Auto Lexikon: Abkürzungen

 
 
 
 
 
 
 

A

ABC (Mercedes): Active Body Control (aktive Karosseriekontrolle), hydraulisches Fahrwerksystem, regelt in Millisekunden die Fahrwerkabstimmung, reduziert die Karosseriebewegungen Wanken (in Kurven), Nicken sowie Hub (beim Bremsen und Anfahren) und ermöglicht zusätzlich auch die Niveauregulierung

Abgasturbolader: von Abgasen angetriebenes Turbinenrad, die Turbine nutzt die im Abgas enthaltene Energie und drückt zur Leistungssteigerung Frischluft und vorverdichtete Luft in die Zylinder

ABS: Anti-Blockier-System, verhindert Blockieren der Räder bei Vollbremsung, erhält die Lenkbarkeit des Autos während des Bremsens

ACC: Adaptive Cruise Control (adaptive Geschwindigkeitsregelung), hält die gewünschte Fahrzeuggeschwindigkeit konstant

ADS (Mercedes): adaptives Dämpfersystem, verstellt Dämpfer von sportlich bis komfortabel

AFL (Opel): Adaptive Forward Lightning (anpassungsfähiges Fahrlicht), Kombination aus Xenon-, Abbiege- und Kurvenlicht

Airbag: blitzschnell aufgeblasener Luftsack, fängt bei Unfall den Oberkörper weich auf

AIRmatic (Mercedes): Luftfederung mit ADS (siehe oben)

ASC (BMW): Anti Slide Control (Anti-Schlupf-Kontrolle), funktioniert wie ASR (siehe unten)

ASF (Audi): Alu Space Frame (Aluminium-Karosserie-Rahmen)

ASR: Antriebsschlupfregelung, verhindert Durchdrehen der Antriebsräder, hält den Wagen in der Spur

ATF: Automatic Transmission Fluid (Getriebeöl für automatisches Getriebe)

Ausgleichswelle: eine zur Kurbelwelle gegenläufige rotierende Welle für einen ruhigeren Motorlauf

Autostick (Chrysler): Automatikgetriebe mit manueller Schaltgasse

AWD: All Wheel Drive (Allradantrieb)

B

BAS (Mercedes): Brems-Assistent, erkennt Notbremssituationen und baut in Sekundenbruchteilen maximalen Bremsdruck auf.

Bi-Xenon: Xenon-Scheinwerfer für Abblend- und Fernlicht (siehe Xenonlicht)

Biogas: Ist ein Faulgas und besteht zu einem großen Teil aus Methan. Aufbereitet kann es zum Antrieb von Erdgasfahrzeugen genutzt werden.

Bivalent: Ist ein Fahrzeug bivalent, besitzt es zwei vollwertige Kraftstoffbehälter. Einen für Gas und einen für Benzin.

Boosten: Der Elektromotor unterstützt den Verbrenner beim Beschleunigen, verstärkt (engl. to boost) so den Durchzug. Hier ist das Sparpotenzial des Hybridantriebs am größten, da der Benziner nicht unter Volllast arbeiten muss.

Boxermotor: Zylinder liegen einander gegenüber, erinnern in ihrer Bewegung an Boxerfäuste, unter anderem verwendet von Porsche und Subaru

Butan: Entsteht bei der Erdöldestillation. Ein Bestandteil im Autogas.

C

CO2: Kohlenstoffdioxid, ein farb- und geruchsloses Gas. Mitverantwortlich für die Erderwärmung.

CAN: Controller Area Network (Kontroll-Netzwerk), verknüpft elektronische Funktionen

Carbon: Kohlenstoff, belastungsstarker und extrem leichter Werkstoff für Karosserieteile und Bremse von Supersportwagen und für die Formel 1

CDI (Mercedes): Common-Rail-Diesel-Injektion (siehe Common Rail)

CGI (Mercedes): Charged Gasoline Injection, Benzindirekteinspritzer (siehe rechts oben, Direkteinspritzung)

Chip-Tuning: Leistungssteigerung durch Austausch eines elektronischen Speicherbausteins

CNG: Compressed Natural Gas (komprimiertes Naturgas), Erdgas für speziell ausgerüstete Personenwagen und Transporter

CO-Gehalt: Anteil von Kohlenmonoxid im Abgas

Comand (Mercedes): Verknüpfung von Unterhaltungselektronik, Telefon und Navigationssystem im Cockpit

Common Rail (gemeinsame Schiene): Diesel-Direkteinspritzer, bei dem alle Zylinder über eine gemeinsame, unter Druck stehende Verteilerleitung mit Kraftstoff versorgt werden

Comprex-Lader: Druckwellenlader, Mischung aus Turbolader und Kompressor, wird von der Kurbelwelle über einen Zahnriemen angetrieben

CNG/NGV: Bezeichnungen für Erdgas, beziehungsweise für Erdgasfahrzeuge. CNG – Compressed Natural Gas, NGV – Natural Gas Vehicle.

