Bürgerservice/ Tipps der Feuerwehr

 
 


Die wichtigsten Notruf-Telefonnummern
(Wer? Wo? Was? Wie viel?  "Die 4-W-Regel")
 
Feuerwehr                 122                               http://www.oebfv.or.at

Polizei                        133                               http://www.polizei.at

Rettung                     144                                http://www.roteskreuz.at)
                                                                        http://www.samariterbund.net 
        
Bergrettungsdienst  140                                http://www.bergrettung.at

Höhlenrettung           +43 (0)2622 144        http://www.hoehlenrettung.at
        
Vergiftungszentrale  +43 (0)1 4064343      http://www.akh-wien.ac.at/viz
 
ÖAMTC                     120                                http://www.oeamtc.at

ARBÖ                       123                                http://www.arboe.or.at

Euronotruf              112


 

Sicherheit bei Ihnen daheim...

Öfen und Herde

  • Das unsachgemäße Aufstellen von Öfen, Herden und sonstigen Feuerstätten ist eine häufige Gefahrenquelle.
  • Bestimmungen für die Lagerung von Heizmaterial beachten
  • Brennbare Gegenstände von Öfen und Heizungskessel fernhalten
  • Befinden sich Einrichtungsgegenstände in der Nähe des Ofens, zur Wärmeabschirmung geeignete Abschirmungseinrichtungen verwenden
  • Rauchfangkehrer zu Rate ziehen

Heizperiode

  • Vor Beginn der Heizperiode Feuerstätten und Rauchfänge durch den Rauchfangkehrer überprüfen und bei Bedarf instandsetzen lassen
  • Vorgeschriebene Überprüfung der Heizungsanlage durchführen lassen ·
  • Heizungsanlage laut Herstellervorschriften betreiben

Asche

Ausgeräumte Asche kann bis zu 24 Stunden lang zu einen Brand führen. Bevor die Asche in eine Mülltonne entsorgt wird, erst in einem feuerfesten Behälter auskühlen lassen. Heiße Asche darf niemals in brennbaren Behältern (Pappkartons, Kunststoffeimern, Kunststoffmülltonnen) gelagert werden.

Feuergefährlicher Abfall

Abfälle die zur Selbstentzündung neigen (lösungsmittel- bzw. ölgetränkte Putzlappen, u. ä.) dürfen nur im Freien und in verschließbaren Metallbehältern gelagert werden.

Aschenbecher

Zigarettenreste sind eine der häufigsten Brandursachen! Überprüfen Sie vor dem Entleeren des Aschenbechers, ob keine Glutreste vorhanden sind. Aschenbecher nur in geeignete Metallbehälter entleeren.

Bügeleisen

Bügeleisen sind bei Arbeitsunterbrechung oder zum Arbeitsende abzuschalten und der Netzstecker ist abzuziehen. Durch die große Wärmeabgabe kann ein "vergessenes" Bügeleisen rasch zu einem Brand führen.

Küchendunstabzüge

Das Wechseln der Filter von Küchendunstabzügen ist eine wesentliche Brandschutzmaßnahme. Den in der Betriebsanleitung vorgegebenen maximalen Zeitabstand beachten. Bei intensiver Verwendung ist ein früheres Austauschen notwendig. Ausgewechselte Filter sind leicht brennbare Abfälle! Wird das Abzugsrohr von Dunstabzügen durch den Dachboden geführt, kann es bei nicht sachgemäßer Ausführung im Falle eines Küchenbrandes zu einer raschen Brandausbreitung auch auf den Dachboden kommen.

Heißes Fett

Speisefett kann in wenigen Minuten überhitzt werden und sich selbst entzünden. Fettbrände sind die häufigste Ursache für Küchenbrände. Brennendes Fett niemals mit Wasser löschen, sondern mit geeigneten Mitteln abdecken (Feuerlöschdecke).
Kein tropfnasses Bratgut in heißes Fett einbringen, da durch das ausspritzende Öl Brandgefahr entsteht. Frittiergeräte dürfen nicht unbeaufsichtigt betrieben werden. Sie sind zwar mit einem Thermostat ausgerüstet, es kann aber durch einen Defekt zu einer Überhitzung kommen. Altes Fett ist leichter entzündbar als frisches, daher erhöht ein öfterer Fettwechsel die Brandsicherheit.

Aufstellung von Wärmegeräten

Kochplatten, Kaffeemaschinen, Wasserkocher u.ä. sind immer auf unbrennbarer Unterlage aufzustellen und sollen mindestens 1/2 m Abstand zu brennbaren Materialien haben. Wärmegeräte sind zwar mit Einrichtungen zur Vermeidung von Überhitzung ausgestattet dürfen jedoch nur unter Aufsicht betrieben werden. Heizspiralen von Tauchsiedern müssen immer von Flüssigkeit umgeben sein.

