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Leistungstest für Atemschutzgeräteträger

veröffentlicht um 28.09.2019, 03:17 von SBÖA FFSIEGENFELD   [ aktualisiert: 28.09.2019, 03:37 ]

Der Atemschutzleistungstest dient der Feststellung der körperlichen Eignung der Atemschutzgeräteträger. Ziel ist die Feststellung der Leistungsfähigkeit (Kraft, Ausdauer, Motorik, Koordinationsvermögen unter Belastung) um seinen Mitmenschen im Schadensfall bestmöglich zu helfen.

Es handelt sich dabei um einen genormten und wissenschaftlich ausgearbeiteten Mindeststandard-Leistungstest für Atemschutzgeräteträger in kompletter persönlicher Schutzausrüstung über 5 Stationen.

Für den Test hat jeder Atemschutzgeräteträger 14 Minuten Zeit. Wird eine Station schneller absolviert als vorgegeben, verbleibt die restliche Zeit als Pause bis zum Start der nächsten Übung.

Die Stationen im Überblick

Station 1: Gehen ohne und mit zwei Kanistern – Zeit 4 min

100 m gehen ohne Kanister und 100 m gehen mit Kanister (je 16kg)


Station 2: Stiegen steigen - Zeit 3,5 min

ca. 180 Stufen (90 hinauf und 90 hinunter)


Station 3: Hämmern eines LKW-Reifen - Zeit 2 min

Mit einem Vorschlaghammer muss ein LKW-Reifen über eine Strecke von drei Metern geschlagen werden.


Station 4: Unterkriechen und übersteigen von Hindernissen - Zeit 3 min

Auf einer Länge von acht Metern werden mit einem Abstand von zwei Metern 60cm hohe Hindernisse aufgebaut. Diese Hindernisse müssen in drei Durchläufen abwechselnd unterkrochen bzw. überstiegen werden.


Station 5: C-Schlauch einfach rollen - Zeit 2 min

Ein C-Schlauch muss einfach aufgerollt werden. Dabei darf sich das Ende nicht von der Stelle bewegen.


 

Die einzelnen Stationen waren für die Atemschutzgeräteträger der FF Siegenfeld ohne Probleme zu bewältigen. Voraussetzung dafür ist natürlich eine gewisse körperliche Fitness und Kondition.

Ein großes Danke gilt dem Sachbearbeiter Atemschutz Stefan Kahlhofer und dem Sachbearbeiter für den Bereich feuerwehrmedizinischer Dienst Ing. Markus Hörmann für den Aufbau der einzelnen Stationen und für die erforderlichen Nachbereitungsarbeiten sowie den zusätzlichen administrativen Aufwand.


Fotos: FF Siegenfeld, LM Ing. Rene Schiessler, BI Andreas Hönigsberger


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