aufgehoben, als dieser am 21. April nach Westerburg kam.

SCHNEIDER, Münzwesen, S. 181f

1690

 

 

Infolge eines Blitzschlages brannte das untere Gebäude im vorderen Hof des Schlosses ab.

BRINCKMEIER, Leiningen, S.238

vor 1694

 

 

Der herrschaftliche Wilhelminenhof vor dem Hergenröther Tor wird angelegt.

GENSICKE, Westerburg, S. 210

1695-1703

Christof Christian (1656-1728)

Georg II. (1666-1726)

Heinrich Ernst (1665-1702)

Johann Friedrich Wilhelm (1681-1718)

 

 

GENSICKE, Westerwald, S. 356

BRINCKMEIER, Leiningen, S.239ff

1697

 

 

Apotheker erstmalig genannt.

GENSICKE, Westerburg, S. 213

um 1700

 

 

Um 1700 legte Graf Georg II Karl Ludwig für seine dritte Frau Gräfin Margarethe von Güldenlow-Danesciold-Laurwig den Margarethenhof an.

MEHR, Recht, S. 25

1703 bzw. 1705-1806

1/3 Leiningen-Westerburg-Altleiningen

2/3 Leiningen-Westerburg-Neuleiningen

 

 

GENSICKE, Westerwald, S. 405

10.3.1703

Christof Christian (1656-1728)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

Georg II. Karl Ludwig(1666-1726)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

Johann Friedrich Wilhelm (1681-1718)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

Nach dem Tod von Heinrich Ernst 1702 teilten die Brüder  Christof Christian, Georg II. und deren Neffe Johann Friedrich Wilhelm die Herrschaft Westerburg unter sich auf. In der Übereinkunft von 1703 erhielt Christof Christian ein Drittel an Herrschaft, Stadt und Schloss Westerburg nebst Berzhahn, Willmenrod, und Gershasen, Georg II. erhielt zu seinem Westerburger Drittel Anteile in Leiningen, Johann Friedrich Wilhelm erhielt zu seinem Drittel Gemünden, Wengenroth und Nernhausen.

BRINCKMEIER; Leiningen, S.245ff

HEIBERGER, Schloss, S.78

1705-1721

Christof Christian (1656-1728)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

Georg II. Karl Ludwig(1666-1726)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

 

Nachdem durch den Tod von Graf Philipp Ludwig von Leiningen-Westerburg-Rixingen neue Teilungen nötig wurden, fiel zwei Drittel der Stadt Westerburg, das Gericht Gemünden und das obere Gericht Hergenroth, Halbs und Stahlhofen an Georg II. Karl Ludwig. Die Brüder führten abwechslungsweise ein Jahr um das andere die Regierung.

GENSICKE, Westerwald, S. 356

BRINCKMEIER; Leiningen, S.257

 

1706-1728

 

 

Rebellion der Bauern und Bürger in der Herrschaft Westerburg.

TROßBACH, Emanzipationsversuche, S. 47-85.

16.9.1707

 

Friedrich He[i]nrich Seekatz (1707-?)

Der Maler Friedrich He[i]nrich Seekatz wurde in Westerburg geboren. Er wirkte in Worms und seit 1752 war er nassau-weilburgischer Hofmaler. Werke von ihm sind in der Pfarrkirche zu Löhnberg zu sehen.

GERZ, Malerdynastie, S. 119ff

bis 1710

 

 

Bildung der Zunft der Tuchmacher.

ROTH, Westerburg, S. 4

1711

 

 

Vermählung Georg II. Karl Ludwigs mit Gräfin Margarethe Christiane Auguste von Güldenlow-Danesciold-Laurwig

BRINCKMEIER; Leiningen, S.312

1721-1726

Georg II. Karl Ludwig(1666-1726)

Graf zu Leiningen-Westerburg, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

 

Sein Vater Christof Christian übertrug seinem Sohn  Georg Hermann (1679-1751)

wegen Amtsmüdigkeit die Verwaltung und Regierung.

Dieser tauschte seinen Anteil am Schloß gegen einen Hof in Westerburg.