Fernsehgeräte, Monitore, Videorecorder etc.

In jedem Haushalt gibt es Geräte, die während des Betriebes Wärme abgeben, die abgeführt werden muss. Werden solche Geräte in einen Schrank oder Wandverbau eingebaut, muss für ausreichende Belüftung gesorgt werden. Zwischen den Wänden und dem Gerät muss seitlich und nach oben mindestens 10 cm Abstand sein. Starke Staubablagerung kann in derartigen Geräten zu Wärmestau und somit zur Brandgefahr führen. Entstaubungsmaßnahmen nur durch Fachpersonal durchführen lassen!

Spraydosen

Spraydosen nicht in der Nähe offener Flammen, eingeschalteter Wärmegeräte (Heizlüfter, Fön) oder bei brennender Zigarette verwenden. Sicherheitshinweise auf Spraydosen unbedingt beachten. Beim Erhitzen über den in den Sicherheitshinweisen angegebenen Wert können Spraydosen explodieren. Nach Gebrauch nicht gewaltsam öffnen und nicht in Feuer werfen.

Heizmatten

Heizmatten sollen nur zum Vorwärmen des Bettes eingeschaltet werden. Dauernd eingeschaltete Heizmatten können durch Wärmestau zum Brand führen. Beschädigte Heizmatten stellen ebenfalls ein hohes Risiko dar.

Glühlampen

Glühlampen erreichen eine sehr hohe Oberflächentemperatur. Daher ausreichenden Abstand zu brennbaren Materialien einhalten. Niemals durch Papier oder ähnliches abschirmen.

Hantieren mit offenem Feuer oder Licht

Gas- und Petroleumlampen sowie Kerzen haben schon viel Unheil angerichtet. Sie dürfen nie ohne Aufsicht und nie in leicht brennbarer Umgebung betrieben werden.

Lagerung auf Dachböden

Auf Dachböden dürfen keine leicht brennbaren Materialien gelagert werden. Rauchfänge und Dachfenster sind von jeder Lagerung freizuhalten. Alle Bereiche des Dachbodens müssen leicht zugänglich sein. Bau- und Feuerpolizeiliche Vorschriften einhalten.

Rauchen

Durch Sorglosigkeit beim Rauchen kann es leicht zu einem Brand kommen. Besonders das Wegwerfen von glühenden Zigarettenresten stellt eine große Gefahr dar. Durch das Einschlafen mit der brennenden Zigarette in der Hand sind schon viele Menschen ums Leben gekommen.

Heimwerken

Bei diversen Arbeiten wie z. B. Trennschleifen, Schweißen, Löten, Abbrennen besteht eine hohe Brandgefahr. Überprüfen Sie vor derartigen Tätigkeiten die Umgebung ihres Arbeitsplatze auf entzündbare Materialien und treffen Sie geeignete Maßnahmen, damit Ihre Tätigkeit keinen Brand auslösen kann. Stellen Sie ein für dieBrand geeignetes Löschgerät bereit und machen Sie sich mit der Bedienung vertraut. Gehen Sie kein Risiko ein, fragen Sie Fachleute, wenn Sie nicht sicher sind ob Ihre Vorsorgemaßnahmen ausreichen. Führen Sie mehrmalige Nachkontrollen des Arbeitsbereiches innerhalb von 2 bis 3 Stunden nach Arbeitsende durch.

Verarbeitung von leicht entzündbaren Stoffen

Viele Lacke, Kleber, Putzmittel usw. enthalten Lösungsmittel deren Dämpfe explosiv sind. Bei der Verarbeitung ist im Arbeitsraum, aber auch in den benachbarten, Räumen auf folgende Sicherheitsvorkehrungen zu achten:

  • Sicherheitshinweise auf Verpackung beachten
  • Während der Arbeit immer gut lüften
  • Keine Lichtschalter betätigen
  • Keine Geräte verwenden wo es zu einen Funkenbildung kommen kann (elektrisches Handwerkzeug, Küchengeräte, Spielzeug, Mobiltelefone usw.)
  • Rauchverbot beachten
  • Kein Feuer und offenes Licht verwenden
  • Keine Heiz- und Trocknungsgeräte verwenden
  • Feuergefährlichen Abfall (verunreinigte Lappen) richtig entsorgen
  • Nach der Arbeit alle Behälter dicht verschließen

Auftauarbeiten

Zugefrorene Rohre, Heizkörper usw. nur vom Fachmann auftauen lassen. Beim Arbeiten mit offener Flamme vorher Umgebung von brennbaren Materialien frei machen. Kleinlöschgerät bereitstellen, Arbeitsstelle nach Beendigung der Arbeit mehrfach kontrollieren.