Crossover: Kreuzung verschiedener Fahrzeug-Gattungen

CVT-Getriebe: Continuously Variable Transmission (kontinuierliche, stufenlose Kraftübertragung), Automatikgetriebe ohne echte Gangstufen

D

dB: Dezibel, Einheit für Lautstärke

DBC: dynamische Bremskontrolle (siehe BAS)

Differential: gleicht die Drehzahlunterschiede zwischen den Rädern einer Achse oder der Vorder- und Hinterachse aus (bei Allradautos)

Differentialsperre: schafft starren Durchtrieb zwischen Rädern einer Achse oder beider Achsen für eine bessere Traktion

Direkteinspritzung: Kraftstoff wird direkt in den Zylinder gespritzt (möglich bei Diesel- und Ottomotor)

Distronic (Mercedes): Abstandstempomat, sorgt mittels Radar für gleichbleibenden Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug

DOHC: Double Over Head Camshaft (zwei obenliegende Nockenwellen)

DOT-Nummer: auf die Reifenflanke geprägt, verrät den Produktionszeitraum des Pneus

DRC: Dynamic Ride Control (dynamische Fahrkontrolle), DRC ist mechanisches ABC (siehe oben) von Volkswagen

Drive-by-wire (Fahren per Draht): Befehle des Fahrers werden nicht mechanisch übermittelt, sondern elektronisch

DSC (BMW): dynamische Stabilitätskontrolle – anderer Ausdruck für ESP (siehe unten)

DSG (VW): Direktschaltgetriebe, ermöglicht automatischen wie manuellen Gangwechsel mittels Doppelkupplung

DTC (BMW): Dynamic Traction Control, stabilisiert den Wagen durch Motorregelung, Bremseinsatz und kontrolliertes Einlenken der elektronischen Aktivlenkung

DTI: Direct Turbo Injection, Bezeichnung eines Turbodiesel-Direkteinspritzers (TDI) bei Opel

DVE: Digital Voice Enhancement (digitale Sprachverbesserung), Mikrofone und Lautsprecher verbessern im VW T5 die Verständigung zwischen erster und letzter Sitzreihe

Dynamische Kopfstützen: auch aktive Kopfstützen, sollen vor allem bei Auffahrunfall vor Verletzungen der Halswirbelsäule (Schleudertrauma) schützen

DynAPS: dynamisches Autopilot-System, das Navigationssystem berücksichtigt Staumeldungen bei der Routenberechnung

E

Easytronic: halbautomatische Schaltung bei Opel

EBD: Electronic Brake Distribution, sorgt für eine elektronische Bremskraftverteilung

EBV: elektronische Bremskraftverteilung

ECE: Economic Commission for Europe (Wirtschaftskommission für Europa), befasst sich mit der Harmonisierung von Vorschriften rund ums Auto

ECT-ie: elektronische Steuerung der Automatik bei Toyota

EDS: elektronische Differentialsperre

Emissionswerte: Der Wert gibt an, wie viel Kohlendioxid beim europäischen Typgenehmigungsverfahren für Kfz auf einem Rollenprüfstand pro km emittiert wird. Der CO2-Ausstoß errechnet sich dabei aus den Verbrauchswerten von Benzin, Diesel, Flüssiggas oder Erdgas. Dabei gilt:

  • 1,0 Liter Benzin entspricht 2.370 g CO2
  • 1,0 Liter Diesel entspricht 2.650 g CO2 (aufgrund der höheren Energiedichte von Diesel)
  • 1,0 Liter Flüssiggas (Autogas) entspricht 1.630 g CO2
  • 1,0 kg (!) Erdgas entspricht 1.790 g CO2

Zur Berechnung des CO2-Ausstoßes pro km wird der Normverbrauch je 100 km (Liter oder kg bei Erdgas) mit dem oben angeführten Wert des CO2-Äquivalents (z. B. 2.370 g bei Benzin) multipliziert (ergibt CO2-Ausstoß in g/100 km) und durch 100 dividiert (= g CO2/km).

