33 Tage für das Leben

Vom 31. Mai bis zum 2. Juli

33 Tage für das Leben 


Das Motto des Jahres 2013:
Im Gruß MARIENS - "SHALOM" - begnadet
Mit Maria und dem "Ungeborenen Erlöser" JESUS CHRISTUS
im Gebet auf all die ungeborenen Menschenkinder den göttlichen FRIEDEN,
den HEILIGEN GEIST, herabflehen.
Mariae-Heimsuchung
am 31. Mai (Weltkirche) 
und am 2. Juli (deutscher Sprachraum)



Bild: Public domain
Vom 31. Mai bis zum 2. Juli 
33 Tage für das Leben 

Das Motto des Jahres 2012
Von Heimsuchung zu Heimsuchung 
mit Maria und dem "Ungeborenen Erlöser" 
im Gebet all die ungeborenen Gotteskinder heim-suchen 
durch die Gnade des Heiligen Geistes.

Mariae-Heimsuchung
am 31. Mai (Weltkirche) 

Wie macht man mit?

vom 31. Mai bis zum 2. Juli beten wir täglich besonders für alle Ungeborenen (und ihre Familien) um die Gabe des Heiligen Geistes, der lebendig macht und in dem wir rufen dürfen: "Abba! Vater!"



Bild: © Michaela Voss

Warum diese 33 Tage?

In der Katholischen Kirche wird seit dem Konzil / nach der Liturgiereform im Kirchenjahr an zwei unterschiedlichen Tagen das gleiche Fest gefeiert: 
Mariae-Heimsuchung am 31. Mai + am 2. Juli 

Das sind genau 33 Tage und in dieser Zeit wollen wir besonders für die Ungeborenen beten, denn

Mariae-Heimsuchung ist auch das Fest, 
an dem der "Ungeborene Erlöser" 
zu allen Ungeborenen kam.
und in besonderer Weise auch zu allen schwangeren Müttern.

Weil Maria den "Ungeborenen Erlöser" in ihrem Schoß zu Elisabet trägt, wird sie zur "Brücke", zur "Mittlerin der göttlichen Gnade"! 
Sie trägt den "Einzigen Mittler zwischen Gott und Menschen" - Jesus - dorthin, wo er ein erstes Wunder der Geistausgießung wirken will und zwar als Ungeborener am Ungeborenen. 

Maria ist hier gleichsam die Mittlerin der Gnadenfülle des Hl. Geistes, die der Ungeborene Erlöser - JESUS 
dem ungeborenen Täufer - Johannes schenkt.

Wie Maria kann jeder getaufte Christ den "Gruß des Friedens" im Gebet und der Fürbitte sprechen, den Geist Gottes herabflehen, der das ewige Leben schenken will und der lebendig macht, den Geist, der uns im "Blut des Lammes" zu Kindern Gottes macht und in dem wir rufen dürfen: "ABBA! Vater!"
(vgl. Apg 2,17a; Ez 37,5-14; Joh 6,63; Röm 8,11.15) 


Es ist ein heilsgeschichtlich einzigartiges Ereignis, dass durch Maria der Erlöser, Jesus Christus, als Ungeborener zum Ungeborenen kommt. 
Darin findet sich eine biblisch begründete Hoffnung auf Heil und Rettung für die Kleinsten, die nie geboren werden.

Das Wort Mariens im Gruß ist wie eine Brücke für die Herabkunft des Heiligen Geistes und löst großen Jubel aus.
Dies drückt sich in einer Bewegung des Ungeborenen aus, die von der Mutter Elisabet nicht nur wahrgenommen, sondern von der auch sie im Geist Gottes erfasst wird.
So erfährt Elisabet durch die geistgewirkte Begnadung ihres ungeborenen Kindes selbst die Gabe 
des Heiligen Geistes und erkennt das Geheimnis der Gegenwart des ungeborenen Erlösers im Leib Mariens.
Johannes wird später das Lamm Gottes erkennen, das ihm bereits Gnade im Heiligen Geist schenkte, als beide noch im Leib ihrer Mütter verborgen waren.

Es ist gleichsam das erste Wunder der Begnadung, der Geistausgießung, der Berufung und der Erkenntnis durch die Gegenwart Christi und durch die Mittlerschaft Mariens, die den Herrn dorthin trägt, wo er wirksam sein will.


Bild: © Michaela Voss

HERR - unser GOTT!
Du bist der Gott der Schwachen
und der Helfer der Geringen;
du bist der Beistand der Armen,
der Beschützer der Verachteten
und der Retter der Hoffnungslosen.  

vgl. Jdt 9,11

Was betet man?