 
 
 

Sicherheit bei Ihnen zu Hause - auch in der Weihnachtszeit!

Adventkranz und Weihnachtsbaum

Brände von Adventkränzen und Weihnachtsbäumen treten häufig auf. Schon ein Christbaum, der eine Woche lang in einem beheizten Raum "getrocknet" wurde kann innerhalb weniger Sekunden zum brennenden Alptraum werden!

Nach Entzündung eines Zweiges breitet sich das Feuer rasch aus. Bereits nach 4 Sekunden steht der halbe Baum in Flammen und nach weiteren 2 Sekunden hat sich der Brand auf den gesamten Baum ausgebreitet! Ausgelöst wird ein solches Feuer meist durch Kerzen in Astnähe bzw. durch Sternspucker am trockenen Baum
.

 
 
 
 
2 Sekunden nach Entzündung         4 Sekunden nach Brandausbruch            Vollbrand nach 6 Sekunden!
 
Hier ein Film in Echtzeit über den zeitlichen Verlauf der Brandausbreitung:

 
 

 

So schütze ich mich...

Bei Berücksichtigung der einfachsten Sicherheitsregeln können derartige
Zwischenfälle leicht vermieden werden:

  • Adventkränze und Christbäume nie in der Nähe von Vorhängen aufstellen
  • Kerzen am Adventkranz nicht zu weit herunterbrennen lassen
  • Kerzen am Christbaum so anbringen, dass Äste und Schmuck von den Kerzenflammen nicht entzündet werden können
  • Zuerst die oberen und dann die unteren Christbaumkerzen anzünden
  • Kerzen nie ohne Beaufsichtigung brennen lassen
  • Papier und Schmuck von Kerzen (auch elektrischen) fernhalten
  • Kerzen, vor allem Wunderkerzen (Sternspritzer) nicht mehr entzünden, wenn der Christbaum bereits trocken (dürr) ist
  • Vor dem Entzünden der Christbaumkerzen Löschgerät bereitstellen (z. B. Nasslöscher, Kübelspritze, Sodawasserflasche oder Löschdecke für Adventkranz)
  • Mit einer Löschdecke kann der Kleinbrand eines Adventkranzes schnell erstickt werden
  • Werden Christbäume vor dem Fest in einem kühlen Raum gelagert und in einen Kübel mit Wasser gestellt, bleiben sie länger frisch und sind damit weniger brandgefährlich. Auch mit Wasser befüllbare Christbaumständer verhindern das rasche Austrocknen des Baumes und erhöhen dadurch die Brandsicherheit. 
 
Wunsch- bzw. Himmelslaternen

 Allgemein 

In den letzten Jahren wurden diese offenen Lichter vermehrt angepriesen und schmückten seitdem immer häufiger den nächtlichen Himmel bei Feiern.
Obwohl das Aufsteigen der Laternen sehr nett anzusehen ist, steckt eine erhebliche Gefahr hinter diesen Objekten. Die unkontrollierbare Aufsteigestrecke ist stark vom Wind abhängig und kann sich schnell ändern. Ein im Weg stehendes Gebäude oder ein Baum ist schnell erreicht und ein optimaler Nährboden für ein beginnendes Feuer.
Aus diesen Gründen wurde folgende Verordnung am 10.12.2009 vom BM.ASK herausgegeben.

Wir bitten Sie dieses Verbot im allgemeinen Interesse zu befolgen!

Verbot der Herstellung, des Imports und des Verkaufes von Wunschlaternen

Die Herstellung, der Verkauf und der Import von Wunsch-, Himmels- oder Skylaternen, die mit einer offenen Flamme betrieben werden, sind in Österreich seit heute verboten. Mit diesen Mini -Heißluftballonen wird eine offene Flamme - gänzlich ungesteuert - auf die Reise geschickt. Wunschlaternen erreichen große Flughöhen und beträchtliche Reichweiten und stellen damit eine massive Brandgefahr dar. Die massenhafte Verbreitung und der bedenkenloser Einsatz machten ein Verbot erforderlich, heißt es aus dem Konsumentenschutzministerium.

In Österreich geht neben einer Reihe kleinerer Vorfälle mit größter Wahrscheinlichkeit ein Großbrand auf Wunschlaternen zurück, aus Deutschland wird bereits von einem tödlichen Unfall mit Wunschlaternen berichtet. Die entsprechende Verordnung auf Grund des Produktsicherheitsgesetzes, die das In-Verkehr-Bringen (Herstellung, Import, Verkauf) von Wunschlaternen verbietet, wurde jetzt verlautbart (BGBl. II Nr. 423/2009).