ESP: elektronisches Stabilitätsprogramm, hält durch das Bremsen einzelner Räder die Spur

F

Fading: sinkende Bremsleistung nach starker Bremsbeanspruchung

FAP-Filter (Citro ё n, Peugeot): Filtre à particules (Partikelfilter), Dieselrußfiltersystem

Flex-7-Sitzsystem: patentierte, siebensitzige Sitzanlage im Opel Zafira

FSI (VW): Fuel Stratified Injection (Benzindirekteinspritzung, siehe oben Direkteinspritzung)

G

GDI (Mitsubishi): Gasoline Direkt Injection (Benzindirekteinspritzung, siehe oben FSI)

GPS: Global Positioning System, Satellitensystem zur Positionsbestimmung, wird von Navigationssystemen benutzt

Gurtstraffer: zieht bei einem Aufprallunfall den Gurt fest an den Körper

GtL: Steht für Gas-to-Liquid und bezeichnet den chemischen Umbau von Erdgas zu einem flüssigen Kraftstoff.

H

Haldexkupplung (VW): benannt nach dem schwedischen Systempartner, stellt den Kraftschluss zwischen Vorder- und Hinterachse beim 4Motion-Allradantrieb her

HBA (VW): hydraulischer Bremsassistent (siehe BAS)

HDC (Land Rover): Hill Descent Control (Bergabfahrhilfe), hilft dem Fahrer durch Bremseingriff in abschüssigem Gelände

HDi (Citro ё n, Peugeot): High Pressure Direct Injection (Hochdruck-Direkteinspritzung), Common-Rail-Technik, siehe oben Common Rail

Head-up-Display: Überkopf-Anzeige, spiegelt Armaturenanzeigen in die Windschutzscheibe

H-Gas: High-Gas hat einen hohen Methan-Anteil. Teurer an der Tankstelle, ergibt aber eine größere Reichweite und mehr Leistung als mit L-Gas.

Hillholder: Rückrollsperre von Subaru

Hybridantrieb: Kombination von zwei verschiedenen Antriebsquellen

Hydraktives Fahrwerk: Hydropneumatik (siehe unten) mit elektronischer Steuerung

Hydropneumatik: eine mit Gas und Öl gefüllte Kugel übernimmt die Funktion herkömmlicher Dämpfer, erstmals von Citro ё n in den 50er Jahren bei ID/DS eingesetzt

I

IDE: Benzindirekteinspritzer der französischen Hersteller (siehe Direkteinspritzung)

iDrive: Bediensystem von BMW mit einem zentralen Knopf in der Mittelkonsole

IPS: Intelligent Protection System (intelligentes Sicherheitssystem), Kombination aller passiven Sicherheitssysteme im Auto

Isofix: einheitliche Kindersitzbefestigung auf den Sitzflächen

J

JTD (Alfa Romeo, Fiat): Dieseldirekteinspritzer (siehe Direkteinspritzung)

JTS (Alfa Romeo, Fiat): Benzindirekteinspritzer (siehe Direkteinspritzung)

K

Keyless Go: Schlüssel oder Chipkarte, tauscht Signale mit dem Auto, berührt der Fahrer den Türgriff, öffnet sich der Wagen, starten per Knopfdruck, Schlüssel oder Karte bleibt in der Tasche

Kompakt-Van: Großraumlimousine auf Basis der Kompaktklasse

Kompressor: mechanischer Lader, bläst Luft in den Ansaugtrakt, wird vom Keilriemen angetrieben

L

Ladeluftkühler: kühlt die vom Turbolader komprimierte Luft

Lambdasonde: steuert die Einspritzung für die optimale Wirkung des Katalysators

L-Gas: Steht für Low-Gas. Besitzt einen Methan-Anteil von circa 85 Prozent (siehe H-Gas).

Lithium-Ionen-Akkus: Hier wandern Lithium-Ionen von Anode zu Kathode, die Spannung liegt im Vergleich zu Nickel-Metallhydrid-Elementen deutlich höher (bei 3,6 Volt). Die Technik ist im Vergleich zu Bleibatterien deutlich unempfindlicher gegen den Memoryeffekt und die Selbstentladung, gleichzeitig bieten Lithium-Ionen-Akkus eine hohe Energiedichte. Allerdings reagieren die aus Handys bekannten Energiespeicher empfindlich auf Kälte, das Laden erfordert eine aufwendige elektronische Regelung.