BRINCKMEIER; Leiningen, S.263ff

GENSICKE, Westerwald, S. 356

 

 

1726-1739

Gräfin Margarethe (1694-

 

Nach dem Tod ihres Mannes übernahm Gräfin Margarethe die Vormundschaft ihrer unmündigen Söhne.   

BRINCKMEIER; Leiningen, S.314

 

1740-1787

Georg Karl I. August Ludwig (1717-1787)

Graf zu Leiningen-Westerburg-Neu-Leiningen, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.320ff

 

5.1.1746

 

 

Die Grafen Georg Hermann und Georg Karl Ludwig erließen die „Hoch Gräflich Leiningen-Westerburgische kurzgefaßte Waldordnung“.

MEHR, Sammelsurium, S. 10ff

MEHR, Recht, S. 41ff

seit 1750

 

 

Seit 1750 fast dauernd in der Provinz Westerburg tätig.

GENSICKE, Westerburg, S. 213

1754-1762

 

Johann Ludwig Knoch (1712-1808)

Archivar in Westerburg

GENSICKE, Westerburg, S. 197

RENKHOFF, Biographie, S. 405

1754

 

 

1754 gab es eine jüdische Schule.

GENSICKE, Westerburg, S. 210

1766

 

 

Erwähnung der Zunft der Rothgerber.

MEHR, Handwerkszünfte, S. 31

1772-1782

 

Theodor Chormann

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1787-1798

Karl II. Gustav Reinhard Waldemar (1747-1798)

Graf zu Leiningen-Westerburg-Neu-Leiningen, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

 

BRINCKMEIER; Leiningen, S.329ff

 

1793

 

 

Auflösung der Leiningen-Westerburger Herrschaft und Regierung in der alten Leininger Grafschaft. Die pfälzischen Besitzungen gehen verloren.

BRINCKMEIER; Leiningen, S.331

GENSICKE, Westerwald, S. 356f

1795

 

 

Nürnhausen wird als Siedlungsplatz aufgegeben.

GREIFF; Westerburg, S. 493

September 1795

 

 

Die Franzosen rückten in die Herrschaft Westerburg ein, zogen sich aber bald wieder zurück.

BRINCKMEIER; Leiningen, S.331

1797

 

Andreas Ludwig Balzar von Flammersfeld (1769-1797)

Balzar von Flammersfeld wird im Schloßhof erschossen.

GREIFF; Westerburg, S. 493

RENKHOFF, Biographie, S. 29

GREIFF, BALZAR, S. 134ff

1797

 

 

Brände in Westerburg, 37 Wohngebäude fallen zum Opfer.

GENSICKE, Westerburg, S. 207

1798-1813

Ferdinand Karl III. Wilhelm Leopold Christian (1767-1813)

Graf zu Leiningen-Westerburg-Neu-Leiningen, des heil. röm. Reichs Semperfrei

 

 

GENSICKE, Westerwald, S. 357

BRINCKMEIER; Leiningen, S.335ff

 

1800

 

 

Bau einer neuen Mahlmühle bei der Steinbrück bei Wengenroth.

MEHR, Wengenroth, S. 21

1806-1813

Großherzogtum Berg

 

 

 

1806-1808

Großherzog Joachim Murat (1567-1815)

 

 

GENSICKE, Westerwald, S. 486

1808

 

von Schouler

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

1808-1813

Kaiser Napoleon I. (1769-1821)

 

 

GENSICKE, Westerwald, S. 486

17.11.1811

 

 

Verwaltungsreform: Kanton Westerburg wurde zum Kanton Rennerod geschlagen.

GENSICKE, Westerwald, S. 487

1813

 

Bergmann

Amtmann zu Westerburg

GENSICKE, Westerwald, S. 549

November 1813

 

Gebhard Leberecht von Blücher (1742-1819)

Marschall Blücher übernachtet bei seinem Ritt von Altenkirchen nach Höchst im Westerburger Schloß.

GREIFF; Westerburg, S. 494

1813-1866

Herzogtum Nassau

 

 

 

1813-1816

Herzog Friedrich August von Nassau (1738-1816)

 

 

 

2.9.1814

 

 

Der Unterflecken, auch „Vorstadt“ oder „Löhrgasse“ genannt brannte fast vollständig ab.