Wunschlaternen, die ursprünglich aus Fernost stammen, können beim Aufstieg z.B. an Gebäuden und Dachvorsprüngen hängenbleiben und einen Brand auslösen, durch plötzliche Windstöße im Flug Feuer fangen und abstürzen oder auch nach der Landung - wenn der Brenner nicht völlig erloschen ist oder nachglüht - noch einen Wald- oder Flurbrand verursachen, zumal diese Produkte auch im Sommer bei Gartenpartys und Hochzeitsfeiern gerne eingesetzt werden. Zudem führen Wunschlaternen vor allem bei den beliebten Massenstarts zu einer Gefährdung des bodennahen Flugverkehrs und können beim Niedersinken auf Straßen den Autoverkehr irritieren. Die bei den meisten Wunschlaternen vorhandenen Metalldrähte stellen, wenn sie ins Viehfutter gelangen, zudem auch eine beträchtliche Gefahr für Nutztiere dar, macht das Konsumentenschutzministerium auf die erheblichen Gefahren von Wunschlaternen aufmerksam. (schluss).



Silvester & Pyrotechnik

Bestimmungen

Den gesetzlichen Rahmen für den Umgang mit Feuerwerkskörpern in Österreich bietet ein Bundesgesetz vom 3.Mai 1974, das Pyrotechnikgesetz. Demnach werden Feuerwerksartikel entsprechend ihrer Art und Wirkung in 4 Klassen eingeteilt.

  • Klasse I: das Gesamtsatzgewicht darf nicht mehr als 3 Gramm betragen. In diese Klasse fallen unter anderem Feuerwerksscherzartikel wie z.B Bengalische Zündhölzer, Knallerbsen,....
  • Klasse II: in diese Klasse fällt das so genannte Kleinfeuerwerk wie z.B. Luftheuler, kleinste Raketen und Schweizer Kracher. Feuerwerksartikel dieser Klasse haben ein Gesamtsatzgewicht von 3- 50 Gramm und dürfen von Personen unter 18 Jahren weder besessen, noch erworben werden. Im Stadtgebiet von Mödling ist die Verwendung von Feuerwerksartikeln dieser Klasse verboten.
  • Klasse III: Feuerwerksartikel mit einem Gesamtsatzgewicht zwischen 50 und 250 Gramm fallen in diese Kategorie. Besitz und Verwendung sind nur mit einer Bewilligung der zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde zulässig.
  • Klasse IV: Großfeuerwerke mit einem Gesamtsatzgewicht über 250 Gramm sind in dieser Kategorie angesiedelt. Die Bewilligung für die Durchführung dieser Feuerwerke fällt wie bei der Klasse III in den Zuständigkeitsbereich der Bezirksverwaltungsbehörde.

Gefahrenhinweise

  • Überlassen Sie niemals unberechtigten Personen Feuerwerkskörper!


  • Zünden Sie sämtliche Feuerwerkskörper nur auf feuerfesten Unterlagen und nicht in unmittelbarer Umgebung von Gebäuden, Fahrzeugen etc.


  • Löschen Sie "Blindgänger" mit Schnee oder Wasser ab, bevor diese entsorgt werden!


  • Richten Sie Raketen nie auf Menschen, Gebäude Fahrzeuge etc.; eine standfeste Abschussvorrichtung sichert das senkrechte Aufsteigen der Rakete!


  • Halten Sie ein Löschmittel bereit.


  • Rufen Sie sofort die Feuerwehr, Notruf 122, falls ein Feuerwerkskörper Gebäude, Fahrzeuge etc in Brand setzt.


  • Steht Ihre Wohnung in der Silvesternacht leer, so schließen Sie Fenster und Dachluken, um ein Eindringen von verirrten Raketen zu vermeiden!




Grundsätzlich ist die Verwendung pyrotechnischer Gegenstände, egal welcher Klasse, in der Nähe von Kinder, - Alters,- und Erholungsheimen sowie vor Kirchen, Gotteshäusern und Krankenanstalten verboten.

 


Rauchmelder retten Leben

Nur durch glückliche Zufälle ist es beim Brand in der Südstadt zu keinem Personenschaden gekommen. Besonders gefährlich sind Brände, die sich in den Nachtstunden entwickeln. Um vor dem hochgiftigen Qualm zu flüchten, bleiben nur wenige Minuten Zeit. Ohne Heim-Rauchmelder, der rechtzeitig warnt, läuft man Gefahr, diese kurze Überlebenschance zu verschlafen und nie wieder aufzuwachen.

Qualitäts-Heimrauchmelder kosten um die 25 Euro. Erkennbar sind diese hochwertigen Produkte am VdS-Prüfzeichen (Verband der Sachversicherer, BRD). Billigst-Melder, wie sie schon um 10 Euro angeboten werden, erfüllen kaum die erforderlichen Sicherheitskriterien.
  
 

 
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