Lithium-Polymer-Akkus: Die Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Technik mit ähnlich guter Spannungsausbeute, allerdings statt mit flüssigem Elektrolyt mit einer Folie im Inneren (Polymer) bestückt. Die Energiedichte der „Lipos“ liegt noch höher als bei den effektiven Lithium-Ionen-Akkus. Polymer-Batterien benötigen jedoch ein ausgeklügeltes Temperaturmanagement, nur wenige Autohersteller experimentieren derzeit damit.

LNG: Durch tiefe Temperatur (-162° Celsius) verflüssigtes Erdgas. LNG – Liquified Natural Gas.

LPI-Anlage: Steht für Liquid Propane Injektion. Also der Flüssigeinspritzung von Autogas in den Ansaugkrümmer.

M

MCV: Megacity-Vehicle. Kleines verbrauchsarmes Stadtfahrzeug. Gemeinschaftsproject der deutschen Firmen BMW und SGL Carbon

Methan: Ein farb- und geruchloses Gas. Hauptbestandteil von Erdgas, auch Methylwasserstoff genannt. Fossiler Brennstoff.

Microhybrid: Das ist im Prinzip nur eine verbesserte Lichtmaschine, die „umgepolt“ auch als Anlasser taugt. Dann unterstützt der Generator die Start-Stopp-Technik (dank höherer Leistung). Weiteres Einsatzgebiet: Die Lichtmaschine lädt beispielsweise nur im Schiebebetrieb oder beim leichten Verzögern mit der Betriebsbremse (Bremsenergierückgewinnung, siehe Rekuperation).

Mildhybrid: Der Elektromotor allein kann keinen Vortrieb liefern. Nur in Verbund mit dem Benziner unterstützt der E-Motor, vorrangig beim Anfahren und Beschleunigen.

Minivan: auf Kleinwagen basierender Van (siehe Van)

Monovalent: Ist ein Fahrzeug monovalent, besitzt es nur noch einen kleinen Nottank für Benzin (ca. 13 l), wird überwiegend mit Erdgas genutzt. 

Motronic: Motorsteuerung von Bosch

MPV: Multi Purpose Vehicle (Mehrzweckfahrzeug), anderer Ausdruck für Van (siehe Van)

Multitronic: CVT-Getriebe bei Audi (siehe CVT-Getriebe) 

N

NCAP: New Car Assessment Programm (Neuwagen-Sicherheitsprogramm), Crashtest-Definition für Europa

NEFZ: neuer europäischer Fahrzyklus, Messverfahren zur Ermittlung von Durchschnittsverbrauch und Abgasverhalten

NGT: Mit dem Zusatz NGT (Natural Gas Technology) bezeichnet Mercedes die E- und B-Klasse mit Erdgasantrieb.

NGV: Natural Gas Vehicle (Fahrzeug mit Erdgasantrieb)

Nickel-Metallhydrid-Batterie: Diese Akkus funktionieren im Prinzip wie konventionelle Stromspeicher – mit Anode (Nickel) und Kathode (ein Metallhydrid). Allerdings sind diese Akkus deutlich leistungsfähiger als herkömmliche Batterien. Toyota verbaut im Prius ein Paket aus 168 winzigen 1,2-Volt-Zellen – daraus resultiert eine Spannung von 201 Volt. Nachteil der Nickel-Metallhydrid-Technik: Die Akkus mögen weder Überladung noch Tiefentladung, reagieren empfindlich auf extreme Temperaturen.

O

Oktanzahl: Gibt die Klopffestigkeit eines Kraftstoffs an. Ist der Wert hoch, lässt sich ein Kraftstoff besonders hoch verdichten. Das ist gut für die Leistung und den Wirkungsgrad eines Motors (Super – 95 Oktan, Autogas – circa 108 Oktan, Erdgas – 120 Oktan).

OPC: steht für Opel Performance Center. Tochter des Autoherstellers Opel für sämtliche Motorsport-Aktivitäten

P

Parallelhybrid: Verbrennungsmotor und Elektromotor können unabhängig voneinander arbeiten, sind zum Beispiel bei Porsche durch eine Kupplung voneinander trennbar.

PASM: Porsche Active Suspension Management (aktives Porsche-Fahrwerk), passt die Fahrwerkabstimmung dem Fahrstil an

Piezo-Injektor (Audi): Diesel-Einspritzdüse mit Keramik, ermöglicht bis zu fünf Einspritzungen pro Zündvorgang

Plug In: Das bedeutet einstecken, beispielsweise bei einer Steckdose. Ein Elektroauto oder die Batterien eines Hybriden werden dabei per Stromkabel aufgeladen.