In dieser Zeit beten wir vor allem inständig den "Babyrosenkranz" 
Es können selbstverständlich auch andere Gebete gewählt werden.
und die katholischen Christen tragen das Anliegen in besonderer Weise in der Heiligen Messe vor Gott. 
(Gerade beim Empfang der Heiligen Kommunion, wenn wir wie Maria den Herrn tragen dürfen, können wir ihrem Beispiel folgen und in der Fürbitte gleichsam "zu all den Frauen eilen", die gesegneten Leibes sind und den Heiligen Geist für die Ungeborenen erbitten.)
Im BLOG unseres Vereins ProMinimis e.V. findet man weitere Gebetsimpulse und tägliche Gedanken, Zitate ...


Wer ist verantwortlich?

Die Aktion 33 Tage für das Leben war bisher eine private Gebetsinitiative. Mittlerweile wurde der ProMinimis e.V. gegründet, mit dem wir eng verbunden sind und über den beispielsweise Gebetsfaltblätter etc. künftig kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Bild: © Michaela Voss

Interessante Infos

Das alte Datum des Festes Mariae-Heimsuchung ist der 2. Juli. 
Das Fest wurde 1263 vom Ordensgeneral der Franziskaner Bonaventura für seinen Orden eingeführt. Durch das schnelle Wachsen des Ordens fand es in der ganzen Westkirche rasch Verbreitung. 
Unter Papst Pius V. wurde der Festtag am 2. Juli in den allgemeinen römischen Kalender aufgenommen. 
Da der 2. Juli nach dem Geburtsfest Johannes des Täufers (24. Juni) liegt 
(genau einen Tag nach dem Oktavtag des Johannesfestes), zog die nachkonziliare Liturgiereform Mitte der 1960er Jahre das Fest auf den 31. Mai vor (bis dahin Termin des Fests Maria Königin), so dass es zugleich zum Abschluss des traditionellen Marienmonats wurde. 

Der deutsche Regionalkalender verzeichnet es weiterhin am 2. Juli.

Quelle: Wikipedia



MARIA - MUTTER UND MITTLERIN DER GNADE

Auf Ansuchen des Lardinals Désiré-Joseph Mercier (+ 1926) gewährte Papst Benedikt XV. (+1922) im Jahre 1921 für ganz Belgien ein Offizium und eine Messe von der seligen Jungfrau Maria, der Mittlerin aller Gnaden, und zwar für den 31. Mai.
Auch mehreren anderen Diözesen und Ordensgemeinschaften erlaubte der Apostolische Stuhl auf deren Bitten hin dieselben Texte, so dass der Gedenktag von Maria Mittlerin schon fast allgemein wurde. 
Das Zweite Vatikanische Konzil legte 1964 die Aufgabe Mariens im Mysterium Christis und der Kirche ausführlich dar und erläuterte Sinn und Bedeutung der "Mittlerschaft" der seligen Jungfrau genau: "Marias mütterliche Aufgabe gegenüber den Menschen ... verdunkelt oder mindert" die "einzige Mittlerschaft Christi in keiner Weise, sondern zeigt ihre Wirkkraft. ...(Lumen Gentium 60)
Die Gottesdienstkongregation approbierte sodann 1971 eine Messe mit dem Titel: "Maria, Mutter und Mittlerin der Gnade", die im engen Anschluss an die Lehre des Zweiten Vatikanischen Konzils zugleich der Aufgabe der Mutterschaft und der Mittlerschaft der seligen Jungfrau gedenkt ...

Quelle: Auszug aus  dem Schott-Messbuch 
Marienmessen, Verlag Herder
 
 

MARIAE HEIMSUCHUNG (Schott-Messbuch Marienmessen)

Vom Heiligen Geist überschattet, hat die Jungfrau Maria mit dem göttlichen Wort unter ihrem Herzen Elisabet besucht.Dieses dem Reichtum der himmlischen Gaben entspringende Heilsgeheimnis feiert die Römische Liturgie zu wiederholten Malen: am Fest "Mariae Heimsuchung" (31.Mai / Im deutschen Regionalkalender 2. Juli) vor dem Fest der Geburt Johannes' des Täufers (24. Juni), aber auch , aus einer gewissen inneren Notwendigkeit heraus, im Advent am 21. Dezember und ganz besonders am Vierten Adventssonntag im Lesejahr C, unmittelbar vor dem Geburtsfest des Herrn.
...
Der Besuch der seligen Jungfrau Maria bei ihrer Verwandten Elisabet weist auf das Heilsmysterium hin, dass Gott "sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen" hat (Eröffnungsvers, Lk 1,68);
Maira ist auch ein Vorbild der Kirche, der "das göttliche Sakrament geschenkt" und die "mit dem Heiligen Geist erfüllt" ist (Schlußgebet) und die zu allen Völkern eilt, damit diese "Christus als ihren Heiland erkennen" (Schlußgebet). 
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Quelle: Auszug aus  dem Schott-Messbuch 
Marienmessen, Verlag Herder