HÄBEL, Brand- und Wiederaufbau, S. 143-167.

GENSICKE, Westerburg, S. 207

1814/15

 

Friedrich Ludwig Schrumpf (1765-1844)

Architekt und Maler. Neuplanung der Unterstadt Westerburg.

RENKHOFF, Biographie, S. 727f

1816-1839

Herzog Wilhelm von Nassau (1792-1839)

 

 

 

13.10.1819

 

 

Der Oberflecken wird fast vollständig durch Brände vernichtet.

HÄBEL, Brand- und Wiederaufbau, S. 143-167.

GENSICKE, Westerburg, S. 207

1828

 

 

Wengenroth erhält einen neuen Friedhof.

GREIFF; Westerburg, S. 494

MEHR, Wengenroth, S. 47

1830

 

 

Wengenroth erhielt seine erste Glocke.

MEHR, Wengenroth, S. 38

1839-1866

Herzog Adolph von Nassau (1817-1905)

 

 

 

1842

 

 

Neubau der Volksschule, heute Stadtarchiv, Jugendwerkstatt, Museum „anno dazumal“.

 

November 1845

 

 

Sainscheider Kinder werden in Sainscheid unterrichtet.

SCHLAG, Sainscheid, S. 42

1851-1873

 

Karl Clemens  (1816-1886)

Lehrer, Schriftsteller, Redemptoristen-Pater, Missionar. War in den Sommermonaten Hausgeistlicher der Gräfin Leiningen-Westerburg in Westerburg.

RENKHOFF, Biographie, S. 106

1852

 

 

Bau der Straße nach Hinterkirchen.

MEHR, Sammelsurium, S. 28

1860

 

Karl Wilhelm Ninck (1834-1887)

Der evangelische Kaplan Karl  Wilhelm Ninck gründet in Westerburg die erste nassauische Kleinkinderschule.

GREIFF; Westerburg, S. 494

RENKHOFF, Biographie, S. 577

GREIFF, Ninck, S. 78ff

1866-1871

Preußen

 

 

 

1861-1871

König Wilhelm I.

 

 

 

1871-1890

Deutsches Reich

 

 

 

1871-1888

Kaiser Wilhelm I.

 

 

 

7. Juli 1885

 

 

Gründung des Kreises Westerburg durch eine novellierte  Kreisordnung aus Teilen des Amtes Rennerod und des Unterwesterwaldkreises

MEHR, Stadtgeschichte, S.41

1886

 

 

Westerburg wird Kreisstadt und bleibt es bis 1974.

GREIFF; Westerburg, S. 494

1886-1894

 

Friedrich Freiherr von der Goltz (1856-1905)

Erster Landrat des Kreises Westerburg.

RENKHOFF, Biographie, S. 239

1886

 

 

Westerburg wird durch die Fertigstellung der Strecke Limburg-Altenkirchen ans Eisenbahnnetz angeschlossen.

GREIFF; Westerburg, S. 494

1888

Kaiser Friedrich III.

 

 

 

1888-1918

Kaiser Wilhelm II.

 

 

 

12. Juni 1890

 

 

Starker Frost lässt Kartoffeln, Bohnen und andere Saaten erfrieren.

GREIFF; Westerburg, S. 495

1893-1901

 

Max Duderstadt (1861-1918

Landrat des Kreises Westerburg.

 RENKHOFF, Biographie, S. 150

1895

 

 

Der alte Stadtfriedhof wird durch den neuen Waldfriedhof ersetzt.

MEHR, Sammelsurium, S. 28

1898

 

 

Die Stadt lässt auf der Stadtkirche eine neue Turmuhr installieren.

MEHR, Sammelsurium, S. 28

1898

 

 

Eine Straße nach Winnen wird ausgemessen und trassiert.

MEHR, Stadtgeschichte, S.40

1899

 

 

Die wieder errichtete Liebfrauenkirche wird konsekriert.

GREIFF; Westerburg, S. 495

1900/01

 

 

Abriss und Neubau der Sainscheider Schule an gleicher Stelle.