Pre-Safe (Mercedes): Insassenschutzsystem, im Notfall werden die Sitze in eine optimale Position beim Crash gebracht, das Schiebedach geschlossen, die Gurte gestrafft

Propan: Lässt sich aus Erdöl oder Erdgas herstellen. Bestandteil im Autogas.

PRS (Renault): programmiertes Rückhaltesystem, System aus pyrotechnischen Gurtstraffern, Gurtstoppern und Gurtkraftbegrenzern

PSM: Porsche Stability Management (Porsche-Stabilitäts-Organisation), hier werden ASR (Antriebsschlupfregelung) und ESP (elektronisches Stabilitätsprogramm) zusammengefasst

Pumpe-Düse (VW): Zusammenfassung von Diesel-Einspritzpumpe und -düse in einem Bauteil

Q

quattro: permanenter Allradantrieb bei Audi mittels Torsen-Differential

R

Range Extender: Heißt übersetzt: Reichweitenverlängerer. Ein – meist sehr kleiner – Verbrennungsmotor treibt einen Generator an, der die zum Fahren nötige elektrische Energie liefert. Der Mindset zum Beispiel kommt dank eines Range Extenders (Einzylinder-Benziner mit 23 PS) auf insgesamt 800 Kilometer Reichweite – statt rein elektrisch nur 100 Kilometer.

Reihenmotor: Die Zylinder stehen in einer Reihe hintereinander

Rekuperation: Heißt: Bremsenergierückgewinnung. Statt Verzögerungsenergie (über die Bremsen) in Wärme verpuffen zu lassen, nutzt die Rekuperation den Bremsvorgang zum Laden einer Batterie über einen Generator.

RSC (Volvo): Roll Stability Control (Überschlag-Stabilitätskontrolle), das System soll den Überschlag nicht stabilisieren, sondern verhindern, dies geschieht über gezielten Bremseingriff an einzelnen Rädern wie beim ESP (siehe oben)

S

SAV: Sport Activity Vehicle, SUV von BMW (siehe unten)

SBC (Mercedes): Sensotronic Brake Control (sensible Bremskontrolle), ein elektrohydraulisches Bremssystem, das Bremskraft individuell dosiert

Schaltsaugrohr: in der Länge variabler Ansaugtrakt

Segeln: Im Prinzip das Rollen mit abgeschalteten und vom Antrieb entkoppelten Verbrennungsmotor. Allenfalls hilft der E-Motor mit entsprechender Übersetzung etwas mit. Beim Beschleunigen liefert der E-Antrieb volle Leistung bzw. schaltet den Benzinmotor wieder zu.

Selespeed: (Fiat, Alfa Romeo): sequentielles, manuelles Getriebe, halbautomatische Knopfdruckschaltung

Serieller Hybrid: Hier muss der Verbrennungsmotor seine Kraft über einen seriell, also „in Reihe“ geschalteten Generator zu den Antriebsrädern schicken. Er kann den Wagen nicht allein antreiben, die Kraftabgabe erfolgt stets über den elektrischen (Um)weg.

Sidebag: Seitenairbag (in der Tür oder im Sitz untergebracht)

7G-Tronic (Mercedes): Siebengang-Automatik

SIPS (Volvo): Side Impact Protection System (Seitenaufprallschutz)

SLS: Self Leveling Suspension (automatische Fahrwerk-Höhenverstellung)

SMG (BMW): sequentielles, manuelles Getriebe, alle Gänge liegen in einer Ebene, das Kuppeln entfällt

Speedster: sportliches Cabrio mit extrem flacher Frontscheibe

SRA: Scheinwerfer-Reinigungsanlage 

SRS: Supplemental Restraint System (Rückhaltesystem), Abkürzung für das Airbag-System

STC: Stability Traction Control (stabile Traktionskontrolle), anderer Ausdruck für ASR (siehe oben)

SUV: Sport Utility Vehicle (sportliches Nutzfahrzeug)

Syncro (VW): permanenter Allradantrieb bei VW (zum Beispiel Golf II und III, Bus)

T

Tankadapter: In Deutschland gibt es drei unterschiedliche Tankstutzen für Autogas (ACME, Bajonett und Dish-Anschluss). Erdgasfahrer brauchen nur bei Fahrten ins Ausland einen Adapter dabei haben.

