Marie-Valeska

Frauen in der medialen Identitätskrise

 

In den  Fotoserien werden Teilidentitäten sexualisierter Frauenpersönlichkeiten gezeigt. Frauen nehmen hier vorurteilteilbehaftete Stereotype an. Die gewollte Naivität der Fotoinszenierung kommt provokativ zum Ausdruck.

Vorgefertigte Rollenklichees werden bewusst bedient, wobei der männliche Blick auf die inszenierte Frau stets von großer Wichtigkeit ist.

Die Cyanotypien bilden einen romantisierenden Gegenpol zu den kreischenden Digitalfotografien. Die fotografische Technik des 19. Jh. gibt der Inszenierung Ruhe, in der sich das Frauenbild, scheinbar losgelöst vom medialen Einfluss des 21. Jh., durch märchenhafte Grundelemente des“ Weiblichseins“ präsentieren kann.

In den aktuellen Malereien der Künstlerin bilden zerissene, in sich gekehrte Charaktere das Hauptthema. Eine stille Auseinandersetzung mit den Herausforderungen der postmodernen Gesellschaft schafft die Grundlage für die geistige Inspiration der Künstlerin. Auch tauchen in den Malereien die ersten "Glatzköpfe" auf, die ersten offensichtlichen Spuren von männlichen Elementen in ihrer Arbeit bilden sich hier ab.




Kopffamilie


weitere Informationen auf:

Homepage: www.marie-valeska.de

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