SCHLAG, Sainscheid, S. 42

1900-1910

 

 

Pfarrer Haas gründet eine private höhere Schule.

GREIFF; Westerburg, S. 495

15.11.1904

 

 

Einweihung der neuen Schule in Gershasen.

SCHOSSAU, Schule,  S. 72ff

1905

 

 

Elektrische Beleuchtung für Straßen und Privathaushalte, Konzession an die Firma Diekmann

MEHR, Stadtgeschichte, S.42

1906

 

 

Neubau der Volksschule auf dem Rathausplatz.

 

1906/07

 

 

Errichtung der Eisenbahnbrücke über den Hilsbach.

GREIFF; Westerburg, S. 494

1907

 

 

Eröffnung der Eisenbahnstrecke nach Herborn.

GREIFF; Westerburg, S. 494

1909

 

 

Der erste hauptamtliche Bürgermeister, Heinrich Ferger, wird berufen.

MEHR, Sammelsurium, S. 28

1910

 

 

Einweihung der Synagoge in der Oberstadt

 

1911

 

 

Eröffnung der Eisenbahnstrecke nach Montabaur.

GREIFF; Westerburg, S. 494

1918-1933

Deutsches Reich

(Weimarer Republik)

 

 

 

1920

 

 

Die Stadt lässt Notgeld bei der Firma Albert Fastenrath in Elberfeld drucken.

MEHR, Sammelsurium, S. 29

1921-1933

 

Oskar Fuchs (1867-1944)

Ev. Pfarrer in Westerburg und Schriftleiter der Nassovia (1924-1934), Verwalter des Gfl. Leiningen-Westerburgischen Archivs.

GREIFF, Westerburg, S. 28

RENKHOFF, Biographie, S. 213

1922

 

 

Übernahme der von Pfarrer Haas 1900 gegründeten privaten höheren Schule als städtische Mittelschule (Realschule).

GREIFF; Westerburg, S. 495

1928

 

 

Im Saalbau Büchler und im Saal der Schönen Aussicht finden erstmals Kinovorstellungen statt.

GREIFF; Westerburg, S. 495

1929/30

 

 

Neubau der Schule in Wengenroth.

MEHR, Wengenroth, S. 29

1930

 

Eduard Wißmann (Pseud. Eduard Wester) (1824-1899)

Die Erzählung „Das Petermännchen“ erscheint beim Verlag Pius Kaesberger in Buchform.

RENKHOFF, Biographie, S. 881

SCHOSSAU, Gemünden, S. 258ff

1930/31

 

 

Errichtung eines Schwimmbades in Wengenroth durch Eigenleistung.

GREIFF; Westerburg, S. 495

22.12.1931

 

 

Die alte Schule in Wengenroth, die schon nicht mehr  zum Unterricht genutzt wurde, brannte ab.

MEHR, Wengenroth, S. 29

12.7. -14.7. 1932

 

Dietrich Bonhoeffer (1906-1945)

Deutsch-französische Regionalkonferenz des Weltbundes für Freundschaftsarbeit der Kirchen

Westerwälder Zeitung vom 09.04.2005

1.8. 1932

 

 

Zusammenlegung des Kreis Westerburg mit dem Oberwesterwaldkreis

DEMANDT, Hessen, S. 592

1933-1945

Deutsches Reich

(3. Reich, National-sozialismus)

 

 

 

26.3.1935

 

 

Die Molkereigenossenschaft Westerburg eGmbH  wurde gegründet.

KÖHLER, Milchverwertung, S. 91ff.

1942-1993

 

Graf Konrad von Westerburg (1893-1993)

 

GREIFF, Westerburg, S. 28

1945

 

 

Von dem 1933 von Graf Gustav von Leiningen-Westerburg Preußen und dem Staatsarchiv Wiesbaden geschenkten Hauptbestand des Westerburger Archivs sind mehr als ein Viertel der Akten, viele Originalurkunden und die Findbücher von Knoch in der Auslagerung in Verlust geraten.

GENSICKE, Westerburg, S. 197f

März 1945

 

 

Weitgehende Zerstörung der Unterstadt bei Bombenangriffen.