TC-Plus (Opel): Traction Control (Traktionskontrolle), anderer Name für ASR (siehe oben)

TCS (Mazda, Saab): Traction Control System, andere Bezeichnung für ASR

TDCi (Ford): Turbo-Diesel mit Common-Rail-Injektion (siehe oben, Common Rail)

TDI (VW): Turbodieseldirekteinspritzer

Telematik: Verbindung aus Telekommunikation, Informatik und Satelliten-Ortung zur Verkehrsleitung

Teilsequenziell: Die Autogasdosierung erfolgt elektronisch gesteuert über einen sternenförmigen Gasverteiler in den Ansaugtrakt.

Tiptronic (Audi, Porsche): Automatikgetriebe mit manueller Schaltgasse

Torsen-Differential (Audi): selbstsperrendes Differential (siehe Differentialsperre)

TRC (Toyota): andere Bezeichnung für ASR

Twin Spark (Alfa Romeo): Doppelzündung, zwei Zündkerzen pro Zylinder sollen Wirkungsgrad des Motors verbessern

V

VADIS: Volvo Aftermarket Diagnostic Information System (Volvo-Werkstatt-, Diagnose- und Informationssystem)

Valvetronic (BMW): moderne Motorsteuerung ohne Drosselklappe

Van: Großraumlimousine

Vanos (BMW): variable Nockenwellensteuerung

Variomatic: einfaches CVT-Getriebe (siehe oben) von DAF, erstmals 1958 im DAF 33 eingesetzt

Verdampfer: Sorgt bei Autogas für die Umwandlung vom flüssigen in den gasförmigen Zustand. Erst dann wird das Gas eingespritzt. Sitzt am Wasserkreislauf, weil der Verdampfer sonst einfrieren könnte.

Venturitechnik: Die einfachste Bauform für die Gaseinspritzung, nutzt den Unterdruck zur Dosierung der Gasmenge. Auch für Vergasermotoren geeignet.

Vollsequenziell: Verfügt über ein LPG-Einspritzventil pro Zylinder, nutzt die Motordaten zur Steuerung.

VDC: Vehicle Dynamics Control (fahrzeugdynamische Kontrolle), Fahrdynamik-Regelung für allradgetriebene Autos

4x4: Allradantrieb

4matic (Mercedes): Allradantrieb

4Motion (VW): permanenter Allradantrieb

Vierventiltechnik: je zwei Ein- und Auslassventile pro Zylinder helfen dem Motor, das Gas-Luft-Gemisch besser und sauberer zu verbrennen

V-Motor: Zylinder stehen in V-Form zueinander

VNT (Mercedes): variable Nozzle-Turbine – VTG (siehe oben)

Vollhybrid: Bei diesem System kann das Auto auch rein elektrisch fahren, der Benziner dient vorrangig dem Laden der Batterien

Vorkammer-Diesel (auch Wirbelkammer-Diesel): traditioneller Dieselmotor, der Kraftstoff wird vor der eigentlichen Verbrennung im Brennraum in einer Vor- oder Wirbelkammer gezündet

VSA: Vehicle Stability Assistent (Fahrzeug-Stabilitätshelfer), entspricht ESP (siehe oben)

VSC: ESP bei Toyota (siehe ESP)

VTC: Variable Timing Camshaft (variable Nockensteuerung), steuert Öffnungszeiten der Einlassventile

VTEC (Honda): Variable Valve Timing and Lift Electronic Control (variable Nockenwellensteuerung), verstellt Ventil-Hub und Öffnungszeiten

VTG: variable Turbine, variable Turbolader-Geometrie

VVC (Rover): Variable Valve Control (variable Ventilsteuerung)

VVT-i (Toyota): Variable Valve Timing intelligent (variable, intelligente Ventilsteuerung)

W

Wankelmotor: von Felix Wankel erfundener Kreiskolbenmotor, arbeitet heute im Mazda RX-8

WHIPS (Volvo): Whiplash Protection System (Schleudertrauma-Schutzsystem)

Windowbag: Airbag vor dem Seitenfenster

X

Xenonlicht: modernes Autolicht ohne Glühdraht, in der Glühlampe befindet sich unter anderem das Edelgas Xenon, bringt mehr als die doppelte Lichtleistung gegenüber Halogenlicht

Z

ZAS (Mercedes): Zylinderabschaltung, zur Kraftstoffersparnis wird nur ein Teil des Motors genutzt

Quelle: AUTO Bild Nr. 22

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