Weihnachten 2010

Weihnachtsansprache des Bundesvorsitzenden 

Rückblick Weihnachten 2010

Weihnachten 2010 war überschattet von drohendem Terror. Dabei ist Weihnachten doch das Fest des Friedens und der Menschlichkeit. Nicht für alle Menschen in diesem Lande hat Weihnachten den gleichen Stellenwert, was die meisten Menschen aber verbindet ist ihre Suche nach einem Leben in Frieden und Freiheit.

Die Angst vor drohender Gewalt durch einige Wenige wird zur Zeit verwendet, um gegen alles Andersartige Mißtrauen zu verbreiten und die Freiheit aller in Frage stellen zu dürfen. Demonstranten werden Terroristen gleichgesetzt, Menschen, die sich auf der Straße in ihrer Muttersprache unterhalten, werden böse Absichten unterstellt, die Vorratsdatenspeicherung - vom Bundesverfassungsgericht eindeutig abgelehnt - kommt unter dem Deckmantel der Terrorismusbekämpfung wieder auf das Tablett, Menschenrechtsverletzungen weltweit werden toleriert, wenn sie in irgend einer Art und Weise der Terrorbekämpfung dienen, und und und. Anzeichen eines einsetzenden Verfalls von Freiheit und Demokratie sind in vielen Entscheidungen unserer Politiker zu finden.

Die Sorgen der Familien, Eltern, Kinder und der Alten scheinen daneben vergessen. Ihre Sorgen sind aber unabhängig von Sprache und Herkunft. Laßt uns alle die Hände reichen im Frieden und im Vertrauen an die menschliche Vernunft. In diesem Sinne wünschen wir den Familien in Deutschland eine friedliche und besinnliche Weihnachtszeit.


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