GREIFF; Westerburg, S. 496

1945-1949

Besatzungszone (Amerikaner und Franzosen)

 

 

 

1949-1969

 

Herbert Dohnalek

Gründung der Spielzeugwarenfabrik „Hedo-Werkstätten“ durch Herbert Dohnalek

Westerwälder Zeitung vom 22.01.2011

1.2.1953

 

 

Ein Schneesturm verursacht große Schäden in den Westerburger Waldungen.

GREIFF; Westerburg, S. 496

1959

 

Herbert Dohnalek

Eröffnung des Tier- und Märchenparks.

Westerwälder Zeitung vom 22.01.2011

1960

 

 

Eröffnung der höheren Schule.

Rhein-Lahn-Freund 1966, S. 271

25.8.1963

 

 

Konsekration der Christkönigspfarrkirche.

HANNAPPEL, Kirchenjubiläum, S. 145ff

1965

 

 

Neubau des Gymnasiums.

Rhein-Lahn-Freund 1966, S. 271

1966

 

 

Das Panzergrenadierbataillon 152 bezieht seine Kaserne.

GREIFF; Westerburg, S. 496

1.4.1966

 

 

Schule in Wengenroth wird aufgelöst.

GREIFF; Westerburg, S. 497

MEHR, Wengenroth, S. 30

1968

 

 

Schulen in Gershasen und Sainscheid werden aufgelöst.

GREIFF; Westerburg, S. 497

November 1985

 

 

Partnerschaft zwischen der Stadt Daventry/England und Westerburg

Wäller Heimat 1987, S. 16

1985/86

 

 

Restauration des Burgmannenhaus.

MEHR, Burgmannenhaus, S. 9

Wäller Heimat 1988, S. 14

Mai 1986

 

 

Wiedereröffnung des sanierten Westerwald-Stadions.

Wäller Heimat 1987, S. 18

September 1987

 

 

Städtepartnerschaft zwischen Le Cateau-Cambrésis und Westerburg.

Wäller Heimat 1989, S. 12

Mai 1988

 

 

Die neue Feuerwache wird eingeweiht.

Wäller Heimat 1989, S. 19

März 1989

 

 

Der neue Rad- und Wanderweg Westerburg-Wallmerod auf dem alten Bahndamm wird eingeweiht.

Wäller Heimat 1990, S. 17

1990

 

 

Orkan Wiebke verursacht im städtischen Wald 18.184 m3 Windbruch.

GREIFF; Westerburg, S. 497

10.11.1990

 

 

Feierliche Einweihung der neuen Glocken der Westerburger Schloßkirche.

HARTKOPF, Frieden, S. 158ff

November 1991

 

 

Die Westerwälder Kontakt- und Informationsstelle (WeKISS) wird in Westerburg eröffnet.

Wäller Heimat 1993, S. 15

November 1993

 

 

Das Studienseminar Westerburg wird eröffnet.

Wäller Heimat 1995, S. 13

1995

 

 

Einweihung der neuen Stadthalle.

GREIFF; Westerburg, S. 497

1998

 

 

Erweiterung des Stadthallenkomplexes um Büro- und Verwaltungsgebäude.

GREIFF; Westerburg, S. 497

Oktober 2002

 

 

Partnerschaft der Verbandsgemeinde mit den beiden polnischen Gemeinden Nowa Wies Wielka und Zlotoryja (Goldberg).

Wäller Heimat 2004, S. 16

2004

 

 

Ein Heimat- und Trachtenmuseum wurde gegründet.

KÖHLER, Trachtenmuseum, S. 178

2008

 

Wilhelm Hemming

Der Wengenrother Spiel- und Festplatz wird nach dem ehemaligen Wengenrother Lehrer Wilhelm Hemming benannt. Hemming war vom 1.3.1920 bis zum 30.0.1961 an der Volksschule tätig.

Westerwälder Zeitung vom 20.3.2008 und 7.4.2008

MEHR, Wengenroth, S. 31

2010

 

 

Gedenkveranstaltung: 100 Jahre Synagoge Westerburg

 

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