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Lehre 2017/18 WiSe

Gesellschaft, Individuum, Bildung

Do., 10.15-11.45 Uhr, Raum 11.020
Zugang: BA Bildungswissenschaft, MA Berufliche Bildung, MA Kulturelle Bildung

In diesem Seminar geht es um die Frage, wie sich der Bereich "Bildung" und das Verständnis davon, was Bildung ist, kann und soll, mit dem gesellschaftlichen Transformationsprozess verändern. In selbstorganisierter Forschungsarbeit geht es darum, die Fragen zu beantworten, wer und was warum gesellschaftliche Transformation bewirkt und welche Bedeutung die mit ihr verbundenen Veränderungsprozesse für die Individuen hat, speziell diejenigen, die an Bildung teilnehmen oder Bildung als Pädagoginnen und Pädagogen gestalten.
Neben Erkenntnissen zu einer zentralen Thematik der Erwachsenenbildungsdiskussion soll das Seminar durch seine Organisationsform praxissnahe Erfahrungen mit Formen erwachsenenpädagogischer Forschung und wissenschaftlicher Arbeit ermöglichen.



Konzepte des Lernens

Mi., 10.15-11.45 Uhr, Raum 11.020
Zugang: BA Bildungswissenschaft, MA Berufliche Bildung

Mit diesem Seminar wird die Möglichkeit geboten, Wissen zu Theorien des Lernens zu erarbeiten und Kriterien zu bilden, um Theoriekonzepte unterscheiden und kritisch einschätzen zu können. Der Seminaraufbau folgt der geschichtlichen Entwicklung und der Abfolge gesellschaftlich leitender Lernparadigmata. Dabei soll der Zusammenhang zwischen der gesellschaftlichen Transformation und der mit ihr verbundenen Entwicklung maßgeblicher Lernverständnisse herausgearbeitet werden. In diesem Zusammenhang wird auch die Erkenntnisbildung zu Spezifika und Bedingungsgrößen des Lernens in den verschiedenen Lebensaltern thematisiert.




Einführung in die berufliche Bildung

Kompaktseminar 12.-14. Februar 2018, verbindlicher Vorbereitungstermin: 07.11.2017 (Änderung!), 18 Uhr, weitere Plenumssitzung am 28.11.2017, 18 Uhr
Zugang: BA-Bildungswissenschaft

Das Seminar führt ein in die Grundlagen des Denkens und Handelns in der beruflichen Bildung. Es ermöglicht
- die Erarbeitung von Überblickwissen zu zentralen Aspekten der beruflichen Bildung,
- Wissens- und Erfahrungsbildung zur Spezifik berufspädagogischen Denkens, Forschens und Arbeitens,
- das Kennenlernen und Erfahren von praxisnahen Arbeitsformen (Falldiskussionen, Projekte),
- Erfahrungen mit selbstständigem und kooperativem Lernen
und begründet so den Einstieg in die Entwicklung einer (berufs)pädagogischen Professionalität.


Perspektiven der Theorieentwicklung und der Forschung in Erwachsenenbildung/Weiterbildung

Mi., 18.00-21.00 Uhr, vierzehntäglich, Raum 11.119, Beginn am 18.10.2017
Zugang: MA Bildungswissenschaft, MA Berufliche Bildung, MA Kulturelle Bildung

Dieses Seminar bietet Ihnen die Gelegenheit, sich intensiv mit aktuellen Diskursen der Erwachsenenbildung/Weiterbildung zu befassen. Sie erarbeiten sich einen vertieften Einblick in aktuelle Trends der Theoriebildung und der Forschung zur Erwachsenenbildung/Weiterbildung und entwickeln in der Auseinandersetzung mit den Konzepten Ihre persönlichen Standpunkte weiter. Die konkreten Themen und die Arbeitsweisen werden zu Beginn der Veranstaltung vereinbart.

Termine: 18.10., 08.11., 22.11., 06.12., 20.12., 10.01., 24.01. (vorbehaltlich Änderungen aufgrund aktueller Anlässe)




Kolloquium Erwachsenenbildung - Lektüren zur neueren Theorie der Bildung II
  
Mi., 18.00 - 21.30 Uhr, vierzehntäglich, Raum 11.116, Beginn: 25.10.2017
Zugang: MA-Studiengang Erwachsenenbildung, MA-Studiengang Berufliche Bildung, MA Kulturelle Bildung

Das Kolloquium Erwachsenenbildung bietet fortgeschrittenen und besonders interessierten Studierenden, sowie Mitarbeitern, Doktoranden, Ehemaligen und Interessierten aus der Erwachsenen- oder Berufsbildungspraxis ein Forum für die Diskussion spezieller Themen des Fachs. Die Mitglieder des Kolloquiums diskutieren darüber hinaus die aktuellen Entwicklungen der Bildungspolitik und deren Folgen und beteiligen sich - auch durch Veranstaltungen - an der politischen Diskussion.
Didier Eribons aufsehenerregendes Buch "Rückkehr nach Reims" hat der Diskussion zu den gesellschaftlichen Entwicklungen in Europa wichtige Impulse gegeben und enthält vielfältige Anregungen für den Bildungsdiskurs. Anknüpfend an die Diskussionen des Vorsemesters sollen Eribons von der eigenen Biografie ausgehende Gedanken nachvollzogen und diskutiert sowie auf Konsequenzen für den Bildungsbereich befragt werden. Dabei werden auch die Quellen näher betrachtet, die Eribon schwerpunktmäßig in seine Argumentation einbezieht, so dass auch Texte u. a. von Michel Foucault, Pierre Bourdieu, Gilles Deleuze und Antonio Gramsci herangezogen werden.

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